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In sensu

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Als in sensu (lateinisch sensus ‚Sinn, Empfindung, GefĂŒhl‘) bezeichnet man in der Psychologie Prozesse, die in der Vorstellung ablaufen.

Verhaltenstherapie

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In der Psychotherapie kennzeichnet der Zusatz in sensu eine Imaginationstechnik der Verhaltenstherapie. Hierbei wird der Patient ‚nur‘ in seiner Vorstellung einer Konfrontation (auch Exposition) ausgesetzt. Die VorstellungsĂŒbungen können zur EinĂŒbung verĂ€nderter Reaktionen und Verhaltensweisen (z. B. problembehaftete Situationen im sozialen Umfeld des Patienten) genutzt werden oder in der Konfrontationstherapie die AnnĂ€herung an die Angst (z. B. Aufzug fahren, sich Höhen aussetzen, Spinnen begegnen) erleichtern.

Die Exposition in der RealitÀt wird mit in vivo bezeichnet.

Je nach angewendeter Technik der Verhaltenstherapie wird eine Behandlung in sensu oder in vivo durchgefĂŒhrt. Beispielsweise wird der Patient bei der systematischen Desensibilisierung zunĂ€chst schrittweise mit der Vorstellung eines Objektes in sensu konfrontiert. Beim Flooding erfolgt eine Exposition in vivo.[1]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Wolfgang Hiller: Phobien. (PDF) Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz Psychologisches Institut, 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. Februar 2016; abgerufen am 8. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.