Edmund Haferbeck
Edmund Haferbeck (* 1957 in Detmold) ist ein deutscher Agrarwissenschaftler, Tierrechtsaktivist, freier Journalist und ehemaliger GrĂŒnen-Kommunalpolitiker in Schwerin. Er war maĂgeblich am Aufbau des deutschen Ablegers der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) beteiligt und fungierte als deren Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung.[1]
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Haferbeck absolvierte ein Studium der Agrarwissenschaften an der UniversitĂ€t Göttingen mit Schwerpunkt Tierproduktion. Diese Erfahrung sensibilisierte ihn fĂŒr die Problematik der industriellen Massentierhaltung. Anfang der 1980er Jahre entschied er sich, sich fĂŒr Tierrechte einzusetzen. Seine Dissertation verfasste er ĂŒber die Nerz-, Fuchs- und Iltiszucht in Deutschland.
Von 1990 bis 2009 engagierte sich Haferbeck als Kommunalpolitiker fĂŒr die GrĂŒnen in Schwerin.
2004 ĂŒbernahm er die Position des Leiters der Wissenschafts- und Rechtsabteilung der Tierrechtsorganisation PETA in Stuttgart.[2]
Weitere TĂ€tigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1984 grĂŒndete er gemeinsam mit Andrea Clages den ECHO Verlag, an dem er bis 2021 als Mitgesellschafter beteiligt war. Von 2014 bis 2021 war er zudem Mitglied der Statisterie am Staatstheater Stuttgart.
Publikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1984: FarmgezĂŒchtete Pelztiere: ihre Natur- u. Lebensgeschichte u.e. Einf. in Zucht u. Haltung. Philler, Minden 1984, ISBN 978-3-7907-1147-9.
- 1988: Die gegenwĂ€rtigen Produktionsbedingungen in der deutschen Nerz-, Iltis- und Fuchszucht unter besonderer BerĂŒcksichtigung der Tierschutzproblematik, Echo Verlag, ISBN 978-3-9801216-2-0.
- 1990: mit Ingeborg Bingener, Bernhard Rambeck, Andrea Clages: Tierversuche, Echo Verlag, ISBN 978-3-926914-17-0.
- 1990: Pelztierzucht : das sinnlose Sterben Echo Verlag, ISBN 978-3-926914-09-5.
- 1994: Bundesdeutsche (Justiz-)Behörden â eine kriminelle Vereinigung? Schwerin
- 1997: mit Bernhard Rambeck, Andrea Clages: Tierversuche mĂŒssen abgeschafft werden. Echo Verlag, ISBN 978-3-926914-30-9
- 1998: mit Frank Wieding: Operation Tierbefreiung : ein PlĂ€doyer fĂŒr radikale Tierrechtsaktionen, Echo Verlag, ISBN 978-3-926914-31-6.
- 1999: mit Detlef Winter: Die Rechtsbeugermafia Verlag Roter Oktober, ISBN 978-3-934477-00-1.
Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Werke von Edmund Haferbeck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Edmund Haferbeck bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Jost Maurin: âWir wollen das Ende jeglicher Tierhaltungâ. In: taz.de. 10. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2024.
- â Julia Brunke: Interview mit Dr. Edmund Haferbeck von PETA. In: freiheit-fuer-tiere.de. Abgerufen am 27. Oktober 2024.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Haferbeck, Edmund |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Agrarwissenschaftler, Tierrechtsaktivist, freier Journalist, Dezernent und Kommunalpolitiker (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) |
| GEBURTSDATUM | 1957 |
| GEBURTSORT | Detmold |