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Custer National Forest

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Custer National Forest
Custer National Forest Overlook

Custer National Forest Overlook

Lage Montana-South Dakota, USA
FlĂ€che 5.173,03 kmÂČ
Geographische Lage 45° 19â€Č N, 109° 48â€Č WKoordinaten: 45° 19â€Č 0″ N, 109° 48â€Č 0″ W
Markierung
Einrichtungsdatum 2. MĂ€rz 1907
Verwaltung U.S. Forest Service

Der Custer National Forest ist ein Nationalforst der Vereinigten Staaten im sĂŒdlichen Teil des US-Bundesstaates Montana und im Nordwesten von South Dakota. Er besitzt eine GesamtflĂ€che von 5.173,03 kmÂČ und setzt sich aus zehn einzelnen Abschnitten zusammen. WĂ€hrend die westlichen Teile des Custer National Forest zum GrĂ¶ĂŸeren Yellowstone-Ökosystem gehören, sind die weiter östlich gelegenen eine Kombination aus „Forstinseln“ und GrĂŒnland. Der Wald deckt auch ein Drittel der Absaroka-Beartooth Wilderness ab. SĂŒdlich von Red Lodge fĂŒhrt der Beartooth Highway (U.S. Highway 212) durch das Waldgebiet zum Yellowstone-Nationalpark.

Innerhalb des Nationalforstes befinden sich BegrĂ€bnisstĂ€tten, Piktogramme und Petroglyphen amerikanischer Ureinwohner. FĂŒr die PrĂ€rie-Indianer bot der Wald einen sicheren Unterschlupf und eine dauerhafte Nahrungsquelle. Die Mitglieder der Lewis-und-Clark-Expedition gelten allgemein als erste weiße Amerikaner in der Region.

Der Custer National Forest wurde am 2. MĂ€rz 1907 vom U.S. Forest Service zunĂ€chst als Otter National Forest eingerichtet. Am 1. Juli 1908 Ă€nderte man den Namen auf Custer. Am 13. Januar 1920 wurde der Sioux National Forest aus South Dakota hinzugefĂŒgt, der nun den Sioux Ranger District bildet.[1] Der Sioux wurde vorher am 1. Juli 1908 aus den Cave Hills, Ekalaka, Long Pine, Short Pine und Slim Buttes National Forests zusammengesetzt. Am 17. Februar 1932 wurde ein Teilgebiet des Beartooth National Forest aufgenommen, das nun den Beartooth District bildet.[2][3]

Schneeziege vor dem Granite Peak

Die östlichen Gebiete werden von Gelb-Kiefern und GrĂŒnland dominiert, das oftmals an lokale ViehzĂŒchter verpachtet wird. Der relativ seltene Merlinfalke kommt hier hĂ€ufiger als anderswo in den USA vor. Weiterhin können Maultierhirsche, Gabelböcke und Wapitis beobachtet werden. Die meisten der östlichen Abschnitte legen viel Wert auf Landespflege und arbeiten eng mit HolzfĂ€llern und Ranchern zusammen.

Im westlichen Teil wachsen Kiefern, Fichten und Tannen, da es dort gebirgiger und regenreicher ist. Hier leben Grizzlies, Amerikanische SchwarzbĂ€ren, Dickhornschafe, Schneeziegen und BĂŒffel, die allerdings nicht so zahlreich wie im sĂŒdlichen Yellowstone-Nationalpark sind. In den gebirgigeren Regionen tief in den Wildnisgebieten herrschen alpine Bedingungen vor. An der Grenze zum Gallatin National Forest befindet sich der Granite Peak als höchster Berg von Montana, als auch der Grasshopper Glacier, in dem vor ungefĂ€hr dreihundert Jahren Millionen von Wanderheuschrecken gestorben sind und im Eis konserviert wurden.

Forstverwaltung

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Zurzeit ist der Custer National Forest in drei Forstbezirke aufgeteilt:[4]

  • Beartooth Ranger District (Red Lodge, Montana)
  • Ashland Ranger District (Ashland, Montana)
  • Sioux Ranger District (Camp Crook, South Dakota)

FrĂŒher wurden mit dem Grand River, Cedar River, Little Missouri und dem Sheyenne National Grassland vier United States National Grasslands vom Nationalforst verwaltet. Diese werden nun als Dakota Prairie Grasslands mit Hauptquartier in Bismarck (North Dakota) gefĂŒhrt.

Die LandflÀche des Custer National Forest bedeckt Teile der Counties Powder River, Carbon, Stillwater, Rosebud, Carter, Sweet Grass, Harding (einziges County in South Dakota), und Park County. In South Dakota liegen nur 6,2 Prozent der GesamtflÀche.

Im Waldgebiet existieren sowohl ĂŒber dreißig mit dem Auto zugĂ€ngliche CampingplĂ€tze als auch zahlreiche PicknickplĂ€tze. Es stehen mehr als 2.400 Kilometer an Wanderwegen zur VerfĂŒgung, von denen die meisten im westlichen Bezirk zu finden sind. Obwohl nur wenig FlĂŒsse und Seen vorhanden sind, gibt es einige Möglichkeiten zum Angeln. Die meisten CampingplĂ€tze und Wanderrouten befinden sich in der Region sĂŒdlich und sĂŒdwestlich von Billings, wo auch das HauptbĂŒro des Nationalforstes liegt.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Sioux Ranger District. In: Custer National Forest. U.S. Forest Service, 23. August 2008, abgerufen am 3. Juni 2011 (englisch).
  2. ↑ Beartooth Ranger District. In: Custer National Forest. U.S. Forest Service, 24. August 2008, abgerufen am 3. Juni 2011 (englisch).
  3. ↑ Davis, Richard C.: National Forests of the United States. (PDF; 368 kB) The Forest History Society, 29. September 2005, S. 15, archiviert vom Original am 28. Oktober 2012; abgerufen am 3. Juni 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ USFS Ranger Districts by State (Memento des Originals vom 19. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 207 kB)