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EuropÀisches Ranglistenturnier (Tischtennis)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
(Weitergeleitet von Europe TOP-12)

Das EuropÀische Ranglistenturnier im Tischtennis wird von der EuropÀischen TT-Union ETTU seit 1971 jÀhrlich veranstaltet.

Seit 1971 wurden Damen- und Herrenwettbewerbe durchgefĂŒhrt. Die jeweils zwölf Teilnehmer (1971 waren es nur sechs Damen) wurden von den nationalen VerbĂ€nden gemĂ€ĂŸ der Europarangliste nominiert. Sie spielen im Modus „Jeder gegen jeden“. Es stand ein Preisgeld zur VerfĂŒgung, das 1976 von 10.000 DM auf 12.000 DM erhöht wurde.[1] 1984 beschloss die ETTU-Generalversammlung in Moskau, diesen Wettbewerb auch fĂŒr Junioren zu veranstalten.[2] Er wurde 1985 erstmals durchgefĂŒhrt.

1990 wurde das Spielsystem geĂ€ndert. Die Spieler starteten nun in zwei Vorgruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“. Jeweils die beiden Erstplatzierten kĂ€mpften um Platz 1 bis 4: Im Halbfinale traten die beiden Ersten gegen den Zweiten der anderen Gruppe an. Die Sieger dieser Begegnungen bestritten das Endspiel, die Verlierer spielten um Platz 3 und 4.[3]

Ab 2001 bildete man vier Dreiergruppen. Die Gruppensieger spielten im Halbfinale um den Einzug ins Endspiel. Seit 2002 traten die Teilnehmer in vier Dreiergruppen jeder gegen jeden an. Der letzte einer Gruppe schied aus, die acht Verbliebenen spielten im K.o.-System weiter.

Automatisch startberechtigt waren die 11 Erstplatzierten der ETTU-Rangliste. Platz 12 wurde der Gastgebernation zugeteilt, sofern kein Aktiver dieser Nation automatisch qualifiziert war und sofern der Spieler unter den 40 besten der ETTU-Rangliste gefĂŒhrt wurde.[4]

Im Februar 2013 beschloss die ETTU, den Wettbewerb nicht mehr durchzufĂŒhren, weil sich – insbesondere wegen zu hoher Kosten – keine Ausrichter mehr fanden.[5] Auch das als kostengĂŒnstigere Nachfolgeveranstaltung geplante Top Europe fand 2013 keinen Ausrichter.[6] DafĂŒr wurde im Februar 2014 in Lausanne das Nachfolgeturnier DHS Europe Cup ausgetragen.[7][8]

Seit dem Jahr 2015 existiert eine modifizierte Version des Europe TOP-12, das Europe TOP-16.[9] Hier gehen jeweils 32 Spieler an den Start, pro Nation und Geschlecht maximal vier Athleten.[10]

Sieger des Europe TOP-12

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Jahr Spielort Herren Damen
1971 Zadar IstvĂĄn JĂłnyer Beatrix KishĂĄzi
1972 Zagreb Antun Stipančić Beatrix Kisházi
1973 BöblingenSchweden Stellan Bengtsson Beatrix Kishåzi
1974Schweden TrollhÀttan Istvån Jónyer Soja Rudnowa
1975Österreich WienSchweden Kjell JohanssonSchweden Ann-Christin Hellman
1976 LĂŒbeck Dragutin Ć urbekSchweden Ann-Christin Hellman
1977 Sarajevo Milan Orlowski Beatrix KishĂĄzi
1978 Prag Gåbor GergelyVereinigtes Königreich Jill Hammersley
1979Schweden Kristianstad Dragutin Ć urbek Gabriella SzabĂł
1980 MĂŒnchenSchweden Stellan BengtssonVereinigtes Königreich Jill Hammersley
1981[11] Miskolc Tibor KlampårVereinigtes Königreich Jill Hammersley
1982Frankreich NantesSchweden Mikael AppelgrenNiederlande Bettine Vriesekoop
1983England Cleveland Milan Orlowski Olga Nemes
1984 BratislavaSchweden Jan-Ove Waldner Marie HrachovĂĄ
1985Spanien Barcelona Andrzej GrubbaNiederlande Bettine Vriesekoop
1986Schweden SödertÀljeSchweden Jan-Ove Waldner Fliura Bulatowa
1987 BaselEngland Desmond Douglas Csilla BĂĄtorfi
1988 LjubljanaSchweden Jan-Ove Waldner Fliura Bulatowa
1989 CharleroiSchweden Jan-Ove Waldner Olga Nemes
1990[12] HannoverSchweden Mikael Appelgren Gabriella Wirth
1991[13]Niederlande ’s-HertogenboschSchweden Erik LindhNiederlande Mirjam Hooman
1992Österreich WienSchweden Jörgen Persson Csilla BĂĄtorfi
1993[14]DĂ€nemark KopenhagenSchweden Jan-Ove Waldner Emilia Ciosu
1994Italien Arezzo Jean-Michel SaiveDeutschland Jie Schöpp
1995Frankreich DijonSchweden Jan-Ove Waldner Otilia Bădescu
1996[15] CharleroiSchweden Jan-Ove Waldner Ni Xialian
1997[16]Niederlande EindhovenFrankreich Jean-Philippe Gatien Ni Xialian
1998Schweden Halmstad Wladimir Samsonow Ni Xialian
1999 Split Wladimir SamsonowDeutschland Qianhong Gotsch
2000Italien AlassioÖsterreich Werner SchlagerDeutschland Qianhong Gotsch
2001Österreich Wels Wladimir Samsonow Csilla Bátorfi
2002[17]Niederlande RotterdamDeutschland Timo Boll Tamara BoroĆĄ
2003[18]