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August Hinrichs

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August Gerhard Hinrichs (* 18. April 1879 in Oldenburg; † 20. Juni 1956 in Huntlosen) war ein deutscher Schriftsteller.

Hinrichs war der Sohn des Tischlermeisters Hermann Diedrich Hinrichs und dessen Ehefrau Meta geborene Siemen. Er besuchte die Stadtknabenschule und erlernte danach bei seinem Vater das Tischlerhandwerk. Nach bestandener PrĂŒfung ging Hinrichs auf die Walz. Nach seiner Heimkehr bestand er die MeisterprĂŒfung und eröffnete im Jahre 1905 in Oldenburg eine eigene Tischlerwerkstatt.

Hinrichs war Mitglied des Oldenburger Turnerbundes. Er schrieb kurze TheaterstĂŒcke, die von der Laienspielschar des Vereins aufgefĂŒhrt wurden, so etwa ein „Festspiel“ zum 21. Kreis-Turnfest des 5. Kreises der Deutschen Turnerschaft (1906), sein erstes zur AuffĂŒhrung bestimmtes StĂŒck. Da seine StĂŒcke Anklang fanden und ermutigt durch den Lehrer und Schriftsteller Georg Ruseler, schrieb Hinrichs grĂ¶ĂŸere StĂŒcke, wie Kinder der Sehnsucht (1909), Frithjof (1911)[1] und De Aukschon (1913), die im Großherzoglichen Hoftheater Oldenburg, dem heutigen Oldenburgischen Staatstheater, aufgefĂŒhrt wurden.

Die handwerkliche und schriftstellerische TĂ€tigkeit von Hinrichs wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Von 1914 bis 1918 diente er als Soldat an der Westfront. ZurĂŒckgekehrt nahm er seine TĂ€tigkeit wieder auf, wobei er das Schwergewicht seiner Arbeit immer mehr auf die Literatur legte. Nunmehr entstanden die TheaterstĂŒcke Diederk schall freen (1918) und Marie (1922). GrĂ¶ĂŸeren Erfolg erzielte Hinrichs jedoch mit seinen Romanen: Das Licht der Heimat (1920/1950 und 1954), Der Moorhof (1920), Der Wanderer ohne Weg (1921), Das Nest in der Heide (1922), Die Hartjes (1924/1956), Gertraudis (1927), Das Volk am Meer (1929).

Hinrichs schloss sich der 1924 gegrĂŒndeten niederdeutschen Schriftstellervereinigung Die Kogge an. Zu seinen Freunden zĂ€hlten vor allem Waldemar Augustiny, Karl Bunje, Georg Grabenhorst, Friedrich Griese, Moritz Jahn, Alma Rogge, Wilhelm Scharrelmann und Paul Schurek. 1921 gehörte er zu den GrĂŒndungsmitgliedern des Heimatvereins Ollnborger Kring, der noch im gleichen Jahr eine LaienbĂŒhne einrichtete, an der Hinrichs als BĂŒhnenarbeiter und Dramaturg tĂ€tig war und sein Bruder Emil (1881–1944) als Schauspieler mitwirkte. FĂŒr diese LaienbĂŒhne, die 1923 als Niederdeutsche BĂŒhne Oldenburg mit dem Landestheater eine dauerhafte Verbindung einging, schrieb er den tragischen Einakter Marie (1922). Nach ihrer GrĂŒndung ĂŒbernahm die BĂŒhne die UrauffĂŒhrungen aller von Hinrichs geschriebenen niederdeutschen BĂŒhnenstĂŒcke.

1925 schrieb Hinrichs sein zweites Festspiel fĂŒr die oldenburgischen Turner, Neue Jugend. Hinrichs hatte sich als lokaler Schriftsteller etabliert und konnte ab 1929 von seiner literarischen Arbeit leben. Seinen eigentlichen Durchbruch erreichte er 1930 mit seiner Swienskomödi (hochdeutsch: Krach um Jolanthe[2], 1934 von Carl Fröhlich verfilmt. Der Film ist zu einem der meistgespielten des ‚Dritten Reiches‘ geworden). Die Vorlage zu diesem StĂŒck war ein Steuerstreik SĂŒdoldenburger Bauern, der damals großes Aufsehen erregte. Hinrichs hatte sich mit dem StĂŒck als fĂŒhrender Heimatschriftsteller in Nordwest-Deutschland etabliert. In der Folgezeit brachte Hinrichs noch weitere Komödien heraus, die sich zum Teil ebenfalls bis heute auf dem Spielplan der norddeutschen Theater gehalten haben: Freie Bahn dem TĂŒchtigen (1931), Nur eine Mark (1932, auch verfilmt), Wenn de Hahn kreiht (1933). Die Komödien von Hinrichs erfreuten sich in Oldenburg und darĂŒber hinaus deshalb so großer Beliebtheit, da sie, im Jargon der Zeit, keine „TendenzstĂŒcke“ waren.

Durch seine, dem Nationalsozialismus zumindest nahestehenden Werke, gilt Hinrichs als „kulturelle[r] SteigbĂŒgelhalter der NSDAP“[3]. Zur 700-Jahr-Feier der Schlacht bei Altenesch schrieb er das Freilichtspiel De Stedinge, das 1934 am Ort der Schlacht in Altenesch aufgefĂŒhrt wurde. Bereits die UrauffĂŒhrung wurde zur Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie und Propaganda genutzt. Ab 1935[4] erfolgten weitere AuffĂŒhrungen auf der vom damaligen Gauleiter Carl Röver errichteten FreilichtbĂŒhne in Bookholzberg.[5] Die AuffĂŒhrungen Hinrichs waren damit zugleich auch Großveranstaltungen der NSDAP. Gefördert durch Röver, wurde er 1935 gebeten, die Landesleitung der Reichsschrifttumskammer fĂŒr den Gau Weser-Ems zu ĂŒbernehmen.[6] 1936 trat er dem Eutiner Dichterkreis bei, einer nationalsozialistisch geprĂ€gten Schriftstellergruppe, die als eine der „einflussreichsten Schriftstellergruppierungen im ‚Dritten Reich‘“[7] gilt. Am 20. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rĂŒckwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.677.385).[8]

Hinrichs beteiligte sich an Propaganda-Aktionen des NS-Regimes wie den vom Reichsministerium fĂŒr VolksaufklĂ€rung und Propaganda organisierten „Dichterfahrten“, die 1939 „durch den Sudetengau und das Protektorat Böhmen-MĂ€hren“,[9] 1940 in die „ostmĂ€rkischen Gaue“[10] und 1942 zum Atlantikwall fĂŒhrten, wo die Schriftsteller u. a. von Admiral Karl Dönitz empfangen wurden.[11] Er war 1941 Teilnehmer am Weimarer Dichtertreffen, bei dem die EuropĂ€ische Schriftsteller-Vereinigung gegrĂŒndet wurde.

1938 veröffentlichte Hinrichs ein weiteres Lustspiel För de Katt sowie Petermann fĂ€hrt nach Madeira (basierend auf BezĂŒgen zu der Organisation „Kraft durch Freude“, verfilmt 1936), Tilly vor Oldenburg (1939), Der Musterbauer (1949: De latinsche Buer), Sware Tid (1944). Außerdem erschienen: Auf der breiten Straße nach West (1935), mit dem Hinrichs eigene Kriegserlebnisse verarbeitete, Mein ernstes Buch (1941), Mein heiteres Buch (1941) und Rund um den Lappan (1943).

Hinrichs erhielt im NS-Staat auch mehrere Auszeichnungen und Ehrungen, so 1938 den Stavenhagen-Preis, 1939 die Goethe-Medaille fĂŒr Kunst und Wissenschaft, 1943 gemeinsam mit Bernhard Winter den Gaukunstpreis Weser-Ems und 1944 die EhrenbĂŒrgerschaft der Stadt Oldenburg. Die an das Oldenburgische Staatstheater angeschlossene niederdeutsche AmateurbĂŒhne wurde 1939 Hinrichs zu Ehren in August-Hinrichs-BĂŒhne (AHB) umbenannt. In einer Mitgliederversammlung des Vereins August-Hinrichs-BĂŒhne am 25. Februar 2024 stimmte die Mehrheit der Mitglieder bis auf Weiteres fĂŒr eine WeiterfĂŒhrung der BĂŒhne unter dem Namen „Niederdeutsche BĂŒhne am Oldenburgischen Staatstheater e. V.“[12].

Nach dem Ende des NS-Staats musste sich Hinrichs einem Entnazifizierungsverfahren unterziehen. Dabei wurde er als "entlastet" eingestuft.[6] Im Nachgang hat sich Hinrichs weder vom NS-Staat distanziert noch seine Rolle kritisch reflektiert, sondern war bemĂŒht sich als unpolitisch darzustellen.[13] Die Bewertung von Hinrichs Verhalten im Dritten Reich wurde anlĂ€sslich des Gedenkens zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages 1979 in Oldenburg lebhaft diskutiert.

Nach 1945 betĂ€tigte sich Hinrichs weiterhin als Autor und veröffentlichte schließlich: Das Wunder der Heiligen Nacht (1949), Die Krumme Straße (1949), Kommst du heut abend (1952) und Eines Nachts (1955).

Seine Bauernkomödien aus den dreißiger Jahren waren weiterhin und bis in die Gegenwart hinein durch zahlreiche AuffĂŒhrungen erfolgreich.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden seine Schriften An der breiten Straße nach West. Kriegserlebnisse (1935) und Petermann fĂ€hrt nach Madeira (1936) sowie in der Deutschen Demokratischen Republik Drei heitere BĂŒhnenstĂŒcke (1944) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[14][15][16]

Zu seinem 75. Geburtstag 1954 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und wurde vom Oldenburger Staatstheater und der Stadt Oldenburg durch einen Festakt geehrt. Neben BĂŒhnenstĂŒcken, Romanen, Novellen und ErzĂ€hlungen schrieb er auch Gedichte, die aber von geringer Bedeutung und weitgehend vergessen sind.

Hinrichs orientierte sich in seinem Werk an seinen eigenen Lebens- und Erfahrungsbereichen, Landwirtschaft und Handwerk bilden das berufliche und soziale Handlungsumfeld in den meisten seiner BĂŒhnenstĂŒcke und Prosawerke. Der Existenzkampf verbunden mit zwischenmenschlicher Beziehungen macht das Hauptthema seiner Dichtung aus. Ebenso spiegelt sich seine Heimatverbundenheit sowie die Heimat als bedeutender Faktor im Denken, FĂŒhlen und Handeln der Menschen in seinem ganzen Werk wider.

Der Nachlass von Hinrichs befindet sich in der Landesbibliothek Oldenburg, so auch die „August-Hinrichs-Akte“ des Hinrichs-Kritikers Klaus Dede.

Hinrichs heiratete am 4. Mai 1906 Helene Hanken (1882–1950), die Tochter der Hermine Christine Sophie Hanken, verehelichte Bruns. Aus der Ehe gingen die Söhne Gerhard (1907–1978) und Hajo (1911–2001) hervor.

  • Den Stavenhagen-Preis des NiedersĂ€chsischen BĂŒhnenbundes erhielt er 1938.
  • Die August-Hinrichs-BĂŒhne (AHB), als Niederdeutschen BĂŒhne in Oldenburg, trĂ€gt seit 1939 seinen Namen.
  • Die Goethe-Medaille fĂŒr Kunst und Wissenschaft wurde ihm von Adolf Hitler 1939 „anlĂ€ĂŸlich der Vollendung seines 60. Lebensjahres in Anerkennung seiner schriftstellerischen TĂ€tigkeit“ verliehen.[17]
  • Den Gau-Kulturpreis bekam er 1943.
  • 1944 wurde Hinrichs EhrenbĂŒrger der Stadt Oldenburg. Am 30. September 2015 entzog ihm der Stadtrat wegen seiner Verbindung zur Nazi-Ideologie das EhrenbĂŒrgerrecht. Diese Entscheidung war innerhalb des Stadtrats umstritten.[18]
  • Die August-Hinrichs-Straßen in Bremen, Stadtteil Neustadt, Bookholzberg, Cloppenburg, Lastrup, Kr. Cloppenburg, Oldenburg, Stade, Varel, Wiefelstede, Wildeshausen, Wilhelmshaven wurden nach ihm benannt.
  • 1954 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse[19]
  • Die August-Hinrichs-Stiftung wurde 1982 gegrĂŒndet.
  • Das August-Hinrichs-Denkmal steht seit 1999 in der Kriegerstraße (Geburtshaus)
  • 2006 wurde ein Jugendförderpreis fĂŒr die Niederdeutsche Sprache von den Erben August Hinrichs gestiftet. Der August-Hinrichs-Preis wird von der August-Hinrichs-Stiftung vergeben.

Straßenbenennungen

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In einer Vielzahl an Orten sind Straßen nach August Hinrichs benannt, so unter anderem in der Neustadt von Bremen, Bookholzberg, Cloppenburg, Lastrup, Oldenburg, Stade, Varel, Wiefelstede, Wardenburg, Wildeshausen und Wilhelmshaven. In den 2020er Jahren fanden vermehrt Debatten ĂŒber Hinrichs VerhĂ€ltnis zum Nationalsozialismus statt, sodass sich Orte wie beispielsweise Bösel[20] fĂŒr eine Umbenennung entschieden.

Skulptur „Krach um Jolanthe“ in Cloppenburg
  • Festspiel fĂŒr Turner. Oldenburg 1906, E. BĂŒltmann
  • To’r Schlummertid. Lieder un Döntjes. Oldenburg 1906 und 1907, E. BĂŒltmann
  • Frithjof. Ein Sagenspiel in 5 AufzĂŒgen. Oldenburg 1911
  • De Aukschon. En Kummedi in 1 Uptog. Oldenburg 1913, BĂŒltmann
  • Diederk schall freen. o. O. 1918
  • Der Moorhof. Novelle. Wilhelmshaven 1920 (Friesland-BĂŒcherei, 6. Band)
  • Wanderer ohne Weg. Roman. Leipzig 1920. Quelle und Meyer
  • Das Licht der Heimat. Leipzig 1920 Quelle und Meyer
  • Das Nest in der Heide. Leipzig 1922. Quelle und Meyer
  • Die Hartjes. Roman. Leipzig 1924, Quelle und Meyer
  • Neue Jugend. Ein Festspiel fĂŒr Turner. Dresden 1925, Limpert
  • Marie. PlattdĂŒtsch Drama in 1 Uptog. Bremen und Wilhelmshaven 1922, Friesenverlag
  • Gertraudis. 3 Novellen. Leipzig 1927, Quelle und Meyer
  • Das Volk am Meer. Leipzig 1929, Quelle und Meyer
  • Swienskomödi. Een BuernstĂŒck in dre Ennens. Hamburg 1930, Quickbornverlag
    • Die Metzelsuppe. Bauernkomödie in drei Akten. Berlin 1931, Drei-Masken-Verlag
    • Krach um Jolanthe, Berlin 1933, Drei-Masken-Verlag, und Weinheim 1952, Deutscher Laienspiel-Verlag
  • Krach um Jolanthe, Hessische Fassung 2006, Drei-Masken-Verlag, MĂŒnchen
  • Aufruf zur Freude. Ein Sprech- und Bewegungschor fĂŒr Turner. Dresden 1930, Limpert
  • Freie Bahn dem TĂŒchtigen. (Der aufrechte Mann). Berlin 1931. Drei-Masken-Verlag
  • Jan is Konig. Litjet Wihnachtsspill. Hamburg 1930, Quickborn-Verlag
    • Jan ist König, Weinheim an der Bergstraße 1955, Deutscher Laienspiel-Verlag
  • Nur eine Mark. Schauspiel in 7 Bildern. Berlin 1932. Drei-Masken-Verlag
  • Wenn der Hahn krĂ€ht. Komödie in drei Akten. Berlin 1933, Drei-Masken-Verlag
  • De Stedinge. Spiel vom Untergang eines Volkes. Oldenburg 1934. Schulzesche Verlagsbuchhandlung
  • AusgewĂ€hlte ErzĂ€hlungen. Nordmark-Buchreihe 20. Hamburg 1934, Schulausgabe, Otto Meißners Verlag
  • Das Volksbuch von Jolanthe. Vorwort von Gustav Frenssen. BeitrĂ€ge von Friedrich Lindemann, August Hinrichs und Fritz Hoopts. Berlin 1935, Drei-Masken-Verlag
  • Der Landstreicher/Das Wunder der hl. Nacht. 2 Novellen. Hrsg. v. Maximin Schwuchow. Leipzig 1935, Quelle und Meyer
  • An der breiten Straße nach Westen. Kriegserlebnisse. Leipzig 1935, Quelle und Meyer
  • Petermann fĂ€hrt nach Madeira. Ein VolksstĂŒck in 4 Bildern. Berlin 1936, Drei-Masken-Verlag
  • Tilly vor Oldenburg. Kleines Spiel im Oldenburger Schloss. Oldenburg 1939, Edo Dieckmann
  • Steding Renke. Spiel vom Opfergang eines Volkes. Berlin 1939, Drei-Masken-Verlag
  • Alles fĂŒr die Katz (August Hinrichs)
  • För de Katt. Buernkumedi in dre Ennen. Hamburg 1943, Quickborn
  • Der Musterbauer. Komödie in drei AufzĂŒgen. Berlin 1941, Drei-Masken-Verlag
  • Mein heiteres Buch. Fröhliche Geschichten. Leipzig 1941, E. Huyke
  • Mein ernstes Buch. Leipzig 1942, E. Huyke (2. Aufl.)
  • Rund um den Lappan. Oldenburger Anekdoten. Oldenburg 1943, Gerhard Stalling
  • Drei Bauernkomödien (Krach um Jolanthe, Wenn der Hahn krĂ€ht, FĂŒr die Katz), Leipzig 1943, E. Huyke
  • Drei heitere BĂŒhnenstĂŒcke. (Freie Bahn dem TĂŒchtigen, Petermann fĂ€hrt nach Madeira, Der Musterbauer), Leipzig 1944, E. Huyke
  • Schwere Zeit. VolksstĂŒck in 3 Akten. Berlin 1944, Drei-Masken-Verlag
  • Alltomal SĂŒnner. Komödie in einem Akt. Hamburg 1951, Quickborn
    • Siebzehn und zwei. Komödie in einem Akt. Weinheim an der Bergstraße 1955, Deutscher Laienspielverlag
  • Die krumme Straße. Roman. Oldenburg 1949, E. Huyke
  • Kommst du heut abend? Kleine Liebesgeschichten. Oldenburg 1952, Huyke
  • Der Weg in die Freiheit. Ein Denkmal fĂŒr Friedrich Ludwig Jahn. Im Auftrage des Deutschen Turner-Bundes komponiert von Hermann Erdlen nach einer Dichtung von August Hinrichs. Kantate fĂŒr Sopran- und Bariton-Solo, Gemischter Chor, Sprecher und Orchester. „Jahn-Kantate“. UrauffĂŒhrung beim Deutschen Turnfest 1953 am Sonntag, dem 2. August 1953, 20 Uhr, in der großen Stadthalle Uetersen 1953
  • Der kluge Heini. Kleine Komödie. Weinheim an der Bergstraße 1954, Deutscher Laienspiel-Verlag.
  • Wi hewt all kien rein Gewietten. (Alltomal SĂŒnner, MĂŒnsterlĂ€nder Niederdeutsch). In die MĂŒnsterlĂ€nder Mundart ĂŒbertragen von Anton Aulke. MĂŒnchen 1954, Drei-Masken-Verlag
  • Folk of the sea. (Volk am Meer) by Mary M. Whitmore. From the German of August Hinrichs. Ilfracombe/Devon 1954, Stockwell
  • Eines Nachts. ErzĂ€hlungen. Bremen 1955, Döll
  • Vörnehm und gering. Hamburg 1959, Quickborn-Verlag. Schallplatte. Sprecher: Walter Arthur Kreye. Leer 1967, Schuster
  • Schwarzbrot. AusgewĂ€hlte ErzĂ€hlungen. Hamburg 1960, SchĂŒnemann
  • Heini un de Schoolmester. AusgewĂ€hlte Geschichten, 2. Band. Oldenburg, Hamburg und MĂŒnchen 1981, Stalling
  • Jan in’n Busch. AusgewĂ€hlte Geschichten. Mit einer Einleitung von GĂŒnter KĂŒhn. Oldenburg, Hamburg, MĂŒnchen 1982, Stalling
  • Gerhard Cordes: Hinrichs, August. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 9. Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 186–187 (deutsche-biographie.de).
  • Klaus Dede: August Hinrichs – ein „Helfer des FĂŒhrers“. Der „Heimatdicher“ – das Symbol des Dritten Reiches und der Republik. Oldenburg 2001, OCLC 76395999, OCLC 248447612.
  • Armin Dietzel: August Hinrichs, 1879–1957. Ausstellung anlĂ€sslich der 100. Wiederkehr des Geburtstages in der Eingangshalle der Bremer Landesbank. Isensee, Oldenburg 1979 (darin die bislang ausfĂŒhrlichste Biographie des Dichters von Karl Veit Riedel), K10plus 72837109X.
  • Anke Finster: Der oldenburgische Schriftsteller August Hinrichs (1879–1956). Ein Beitrag zu den biobibliographischen Grundlagen der niederdeutschen Literaturgeschichtsschreibung. Wachholtz, NeumĂŒnster 1990. (= Name und Wort, Bd. 12), ISBN 3-529-04614-0.
  • Gerhard Preuß: Hinrichs, August Gerhard In: Hans Friedl u. a. (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 311–313 (Landesbibliothek Oldenburg digital).
  • August Hinrichs zum 60. Geburtstag am 18. April 1939. Stimmen der Freunde, hrsg. von Heinz Grothe. Quelle und Meyer, Leipzig 1939, OCLC 257866294.
  • Ulf-Thomas Lesle: Das Niederdeutsche und die norddeutsche BĂŒhnenbewegung. In: Paula von Sydow (Red.): Regionaler Fundamentalismus? Geschichte und Heimatbewegung in Stadt und Land Oldenburg. Isensee, Oldenburg 1999, ISBN 3-89598-658-5, S. 198–217.
  • Ulf-Thomas Lesle: IdentitĂ€tsprojekt Niederdeutsch. Die Definition von Sprache als Politikum. In: Robert Langhanke (Hrsg.): Sprache, Literatur, Raum. Festschrift fĂŒr Willy Diercks. Verl. fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-89534-867-9, S. 693–741.
  • Johann Onnen, Gerhard Preuß: Der Nachlaß August Hinrichs in der Landesbibliothek Oldenburg (= Schriften der Landesbibliothek Oldenburg. Bd. 11) (= Kataloge der Landesbibliothek Oldenburg. Bd. 2). Holzberg, Oldenburg 1984, ISBN 3-87358-192-2.
  • Wilhelm Purnhagen: August Hinrichs. Ein Bild vom Leben und Wirken des Heimatdichters (= Leuchtfeuer. Sonderheft). 2. Auflage. Gerd Schmietenknop, Oldenburg 1957, OCLC 247610399, K10plus 779866770.
  • Wilhelm Purnhagen: August Hinrichs. Ein Bild vom Leben und Schaffen des Oldenburger Dichters anhand von Aufzeichnungen, Gedichten, ErzĂ€hlungen und Ausschnitten aus grĂ¶ĂŸere Werken. 3., erweiterte Auflage. Kayser, Oldenburg 1979, OCLC 12582455, K10plus 014234963.
  • Eberhard Rohse, Dieter Stellmacher, Dirk Hinrichs, Karl Semmelroggen (Hrsg.): August Hinrichs und Moritz Jahn. Ein literaturwissenschaftlicher Vergleich 1870–1970. Peter Lang, Frankfurt am Main 2011 (= Literatur – Sprache – Region. BeitrĂ€ge zur Kulturgeographie, Bd. 8), ISBN 978-3-631-60820-3.
  • Jens Schmeyers: Die Stedinger Bauernkriege. Wahre Begebenheiten und historische Betrachtungen. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Altenesch am 27. Mai 1234. Stedinger Verlag, Lemwerder 2004, ISBN 3-927697-38-9 (Darin zu August Hinrichs: Unterm Hakenkreuz S. 187–252. Das Werk enthĂ€lt eine ausfĂŒhrliche, wahrscheinlich sogar vollstĂ€ndige Liste der literarischen Bearbeitungen zum Thema des Stedinger-Aufstands.)
  • Lawrence D. Stokes: Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus 1936–1945. NeumĂŒnster 2001 (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig Holsteins. Bd. 111). Wachholtz, NeumĂŒnster 2001, ISBN 3-529-02211-X.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Theaterzettel der UrauffĂŒhrung, 26. Februar 1911, Großherzogliches Theater Oldenburg: Frithjof. Ein Sagenspiel in 5 AufzĂŒgen. Regie Karl Krause. Landesbibliothek Oldenburg: https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/pageview/375968 (Abruf am 21. Juni 2023). Rezension der UrauffĂŒhrung: Richard May. „Frithjof“. Nordwestdeutsche Morgen-Zeitung Nr. 58, 27. Februar 1911, S. 2.
  2. ↑ Joachim Kuropka: „Krach um Jolanthe“ und das Ende der Weimarer Republik. In: Jahrbuch fĂŒr das Oldenburger MĂŒnsterland 1994. Vechta 1993, S. 161–170. – In LĂŒbeck wurden von ihm vier StĂŒcke gespielt. Zum ErfolgsstĂŒck Krach um Jolanthe wird berichtet, dass Hitler von den ĂŒber 150 Berliner AuffĂŒhrungen immerhin drei besucht habe. Der spĂ€tere LĂŒbecker Intendant Robert BĂŒrkner erzĂ€hlte vom Einsatz eines echten Schweines auf der Karlsruher TheaterbĂŒhne. Vgl. Jörg Fligge: "Schöne LĂŒbecker Theaterwelt." Das Stadttheater in den Jahren der NS-Diktatur. LĂŒbeck: Schmidt-Römhild, 2018, ISBN 978-3-7950-5244-7. S. 277f., 568.
  3. ↑ Kay Dohnke: Auf dem Weg zum Eutiner Dichterkreis. Norddeutsche Regionalkultur zwischen Heimatkunstbewegung und Nationalsozialismus. Anmerkungen zur Genese eines literarisch-ideologischen KrĂ€ftefeldes 1900–1933. In: Stokes, Lawrence. D. (Hrsg.): Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus 1936-1945. Eine Dokumentation. NeumĂŒnster 2001, ISBN 978-3-529-02211-1, S. 40.
  4. ↑ siehe die Programmhefte zu August Hinrichs in der Datenbank Die niederdeutsche Literatur.
  5. ↑ August Hinrichs’ Volk am Meer. Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 21. September 2013, Beilage Nordwest-Heimat, S. 3–4.
  6. 1 2 Claas Neumann, M.A., Dr. Peter Rassek, PD Dr. Ingo Harms: Wissenschaftliche Untersuchung der Straßennamen der Stadt Oldenburg. (korr. Fassung v. 6. Nov. 2013). Hrsg.: Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Jun.-Prof. Dr. Malte Thießen. Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg: FakultĂ€t IV – Institut fĂŒr Geschichte, Oldenburg 2013, S. 94 f. ( [PDF]).
  7. ↑ Ulf-Thomas Lesle: IdentitĂ€tsprojekt Niederdeutsch. Die Definition von Sprache als Politikum. In: R. Langhanke (Hrsg.): Sprache, Literatur, Raum. Fs. fĂŒr Willy Dierks. Bielefeld 2015, S. 727.
  8. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15760749.
  9. ↑ Großdeutsche Dichterfahrt 1939. In: Innsbrucker Nachrichten, 3. Juni 1939, S. 6 (online bei ANNO).
  10. ↑ Volksverbundene Dichter erleben Tirol. In: Innsbrucker Nachrichten, 18. April 1940, S. 5 (online bei ANNO).
  11. ↑ Herybert Menzel: Seeburgen am Atlantik. In: Völkischer Beobachter (Wiener Ausgabe), 23. November 1942, S. 1 f. (online bei ANNO).
  12. ↑ NamensĂ€nderung in Oldenburg – Niederdeutscher BĂŒhnenbund Niedersachsen und Bremen e. V. 29. MĂ€rz 2024, abgerufen am 24. April 2024 (deutsch).
  13. ↑ Anke Finster: Der oldenburgische Schriftsteller August Hinrichs - (1879 - 1956) ; ein Beitrag zu den biobibliographischen Grundlagen der niederdeutschen Literaturgeschichtsschreibung. Erstauflage Auflage. Wachholtz, NeumĂŒnster 1990, ISBN 978-3-529-04614-8, S. 60 f.
  14. ↑ Buchstabe H, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung fĂŒr Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. VorlĂ€ufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946 (Berlin: Zentralverlag, 1946). Abgerufen am 15. Oktober 2024.
  15. ↑ Buchstabe H, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung fĂŒr Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Zweiter Nachtrag nach dem Stand vom 1. September 1948 (Berlin: Deutscher Zentralverlag, 1948). Abgerufen am 15. Oktober 2024.
  16. ↑ Buchstabe H, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben vom Ministerium fĂŒr Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik. Dritter Nachtrag nach dem Stand vom 1. April 1952 (Berlin: VEB Deutscher Zentralverlag, 1953). Abgerufen am 15. Oktober 2024.
  17. ↑ Der FĂŒhrer verleiht Hinrichs die Goethemedaille. In: Innsbrucker Nachrichten, 19. April 1939, S. 2 (online bei ANNO).
  18. ↑ Keine Oldenburger EhrenbĂŒrger mehr NWZ online 30. September 2015.
  19. ↑ Webseite der Stadt Oldenburg, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
  20. ↑ Eva Dahlmann-Aulike: August-Hinrichs-Straße in Bösel soll umbenannt werden. In: NWZonline.de. 29. Mai 2024, abgerufen am 23. September 2026.