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Lothar Stuckart

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Lothar Stuckart (* 5. August 1944) ist ein Jazz- und Unterhaltungsmusiker, der seit den 1970er Jahren eine bekannte Bigband in der DDR leitete.

Stuckart war zunĂ€chst als Trompeter tĂ€tig. Mitte der 1970er Jahre grĂŒndete er ein eigenes Orchester, dass sich rasch zu einer festen GrĂ¶ĂŸe im Musikleben der DDR entwickelte. Die Formation trat landesweit auf; Konzertreisen fĂŒhrte sie nach RumĂ€nien, Bulgarien und auch in den Westen. Stuckart trat mit Gunther Emmerlich, Harald Juhnke sowie Dagmar Frederic auf. Das Orchester machte sich in erster Linie als Live-Formation seinen Namen, war aber auch im DDR-Fernsehen zu erleben (Da liegt Musike drin). Im Plattenstudio war es 1979 auch an Walter Kubiczecks Aufnahmen fĂŒr den Soundtrack der Fernsehserie Das unsichtbare Visier beteiligt. 1986 wurde Stuckart mit dem Kulturpreis der Stadt Erfurt ausgezeichnet. Mit dem Philharmonischen Orchester Erfurt spielte das Orchester 1989 die Premiere von Jens-Uwe GĂŒnthers Keeping Things Going.[1]

Nach der Wende konnte Stuckart die 18-köpfige Big Band, die als die beschĂ€ftigtste Großformation der DDR galt, nicht mehr halten. Als Trompeter war er auch mit Joy Fleming im Studio.

Seine Tochter Anna-Carolina Stuckart ist Schauspielerin und SÀngerin bei der Funk-Soul Band Anna Partué.[2]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Konzert fĂŒr Bigband und Orchester aufgefĂŒhrt Neues Deutschland, 12. Juni 1989
  2. ↑ ThĂŒringer Band auf dem Weg nach Berlin, ThĂŒringer Allgemeine vom 2. MĂ€rz 2012