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Martin Boelitz

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Martin Boelitz (um 1912)

Martin Boelitz (* 10. Mai 1874 in Wesel; † 5. Dezember 1918 in NĂŒrnberg) war ein deutscher Schriftsteller.

Martin Boelitz entstammte einer Pastorenfamilie; sein Bruder war der spĂ€tere Politiker Otto Boelitz. Martin Boelitz besuchte das Gymnasium in Wesel bis zur Obersekunda; anschließend war er als Bankkaufmann und Börsenagent tĂ€tig. Von 1899 bis 1901 hielt er sich in London auf; wĂ€hrend dieser Zeit redigierte er die Literaturzeitschrift Stimmen der Gegenwart. Ab 1902 leitete er den Verlag Nieter in NĂŒrnberg. 1914 kehrte er mit seiner Familie nach Wesel zurĂŒck, wo er Inhaber einer Buchhandlung und Herausgeber der Weseler Zeitung wurde.

Martin Boelitz verfasste vorwiegend Gedichte, die vor allem seine niederrheinische Heimat zum Thema haben, aber auch – in dem Gedichtband London – soziale Probleme behandeln.

  • Aus Traum und Leben, Berlin 1896
  • Lieder des Lebens, Dresden [u. a.] 1900
  • London, Berlin [u. a.] 1901
  • Frohe Ernte, Minden i.W. 1905
  • AusgewĂ€hlte Gedichte, Leipzig 1908
  • Zwölf Gedichte, Cöln 1913
  • Hundert Gedichte, Köln 1922
  • MariĂ€ Wiegenlied, bibliophile Einzelausgabe der Komposition von Max Reger mit Farbholzschnitten von Karl Lorenz, Malente-GremsmĂŒhlen (Turmpresse) 1931.[1]
  • Gedichte, Wesel 1936
  • Tragt, blaue TrĂ€ume ..., Wesel 1963
Joel Chandler Harris (1904)

Herausgeberschaft

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  • Schöne alte Kinderlieder, NĂŒrnberg 1904
  • Allen zur Freude, NĂŒrnberg 1906
  • Lob der Freude, NĂŒrnberg 1912

Übersetzungen

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Wikisource: Martin Boelitz – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

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  1. ↑ Musikalisch-literarischer Monatsbericht 1931, S. 68