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Höhner

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Höhner
Die Höhner (2023)

Die Höhner (2023)

Allgemeine Informationen
Herkunft Köln, Deutschland
Genre(s) Kölsche Mundart- und Karnevalsmusik
Aktive Jahre ab 1972
Auflösung
Website www.hoehner.com
GrĂŒndungsmitglieder
Gesang, Gitarre
Rolf Lessenich (bis 1977)
Keyboard, Akkordeon
Peter Werner (bis 2015)
Mandoline, Klarinette
Walter Pelzer (bis 1978)
Schlagzeug
Jan Peter „Janus“ Fröhlich (bis 2015)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Patrick LĂŒck (seit 2021)
Frederik „Freddi“ Lubitz-Ragland (seit 2021)
Leadgitarre
Edin Čolić (seit 2021)
Jens Streifling (seit 2003)
Heiko Braun (seit 2019)
Michael „Micki“ SchlĂ€ger (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
Henning Krautmacher (1986–2022)
Leadgitarre, Mandoline, Gesang
Franz-Martin Willizil (1978–1999)
Bassgitarre
GĂŒnter Steinig (1978–1990)
Gesang, Gitarre
† Peter Horn (1977–1987)
Gitarre, Mandoline, Violine
Pete Bauchwitz (1998–2003)
Leadgitarre
Ralf Rudnik (2000–2007)
Leadgitarre
John Parsons (2007–2018)
Bassgitarre, Gesang
Hannes Schöner (1990–2020)
Schlagzeug
Wolf Simon (2015–2018)
Leadgitarre
Joost Vergoossen (2018–2021)

Die Höhner (Kölsch fĂŒr ‚HĂŒhner‘, ursprĂŒnglich De Höhner fĂŒr ‚Die HĂŒhner‘) sind eine Kölner Musikgruppe. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören Schenk mir dein Herz, Ich bin ene RĂ€uber und das auch ĂŒberregional bekannte Viva Colonia sowie der Song zur Handball-WM 2007 Wenn nicht jetzt, wann dann? und das zur Fußball-WM 2014 hĂ€ufig gespielte Steh auf, mach laut!

GrĂŒndung und die frĂŒhen Jahre

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1972 grĂŒndeten Peter Werner, Walter Pelzer, Rolf Lessenich und Janus Fröhlich die Band Ne Höhnerhoff. In den ersten Jahren traten sie in HĂŒhnerkostĂŒmen auf. Dabei war es ĂŒblich, dass die Band auf die BĂŒhne ging und „Gack gack gack?“ fragte, worauf das Publikum mit „Gack gack gack!“ antwortete. Nach den Auftritten sah es meist wie auf einem HĂŒhnerhof aus, weil sich die echten Federn von den KostĂŒmen gelöst und sie zudem Federn ins Publikum geworfen hatten. Aus diesem Grund, und weil die Musiker im Scheinwerferlicht stark schwitzten, trennten sie sich von den aufwĂ€ndigen KostĂŒmen. Der grĂ¶ĂŸte Hit in dieser Zeit war Scheiß ejal, ob do Hohn bess oder Hahn aus dem Jahr 1974, der auch noch heute im Karneval gesungen wird.

Die Band benannte sich 1975 in De Höhner um. 1976 engagierte Willy Millowitsch die Band fĂŒr 96 Auftritte in seinem Kölner Volkstheater. Danach erschien die erste Single Jrillparty.[1] 1977 wurde GrĂŒndungsmitglied Rolf Lessenich durch Frontmann Peter Horn ersetzt; Walter Pelzer stieg ein Jahr spĂ€ter aus, auf ihn folgte Franz-Martin Willizil. 1978 begann die Beziehung zum 1. FC Köln und dessen Fans. Im selben Jahr, als der Verein Deutscher Meister wurde, veröffentlichte die Gruppe das erste ihrer dem Klub gewidmeten Lieder: Unser Bock es Meister – In Anspielung auf das FC-Maskottchen. Im Jahr 1985 wurde das Lied Unser HĂ€tz schleit för der FC Kölle (nach der Melodie des irischen It’s a Long Way to Tipperary) zum FC-Lied, das regelmĂ€ĂŸig vor den Spielen angestimmt wurde. Bis heute wird vor den Heimspielen im MĂŒngersdorfer Stadion die FC-Hymne Mir stonn zu dir, FC Kölle mitgesungen; basierend auf der Melodie des schottischen Traditional Loch Lomond.

Ebenfalls 1978 veröffentlichte die Band ihr erstes Album Ich well noh Hus, das den heutigen Karnevalsklassiker Blootwoosch, Kölsch un e lecker MĂ€dche enthĂ€lt, eine Coverversion von Buck Owens Cigarettes, Whiskey and Wild Wild Women.[2] Im selben Jahr erschien das Doppelalbum Lang usjebröt. Auf der 1979 erschienenen Langspielplatte VerzĂ€ll doch ens befindet sich Ich ben ne RĂ€uber, eine kölsche Version der schottischen Volksweise I'm a Rover,[2] mit dem die Gruppe einen weiteren modernen Klassiker der Kölner Karnevalsmusik etablierte. Den Text dichtete Peter Horn-Peters.[1] Im selben Jahr brachte die Band Ihre grĂ¶ĂŸten Erfolge heraus und erweiterte die Gruppe mit dem Bassisten GĂŒnter Steinig auf fĂŒnf Mitglieder.

Die 1980er Jahre

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Als der Durchbruch geschafft war, erhielt die Band in den Folgejahren diverse Ehrungen und Preise. Allein viermal verliehen die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. den Höhnern ihren „Orden fĂŒr das beste kölsche Lied“. 1982 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei EMI. 1987 verließ Frontmann Peter Horn die Band und wurde durch Henning Krautmacher ersetzt. Im selben Jahr fiel das „De“ aus dem Bandnamen weg, und die Gruppe spielte erstmals hochdeutsche StĂŒcke ein. Auf dem ersten Album mit Krautmacher mit dem Titel FĂŒr Dich veröffentlichten sie neben den Liedern Ruf doch mal an, Kein Meer mehr da und FĂŒr Dich den Karnevalshit Pizza wundaba, dessen Text Jan Peter Fröhlich, Peter Werner-Jates, Franz-Martin Willizil, GĂŒnter Steinig und Henning Krautmacher nach einer Vorlage von Noceroni in italienisch-kölschem Kauderwelsch schrieben.[1] In den 1980er Jahren veröffentlichten die Höhner neun Alben.

Die 1990er Jahre

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Zu Beginn des neuen Jahrzehnts verließ Bassist GĂŒnter Steinig die Band und wurde durch den SchlagersĂ€nger Hannes Schöner ersetzt. Durch die Verwendung deutscher Texte und musikalische Weiterentwicklung wurden die Höhner allmĂ€hlich auch außerhalb des Kölner Karnevals aktiv. Auch das soziale Engagement steigerte sich, wie etwa anlĂ€sslich der AG Arsch huh gegen Nazis am 9. November 1992 auf dem Kölner Chlodwigplatz. DafĂŒr schrieben die Höhner das Lied Wann jeiht dr Himmel widder op?.[1] 1992 begann die Band eine Konzertreihe im Kölner Millowitsch-Theater unter dem Titel Zwei Zimmer, KĂŒche, Diele, Bad. Die Gruppe hatte drei Jahre zuvor Willy Millowitsch das Lied Willy, wat wör Kölle ohne Dich zum 80. Geburtstag gewidmet.

Im nĂ€chsten Jahr startete die Gruppe ihre nĂ€chste Konzertreihe, die Höhner Classics. Bei diesen Konzerten werden klassisch arrangierte Lieder der Band zusammen mit dem Orchester Junge Sinfonie Köln in der Kölner Philharmonie aufgefĂŒhrt. Dabei wurde mit der irischen Gruppe Galleon die kölsch-englische Version von Minsche wie mir (People Like Us) gespielt. GĂŒnter HĂ€ssy, der GrĂŒnder und ehemaliger Leiter der Jungen Sinfonie Köln, arbeitete eng mit beiden Bands zusammen und arrangierte Höhner-Lieder im klassischen Stil. 1998 stieß der Gitarrist und Violinist Pete Bauchwitz zur Band. Im folgenden Jahr verließ Franz-Martin Willizil die Höhner und wurde durch Ralle Rudnik ersetzt. In den 1990er Jahren veröffentlichten die Höhner zwölf Alben.

Der damalige Frontmann Henning Krautmacher (2022)

Anfang des neuen Jahrtausends wurde die Gruppe fĂŒr ihr Album Best of − 25 Jahre fĂŒr den Musikpreis Echo in der Kategorie Gruppe des Jahres national nominiert; dann erhielten sie ihre erste Goldene Schallplatte fĂŒr die Single Die Karawane zieht weiter, und schließlich starteten sie eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Circus Roncalli. Unter dem Titel Höhner Rockin' Roncalli Show tourt die Gruppe mit dem Zirkus durch Deutschland. Die Zirkusshow wird von der Band mit speziell darauf abgestimmter Musik begleitet. Auch die Artisten haben ihre Auftritte auf die Musik abgestimmt, und teilweise treten auch die Bandmitglieder als Artisten auf.

2003 gelang der Gruppe mit dem Titel Viva Colonia ein deutschlandweiter Erfolg. Auch auf dem MĂŒnchener Oktoberfest wurde das Lied zum Wies’n-Hit 2004 und 2005. Pete Bauchwitz verließ die Band im Juni 2003 und wurde durch Jens Streifling ersetzt, ein ehemaliges Mitglied der kölschen Rockgruppe BAP. 2005 bekamen die Höhner die Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Beste Gruppe in der Kategorie Schlager“ verliehen. Im selben Jahr ging die Band erstmals auf Deutschlandtour.

Die Höhner veröffentlichten 2005 das Album 6:0. Neben dem Sessionlied Ohne dich geht es nicht wurde auf dieser CD die Erstversion von Wenn nicht jetzt, wann dann? veröffentlicht. Nachdem der Song in einer abgeĂ€nderten Version zum offiziellen WM-Song der Handball-Weltmeisterschaft 2007 geworden war, platzierte er sich in den Hitparaden. Im Februar 2007 war das Lied auf Platz eins in den offiziellen Verkaufscharts von Media Control. Seit 2007 sind die Höhner Mitglied der vom damaligen Bundesminister Sigmar Gabriel anlĂ€sslich der CBD-COP9 ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt. 2007 erhielt die Gruppe erneut die Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Erfolgreichste Gruppe Schlager“.

Zum Jahresende 2007 verließ Gitarrist Ralle Rudnik die Band, um sich seinen Soloprojekten widmen zu können. Sein Nachfolger wurde der Waliser John Parsons. 2009 hatten die Höhner einen kurzen Auftritt im Kölner Tatort Platt gemacht. Am Ende des Krimis sangen sie das StĂŒck Alles Verlore.

Im MĂ€rz 2015 verkĂŒndeten Janus Fröhlich und Peter Werner ihren Ausstieg. Als Ersatz fĂŒr Fröhlich wurde der Schlagzeuger Wolf Simon engagiert, der bereits 2011 fĂŒr mehrere Konzerte eingesprungen war. Nachfolger von Werner am Keyboard wurde der Erkelenzer Micki SchlĂ€ger. Das Album Alles op Anfang markierte 2016 den Start der neuen Besetzung.

Im Sommer 2018 verließ John Parsons die Band, um sich um sein Soloprojekt zu kĂŒmmern.[3] Seinen Platz nahm der NiederlĂ€nder Joost Vergoossen ein.[4] Im Herbst 2018 ĂŒbernahm der Kölner Schlagzeuger Heiko Braun die Nachfolge von Wolf Simon.[5] Ende 2020 schied Bassist und SĂ€nger Hannes Schöner aus der Band aus, steht aber weiterhin als Berater und Komponist zur VerfĂŒgung.[6] Im Januar 2021 trat der in Köln lebende Bochumer Frederik „Freddi“ Lubitz als neuer Bassist in die Band ein.[7] Joost Vergoossen wurde Ende April 2021 nach Angaben der Band unter anderem wegen seiner in sozialen Medien vertretenen Ansichten zur COVID-19-Pandemie entlassen. Zur Trennung kam es demnach schließlich, als Joost sich öffentlich zu einem niederlĂ€ndischen Rechtspopulisten und dessen Partei bekannt hatte.[8]

Zum Jahresende 2022 kĂŒndigte Henning Krautmacher sein Ausscheiden an. Seine fĂŒr diesen Zeitpunkt vorgesehene Nachfolge als Frontmann trat der SĂ€nger Patrick LĂŒck, der im November 2021 zur Band gekommen war,[9] vorzeitig an, als Krautmacher seinen Ausstieg wegen Krankheit seiner zweiten Ehefrau auf Anfang November 2022 vorzog.[10]

Die Höhner beim Wacken Open Air (2022)

Anfang August 2022 traten die Höhner beim Metal-Festival Wacken Open Air auf, bei dem sie unter anderem den Metallica-Song Nothing Else Matters mit eigenem Text spielten – 2019 hatte die amerikanische Band bei ihrem Auftritt Viva Colonia gecovert.[11][12]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[13][14]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT
1998 Die Karawane zieht weiter 
 DE38
(6 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 28. September 1998
2001 2, 3, 4 DE26
(6 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 5. Februar 2001
2003 Classic andante DE86
(1 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 6. Oktober 2003
2004 Viva Colonia DE37
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 19. Januar 2004
2005 6:0 DE46
(2 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 10. Oktober 2005
2007 Jetzt und hier! DE34
(6 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 23. November 2007
2009 Himmelhoch high DE27
(6 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 30. Oktober 2009
2010 Weihnacht 2 DE90
(1 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 10. Dezember 2010
2012 4.0 DE12
(9 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 27. Januar 2012
2014 Mach laut! DE20
(5 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 4. April 2014
2016 Alles op Anfang DE15
(5 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 15. Januar 2016
2018 Wir sind fĂŒr die Liebe gemacht DE32
(2 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 23. MĂ€rz 2018
2024 11 + 11 DE21
(1 Wo.)DE
—

Weitere Studioalben

  • 1978: Ich well noh hus
  • 1979: VerzĂ€ll doch noch ens
  • 1980: Clown
  • 1981: NĂ€l met Köpp
  • 1982: Ich ben ne RĂ€uber
  • 1983: Schlawiner
  • 1984: Op Jöck
  • 1987: FĂŒr dich
  • 1988: Guck mal
  • 1989: Wenn’s dir gut geht
  • 1990: Leider gut
  • 1992: Aktuell
  • 1993: Dat es ne jode Lade he
  • 1994: Wartesaal der TrĂ€ume
  • 1996: Made in Kölle
  • 1996: Höhner Weihnacht – Doheim un ĂŒvverall
  • 2006: Here We Go
  • 2008: Nase vorn
  • 2018: Weihnacht 3
  • 2025: Janz vill Lametta
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT
2002 Die ersten 30 Jahre DE40
(12 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 7. Oktober 2002
2007 Live on Tour DE37
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 19. Januar 2007
2009 360° – Live @ Lanxess Arena DE38
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 16. Januar 2009

Weitere Livealben

  • 1991: Kumm loss mer fiere (Live)
  • 1994: Classic – Live aus der Kölner Philharmonie
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT
1998 Best of – 25 Jahre DE24
(14 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 16. MĂ€rz 1998
2005 Da simmer dabei – Die grĂ¶ĂŸten Partyhits DE9
Gold
Gold

(11 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 17. Januar 2005
2007 Wenn nicht jetzt, wann dann? DE50
(10 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 13. April 2007
2022 50 Jahre – 50 Hits DE24
(1 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 16. September 2022

Weitere Kompilationen

  • 1979: Lang usjebröt
  • 1986: 10 Johr Stimmung us Kölle
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[13]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT
1998 Die Karawane zieht weiter 
 dÀ Sultan hÀt Doosch!
Die Karawane zieht weiter 

DE12
(16 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 2. Februar 1998
1999 Die Karawane zieht weiter 
 dÀ Sultan hÀt Doosch! (Remix)
–
DE38
Gold
Gold

(9 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 25. Januar 1999
Der liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin
Die Karawane zieht weiter 

DE67
(2 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 15. Februar 1999
2000 Immer freundlich lÀcheln
2, 3, 4
DE64
(6 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 7. Februar 2000
Die lÀngste Karnevalssingle der Welt
–
DE51
(7 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 7. Februar 2000
2001 Dicke MÀdchen haben schöne Namen
2, 3, 4
DE41
(9 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 22. Januar 2001
2002 Sansi Bar
Viva Colonia
DE33
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 14. Januar 2002
feat. Mama Afrika
2003 Viva Colonia
Viva Colonia
DE20
Platin
Platin

(55 Wo.)DE
AT70
(1 Wo.)AT
Charteinstieg: 27. Januar 2003
2004 Alles was ich will
Viva Colonia
DE68
(5 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 9. Februar 2004
2005 LĂ€nger
–
DE60
(7 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 10. Januar 2005
2006 Ohne dich geht es nicht
6:0
DE61
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 20. Januar 2006
2007 DÀ kölsche Pass
–
DE47
(9 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 12. Januar 2007
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht jetzt, wann dann?
DE1
Platin
Platin

(58 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 16. Februar 2007
2008 Mir kumme mit Allemann vorbei
Jetzt und hier
DE48
(5 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 18. Januar 2008
Echte FrĂŒnde
–
DE75
(5 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 8. Februar 2008
2009 NaJuCo Colonia (Live)
360° – Live @ Lanxess Arena
DE48
(8 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 16. Januar 2009
Schenk mir dein Herz
–
DE13
Gold
Gold

(23 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 23. Oktober 2009
2010 Viva SĂŒdafrika
–
DE54
(4 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 18. Juni 2010
feat. Right Said Fred
2011 Carneval
4.0
DE48
(2 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 18. Februar 2011
6 bis 8 Stunden Schlaf
4.0
DE67
(4 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 18. November 2011
2012 Ävver et hĂ€tz bliev he in Kölle
–
DE38
(4 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 23. November 2012
feat. Stefan Raab
2014 Das geht nie vorbei
Mach laut!
DE75
(3 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 31. Januar 2014
Steh auf, mach laut!
Mach laut!
DE63
(3 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 25. Juli 2014
2023 Prinzessin
50 Jahre – 50 Hits
DE27
(4 Wo.)DE
—
Charteinstieg: 17. Februar 2023

Weitere Singles

  • 1972: Jrillparty / Et jeiht nix ĂŒvver Ostermann
  • 1976: Höhnerhoff Rock / Ich liebe Dich wie Apfelmus
  • 1978: Unsre Bock es Meister / Kater Blues
  • 1978: Blootwoosch, Kölsch un e lecker MĂ€dche
  • 1979: Ich ben ne RĂ€uber
  • 1980: Minge Dom, ich ben stolz op dich
  • 1981: Winke, winke
  • 1982: Dat HĂ€tz vun dr Welt
  • 1984: Echte FrĂŒnde
  • 1984: En Villa an dr Ville
  • 1985: Ich han Trone in de Auge
  • 1987: Pizza wundaba
  • 1988: Scirocco in Marokko
  • 1988: Kein Meer mehr da
  • 1990: KĂŒsschen
  • 1990: Festa Italiana (Fußball wundaba)
  • 1991: Kumm loss mer fiere
  • 1992: Hey Kölle, Du bes e Jeföhl
  • 1992: Nemm mich su wie ich ben
  • 1994: Wartesaal der TrĂ€ume
  • 1996: Met Breef un Siejel
  • 1998: Jetzt gehts los
  • 1998: Mer ston zo dir FC Kölle
  • 1999: Lenya
  • 2001: Liebchen
  • 2006: Here We Go!
  • 2015: Kumm los mer danze
  • 2017: Wir sind fĂŒr die Liebe gemacht
  • 2018: Wir halten die Welt an (Remix)
  • 2023: Es ist nicht so, wie du denkst
  • 2024: Au Revoir
  • 2025: Gisela
  • 2001: Höhner Rockin’ Roncalli Show: Rheinland des LĂ€chelns
Verleihung des Rheinlandtalers des LVR an die Höhner, 2017

Der Band wurde 1999 die Willi-Ostermann-Medaille verliehen; das ist die höchste offizielle Auszeichnung im Zusammenhang mit dem Karneval in Köln. 2010 erhielt die Mundartband den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. 2017 wurden die Höhner mit dem Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland fĂŒr ihr kulturelles und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.[17]

Klage gegen die NPD

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Im Jahr 2014 klagte die Band gegen die rechtsextreme Partei NPD auf Unterlassung. Die Partei hatte im Landtagswahlkampf in ThĂŒringen zwei Lieder der Höhner abgespielt. Der Bundesgerichtshof bestĂ€tigte im Mai 2017 eine zuvor ergangene Entscheidung des Oberlandesgerichts ThĂŒringen, dass die Partei damit das Urheberpersönlichkeitsrecht der Musiker verletzt hatte. Die NPD habe die Lieder in unzulĂ€ssiger Weise in die Dramaturgie der Wahlkampfveranstaltungen integriert. Sie hatte mit Wenn nicht jetzt, wann dann und Jetzt geht’s los von der Rede des Landesvorsitzenden zu GesprĂ€chen mit BĂŒrgern ĂŒbergeleitet. Henning Krautmacher zeigte sich erleichtert, dass „wir uns nicht weiter von Extremen, egal ob von rechts oder von links, vor den Karren spannen lassen mĂŒssen“.[18]

Commons: Höhner – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Höhner. fĂŒnfundzwanzig Jahre. Hits, die sich gewaschen haben. CD-Heft. EMI Electrola, Vogelsang Musik, 1998.
  2. 1 2 Marius Fuhrmann: Kölsche Karnevalshits: Diese jecken Songs wurden alle nur „geklaut“. In: Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de). 16. Februar 2017, abgerufen am 17. Februar 2017.
  3. ↑ Norbert Ramme: Differenzen in Kölner Band: Höhner-Gitarrist John Parsons steigt aus. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Abgerufen am 7. April 2018.
  4. ↑ Inge Wozelka: Neues Hohn ist ein NiederlĂ€nder: Vergoossen ersetzt Parsons in der kölschen Kult-Band. In: Express. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 4. August 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  5. ↑ Kultband: Heiko Braun aus Simmerath neuer Höhner-Drummer. In: Aachener Zeitung. 11. November 2018, abgerufen am 27. Januar 2021.
  6. ↑ Kölner Stadt-Anzeiger vom 25. November 2020: Exklusive Videobotschaft der kölschen Band Höhner-Bassist beendet BĂŒhnen-Karriere, von Stefan Worring, abgerufen am 2. Januar 2021.
  7. ↑ Paukenschlag bei Kölner Kult-Band: Höhner prĂ€sentieren neuen Bassisten auf Instagram. In: Express. 17. Januar 2021, abgerufen am 27. Januar 2021.
  8. ↑ Riesen-Zoff im Höhner-Stall Corona-Eklat: Kölsche Band feuert Gitarristen. In: Kölner Express. 25. April 2021, abgerufen am 27. Januar 2021.
  9. ↑ Leverkusener Band-Frontmann Henning Krautmacher geht in SĂ€nger-Rente. In: Rheinische Post. 22. Februar 2022, abgerufen am 24. Februar 2022.
  10. ↑ Höhner-SĂ€nger Krautmacher tritt nicht mehr auf. In: Kölnische Rundschau. 4. November 2022, abgerufen am 6. November 2022.
  11. ↑ Höhner schunkeln das Metal-Land Wacken. In: WDR. 6. August 2022, abgerufen am 20. August 2022.
  12. ↑ Bastian Ebel: Wacken 2022. So sieht das Höhner Metal-Logo aus: Dankeschön an Metallica. In: Express. 3. August 2022, abgerufen am 20. August 2022.
  13. 1 2 3 4 Chartquellen: DE AT
  14. ↑ Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe: DE
  15. ↑ Tunnelbohrer haben schöne Namen im Kölner Stadt-Anzeiger
  16. ↑ Liste der Botschafter (Memento vom 11. Mai 2012 im Internet Archive) auf den Seiten der UN-Dekade Biologische Vielfalt
  17. ↑ Presseinformation des LVR: Viel mehr als „Viva Colonia“. 28. Juni 2017
  18. ↑ NPD darf Höhner-Lieder nicht im Wahlkampf nutzen. In: Legal Tribune Online, 6. Oktober 2017, abgerufen am 15. Februar 2026.