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Foramen caecum dentis

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Das Foramen caecum dentis (von lat. foramen „Öffnung“, „Loch“ und caecus „blind“ und dens „Zahn“)[1] ist eine blind endende manchmal sogar ampullenförmig gestaltete EinstĂŒlpung auf den palatinalen FlĂ€chen der oberen SchneidezĂ€hne. Diese Einziehung ist nicht immer vorhanden, andererseits an den seitlichen SchneidezĂ€hnen (ZĂ€hne 12 und 22) ausgeprĂ€gter als an den mittleren (ZĂ€hne 11 und 21).

Verantwortlich fĂŒr diese Variante der Kronenform ist eine Hyperplasie des inneren Schmelzepithels. In extremer Form kann diese „Fehlbildung“ zu einer echten Zahnanomalie fĂŒhren, dem Dens invaginatus, der frĂŒher auch (aus histologischer Sicht unkorrekt) als Dens in dente (Zahn im Zahn) bezeichnet wurde.

Die Anlage zu dieser Anomalie bzw. deren AusprÀgung ist vermutlich genetisch bedingt.

Das Foramen caecum dentis ist eine KariesprÀdilektionsstelle.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Joseph Maria Stowasser: Der Kleine Stowasser, Lateinisch-deutsches Schulwörterbuch, G. Freytag Verlag, MĂŒnchen