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Kryophilie

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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Kryophile (von altgriechisch ÎșÏÏÎżÏ‚ krĂœos „Frost“ sowie Ï†ÎŻÎ»ÎżÏ‚ phĂ­los „liebend“)[1] sind frostliebende Lebewesen, die als Extremophile an besonders kalte Umgebungen unter −10 °C angepasst sind. Somit stellen sie eine Steigerung der KĂ€lteliebenden (Psychrophile) dar. Sie sind hauptsĂ€chlich in Gletscherregionen wie Grönland, Antarktis und Hochgebirgen zu finden. Neben Mikroorganismen wie der Colwellia, die an Temperaturen von unter −20 °C angepasst ist und bis −200 °C noch Stoffwechselreaktionen zeigt, zĂ€hlen auch bestimmte MĂŒcken dazu (zumindest zu den Psychrophilen).

Die Bezeichnungen Kryophile und Psychrophile werden oft synonym verwendet, also als KÀlteliebende bei Temperaturen unter +20 °C ohne weitere Unterteilung.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. Oldenbourg Verlag, MĂŒnchen 2010. ISBN 978-3-637-00234-0. (EA Wien 1908).