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Daniel J. White

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Daniel Jerome Auguste White (* 22. Mai 1912 in Malakoff; † 24. Mai 1997) war ein französischer Filmkomponist schottischer Abstammung.

Daniel White wuchs in West Yorkshire auf; seine Familie zog in seinen Jugendjahren nach Paris und hoffte auf die FortfĂŒhrung des TextilgeschĂ€ftes. WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges arbeitete White als Übersetzer und erlitt bei der Evakuation von DĂŒnkirchen ernsthafte Verletzungen. ZurĂŒck im Zivilleben – das TextilgeschĂ€ft war bankrottgegangen – verdiente sich White seinen Lebensunterhalt mit Klavierspiel in Nachtclubs und Cabarets.

Im Jahr 1950 konnte er den ersten Auftrag fĂŒr eine Filmmusik erlangen. AdĂ©maĂŻ au poteau-frontiĂšre sollten Musiken fĂŒr ĂŒber 130 Filme folgen; daneben war er u. a. fĂŒr die Fernsehwerbung tĂ€tig. Unter seinen Kollaborationen ragen zumindest quantitativ zahlreiche mit Regisseur Jess Franco heraus, eine Zusammenarbeit, die 1962 fĂŒr La mano de un hobre muerto begann. White wird nachgesagt, bis zu zwölf StĂŒcke am Tag aufgenommen zu haben; er war ein sehr produktiver Komponist, der unter zahlreichen Namen Platten diverser Stilrichtungen aufnahm; besonders gerne schrieb er fĂŒr die menschliche Stimme. Als Emile Doryphore et sa CoopĂ©rartive Agricole nahm er fĂŒr „Comedy Records“ auf, als Guy Forlane Rockmusik, unter dem Namen Virginia Morgan Orgelkompositionen.[1]

Gelegentlich ĂŒbernahm White kleine Schauspielparts in Filmen Francos; bei einigen war er auch als Produktionsassistent aufgefĂŒhrt.

Filmografie (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. ↑ Daniel J. White bei Discogs