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Georg Callwey

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Georg Dietrich Wilhelm Callwey (* 22. Oktober 1854 in Hamm; † 25. Februar 1931[1] in MĂŒnchen) war ein deutscher VerlagsbuchhĂ€ndler.

Leben und Wirken

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Georg Callwey war ein Sohn des Hammer Lohgerbers und AckerbĂŒrgers Wilhelm Callwey und von Sophie Fluhme aus Kamen. Er lernte das Verlagswesen und galt als klug, gewissenhaft, sparsam und diszipliniert. Im Jahr 1884 zog er nach MĂŒnchen und eröffnete in beengten RĂ€umlichkeiten den heutigen Callwey-Verlag. Er verlegte zunĂ€chst insbesondere schönes Schrifttum und gab anschließend mit der Malerzeitung „Die Mappe“ eine Kunstzeitschrift heraus. Im Jahr 1894 lernte er den noch jungen Ferdinand Avenarius kennen, dessen „Kunstwart“ noch keinem grĂ¶ĂŸeren Publikum bekannt war. Callwey ĂŒbernahm die Zeitschrift in sein Verlagsprogramm und investierte dafĂŒr nahezu alle vorhandenen Eigenmittel. Um die Jahrhundertwende stellten sich Erfolge der Zeitschrift ein.

Anschließend verlegte Callwey die „Meisterbilder fĂŒrs deutsche Haus“, das „Fröhliche Buch“ und Publikationen des DĂŒrerbundes sowie eine grĂ¶ĂŸere Reihe des schönen Schrifttums mit klingenden Titeln. Ab 1906 gab er auch den Baumeister heraus und legte somit die Ausrichtung des Verlags fest. Dieser konzentrierte sich auf das Baugewerbe und Maltechniken. Ab 1932 publizierte der Verlag mit der Deutschen Zeitschrift des Kunstwarts weitere kulturelle Titel.

Callwey war verheiratet mit der Amerikanerin Hetty Figels. Die Tochter Elsbeth (1888–1937) heiratete Karl Baur, der den Verlag ĂŒbernahm.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Nach Verlagsangaben am 24. Februar 1930 „im Alter von 75 Jahren“, callwey.de, abgerufen am 5. November 2020