Câest si bon
| Câest si bon | |
|---|---|
| Orchester Jacques Hélian mit Jean Marco | |
| Veröffentlichung | 18. Februar 1948 |
| Genre(s) | Jazz, Chanson |
| Text | André Hornez |
| Musik | Henri Betti |
| Coverversionen | |
| 1948 | Yves Montand |
| 1950 | Louis Armstrong |
| 1953 | Eartha Kitt |
Câest si bon (Es ist so gut) ist ein französisches Chanson, das 1947 von Henri Betti (Musik) und AndrĂ© Hornez (Text) geschrieben wurde. Es wurde von zahlreichen Interpreten veröffentlicht, so beispielsweise von Yves Montand, Louis Armstrong und Eartha Kitt.
Text
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Câest si bon
De partir nâimporte oĂč
Bras dessus bras dessous
En chantant des chansons
Câest si bon
De se dire des mots doux
Des petits rien du tout
Mais qui en disent long
En voyant notre mine ravie
Les passants dans la rue nous envient
Câest si bon
De guetter dans ses yeux
Un espoir merveilleux
Qui donne le frisson
Câest si bon
Ces petites sensations
Et si nous nous aimons
Câest parce que câest si bon
Câest inouĂŻ ce quâelle a pour sĂ©duire
Sans parler de câque je nâpeux pas dire
Câest si bon
Quand jâla tiens dans mes bras
De me dire que tout ça
Câest Ă moiâŠ
Entstehung und Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Henri Betti (1917â2005), der Klavierbegleiter von Maurice Chevalier in den Jahren 1940 bis 1945, hatte den Einfall zu der Melodie im Juli 1947 wĂ€hrend eines Spaziergangs in Nizza. Die Komposition brachte er in nur zehn Minuten zu Papier. AnschlieĂend vereinbarte er in Paris ein Treffen mit dem Liedtexter AndrĂ© Hornez (1905â1989), der ihm zehn mögliche Titel vorschlug. Câest si bon war dabei Hornezâ am wenigsten bevorzugter Vorschlag, weil er mögliche Verwechslungen mit dem 1942 von Charles Trenet veröffentlichten Titel Câest bon fĂŒrchtete, aber Betti setzte sich mit der Bemerkung, das âsiâ mache den Unterschied, ĂŒber die Bedenken hinweg. Das Lied wurde in den folgenden Wochen fertiggestellt und am 16. August 1947 bei der SACEM eingetragen.[1]
Die Autoren boten das Lied zunĂ€chst Edith Piaf an, die jedoch ablehnte und stattdessen Yves Montand als Interpreten vorschlug.[1] Doch auch Montand zögerte zunĂ€chst, und so wurde das Lied erstmals am 18. Februar 1948 vom Orchester Jacques HĂ©lian mit Jean Marco als SĂ€nger fĂŒr das Radio und auf Schallplatte aufgenommen.[2][3] Bald darauf wurde es von den Les SĆurs Ătienne mit dem Orchester Raymond Legrand aufgenommen. Live wurde das Lied zum ersten Mal am 25. Februar 1948 beim Nice Jazz Festival von Suzy Delair gesungen.[2] Vom Erfolg des Liedes ĂŒberzeugt, nahm nunmehr auch Yves Montand das Lied auf Schallplatte auf und hatte damit unter anderem in Italien einen Nummer-eins-Hit.
Weitere Versionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jerry Seelen schuf 1950 eine englische Textfassung. Louis Armstrong nahm das Lied 1950 mit Sy Oliver und seinem Orchester auf.[4][5] Mit dieser Aufnahme wurde das StĂŒck auch international bekannt. Eartha Kitts englische Version des Lieds erreichte 1953 Platz 8 der Billboard-Charts[6] und wurde 1954 durch den Film New Faces populĂ€r.[7]
Ebenfalls 1950 schuf Ralph Maria Siegel eine deutsche Textfassung, die unter anderem von Gerhard Wendland[8] aufgenommen wurde. Eine weitere deutschsprachige Fassung von Adrian Wolf (unter dem Pseudonym Thore Holgerson) wurde unter anderem von Mireille Mathieu eingespielt.[9]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das StĂŒck wurde oft in Filmen verwendet, so etwa in Billy Wilders Filmen Ariane â Liebe am Nachmittag und Fedora, in Martin Scorseses The Wolf of Wall Street sowie dem Film Laurel Canyon.
Aufnahmen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Französisch | Deutsch | Englisch | Instrumental |
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Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Louis-Jean Calvet: Cent ans de chansons française. Archipoche, Paris 2008, ISBN 978-2-8098-1321-0 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Fabien Lecoeuvre: Le petit Lecoeuvre illustré: Dictionnaire. Histoire des chansons de A à Z. Editions du Rocher, Monaco 2015, ISBN 978-2-268-07742-0, S. 56 f. (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Claude Bolling Big Band : CâEST SI BON, CD-Booklet, abgerufen am 15. MĂ€rz 2017
- 1 2 Câest si bon, secondhandsongs.com, abgerufen am 15. MĂ€rz 2017
- â C'est Si Bon (original) - Jacques HĂ©lian & son Orchestre 1948.wmv auf YouTube
- â James Lincoln Collier: Louis Armstrong: An American Genius. Oxford University Press, New York 1983, ISBN 0-19-503377-9, S. 316 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Louis Armstrong - C'Est Si Bon. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2013.
- â Joel Whitburn: Top Pop Records 1940-1955. Record Research, Menomonee Falls, Wisconsin 1973, S. 31.
- â New Faces (1954). Abgerufen am 22. MĂ€rz 2013.
- â Gerhard Wendland - C'est si bon. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2013.
- â coverinfo.de ( des vom 16. MĂ€rz 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 15. MĂ€rz 2017