Oskar Siffling
Oskar Siffling (* 16. August 1919 in Mannheim; â 24. September 1945) war ein deutscher FuĂballspieler.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oskar Siffling kam aus einer Mannheimer FuĂballerfamilie. Seine BrĂŒder Heinrich und Otto sowie sein Cousin von Ludwig Siffling waren allesamt aktive Spieler in den 1930er-Jahren. Siffling spielte zunĂ€chst fĂŒr den Mannheimer Stadtteilverein MFC 08 Lindenhof, bevor er 17-jĂ€hrig zum SV Waldhof Mannheim wechselte. Als StĂŒrmer bestritt er fĂŒr den Verein von 1936 bis MĂ€rz 1939 in der Gauliga Baden, in einer von zunĂ€chst 16, spĂ€ter 23 Gauligen zur Zeit des Nationalsozialismus als einheitlich höchste Spielklasse im Deutschen Reich, Punktspiele; am Ende seiner Premierensaison gewann er die Gaumeisterschaft Baden.
1937 und 1938 kam er im 1935 neu geschaffenen Pokalwettbewerb fĂŒr Vereinsmannschaften um den Tschammerpokal in zwei bzw. vier Spielen zum Einsatz und erzielte sechs Tore. In diesem Wettbewerb debĂŒtierte er am 29. August 1937 beim 2:0-Erstrunden-Sieg ĂŒber den VfB Friedberg. Seine sechs Tore erzielte er in jedem Spiel, von der 1. Runde bis zum Viertelfinale, das am 6. November 1938 mit 3:2-Sieg nach VerlĂ€ngerung ĂŒber Rot-Weiss Essen gewonnen wurde.
Danach spielte er von April 1939 bis Dezember 1940 fĂŒr Wormatia Worms, zunĂ€chst in der Gauliga SĂŒdwest, zu dessen Gaumeisterschaft er am Saisonende 1938/39 beitrug, anschlieĂend â und saisonĂŒbergreifend â erst in der Staffel Saarpfalz, dann in der Staffel Mainhessen. FĂŒr Wormatia Worms bestritt er einzig das am 20. August 1939 mit 0:9 gegen den VfL Köln 1899 verlorene Pokalspiel in der 1. Runde.
FĂŒr die Monate Januar und Februar der laufenden Saison 1940/41 spielte er fĂŒr den 1. FC Kaiserslautern erneut in der Staffel Saarpfalz, bevor er von MĂ€rz bis Saisonende â zu den Stuttgarter Kickers gewechselt â fĂŒr diese in der Gauliga WĂŒrttemberg spielte und abermals zur Gaumeisterschaft beitrug. Mit diesem Erfolg war seine Mannschaft als Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Diese wurde in vier Gruppen zu je drei bzw. vier Mannschaften ausgetragen, von denen die Gruppensieger die Halbfinalspiele bestritten. Er kam lediglich am 13. April 1941 in Stuttgart im ersten Spiel der Gruppe 4, beim 3:3-Unentschieden gegen den TSV 1860 MĂŒnchen, zum Einsatz.
Die Hinrunde der Saison bis Jahresende 1941 spielte er â nach Mannheim zurĂŒckkehrt â erneut fĂŒr den SV Waldhof Mannheim, mit dem er die Gruppe Nord noch als Sieger abschloss und somit Anteil an der Gaumeisterschaft, die am 19. April 1942 gewonnen wurde, hatte. Am 3. August 1941 bestritt er zuvor nochmals ein Pokalspiel fĂŒr den SV Waldhof Mannheim, das in der 2. Runde mit 3:0 beim BC Sport Kassel gewonnen wurde.
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Oskar Siffling in der Datenbank von weltfussball.de
- Oskar Siffling in der Datenbank vom Kickersarchiv
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Siffling, Oskar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher FuĂballspieler |
| GEBURTSDATUM | 16. August 1919 |
| GEBURTSORT | Mannheim, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 24. September 1945 |