Kryophilie
Kryophile (von altgriechisch ÎșÏÏÎżÏ krĂœos âFrostâ sowie ÏÎŻÎ»ÎżÏ phĂlos âliebendâ)[1] sind frostliebende Lebewesen, die als Extremophile an besonders kalte Umgebungen unter â10 °C angepasst sind. Somit stellen sie eine Steigerung der KĂ€lteliebenden (Psychrophile) dar. Sie sind hauptsĂ€chlich in Gletscherregionen wie Grönland, Antarktis und Hochgebirgen zu finden. Neben Mikroorganismen wie der Colwellia, die an Temperaturen von unter â20 °C angepasst ist und bis â200 °C noch Stoffwechselreaktionen zeigt, zĂ€hlen auch bestimmte MĂŒcken dazu (zumindest zu den Psychrophilen).
Die Bezeichnungen Kryophile und Psychrophile werden oft synonym verwendet, also als KÀlteliebende bei Temperaturen unter +20 °C ohne weitere Unterteilung.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. Oldenbourg Verlag, MĂŒnchen 2010. ISBN 978-3-637-00234-0. (EA Wien 1908).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Einflussfaktoren auf das Wachstum von Mikroorganismen - Teil II. Auf: foodnews.ch, Stand vom 31. MĂ€rz 2006
- Colwellia ist echt cool. Auf: wissenschaft.de vom 11. August 2006