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Ostium

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Als Ostium (lat. „Eingang“, Plural Ostia oder Ostien) wird in der Anatomie die Öffnung eines Hohlorgans bezeichnet. Der Begriff wird sowohl fĂŒr EinmĂŒndungen in ein anderes Organ verwendet (z. B. die Öffnung der linken Herzkammer zur Aorta hin – Ostium aortae) wie auch fĂŒr Öffnungen zur Außenwelt hin (z. B. die Scheidenöffnung – Ostium vaginae).

Bei den Herzen der GliederfĂŒĂŸer wird von Ostien gesprochen, wenn die HĂ€molymphe nicht durch Venen, sondern durch Öffnungen in der Herzwand einströmt.

  • Peter Reuter: Springer Lexikon Medizin. Springer, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-540-20412-1, S. 1598–1599.