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Otto Baur

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Villa Hallgarten in MĂŒnchen

Otto Baur (* 5. Januar 1875 in Wasseralfingen, Königreich WĂŒrttemberg; † 23. August 1944 in Berreuth, Sachsen) war ein deutscher Architekt und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Werkbundes.

Leben und Wirken

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Otto Baur wuchs in Wasseralfingen bei Stuttgart auf. Seine Schwester Clara Baur (1872–1964) wurde Fotografin.[1] Er studierte Architektur in Stuttgart (1897/1898), danach in Berlin und MĂŒnchen.[2] SpĂ€testens seit 1909 lebte er als freier Architekt in MĂŒnchen.[3][4] 1912 war er GeschĂ€ftsfĂŒhrer des KĂŒnstlerausschusses der Bayerischen Gewerbeschau.

1917 zog Otto Baur nach Berlin und wurde GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Werkbundes.[5] 1933 plĂ€dierte er fĂŒr eine neutrale Einstellung zur nationalsozialistischen Regierung, verlor aber 1934 seine Funktion.[6]

Architektur und Gestaltung
  • 1910 MĂŒnchen, Pienzenauerstraße 15, Villa fĂŒr den Gelehrten Robert Hallgarten[7][8][9]
  • 1912 Bayerische Gewerbeschau, Halle II, Innengestaltung[10]
  • 1920er Jahre Innengestaltung in mehreren GebĂ€uden, die durch die Deutschen WerkstĂ€tten ausgefĂŒhrt wurden.
Publikationen
  • Artikel in Amtlicher Katalog der Ausstellung BĂŒro und GeschĂ€ftshaus, MĂŒnchen 1913[11]
  • Normung, in Die Form. Zeitschrift fĂŒr gestaltende Arbeit, 7, 1932

Einzelnachweise

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  1. ↑ Clara Baur FotografenWiki; in Klaus Peter Arnold, Vom Sofakissen zum StĂ€dtebau, 1993, S. 410 (kurze AuszĂŒge), erwĂ€hnte auch eine Kunstgewerblerin KĂ€the Baur, die in den 1920er Jahren in den Deutschen WerkstĂ€tten tĂ€tig war
  2. ↑ Hans Wichmann (Hrsg.), Von Morris bis Memphis. Textilien der Neuen Sammlung, Springer Basel, 1990, S. 439; nach Wichmann, 1978, S. 357, mit biographischen Angaben
  3. ↑ Adreßbuch fĂŒr MĂŒnchen und Umgebung, 1911, Teil 3, S. 12
  4. ↑ Jahrbuch des Deutschen Werkbundes, 1912, S. 52; als Mitglied des Deutschen Werkbundes
  5. ↑ Roland GĂŒnter, Der Deutsche Werkbund und seine Mitglieder, 2009, S. 157, und öfter
  6. ↑ Joan Campbell, The German Werkbund, Princeton 1978, S. 237; und öfter
  7. ↑ Die Kunst, 1911, S. 523–536 (PDF), mit ausfĂŒhrlicher Beschreibung und mehreren Fotos
  8. ↑ SĂŒddeutsche Bauzeitung, 1912, S. 194f.
  9. ↑ Velhagen & Klasings Monatshefte, 1910/1911, 2, S. 479, mit zwei Fotos der Inneneinrichtung
  10. ↑ Architektonische Rundschau, 1913, S. 11 (PDF), mit Foto von Halle II
  11. ↑ DNB 574245472