Erziehung
Erziehung ist die pÀdagogische Einflussnahme auf die Entwicklung und das Verhalten Heranwachsender. Dabei beinhaltet der Begriff sowohl den Prozess als auch das Ergebnis dieser Einflussnahme.
Der Ausdruck âErziehungâ bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch sowohl die Gesamtheit allen erzieherischen Handelns, das die Personalisation, Sozialisation und Enkulturation eines Menschen steuert, als auch einzelne Teile dieses Gesamtprozesses, wie z. B. die Sexualerziehung, Gesundheitserziehung oder Verkehrserziehung. Die Wissenschaft, die sich mit dem Erziehen, der Erziehung als Tun und als Nachdenken ĂŒber dieses Tun beschĂ€ftigt, ist die PĂ€dagogik.[1] Erziehung wird von Erziehungsnormen geleitet. Sie erfolgt im Rahmen von Erziehungskonzepten, die auf Erziehungsziele ausgerichtet sind, und greift auf Erziehungsmittel und Erziehungsmethoden zu.
Wortherkunft und Bedeutungsfeld
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das neuhochdeutsche Verb erziehen geht auf protogermanisch *uzteuhanÄ zurĂŒck, das althochdeutsch zu *irziohan (âherausziehenâ) und mittelhochdeutsch zu irziehen, derziehen, reziehen, erziehen wurde.[2][3][4] Die einzige weitere germanische Sprache, in der das protogermanische *teuhanÄ produktiv geworden und mit der Bedeutung von â(ein Kind) auf-/erziehenâ ĂŒber das FrĂŒhmittelalterliche hinaus erhalten geblieben ist, war das NiederlĂ€ndische (altniederlĂ€ndisch *tÄ«an â mittelniederlĂ€ndisch tiĂ«n). Im NeuniederlĂ€ndischen ging diese Bedeutung auch hier verloren, sodass das Deutsche neuzeitlich die einzige Sprache ist, in der sie mit diesem germanischen Wort verbunden wird.[5]
Als indogermanischer Ursprung des protogermanischen Verbs *(uz)teuhanÄ wird allerdings eine Form *deuk- rekonstruiert, die auch den lateinischen Wörtern dux (âFĂŒhrerâ) bzw. ducere (âfĂŒhrenâ) sowie den daraus abgeleiteten Formen educare (âgroĂziehen, ernĂ€hren, erziehenâ) und educatio (âErziehungâ) zugrunde liegt.[6][7] Das lateinische Wort bezeichnete seit der Antike sowohl das Aufziehen und die Kultivierung von Pflanzen und Nutztieren als auch die Erziehung von Personen.[8] Nach dem Vorbild von educare nahm *irziohan noch in althochdeutscher Zeit die Lehnbedeutung âjemandes Geist und Charakter bilden und seine Entwicklung fördernâ an.[9]
Als Substantiv zu *(uz)teuhanÄ erschien schon im Protogermanischen die Form *tuhtiz.[10] Das folgende ahd. zuht ist â ĂŒber âUnterhaltâ, âNahrungâ und âZuchtâ hinaus â auch mit den Bedeutungen âBelehrungâ, âSchulungâ und âUnterweisungâ verbunden, die gleichlautende mhd. Form ĂŒberdies auch mit âfeiner Lebensartâ, âWohlgezogenheitâ und âBildung des inneren und Ă€uĂeren Menschenâ.[11][12] Seit dem SpĂ€tmittelalter erscheint auch die Wendung âZucht und Ordnungâ, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine Pejorisierung erlebt. Das Substantiv âErziehungâ dagegen lĂ€sst sich erst in der Neuzeit nachweisen und wird dort zunĂ€chst insbesondere auf die Viehhaltung bezogen. Diese ursprĂŒngliche Bedeutung wird erst nach und nach durch das Signifikat âBelehrung von Menschenâ zurĂŒckgedrĂ€ngt. Der erste bedeutende deutsche Wörterbuchautor, der das Wort in diesem Sinne (âdie Sitten, das Herz, den Geist eines Kindes bildenâ) inhaltlich bestimmt, ist im ausgehenden 18. Jahrhundert Adelung.[13] Jacob Grimm und Wilhelm Grimm weisen in ihrem Deutschen Wörterbuch etwa auf Lichtenberg hin, der den Ausdruck mit zeitgenössischer Bedeutung in seinem 1780 veröffentlichten Bericht ĂŒber James Cook verwendet.[14][15]
Aus dem Ursprungsbegriff hat die Sprachgebung in der Folge ein differenziertes Vokabular geschaffen, um die Nuancen des Erziehungsprozesses genauer zu erfassen: Bezeichnungen wie âAufziehenâ, âBetreuenâ, âFördernâ, âBelehrenâ, âUnterrichtenâ, âSozialisierenâ, âAusbildenâ, âBildenâ oder âEnkulturierenâ spiegeln das breite Spektrum an Erziehungsvorstellungen, Einflussnahmen und Erziehungspraktiken, mit denen âErziehenâ zu tun hat. Es handelt sich teils um Synonyme, teils um Teilbereiche des komplexen Erziehungsprozesses mit unterschiedlichen NiveauansprĂŒchen, die sich in unterschiedlichen Definitionen von Erziehung wiederfinden.[16][17]
Erziehung in den wissenschaftlichen Disziplinen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wissenschaftliche Disziplin, die sich in erster Linie und schwerpunktmĂ€Ăig mit der Theorie und Praxis von Erziehung befasst, ist die PĂ€dagogik bzw. Erziehungswissenschaft. Mit den gesellschaftlichen Strukturen des Erziehungssystems beschĂ€ftigt sich die Erziehungssoziologie, wĂ€hrend die PĂ€dagogische Psychologie und die Schulpsychologie die psychologischen Dimensionen der Erziehung im Blickfeld haben. Weitere Wissenschaften machen Erziehung im Rahmen ihres fachlichen ZustĂ€ndigkeitsbereichs ebenfalls zum Gegenstand der Betrachtung, wie etwa die Philosophie, die Religionswissenschaft, die Rechtswissenschaft, die Politikwissenschaft, die Sportwissenschaft, die Psychologie, die Soziologie, die Sozialgeschichte oder die Kulturgeschichte. Sie tragen jeweils eine Verantwortung fĂŒr einen essentiellen Beitrag aus ihren Fachgebieten zu der lebendigen Reflexion und Weiterentwicklung der Erziehungsnotwendigkeiten.
Einfluss von Erziehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eltern können die schulischen und auĂerschulischen Leistungen sowie das Wohlbefinden ihrer Kinder durch einen positiven Erziehungsstil nachweislich verbessern. Wissenschaftliche Untersuchungen werden dadurch erschwert, dass Eltern, Genetik, soziales Umfeld und Schule / Kindergarten gleichzeitig Einfluss auf die Entwicklung der Kinder nehmen. Die Forschung stĂŒtzt sich daher unter anderem auf Interventionsstudien, wodurch sich die reinen Erziehungseffekte isolieren lassen. Diese Untersuchungen sowie umfassende Metaanalysen belegen ĂŒbereinstimmend, dass sowohl das AusmaĂ des elterlichen Engagements als auch der spezifische Erziehungsstil deutliche Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung haben.
Es wurde ein deutlicher Einfluss von elterlichem Engagement auf die kognitive und schulische Entwicklung gefunden. Interventionsprogramme, die auf eine stĂ€rkere Einbindung der Eltern (bspw. Vorschulalter bis 3. Klasse) abzielen, weisen einen moderat positiven Effekt auf. Dies betrifft sowohl die akademischen Leistungen der Kinder als auch deren auĂerschulische Kompetenzen. Die Wirksamkeit solcher MaĂnahmen hĂ€ngt dabei stark vom Grad der Umsetzung ab: Je stĂ€rker messbar sich das elterliche Engagement durch eine Intervention erhöht, desto positiver entwickeln sich die Kinder.[18] Ăhnliche Programme gibt es auch in Deutschland, beispielsweise den Kurs Starke Eltern â Starke Kinder.
Neben der LeistungsfĂ€higkeit beeinflusst der Erziehungsstil auĂerdem das subjektive Wohlbefinden und die emotionale Entwicklung der Heranwachsenden. Eine Auswertung (Metaanalyse) von ĂŒber hundert Einzelstudien mit zehntausenden Teilnehmern belegt, dass ein positiver, unterstĂŒtzender Erziehungsstil signifikant mit einer höheren Lebenszufriedenheit und positiven Emotionen der Kinder korreliert, wĂ€hrend er das Erleben negativer GefĂŒhle reduziert. Umgekehrt steht ein negativer oder ungĂŒnstiger Erziehungsstil in einem klaren Zusammenhang mit einem allgemein geringeren Wohlbefinden.[19]
Eltern können ihre Kinder jedoch nicht nur fördern, sondern ihnen auch schaden. Eine Metaanalyse zu körperlicher Bestrafung kommt zu dem Ergebnis, dass diese stets schÀdlich ist, unabhÀngig vom familiÀren, kulturellen und sozialen Kontext. Die Autoren schreiben, dass die Befunde sogar die kausale Schlussfolgerung zulassen, dass körperliche Bestrafung schÀdliche Auswirkungen hat (und nicht nur eine Korrelation besteht). Eltern können hier Gutes bewirken, indem sie messbare SchÀden vermeiden.[20]
Theoretische BegrĂŒndung des Erziehungsbegriffes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Seiten der PĂ€dagogik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fachrichtung innerhalb der PĂ€dagogik, die sich mit der theoretischen BegrĂŒndung des Erziehungsbegriffs beschĂ€ftigt, ist die Allgemeine PĂ€dagogik.
Der frĂŒheste Versuch, den Begriff der Erziehung theoretisch zu begrĂŒnden, stammt von Johann Friedrich Herbart (1776â1841), fĂŒr den Erziehen eine gewollte, geplante, organisierte Veranstaltung ist; sie ist nicht natĂŒrlich und ereignet sich bloĂ, ist nicht nur Sozialisation, die gleichsam naturwĂŒchsig geschieht, sondern eine rationale Handlung, die nach bewussten Zwecken verfĂ€hrt. Sie folgt dem Wollen, aber nicht irgendeinem Wollen, sondern demjenigen Wollen, das aus einem bestimmten Gesichtskreis bzw. Gedankenkreis ergibt.[21]
Siegfried Bernfeld schrieb 1929 aphoristisch: âDie Erziehung ist [âŠ] die Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache.â[22]
Eduard Spranger (1882â1963) hat seinen Versuch, Erziehung theoretisch zu begrĂŒnden, anthropologisch gefasst. In seiner berĂŒhmten Parabel vom Bogenschnitzer hat er den Ursprung der Erziehung zunĂ€chst sinnfĂ€llig beschrieben. Der in vorgeschichtlicher Zeit lebende Bogenschnitzer unterbricht seine Arbeit, um einen Knaben zu zeigen, wie dieser selbst einen Bogen herstellen kann. Spranger zielt hier vor allem darauf, dass Erziehung erst möglich ist, wenn die LebensumstĂ€nde es dem Menschen erlauben, sein Kernanliegen der Ăberlebenssicherung einen Moment zurĂŒckzustellen.[23]
Von einer anthropologischen Grundlage ging ein halbes Jahrhundert spĂ€ter auch Wolfgang SĂŒnkel (1934â2011) aus, fĂŒr den Erziehung dazu dient, die kollektive KulturalitĂ€t des Menschen zu tradieren, weil diese ja nicht genetisch ĂŒbergeben werden kann. Erziehung löst das Problem, wie die nichtgenetischen TĂ€tigkeitsdispositionen â âdas sind Kenntnisse, Fertigkeiten und Willensstellungen (Motive)â â âĂŒber die MortalitĂ€tsschwelle hinĂŒber gebracht werdenâ können.[24] Als Definition ergibt sich fĂŒr SĂŒnkel daraus: âErziehung ist die vermittelte Aneignung nichtgenetischer TĂ€tigkeitsdispositionen.â[25]
Klaus Prange (1996) versteht Erziehung als Synchronisierung und Symmetrisierung von Zeigen und Lernen.[26]
Von Seiten der Psychologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Seiten der Psychologie gibt es keine prominenten Anstrengungen, den Erziehungsbegriff theoretisch zu begrĂŒnden; einige Autoren haben sich jedoch um die theoretische BegrĂŒndung von Begriffen verdient gemacht, die als Bestandteile einer Definition fĂŒr âErziehungâ herangezogen werden können.
So unterscheiden die Autoren Heinz Walter Krohne und Michael Hock zwischen Erziehungskonzepten und Erziehungsstilen. WĂ€hrend Erziehungskonzepte BĂŒndel von Einstellungen, Zielen und Ăberzeugungen sind, bezeichnet der Ausdruck Erziehungsstil die individuellen Verhaltenstendenzen von Eltern und Erziehern. Beispiele fĂŒr Erziehungskonzepte sind eine leistungs- oder bildungsorientierte, emanzipatorische, antiautoritĂ€re oder christliche Erziehung. Unterschiedliche Erziehungsstile dagegen zeichnen sich durch ein unterschiedlich hohes Niveau von AutoritĂ€t, ResponsivitĂ€t und Empathie aus. Der Erziehungsstil kann sich â der individuellen emotionalen und sozialen Kompetenz und dem Temperament des Erziehenden entsprechend â von Person zu Person stark unterscheiden, ist beim Einzelnen aber meist recht stabil.[27]
Von Seiten der Soziologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Vertreter der Soziologie hat sich etwa Ămile Durkheim um eine theoretische BegrĂŒndung des Erziehungsbegriffes bemĂŒht. In seiner pĂ€dagogischen Hauptschrift, LâĂ©ducation morale (postum, 1923), hat er Erziehung als methodische Sozialisation bestimmt. Erziehung sei diejenige Teilmenge der SozialisationsvorgĂ€nge, die das KompetenzgefĂ€lle zwischen den Erwachsenen und der jĂŒngeren Generation aufheben soll. Erziehung mache den Menschen zum sozialen Geschöpf und diene der Bestandssicherung des sozialen Systems, in dem sie stattfindet. Als eine TĂ€tigkeit, die von pĂ€dagogischen Normen geleitet wird, sei sie allerdings keine urmenschliche Gegebenheit, sondern setze historisch erst zu einem Zeitpunkt ein, an dem die Erziehung ĂŒber Religion und Familie allein nicht mehr ausgereicht habe.[28]
Wie Durkheim, so begriff auch Niklas Luhmann Erziehung als âeine intentionale TĂ€tigkeit, die sich darum bemĂŒht, FĂ€higkeiten von Menschen zu entwickeln und in ihrer sozialen AnschlussfĂ€higkeit zu fördern.â[29] Auch Luhmann unterscheidet ausdrĂŒcklich zwischen Erziehung und Sozialisation; weil sein (systemtheoretisches) Interesse an Erziehung vorrangig autopoietischen Merkmalen gilt, die am offensichtlichsten in der institutionellen, das heiĂt schulischen Erziehung gegeben sind, spielt die Unterscheidung von âErziehungâ und âBildungâ bei ihm jedoch nur eine untergeordnete Rolle.[30]
Begriffsabgrenzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erziehung vs. Sozialisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Erziehungswissenschaftler Peter Menck definiert Sozialisation: Als Sozialisation wird der Prozess bezeichnet, in dem ein Mensch sich unter Aufnahme von und in Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen, kulturellen und materiellen Umwelt zu einer Persönlichkeit entwickelt.[31] Er umfasst mit dieser globalen Aussage den gesamten Bildungsprozess des Menschen einschlieĂlich der Fremd- und Selbsterziehung, vermeidet aber eine Binnendifferenzierung der Begriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation. Die Begriffe Erziehung und Sozialisation greifen nach Menck ineinander, sind aber nicht deckungsgleich. Man könne von sich ĂŒberschneidenden Kreisen sprechen.[31] Der Didaktiker Siegbert Warwitz spricht von wachsenden Ringen, in denen sich der lebenslang zu gestaltende Bildungsprozess von Erziehung und Sozialisation vollzieht.[32] Die Begriffe im Einzelnen fĂŒr den Erziehungsalltag realitĂ€tsnah klar voneinander zu unterscheiden, ist nicht einfach. BeitrĂ€ge zu dieser Frage stammen etwa aus der Soziologie, z. B. von Ămile Durkheim (siehe weiter oben) oder von Friedhelm Neidhardt, fĂŒr den Erziehung ein normatives Konzept ist, in dem bestimmte ideale pĂ€dagogische Vorstellungen umgesetzt werden, wĂ€hrend Sozialisation als Sammelbegriff alle faktischen Bedingungen des Hineinwachsens in eine Gesellschaft bezeichnet.[33] Der Soziologe Matthias Grundmann definierte 2009, dass unter Erziehung âdie Etablierung sozial erwĂŒnschter Eigenschaften von Personen durch Bezugspersonenâ und unter Sozialisation âder ganz allgemeine, anthropologisch fundierte Sachverhalt der sozialen Gestaltung von verlĂ€sslichen Sozialbeziehungen und der intergenerationalen Tradierung von sozialem Handlungswissenâ zu verstehen sei.[34] Auch die Bestandsaufnahme, die die Erziehungswissenschaftlerin Solvejg Jobst 2008 zum Begriff Sozialisation vorgenommen hat, war in erster Linie soziologisch ausgerichtet.[35]
Erziehung vs. Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nicht selbstverstĂ€ndlich ist weiterhin die Unterscheidung von Erziehung und Bildung. Wie Philipp Eggers bereits 1971 gezeigt hat, ist diese Unterscheidung vor allem im deutschsprachigen Raum gebrĂ€uchlich.[36] Im englischen Sprachraum, der geistesgeschichtlich stark vom Positivismus geprĂ€gt ist, fĂ€llt Bildung vollstĂ€ndig mit Erziehung zusammen (education).[37] Bekannt ist die Unterscheidung jedoch auch in den slawischen Sprachen, etwa im Russischen (ĐČĐŸŃпОŃĐ°ĐœĐžĐ” vs. ĐŸĐ±ŃĐ°Đ·ĐŸĐČĐ°ĐœĐžĐ”) und im Polnischen,[38] und mit EinschrĂ€nkungen auch im Französischen. Im deutschsprachigen Raum hat der Begriff seinen Ursprung im deutschen Idealismus und bezieht sich stĂ€rker als Erziehung auf die Kognition. Die ausdrĂŒcklich normativen Komponenten von Erziehung fehlen, ebenso wie die affektiven, und die EigentĂ€tigkeit des sich bildenden Individuums steht im Vordergrund, wodurch der Begriff ein Element von Emanzipation erhĂ€lt.[39] So ist Bildung fĂŒr Matthias Grundmann âdie Kultivierung von Handlungswissen einzelner Individuenâ.[34]
WĂ€hrend Humboldt im ausgehenden 18. Jahrhundert noch die Bildung aller Menschen im Auge gehabt hatte, entwickelte Bildung sich zum 20. Jahrhundert hin tatsĂ€chlich zum Instrument sozialer Distinktion einer bildungsbĂŒrgerlichen Minderheit.[40] Max Horkheimer und der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Klafki haben sich darum bereits in den 1950er Jahren um eine zeitgemĂ€Ăe Neufassung des Bildungsbegriffs bemĂŒht. Weithin geriet der Bildungsbegriff unter Legitimationszwang, als in den ausgehenden 1960er Jahren die PĂ€dagogik von ihrer ursprĂŒnglich geisteswissenschaftlichen Orientierung zu einer modernen, empirisch orientierten Sozialwissenschaft umgebaut wurde, die auf FörderungsegalitĂ€t ausgerichtet war.[40]
Obwohl der Bildungsbegriff obsolet und inhaltlich hohl geworden war, erfuhr er seit Mitte der 1960er Jahre auch einen inflationĂ€ren Gebrauch und wurde in massiver Ăberdehnung immer wieder auf Sachverhalte angewandt, die nach allen Definitionskriterien Erziehung sind.[37] Auf die Problematik der Verwischung der Begriffe Erziehung und Bildung, die mit solchem inflationĂ€ren Wortgebrauch verbunden ist, hat in jĂŒngerer Zeit besonders nachdrĂŒcklich Klaus Prange hingewiesen, der dahinter vor allem Etikettenschwindel vermutet: âMit dem GĂŒtesiegel âBildungâ verliert Erziehung den Nimbus der Bevormundung und prĂ€sentiert als Offerte, was der Sache nach eben doch Erziehung ist.â[41]
Erziehung vs. PĂ€dagogik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nicht selbstverstĂ€ndlich ist weiterhin die Unterscheidung von Erziehung und PĂ€dagogik. Noch Kant hat beide AusdrĂŒcke meist synonym verwendet,[42] und viele Autoren folgen ihm darin bis heute.[43] Die Schwierigkeit der Unterscheidung beider Begriffe rĂŒhrt insbesondere daher, dass die PĂ€dagogik nicht nur eine um wissenschaftliche Erkenntnis bemĂŒhte Disziplin ist, sondern in erheblichem Umfang auch als âErziehungskunstâ, als Leitfaden fĂŒr die erzieherische Praxis verstanden wird, also aktiv Erziehungsnormen setzt und damit selbst zum Erziehungsfaktor wird.[44]
Klar trennbar sind die Begriffe Erziehung und PĂ€dagogik hingegen vom Standpunkt der empirischen PĂ€dagogik, die Erziehungsnormen zwar beschreibt, anders als die Praktische PĂ€dagogik aber nicht selbst setzt.[45]
PĂ€dagogische Grundperspektiven
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anthropologie der Erziehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Mensch kommt als ein hilfloses Wesen zur Welt, das fremder FĂŒrsorge bedarf und seine körperlichen, geistigen und seelischen Anlagen in der Jugend und im weiteren Leben entwickeln muss, um ein vollwertiges Mitglied der menschlichen Gemeinschaft zu werden. Die PĂ€dagogik charakterisiert den jungen Menschen insofern als Educandus: ein Wesen, das der Erziehung bedarf. Schon Herbart stellte den Educandus ausdrĂŒcklich in das Zentrum der erzieherischen BemĂŒhungen, wollte, dass dieser âsich selbst findeâ, und wies dem Erzieher dabei lediglich die Rolle des UnterstĂŒtzers zu.[46]
In diesem Sinn wird Erziehung von der Erziehungswissenschaft als Hilfe zur Selbstgestaltung der Persönlichkeit verstanden, wobei die tatsĂ€chliche Umsetzung letztendlich bei dem zu Erziehenden selbst liegt. Eine Garantie fĂŒr das Gelingen des Lerntransfers gibt es dabei nach herrschender Auffassung nicht, der gewĂŒnschte Erfolg kann seitens des Erziehers nur erhofft werden: Der Charakter der Freiheit menschlicher Entscheidungen bestimmt jedoch, dass jedes Lernen letztlich mit Transferhoffnung verbunden bleibt und die Auswirkungen von Lernprozessen nicht programmiert werden können.[47]
Schon der Philanthrop Christian Gotthilf Salzmann befasste sich in seinem satirischen Erziehungsratgeber KrebsbĂŒchlein,[48] das er 1780 erstmals mit dem Untertitel âAnweisung zu einer unvernĂŒnftigen Erziehung der Kinderâ herausbrachte, mit der Vorbildfunktion in der Erziehung. In mehr als dreiĂig Beispielen fĂŒhrt er aus, wie es einer verfehlten Erziehung gelingt, Kindern Untugenden anzuerziehen. Auf dem Titelbild ist ein Teich mit einem alten und drei jungen Krebsen zu sehen, die das Lehrer-SchĂŒler-VerhĂ€ltnis symbolisieren.[48]
Erziehende und zu erziehende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erziehung ist ein Prozess, der sich zwischen den erziehenden Personen einerseits und zu erziehenden Personen andererseits vollzieht. Eltern und Lehrer bilden heute die wichtigsten und in der wissenschaftlichen Literatur am hĂ€ufigsten behandelten Erziehungsinstanzen. Daneben bestehen zahlreiche weitere Institutionen, die Erziehungsverantwortung tragen und deren Angestellte Erziehung ausĂŒben, wie z. B. Einrichtungen der FrĂŒherziehung, der Religionsgemeinschaften oder Sportvereine. Im alten, von der Zunftordnung geprĂ€gten Handwerk waren auch das Meisterehepaar eine Erziehungsinstanz, indem sie die im Hause lebenden Lehrlinge ebenso erzogen wie die eigenen Kinder.[49] Letztendlich und als Zielvorgabe jeder Erziehung durch andere ist aber der Einzelne seine eigene Erziehungsinstanz, indem er im Sinne des lebenslangen Lernens in Form der Selbsterziehung selbst die Verantwortung fĂŒr die eigene Entwicklung ĂŒbernehmen muss, wenn die âFremderziehungâ mit dem Auszug aus dem Elternhaus bzw. dem Ende der Berufsausbildung auslĂ€uft.[50]
Lehrer-SchĂŒler-VerhĂ€ltnis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erziehungsstandards
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Kulturen, die ĂŒber ein Wissenschaftssystem verfĂŒgen, wird Erziehung mit ihren sehr komplexen Herausforderungen vielfach wissenschaftlich diskutiert und als eine gesellschaftliche Aufgabe betrachtet, die einer formalisierten qualifizierenden Ausbildung von Lehrern und Erziehern bedarf. Bereits in der Antike galt eine reife Persönlichkeit mit guten Umgangsformen und einem den gesellschaftlichen Normen entsprechenden Bildungsstand als erstrebenswertes Ergebnis guter Ausbildung durch renommierte Lehrer.[17][51][52]
Erziehung findet im Rahmen der unterschiedlichen Werteordnungen der jeweiligen Gesellschaften statt. Die Zielsetzungen bestimmen sich in modernen westlichen Kulturen zunÀchst durch Tugenden wie Toleranz, Gewaltlosigkeit, Dialogbereitschaft, KompromissfÀhigkeit, Mut, Zivilcourage oder Leistungsbereitschaft. Die Prinzipien der christlichen und der humanistischen Erziehung, aus denen die moderne westliche Erziehung hervorgegangen ist, haben sich in verschiedenen Teilen der Gesellschaft in unterschiedlicher AusprÀgung erhalten.[51]
Angemessenes Handeln muss einerseits den gesellschaftlichen Normen, andererseits der Persönlichkeitsstruktur des Heranwachsenden entsprechen. UnerwĂŒnschtes Verhalten, das den gegebenen Erziehungsstandards widerspricht, wird durch erzieherische Sanktionen und flankierende MaĂnahmen bekĂ€mpft; erwĂŒnschtes Verhalten durch VerstĂ€rker gefördert und belohnt. Was als angemessen erscheint, bestimmt sich aus den Wertsetzungen und Verhaltensregeln der jeweiligen Gemeinschaft.[53]
Falsche Erziehung kann zu Fehlentwicklungen fĂŒhren (siehe auch: Erziehungserfolg). So betrachtete der Tiefenpsychologe und PĂ€dagoge Alfred Adler die Verwöhnung als eine Form falscher Erziehung, die ebenso gravierende negative Folgen fĂŒr die Entwicklung der Persönlichkeit haben kann wie die (besonders körperlich) strafende Erziehung oder ein lieblos-desinteressierter Erziehungsstil.[54]
Erziehung beschrÀnkt sich nicht nur auf Einzelaspekte des menschlichen Eigenschaftsspektrums wie die körperlichen, emotionalen, volitiven, sozialen, intellektuellen und lebenspraktischen Dispositionen, sondern nimmt das Gesamtprofil der werdenden Persönlichkeit in den Blick. Der Erziehungsprozess orientiert sich dabei einerseits an den Gegebenheiten des einzelnen Heranwachsenden und andererseits an den Erfordernissen der sozialen Gemeinschaft, in die sich der Einzelne integrieren muss.[55] Erziehung vollzieht sich in konkreten BewÀhrungssituationen.[56] Spezielle Erziehungsbereiche entwickeln didaktisch und methodisch spezialisierte Aufgabenfelder und Vorgehensweisen. Als solche haben sich in den hoch differenzierten Gesellschaften der Moderne Unterformen wie beispielsweise die Bewegungserziehung, die Persönlichkeitserziehung, die Gesundheitserziehung, die Sexualerziehung, die Sozialerziehung, die Medienerziehung, die Sprecherziehung, die Spielerziehung, die Umwelterziehung, die Verkehrserziehung oder die Wagniserziehung im Erziehungswesen etabliert.
Probleme des Erziehungsbegriffs
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Negative Anmutungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das deutsche Wort âErziehungâ ist in den Köpfen mancher Zielgruppen, auch Eltern, zum Teil mit negativen Assoziationen besetzt.[57] Wie unter anderem Werner Loch aufgewiesen hat, wird ihr ein autoritĂ€rer Beigeschmack und eine Belastung mit Tendenzen von UnterdrĂŒckung, EntmĂŒndigung, GĂ€ngelung oder Engstirnigkeit zugeschrieben.[58] Auch innerhalb der PĂ€dagogik wird, wie unter anderem Niklas Luhmann und Dieter Lenzen gezeigt haben, Erziehung hĂ€ufig als Zumutung empfunden.[59]
Im Bezug auf erwachsene Edukanden wird der Begriff âErziehungâ heute in der Regel als entmĂŒndigend oder stigmatisierend empfunden und weitgehend vermieden. So spricht man etwa im Verkehrsleben bei der Instruktion von Kindern und Jugendlichen von âVerkehrserziehungâ, bei erwachsenen Verkehrsteilnehmern (z. B. FahrschĂŒler oder VerkehrssĂŒnder) dagegen von Schulung, Lehrgang oder Verkehrsunterricht. Eine theoretisch fundierte Aussage darĂŒber, warum Erziehung nur im Jugendalter funktionieren und zumutbar sein soll, gibt es von Seiten der PĂ€dagogik jedoch nicht, und Psychologie und Soziologie gehen davon aus, dass die Sozialisation ein lebenslanger Prozess ist, der â etwa mit Mitteln der Psychotherapie, der Sozialtherapie oder der Geragogik â auch im Erwachsenenalter noch methodisch beeinflusst werden kann.[60]
Der Missbrauch des Wortes âErziehungâ fĂŒr Indoktrination oder GehirnwĂ€sche hat bei einigen Autoren den Verdacht geweckt, dass der Begriff auch in seinem gewöhnlichen Kontext als Euphemismus fĂŒr Machtmissbrauch gebraucht sein könnte.[61] Die radikalste Ausformung dieser Skepsis findet sich in antipĂ€dagogischen Konzepten, wie sie heute z. B. noch von Hubertus von Schoenebeck vertreten werden.
Begriffliche UnschÀrfe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein Problem der deutschsprachigen PĂ€dagogik besteht in der begrifflichen UnschĂ€rfe des Erziehungsbegriffs, ĂŒber dessen inhaltliche Bestimmung bislang keine Einigkeit erzielt wurde und dessen Konnotationen auĂerhalb des deutschen Sprachraums oftmals keine Entsprechung haben. So existiert keine englischsprachige âErziehungswissenschaftâ, und die im englischen Sprachraum etablierte Teildisziplin philosophy of education lĂ€sst sich nicht linear mit der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft gleichsetzen und unterscheidet sich zudem zwischen England, USA und Australien. Daraus ergeben sich fĂŒr die deutschsprachige PĂ€dagogik im internationalen fachlichen Austausch manchmal VerstĂ€ndigungsschwierigkeiten, obwohl Forschungsprobleme und Fragestellungen lĂ€nderĂŒbergreifend oft sehr Ă€hnlich gelagert sind.[62]
Rechtliche Perspektive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erziehungsrecht und Erziehungspflicht der Eltern im deutschsprachigen Raum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Erziehung in Elternhaus und Schule ist in vielen LĂ€ndern gesetzlich geregelt. Zu den Rechten und Pflichten der Elternerziehung in Deutschland heiĂt es in Art. 6 Abs. 2 Grundgesetz: Pflege und Erziehung der Kinder sind das natĂŒrliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Ăber ihre BetĂ€tigung wacht die staatliche Gemeinschaft. In der Schweiz besteht mit Art. 296 Zivilgesetzbuch (ZGB) eine Ă€hnliche Regelung. In Ăsterreich spricht man von âObsorgeâ. Eltern, die ihren ErziehungsauftrĂ€gen zum Wohle des Kindes nicht nachkommen, kann der Staat gemÀà Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG das Erziehungsrecht entziehen und FĂŒrsorgeeinrichtungen ĂŒbertragen.
Staatlicher Erziehungsauftrag in Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der staatliche Erziehungsauftrag geht aus Artikel 7 (1) GG hervor. Er stellt das Schulwesen unter die Aufsicht des Staates und ist dem elterlichen Erziehungsrecht gleichgestellt. Die gesetzliche Schulpflicht dient dem Ziel der Durchsetzung dieses staatlichen Erziehungsauftrages,[63] der nicht nur die Vermittlung von Wissensstoff, sondern auch das Heranbilden des Kindes zu einem selbstverantwortlichen Mitglied der Gesellschaft zum Ziel hat.[64]
Redewendungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- fĂŒr mangelhafte Erziehung/Umgangsformen: Er/sie hat die Kinderstube im Schnellzug durcheilt oder er/sie ist im Galopp durch die Kinderstube geritten
- fĂŒr gehobene Erziehung: Er/sie ist ein Mensch mit (von) Erziehung.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fachliteratur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allgemeines
- Winfried Böhm: Der pÀdagogische Placebo-Effekt. Die Wirksamkeit von Erziehung. Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78581-7.
- Wolfgang Brezinka: Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft. 5. Auflage. Ernst Reinhardt Verlag, MĂŒnchen 1990.
- Bernhard Bueb: Lob der Disziplin. Eine Streitschrift. List, Ullstein Taschenbuch, Berlin 2008, ISBN 978-3-548-36930-3.
- Urs Fuhrer: Lehrbuch Erziehungspsychologie. 2., ĂŒberarbeitete Auflage. Huber, Bern 2009, ISBN 978-3-456-84360-5.
- Erich E. Geissler: Die Erziehung. Ihre Bedeutung, ihre Grundlagen und ihre Mittel. Ergon, WĂŒrzburg 2006, ISBN 3-89913-535-0.
- Peter Menck: Was ist Erziehung? Eine EinfĂŒhrung in die Erziehungswissenschaft. 3., neubearbeitete Auflage. universi, Siegen 2015, ISBN 978-3-936533-65-1; ub.uni-siegen.de (PDF).
- JĂŒrgen Oelkers: EinfĂŒhrung in die Theorie der Erziehung. Beltz, Weinheim 2001, ISBN 3-407-25519-5.
- Christian Gotthilf Salzmann: KrebsbĂŒchlein oder Anweisung zu einer unvernĂŒnftigen Erziehung der Kinder. Reclam, Leipzig 1790.
- Eduard Spranger: Der geborene Erzieher. Quelle & Meyer, Heidelberg 1958.
- Siegbert A. Warwitz: Die Frage des Lerntransfers. In: Ders.: Verkehrserziehung vom Kinde aus. WahrnehmenâSpielenâDenkenâHandeln. 6. Auflage. Schneider Verlag, Baltmannsweiler 2009, ISBN 978-3-8340-0563-2, S. 280â281.
- Siegbert A. Warwitz: Wenn Wagnis den Weg weist des Werdens. In: Ders.: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. 2., erweiterte Auflage. Verlag Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1620-1, S. 260â295.
Geschichte der Erziehung
- Norbert KĂŒhne: Vorschulische Erziehung â Wandel und pĂ€dagogische Profession der frĂŒhen Bildung, Raabe Verlag, Stuttgart 2017
- Timo Hoyer: Sozialgeschichte der Erziehung. Von der Antike bis in die Moderne. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-17517-8.
- Franz-Josef Wehnes: Erziehung von heute â Erziehung fĂŒr morgen. 1980.
Spezialthemen
- Marius Harring, Oliver Böhm-Kasper, Carsten Rohlfs und Christian Palentien: Peers als Bildungs- und Sozialisationsinstanzen â eine EinfĂŒhrung in die Thematik. In: Mariua Harring u. a.: (Hrsg.): Freundschaften, Cliquen und Jugendkulturen Peers als Bildungs- und Sozialisationsinstanzen. VS-Verlag, Wiesbaden 2010.
- Ulrike Prokop (Hrsg.): Erziehung als Unterhaltung in den populĂ€ren TV-Ratgebern âSuper Nannyâ und âS.O.S. Schuleâ. Tectum Verlag, Marburg 2008, ISBN 978-3-8288-9652-9.
Ratgeberliteratur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Po Bronson, Ashley Merryman: 10 schockierende Wahrheiten ĂŒber Erziehung. Was eine Stunde Schlaf mit ADS zu tun hat, warum Sie Ihr Kind besser nicht loben sollten und warum besonders gut gemeinte Erziehung keine 'Engel' produziert. (Originaltitel: Nurture Shock). Riemann Verlag, 2010, ISBN 978-3-570-50119-1.
- Andreas Dutschmann: Das Konfliktlösungstraining fĂŒr Eltern und PĂ€dagogen (KLT). verlag modernes lernen, Dortmund 2005, ISBN 3-938187-06-9.
- Urs Fuhrer: Erziehungskompetenz. Was Eltern und Familien stark macht. Huber, Bern 2007, ISBN 978-3-456-84370-4.
- Britta Hahn: Ich will anders, als du willst, Mama! Junfermann, Paderborn 2007, ISBN 978-3-87387-665-1.
- Michael Köditz: Wenn Kinder schwierig sind. Eine Hilfestellung fĂŒr Eltern, Lehrer und Erzieher. dtv Verlag, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-423-34117-3.
- Norbert KĂŒhne: Erziehen und Fördern â die 100 wichtigsten Fragen (FAQ). Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2004, ISBN 3-427-19372-1.
- Monika Löhle: Wie Kinder ticken. Vom Verstehen zum Erziehen. Huber Verlag, Bern 2007, ISBN 978-3-456-84496-1.
- Walter Schmidt: Solange du deine FĂŒĂe â Was Erziehungsfloskeln ĂŒber uns verraten. Eichborn, Köln 2014, ISBN 978-3-8479-0563-9.
- Bernd Seemann, Anna Seemann: Bedienungsanleitung Kind. LOBmedia-Lehmanns, Berlin 2007, ISBN 978-3-86541-210-2.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und ĂŒber Erziehung im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Fachportal PĂ€dagogik
- Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Patrick Breitenbach, Nils Köbel: Erziehung â We donât need no education?! (Soziopod Folge 29)
Ratgeberseiten
- Das Online-Familienhandbuch
- SCHAU HIN! â Tipps, Ratgeber, Informationen fĂŒr Eltern mit Kindern zu TV, Internet, Games und Handy, von Bundesministerium, ARD, ZDF, Vodafone und TV Spielfilm
- Elterninformationsportal
Rechtliche Gesichtspunkte
- Barbara Zillmann: Gewaltfreie Erziehung. in SWR2 Wissen vom 6. April 2013
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Winfried Böhm, Martin Lindauer: Zur EinfĂŒhrung in den Band. In: Winfried Böhm, Martin Lindauer (Hrsg.): âNicht Vielwissen sĂ€ttigt die Seeleâ. Wissen, Erkennen, Bildung, Ausbildung heute. Ernst Klett, Stuttgart 1988, ISBN 3-12-984580-1, S. 11â24; hier: S. 23, Anm. 10 (= Drittes Symposium der UniversitĂ€t WĂŒrzburg).
- â Gerhard Koebler: Buchstabe U. In: koeblergerhard.de, Germanisches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Gerhard Koebler: Buchstabe I. In: koeblergerhard.de, Althochdeutsches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Gerhard Koebler: Buchstabe E. In: koeblergerhard.de, Althochdeutsches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â tijgen ww. 'trekken, gaan'. In: Etymologisch Woordenboek van het Nederlands. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â 355. deuk-. In: Julius Pokorny: Indogermanisches etymologisches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck (â21. unverĂ€nderte Auflageâ) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 883 (ziehen).
- â Landwirtschaft: z. B. Lucius Iunius Moderatus Columella: Re de rustica; Erziehung: z. B. Quintilian: Institutio oratoria
- â Duden. Das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache. 4. Auflage. 2007.
- â Gerhard Koebler: Buchstabe T. In: koeblergerhard.de, Germanisches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Gerhard Koebler: Buchstabe Z. In: koeblergerhard.de, Althochdeutsches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Gerhard Koebler: Buchstabe Z. In: koeblergerhard.de, Mittelhochdeutsches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Johann Christoph Adelung: Erziehen. 2). In: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. 2. Auflage. Band 1: AâE. Breitkopf, Leipzig 1793, S. 1960â1961 (Digitalisat. zeno.org).
- â Deutsches Wörterbuch. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Georg Christoph Lichtenberg: Einige LebensumstĂ€nde von Capt. James Cook, gröĂtenteils aus schriftl. Nachrichten einiger seiner Bekannten gezogen von G.C.L. In: Projekt Gutenberg. Abgerufen am 16. Januar 2023.
- â Peter Menck: Was ist Erziehung? Eine EinfĂŒhrung in die Erziehungswissenschaft. 3. neubearbeitete Auflage. universi, Siegen 2015; ub.uni-siegen.de (PDF).
- 1 2 Timo Hoyer: Sozialgeschichte der Erziehung. Von der Antike bis in die Moderne. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015
- â Jimena Cosso, Antje von Suchodoletz, Hirokazu Yoshikawa: Effects of parental involvement programs on young childrenâs academic and socialâemotional outcomes: A meta-analysis. In: Journal of Family Psychology. Band 36, Nr. 8, Dezember 2022, ISSN 1939-1293, S. 1329â1339, doi:10.1037/fam0000992 (See Abstract: "... parental involvement interventions had a positive and moderate effect on childrenâs overall performance, as well as on academic and nonacademic outcomes when considered separately.").
- â Liangrong Huang, Wenfeng Wu, Fang Yang: Parenting Style and Subjective Well-Being in Children and Youth: A Meta-Analysis. In: Psychological Reports. Band 129, Nr. 2. SAGE Publications Inc, 1. April 2026, ISSN 0033-2941, S. 927â946, doi:10.1177/00332941241256883.
- â Elizabeth T. Gershoff, Gail S. Goodman, Cindy L. Miller-Perrin, George W. Holden, Yo Jackson, Alan E. Kazdin: The strength of the causal evidence against physical punishment of children and its implications for parents, psychologists, and policymakers. In: American Psychologist. Band 73, Nr. 5, Juli 2018, ISSN 1935-990X, S. 626â638, doi:10.1037/amp0000327, PMID 29999352, PMC 8194004 (freier Volltext).
- â Johann Friedrich Herbart: Allgemeine PĂ€dagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet. Röwer, Göttingen 1806. zitiert nach: Klaus Prange: Von Plato bis Hegel (= SchlĂŒsselwerke der PĂ€dagogik). Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019605-6, S. 29 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Siegfried Bernfeld: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Frankfurt am Main 1973, S. 51.
- â Eduard Spranger: Der geborene Erzieher. Quelle & Meyer, Heidelberg 1958, S. 14 f.
- â Wolfgang SĂŒnkel: Erziehungsbegriff und ErziehungsverhĂ€ltnis (= Allgemeine Theorie der Erziehung. Band 1). Juventa, Weinheim 2010, ISBN 978-3-7799-1269-9, S. 22 f.
- â Wolfgang SĂŒnkel: Erziehungsbegriff und ErziehungsverhĂ€ltnis (= Allgemeine Theorie der Erziehung. Band 1). Juventa, Weinheim 2010, ISBN 978-3-7799-1269-9, S. 63.
- â Klaus Prange: ĂbergĂ€nge. Zum VerhĂ€ltnis von Erziehung und Lernen. In: Michelle Borelli, Jörg Ruhloff (Hrsg.): Deutsche GegenwartspĂ€dagogik. Schneider, Baltmannsweiler 1996, S. 136â147, hier: S. 146.
- â Heinz Walter Krohne, Michael Hock: Elterliche Erziehung und Angstentwicklung des Kindes: Untersuchung ĂŒber die Entwicklungsbedingungen von Ăngstlichkeit und AngstbewĂ€ltigung. Huber, Bern 1994. Heinz Walter Krohne, Michael Hock: Erziehungsstil. In: D. H. Rost (Hrsg.): Handwörterbuch pĂ€dagogischer Psychologie. Beltz, Weinheim 1998.
- â Klaus Prange: SchlĂŒsselwerke der PĂ€dagogik. Band 2: Von Fröbel bis Luhmann. Kohlhammer, 2009, ISBN 978-3-17-019607-0, S. 118â130.
- â Niklas Luhmann: Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt 2002, ISBN 3-518-29193-9, S. 15 (Online [PDF]). Online ( vom 12. Januar 2017 im Internet Archive)
- â Niklas Luhmann: Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt 2002, ISBN 3-518-29193-9, S. 186 ff. (Online [PDF]). Online ( vom 12. Januar 2017 im Internet Archive)
- 1 2 Peter Menck: Was ist Erziehung? Eine EinfĂŒhrung in die Erziehungswissenschaft. 3. neubearbeitete Auflage. universi, Siegen 2015, ISBN 978-3-936533-65-1, S. 187
- â Siegbert Warwitz: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Baltmannsweiler 2016, S. 260â295
- â Friedhelm Neidhardt: âModernisierungâ der Erziehung: AnsĂ€tze und Thesen zu einer Sozialisation. In: Franz Ronneberger (Hrsg.): Sozialisation durch Massenkommunikation. Enke, Stuttgart 1971, ISBN 3-432-84691-6, S. 1â20.
- 1 2 Matthias Grundmann: Sozialisation â Erziehung â Bildung: Eine kritische Begriffsbestimmung. In: Rolf Becker (Hrsg.): Lehrbuch der Bildungssoziologie. Springer, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-14794-9, S. 61.
- â Wolfgang Hörner, Barbara Drinck, Solvejg Jobst: Bildung, Erziehung, Sozialisation. Barbara Budrich, Opladen 2008, ISBN 978-3-8252-3089-0, S. 159 ff.
- â Philipp Eggers: Der Bildungsbegriff im interkulturellen Vergleich. In: Volker Lenhart, Ulrich Baumann (Hrsg.): Festschrift fĂŒr Hermann Röhrs zum 65. Geburtstag am 21.101980. Frankfurt 1980, S. 180 ff.
- 1 2 Hans-JĂŒrgen Fraas: Bildung und Menschenbild in theologischer Perspektive. Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-61381-4, S. 11 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Eugen Lemberg: Das Bildungswesen als Gegenstand der Forschung. Quelle&Meyer, Heidelberg 1963, S. 33 f.
- â Wolfgang Hörner, Barbara Drinck, Solvejg Jobst: Bildung, Erziehung, Sozialisation. Barbara Budrich, Opladen 2008, ISBN 978-3-8252-3089-0, S. 12 (Online ( vom 2. MĂ€rz 2026 im Internet Archive) [PDF]).
- 1 2 Hans-Christoph Koller: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft: eine EinfĂŒhrung. 4. Auflage. Kohlhammer Urban, 2009, ISBN 978-3-17-020885-8, S. 93 f. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Klaus Prange: Erziehung im Reich der Bildung. In: Zeitschrift fĂŒr PĂ€dagogik. Band 52, Nr. 1, 2006, S. 4â10, hier: S. 4 (Online [PDF]).
- â Immanuel Kant: Ăber PĂ€dagogik. Robinson dos Santos: MoralitĂ€t und Erziehung bei Immanuel Kant. Diss. Kassel University Press, Kassel 2007, ISBN 978-3-89958-344-1, S. 22.
- â Z. B. Albert Wunsch: Abschied von der SpaĂpĂ€dagogik.
- â Theodor Meyer: Ăber die pĂ€dagogische Verwendung von Beweisen. W. Ratz, Jena 1873, S. 3 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Klaus-Dieter Graf: Kybernetik und PĂ€dagogik. In: Brigitte S. Meter, Wolfgang Schmid (Hrsg.): Kybernetische PĂ€dagogik. Schriften 1958â1972. 1973, S. 325. Wolfgang Brezinka: Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft. Reinhardt, MĂŒnchen, Basel 1990, ISBN 3-497-00958-X, S. 13.
- â Rudolf Tippelt: Zum VerhĂ€ltnis von Allgemeiner PĂ€dagogik und empirischer Bildungsforschung. In: Zeitschrift fĂŒr Erziehungswissenschaft. Band 1, Nr. 2, 1998, S. 239â260, hier: S. 245 (pedocs.de [PDF]).
- â Dietrich Benner: Johann Friedrich Herbart: Systematische PĂ€dagogik. Deutscher Studienverlag, Weinheim 1997, S. 49
- â Siegbert A. Warwitz: Die Frage des Lerntransfers. In: ders.: Verkehrserziehung vom Kinde aus. Wahrnehmen-Spielen-Denken-Handeln. 6. Auflage. (Schneider-Verlag), Baltmannsweiler 2009, S. 281.
- 1 2 Christian Gotthilf Salzmann: KrebsbĂŒchlein oder Anweisung zu einer unvernĂŒnftigen Erziehung der Kinder. Georg Kayser, Erfurt 1780
- â Heidi Rosenbaum: Formen der Familie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-518-07974-3, S. 131, 137, 147, 177 f.
- â Ludwig Kerstiens: Der Mensch erschliesst sich die Welt. (= Wege der Menschwerdung; Band 2). Spee-Verlag, Trier 1967
- 1 2 Ludwig Kerstiens: Der gebildete Mensch. Unterscheidungen und pÀdagogische Perspektiven. Herder, Freiburg im Breisgau 1966
- â Peter Menck: Was ist Erziehung? Eine EinfĂŒhrung in die Erziehungswissenschaft. Siegen 2012
- â Bernhard Bueb: Lob der Disziplin. Eine Streitschrift. List, Ullstein Taschenbuch, Berlin 2008
- â Almuth Bruder-Bezzel: Die Geschichte der Individualpsychologie. 2. neu bearb. Auflage. Göttingen 1999, S. 21.
- â Siegbert Warwitz, Anita Rudolf: Das Prinzip des mehrdimensionalen Lehrens und Lernens. In: dies.: Projektunterricht. Didaktische Grundlagen und Modelle. Verlag Hofmann. Schorndorf 1977. S. 15â22.
- â Herbert Gudjons: Didaktik zum Anfassen. Lehrer/in-Persönlichkeit und lebendiger Unterricht. 3. Auflage. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2003
- â Stadt NĂŒrnberg, Jugendamt: âStark durch Erziehungâ. In: Holger Jung, Henning von Vieregge (Hrsg.): GWA EFFIE 2005. Die effizientesten Kampagnen des Jahres. Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, Frankfurt 2005, ISBN 3-86641-022-0, S. 290â297, hier: S. 291 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Werner Loch: Die Allgemeine PĂ€dagogik in phĂ€nomenologischer Hinsicht. In: W. Brinkmann, J. Petersen (Hrsg.): Theorien und Modelle der Allgemeinen PĂ€dagogik. Eine Orientierungshilfe fĂŒr Studierende der PĂ€dagogik und in der pĂ€dagogischen Praxis TĂ€tige. Auer, Donauwörth 1998, S. 308â333, hier: S. 312.
- â Niklas Luhmann, Dieter Lenzen: Bildung und Weiterbildung im Erziehungssystem. Lebenslauf und Humanontogenese als Medium und Form. Suhrkamp, Frankfurt 1997, ISBN 3-518-28944-6, S. 7.
- â Adam A. Zych: The Development and Main Ideas of the Pedagogy of Aging and Old Age. In: Gerontology & Geriatrics Education. Band 13, Nr. 1â2, 1993, doi:10.1300/J021v13n01_03.
- â Karl Ernst Nipkow: Erziehung als Motor der soziokulturellen Evolution. Zur WĂŒrdigung des pĂ€dagogischen Denkens von Alfred K. Treml. In: Zeitschrift fĂŒr internationale Bildungsforschung und EntwicklungspĂ€dagogik. Band 29, Nr. 1/2, 2006, S. 11â18, hier: S. 17 (Online [PDF]).
- â Peter Kauder: Niedergang der Allgemeinen PĂ€dagogik?: die Lage am Ende der 1990er Jahre. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2010, ISBN 978-3-7815-1736-3, S. 113 f. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â BVerfG, Kammerbeschluss vom 29. April 2003 â 1 BvR 436/03 - DVBl 2003, 999.
- â BVerfG, Urteil vom 6. Dezember 1972 â 1 BvR 230/70 u. a. â BVerfGE 34, 165 <183>; BeschlĂŒsse vom 21. Dezember 1977 â 1 BvL 1/75 u. a. â BVerfGE 47, 46 <71 f.> und vom 16. Mai 1995 â 1 BvR 1087/91 â BVerfGE 93, 1 <21>