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Mette Kierkgaard

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Mette Kierkgaard, 2026

Mette Kierkgaard (geb. Mette Tobiasen; * 5. MĂ€rz 1972 in Ribe) ist eine dĂ€nische Politikerin der Moderaterne und von 2022 bis 2026 Abgeordnete des dĂ€nischen Folketings. Sie war vom 15. Dezember 2022 bis 3. Februar 2026 dĂ€nische Ministerin fĂŒr Seniorenangelegenheiten.[1]

Ausbildung und Leben

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Kierkgaard wurde als Kind des Landwirts Ove Tobiasen und Kirsten Nordahls in SĂŒddĂ€nemark geboren. Nach ihrem Abitur am Gymnasium in Ribe und einem Sprachaufenthalt in England nahm sie ein Studium der Sozialwissenschaften an der UniversitĂ€t Aalborg auf, welches sie nach einem Auslandssemester an der West Virginia University 1999 abschloss. Im Jahr 2002 erlangte sie in Aalborg den Doktorgrad (Ph.d.). WĂ€hrend ihrer Promotion verbrachte sie auch einen Forschungsaufenthalt an der Harvard University. 2022 erwarb Kierkgaard zudem noch einen berufsbegleitenden Master in Öffentlicher Verwaltung an der Syddansk Universitet und der UniversitĂ€t Aarhus.

Nach einer TĂ€tigkeit als Dozentin von 2003 bis 2005 an der UniversitĂ€t Aalborg und weiteren Stationen als Beraterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie von 2008 bis 2012 Sachbearbeiterin bei der Nationalen Agentur fĂŒr Soziales und Gesundheit (Socialsytrelsen). Von 2012 bis 2015 war sie Behördenleiterin in Esbjerg Kommune. Im Jahr 2017 ĂŒbernahm sie einen Posten als Abteilungsleiterin bei der dĂ€nischen Landwirtschaftsagentur, bevor sie im gleichen Jahr wieder als Fachberaterin zur Sozialagentur zurĂŒckkehrte. Von 2018 bis 2020 war sie erneut Behördenleiterin ins Esbjerg, von 2020 bis zu ihrer Wahl in den Folketing leitete sie das Familienamt in Viborg Kommune.

Nach ihrem RĂŒckzug aus der Politik ĂŒbernahm sie ab August 2026 als Direktorin die Leitung des Ressorts Soziales und Senioren in TĂžnder.[2]

Kierkgaard lebt in Ribe und hat mit ihrem Mann zwei Söhne.[1]

Politische Karriere

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Bei der Folketingswahl 2022 kandidierte sie fĂŒr die neugegrĂŒndete Partei der Moderaterne im Großwahlkreis Sydjyllands Storkreds und konnte ein Abgeordnetenmandat gewinnen. Bei der konstituierenden Sitzung der Folketingsfraktion der Moderaten wurde sie zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden (gruppenĂŠstformand) gewĂ€hlt.[3] Nachdem die Moderaterne gemeinsam mit Socialdemokratiet und Venstre eine Regierung gebildet hatten, trat sie am 15. Dezember 2022 als Ministerin fĂŒr Seniorenangelegenheiten in das Kabinett Frederiksen II ein.[4] Den stellvertretenden Fraktionsvorsitz ĂŒbernahm daher Mohammad Rona.[5]

Als Ministerin trieb sie maßgeblich eine Reform des Seniorenbereichs voran, unter anderem durch eine Lokalisierung der Pflegeheimstruktur. Im Februar 2026 kĂŒndigte Kierkgaard an, sich als Ministerin zurĂŒckziehen zu wollen, um mehr Zeit fĂŒr ihren krebskranken Mann zu haben. Ihr Nachfolger wurde ihr Parteikollege Henrik Frandsen.[6] Bei der Folketingswahl 2026 kandidierte sie nicht erneut.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Mitglieder – Mette Kierkgaard (M). In: ft.dk. Folketing, abgerufen am 21. Dezember 2022 (dĂ€nisch).
  2. ↑ Brigitta Lassen: FrĂŒhere Ministerin wird Angestellte der Kommune Tondern. In: Der Nordschleswiger. 30. Juni 2026, abgerufen am 5. August 2026.
  3. ↑ Folketingsfraktion konstituiert. In: moderaterne.dk. Moderaterne, abgerufen am 21. Dezember 2022 (dĂ€nisch).
  4. ↑ Jakob KjĂžgx Bohr: Hier sind die Minister der SVM-Regierung. In: TV 2. 15. Dezember 2022, abgerufen am 20. Dezember 2022 (dĂ€nisch).
  5. ↑ Neue Gruppensprecherschaft der Moderaten. In: moderaterne.dk. Moderaterne, abgerufen am 20. Dezember 2022 (dĂ€nisch).
  6. ↑ Walter Turnowsky: Henrik Frandsen neuer Minister: „Ein Traum erfĂŒllt sich vor einem traurigen Hintergrund“. In: Der Nordschleswiger. 3. Februar 2026, abgerufen am 16. MĂ€rz 2026.