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Peter V. Zima

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Peter Våclav Zima (* 11. MÀrz 1946 in Prag) ist ein österreichischer Literaturwissenschaftler.[1]

Zima wuchs in Prag in einer deutsch-tschechischen Familie auf und besuchte dort ab 1952 die Volksschule. Seine Familie emigrierte 1956.[2] Nach dem Abitur in Den Haag 1965 studierte er Soziologie und Politikwissenschaft an der UniversitĂ€t Edinburgh und Literatursoziologie an der École des hautes Ă©tudes en sciences sociales (EHESS) in Paris, wo er mit zwei Dissertationen – Doctorat du 3e Cycle (1971: Paris IV)[3] und Doctorat d'Etat (1979: Paris I)[4] – promovierte und sich habilitierte. Er war von 1972 bis 1975 Gastdozent und Assistent an der UniversitĂ€t Bielefeld, von 1976 bis 1983 Dozent an der UniversitĂ€t Groningen. Von 1983 bis zu seiner Emeritierung 2012 war er ordentlicher Professor fĂŒr Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Alpen-Adria-UniversitĂ€t Klagenfurt.

Zima – seinem SelbstverstĂ€ndnis nach Soziosemiotiker oder Textsoziologe[5][6] – forscht auf den Gebieten Soziologie, Ästhetik, Komparatistik, Dekonstruktion, Ideologiekritik und Theorie des Subjekts.

In seiner Veröffentlichung Literarische Ästhetik[7] von 1991 (1995) rekonstruiert Zima die Ă€sthetischen Grundlagen literaturwissenschaftlicher Theorien. Dabei fĂŒhrt er eine Neubestimmung der Literaturwissenschaft im philosophisch-Ă€sthetischen System zwischen Kant, Hegel und Nietzsche durch. Dem Ă€sthetischen Bereich gehört auch seine Studie Ästhetische Negation (2005) zu MallarmĂ©, ValĂ©ry, Adorno und Lyotard an. Zima zeigt, wie das individuelle Subjekt versucht, sich mit sprachlichen und Ă€sthetischen Mitteln gegen einen Niedergang zwischen SpĂ€tmoderne und Postmoderne zur Wehr zu setzen. Die Studie befasst sich zugleich mit der Kritischen Theorie Adornos, dessen Sprachkritik und negative Ästhetik von MallarmĂ© und ValĂ©ry teilweise vorweggenommen wurden.

Romansoziologie: Moderne und SpÀtmoderne, AmbiguitÀt und Ambivalenz

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In seinen Veröffentlichungen zur Entwicklung des Romans als einer literarischen Gattung zeigt Zima, dass der Roman des 17. und 18. Jahrhunderts von einer auflösbaren AmbiguitÀt der Werte, Handlungen und Charaktere strukturiert wird, wÀhrend der Roman der SpÀtmoderne von der unauflösbaren Ambivalenz geprÀgt ist. Diese stellt als Unentscheidbarkeit sowohl die Romanhandlung als auch die ErzÀhlstruktur bei Autoren wie Musil, Kafka, Proust, Svevo oder Thomas Mann in Frage.[8]

Postmoderne und Indifferenz

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In der Postmoderne gehe die Ambivalenz allmĂ€hlich in eine Indifferenz ĂŒber: Sie meint nicht GleichgĂŒltigkeit, sondern Austauschbarkeit von Wertsetzungen. Diese Entwicklung von der AmbiguitĂ€t zur Ambivalenz und spĂ€ter zur Indifferenz untersucht Zima in Moderne / Postmoderne (1997) sowie in seinem Hauptwerk Soziologische Theoriebildung, Ein Handbuch auf dialogischer Basis (2020).

Dialogische Theorie

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Als Vertreter einer dialogischen Theorie (vgl. Nachweis 10), die an Bachtin und Adorno anknĂŒpft, unternimmt Zima in Ideologie und Theorie (1989) sowie in Was ist Theorie? (2004, ÂČ2017) den Versuch einer Abgrenzung: Eine Ideologie ist demnach ein dualistisch strukturierter Monolog, der sich mit der Wirklichkeit (ihren Objekten) identifiziert. Im Gegensatz dazu ist eine Theorie durch NichtidentitĂ€t, Ambivalenz und dialogische Offenheit gekennzeichnet. Somit unterscheidet Zima einen allgemeinen Begriff sowie einen kritisch-restriktiven Begriff von Ideologie: Jede kultur- und sozialwissenschaftliche Theorie ist im Prinzip zugleich ideologisch zu nennen, weil sie gruppenspezifische Interessen und Werte artikuliert. Zu einer Ideologie wird sie erst dadurch, dass sie ihre Objekte nicht als mögliche Konstruktionen wahrnimmt, sondern sich mit ihnen und der Wirklichkeit schlechthin identifiziert. Dadurch wird die Ideologie zum monologischen Diskurs, der es konkurrierenden Diskursen untersagt, diese Objekte anders zu erkennen und zu konstruieren. 1999 widmete sich die achte Diskussionseinheit von Heft 4 des Streitforums Ethik und Sozialwissenschaften Zimas Dialogischer Theorie[9].

In letzter Zeit hat Zima die Dialogische Theorie in seinem im Jahre 2020 erschienenen Tausend-Seiten-Band Soziologische Theoriebildung. Ein Handbuch auf dialogischer Basis weiterentwickelt und auf soziologische Theorien von Marx und Comte bis zur Postmoderne (Bauman, Jean Baudrillard, Richard Sennett, Foucault und Maffesoli) angewandt. Er zeigt, wie die dialogische Konfrontation von Theorien (Karl Marx - Vilfredo Pareto, Kritische Theorie - Feminismus, Bourdieu - Luhmann) StĂ€rken und SchwĂ€chen der theoretischen AnsĂ€tze erkennen lĂ€sst und sowohl ihre Korrektur als auch ihre Weiterentwicklung ermöglicht. Es geht darum, sich nicht mit einer Ansicht oder Perspektive zu begnĂŒgen, sondern sich (mit Bachtin) stets die Gegenstimme anzuhören. Selbst wenn man der Meinung ist, dass Marx’ Klassenkampftheorie die soziologische Erkenntnis fördert, wird man gut beraten sein, sich Paretos Gegenentwurf anzusehen, der die Bildung von Eliten und Oligarchien erkennen lĂ€sst, die die Möglichkeit einer „Diktatur des Proletariats“ grundsĂ€tzlich in Frage stellt. Die Arbeiterklasse kann niemals in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft verwalten, sondern ist aus organisatorischen GrĂŒnden genötigt, die Macht einer Parteielite anzuvertrauen, die mit der Zeit zur Oligarchie wird. Es geht in dieser Konfrontation von Theorien nicht um Widerlegung (etwa der Marxschen Theorie), sondern um die ErschĂŒtterung einer Theorie im Sinne von Otto Neurath (vgl. Neuraths Rez. von Karl R. Poppers Logik der Forschung, 1934). In den Sozialwissenschaften sind – laut Zima – Widerlegungen von Theorien im Sinne von Popper, im Sinne der Naturwissenschaften in den meisten FĂ€llen nicht möglich. Möglich ist jedoch ihre ErschĂŒtterung in einer dialogischen Konfrontation, die ihre blinden Flecken sichtbar macht: in diesem Fall Marx’ fehlende Erkenntnis, dass eine große Gruppe wie das Proletariat die Macht einer wesentlich kleineren Gruppe ĂŒbertragen muss, die seine Interessen wahrnimmt (oder wahrnehmen soll). Kurzum, es geht nicht darum, Marx zu widerlegen, sondern ihn dialogisch zusammen mit Pareto zu lesen, um seine Probleme besser zu verstehen. Zima zeigt, wie fruchtbar dieses dialogische Verfahren in GesprĂ€chen und „GeistergesprĂ€chen“ zwischen Habermas und Luhmann, Bourdieu und Luhmann, Touraine und Habermas sowie Giddens und Ulrich Beck sein kann.

Dialogische SubjektivitÀt

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Zima hat in seiner Theorie des Subjekts (2000, 2017, vierte Aufl.) eine dialogische Theorie der SubjektivitĂ€t vorgeschlagen: Das Subjekt wird als eine sich wandelnde und zugleich gleichbleibende Instanz aufgefasst, die sich nur in einem permanenten Dialog mit anderen Personen entfalten kann. Zimas psychoanalytische und soziologische Studie Narzissmus und Ichideal (2009) schließt an diese Argumentation an. In seinem Buch Das Literarische Subjekt (2001) wendet Zima seine Theorie der dialogischen SubjektivitĂ€t auf die Literatur an.

Mitgliedschaften, Auszeichnungen, Gastprofessuren

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1993 erhielt Zima den Forschungspreis der Ellen-und-Max-Woitschach-Stiftung fĂŒr ideologiefreie Wissenschaft im Stifterverband fĂŒr die Deutsche Wissenschaft.[10]

Seit 1998 ist er korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften[11] und seit 2010 Mitglied der Academia Europaea in London.[12]

2014 wurde er zum Honorarprofessor der PÀdagogischen UniversitÀt Ostchina in Shanghai ernannt[13].

Er war Gastprofessor an der UniversitĂ€t Neapel L’Orientale (1985), der Katholieke Universiteit Leuven (1988), der UniversitĂ€t Graz (1991/92), UniversitĂ€t Wien (1994/95) und der UniversitĂ€t Santiago de Compostela (2002).

2022 hielt er einen Vortrag an der Summer School der Universidad Internacional Menéndez Pelayo in Santander (UIMP).[14]

Er war von 1984 bis 2012 fĂŒr das Partnerschaftsabkommen zwischen den UniversitĂ€ten Klagenfurt und Udine[15] verantwortlich.

Veröffentlichungen

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BĂŒcher als Autor
  • Le DĂ©sir du mythe, Lecture sociologique de Marcel Proust. Nizet, Paris, 1973.
  • Goldmann. Dialectique de l'immanence, Editions Universitaires, Paris, 1973 (spanische Übers.).
  • L'Ecole de Francfort. Dialectique de la particularitĂ©, Editions Universitaires, Paris, 1974. Neue ĂŒberarbeitete und ergĂ€nzte Fassung: L'Harmattan, Paris, 2005, ISBN 2-7475-7719-8 (italienische, spanische Übers.).
  • Kritik der Literatursoziologie, Frankfurt/M., Suhrkamp, 1978, ISBN 3-518-10857-3; frz. Fassung: Pour une sociologie du texte littĂ©raire, UGE-10/18, Paris, 1978, L'Harmattan, 2000, ISBN 2-7384-9081-6, 1978 (koreanische Übers.).
  • Grenzgang. Prosa. Hoffmann und Campe, Hamburg 1979, ISBN 3-455-08741-8.
  • Textsoziologie. Eine kritische EinfĂŒhrung, Metzler, Stuttgart, 1980, ISBN 3-476-10190-8, Metzler, Heidelberg, 2021 (2., erw. Aufl.) (koreanische Übers.).
  • L'Ambivalence romanesque. Proust, Kafka, Musil, Le Sycomore, 1980, L'Harmattan, Paris, 2002 (2., ĂŒberarbeitete Aufl.), ISBN 2-7475-3117-1 (italienische Übers.).
  • Literatuur en maatschappij, Inleiding in de literatuur – en tekstsociologie, Van Gorcum, Assen, 1981, ISBN 90-232-1831-0.
  • L'indiffĂ©rence romanesque, Sartre, Moravia, Camus, Le Sycomore, 1982, L'Harmattan, Paris, 2005 (2., korrigierte Aufl.), ISBN 2-7475-8001-6; dt. Fassung: Der gleichgĂŒltige Held. Textsoziologische Untersuchungen zu Sartre, Moravia und Camus, Metzler, Stuttgart, 1983, WVT, Trier, 2004, ISBN 3-88476-600-7.
  • Manuel de sociocritique, Picard, 1985, L'Harmattan, Paris, 2000 mit neuer kommentierter Bibliografie, ISBN 2-7384-9087-5 (chinesische, italienische, koreanische, spanische Übers.).
  • Roman und Ideologie. Zur Sozialgeschichte des modernen Roman, Fink, MĂŒnchen, 1986, ISBN 3-7705-2365-2 (koreanische Übers.).
  • Ideologie und Theorie, eine Diskurskritik, Francke, TĂŒbingen, 1989, ISBN 3-7720-1823-8 (Forschungspreis der Ellen-und-Max-Woitschach-Stiftung fĂŒr ideologiefreie Wissenschaft, Bonn 1993) (koreanische Übers.).
  • Literarische Ästhetik, Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft, Francke, TĂŒbingen, 1991, 2020 (3., erw. Aufl.), ISBN 3-8252-1590-3 (koreanische, tschechische Übers.).
  • Komparatistik, EinfĂŒhrung in die Vergleichende Literaturwissenschaft, Francke, TĂŒbingen, 1992, 2011 (2. Aufl.) ISBN 978-3-8252-1705-1 (chinesische, tschechische Übers.).
  • La DĂ©construction. Une critique, PUF, Paris, 1994, ISBN 978-2-13-045997-2 (arabische Übers.); erw. dt. Fassung: Die Dekonstruktion, EinfĂŒhrung und Kritik, Francke, TĂŒbingen, 1994 (2016, 2. Aufl.), ISBN 978-3-8252-1805-8; erw. engl. Fassung: Deconstruction and Critical Theory, Continuum, London-New York, 2002, ISBN 978-1-84790-008-1.
  • Moderne / Postmoderne. Gesellschaft, Philosophie, Literatur, Francke, TĂŒbingen, 1997 (2016, 4. Aufl.), ISBN 978-3-8252-4690-7 (koreanische Übers); erw. engl. Fassung: Modern/Postmodern. Society, Philosophy, Literature, Continuum, London-New York, 2010, ISBN 978-1-4411-9901-0.
  • The Philosophy of Modern Literary Theory, Athlone-Continnuum, London-Brunswick, 1999, ISBN 0-485-11540-9 (tĂŒrkische Übers.); erw. frz. Fassung: Critique littĂ©raire et esthĂ©tique. Les fondments esthĂ©tiques des thĂ©ories de la littĂ©rature, L'Harmattan, Paris, 2004, ISBN 2-7475-5810-X.
  • Theorie des Subjekts. SubjektivitĂ€t und IdentitĂ€t zwischen Moderne und Postmoderne, Francke, TĂŒbingen, 2000 (2017, 4. Aufl.), ISBN 978-3-8252-4796-6; erw. engl. Fassung: Subjectivity and Identity. Between Modernity and Postmodernity, Bloomsbury, London-New York, 2015 ISBN 978-1-78093-780-9.
  • Das literarische Subjekt. Zwischen SpĂ€tmoderne und Postmoderne, Francke, TĂŒbingen, 2001, (2024, 2. Aufl.) ISBN 978-3-381-12711-5.
  • La NĂ©gation esthĂ©tique. Le Sujet, le beau et le sublime de MallarmĂ© et ValĂ©ry Ă  Adorno et Lyotard, L'Harmattan, Paris, 2002, ISBN 2-7475-3116-3; erw. dt. Fassung: Ästhetische Negation. Das Subjekt, das Schöne und das Erhabene von MallarmĂ© und ValĂ©ry zu Adorno und Lyotard, Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg, 2005, 2018 (erw. 2. Aufl.), ISBN 978-3-8260-6178-3.
  • ThĂ©orie critique du discours, La discursivitĂ© entre Adorno et le postmodernisme, L'Harmattan, Paris, 2003, ISBN 978-2-7475-5247-9.
  • Was ist Theorie? Theoriebegriff und Dialogische Theorie in den Kultur- und Sozialwissenschaften, Francke, TĂŒbingen, 2004 (2017, 4. Aufl.), ISBN 978-3-8252-4797-3; engl. Fassung: What is Theory? Cultural Theory as Discourse and Dialogue, Continuum, London-New York, 2007, ISBN 0-8264-9050-6.
  • Der europĂ€ische KĂŒnstlerroman. Von der romantischen Utopie zur postmodernen Parodie, TĂŒbingen, Francke, 2008, ISBN 978-3-7720-8263-4.
  • Narzissmus und Ichideal. Psyche, Gesellschaft, Kultur, Francke, TĂŒbingen 2009, ISBN 978-3-7720-8337-2.
  • Komparatistische Perspektiven. Theoriebildung in der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Francke, TĂŒbingen, 2011, ISBN 978-3-7720-8407-2.
  • Texte et sociĂ©tĂ©. Perspectives sociocritiques, L'Harmattan, Paris, 2011, ISBN 978-2-296-55926-4 (arabische Übers.).
  • Entfremdung. Pathologien der postmodernen Gesellschaft, Francke, TĂŒbingen, 2014, ISBN 978-3-8252-4305-0.
  • Essay / Essayismus. Zum theoretischen Potenzial des Essays. Von Montaigne bis zur Postmoderne, Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg, 2012, (2024, 2. Aufl.), ISBN 978-3-8260-4727-5, erw. frz. Fassung: Essai et Essayisme. Le potentiel thĂ©orique de l'essai: de Montaigne jusqu'Ă  la postmodernitĂ©, Classiques Garnier, Paris, 2018, ISBN 978-2-406-06835-8.
  • Soziologische Theoriebildung. Ein Handbuch auf dialogischer Basis, Narr-Francke-Attempto (UTB), TĂŒbingen, 2020, ISBN 978-3-8252-5370-7.
  • Diskurs und Macht. EinfĂŒhrung in die herrschaftskritische ErzĂ€hltheorie, Verlag Barbara Budrich, Opladen & Toronto, 2022, ISBN 978-3-8252-5830-6, erw. engl. Fassung: Discourse and Power. An Introduction to Critical Narratology: Who Narrates Whom? Routledge, London & New York, 2023, ISBN 978-1-032-42640-2 (pbk); 978-1003-36361-3 (ebk).
  • Die Kritische Theorie zwischen SpĂ€tmoderne und Postmoderne: Nostalgie als Kritik, Narr Francke Attempto Verlag, TĂŒbingen, 2024, ISBN 978-3-381-12701-6.


BĂŒcher als Herausgeber und Mitherausgeber
  • Textsemiotik als Ideologiekritik. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1977, ISBN 3-518-10796-8.
  • Semiotics and Dialectics. Ideology and the Text. J. Benjamins, Amsterdam 1981, ISBN 90-272-1505-7.
  • DegrĂ©s 25–26, „Texte et idĂ©ologie“. BrĂŒssel 1980/81.
  • mit J. Strutz: EuropĂ€ische Avantgarde. Peter Lang, Frankfurt am Main/Paris/Bern 1987, ISBN 3-8204-0057-5.
  • mit J. Strutz: Komparatistik als Dialog. Peter Lang, Frankfurt am Main/Paris/Bern 1991, ISBN 3-631-42279-2.
  • Literatur intermedial. Musik-Malerei-Photographie-Film. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-12315-8.
  • mit J. Strutz: Literarische Polyphonie. Übersetzung und Mehrsprachigkeit in der Literatur. TĂŒbingen, Narr 1996, ISBN 3-8233-5163-X.
  • Vergleichende Wissenschaften. InterdisziplinaritĂ€t und InterkulturalitĂ€t in den Komparatistiken. Narr, TĂŒbingen 2000, ISBN 3-8233-5212-1.
  • mit JĂŒrgen Wertheimer: Strategien der Verdummung. Infantilismus in der Fun-Gesellschaft. Beck, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-406-45963-3.
  • Krise und Kritik der Sprache. Literatur zwischen SpĂ€tmoderne und Postmoderne. Francke, TĂŒbingen 2004, ISBN 3-7720-8055-3.
  • mit R. Winter: Kritische Theorie heute. Transcript, Bielefeld 2007, ISBN 3-89942-530-8.
  • Hauptartikel: "Peter V. Zima: Dialogische Theorie. Zum Problem der wissenschaftlichen Kommunikation in den Sozialwissenschaften", in: Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum fĂŒr ErwĂ€gungskultur", EUS 10, Heft 4, 1999, S. 585–597.
  • Stefan Scholz, Ideologien des Verstehens, Francke Verlag, TĂŒbingen-Basel, 2008: „Ideologiekritik als Aufdeckung diskursiver Störungen - Die Textsoziologie von Peter V. Zima“ (S. 46–50).
  • Hrsg. S. Bartoli, D. Böhme, T. Floreancig (Hrsg.): Das Subjekt in Literatur und Kunst. Festschrift fĂŒr Peter V. Zima. Francke, TĂŒbingen 2011.
  • P, V. Zima, „Dialogische Theorie“, in: A. NĂŒnning (Hrsg.), Metzler Lexikon Literatur und Kulturtheorie. AnsĂ€tze - Personen - Grundbegriffe, Metzler, Stuttgart-Weimar, 2013 (5. Aufl.).
  • „Die Romanistik eines Außenseiters“ (Autobiography) in K.-D. Ertler (ed.) Romanistik als Passion. Sternstunden der neueren Fachgeschichte, LIT-Verlag, Vienna, 2018, ISBN 978-3-643-50882-9.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Peter V. Zima. In: KĂŒrschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. K. G. Saur Verlag, MĂŒnchen 2003, ISBN 3-598-23607-7.
  2. ↑ Peter V. Zima: „Die Romanistik eines Außenseiters“, in: K.-D. Ertler (Hg.): Romanistik als Passion. Sternstunden der neueren Fachgeschichte V, LIT-Verlag, MĂŒnster, 2018.
  3. ↑ Veröffentlicht unter dem Titel: Le DĂ©sir du mythe. Une lecture sociologique de Marcel Proust. Nizet. Paris, 1973.
  4. ↑ Veröffentlicht unter dem Titel: L'ambivalence romanesque. Proust, Kafka, Musil. Le Sycamore, Paris, 1980, L'Harmattan, Paris, 2002.
  5. ↑ Andreas Dorner, Ludgera Vogt: Literatursoziologie. Eine EinfĂŒhrung in zentrale Positionen - von Marx bis Bourdieu, von der Systemtheorie bis zu den British Cultural Studies. 2. Auflage. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-16214-0, S. 41–50.
  6. ↑ "La sociologie du texte" de Jean-François Lavis, Une Ă©criture des excĂšs, Balzac - Le Goriot, 1997, pp. 36–45.
  7. ↑ Peter V. Zima: "Jede Ästhetik erzĂ€hlt ihre eigenen Geschichte." Im Interview mit Peter Mahr. In: Peter Mahr (Hrsg.): Österreichische Ästhetik. 19 Interviews. Ritter Verlag, Klagenfurt, Wien 2003, ISBN 3-85415-345-7, S. 189–207.
  8. ↑ Vgl. Joseph Jurt, "Von der AmbiguitĂ€t zur Indifferenz. Zu Peter Zimas Versuch einer Sozialgeschichte des modernen Romans", in: Neue ZĂŒrcher Zeitung, den 9. MĂ€rz 1990.
  9. ↑ Der unzitierbare Text. Ein GesprĂ€ch, initiiert von Peter V. Zima und herausgegeben von Alexander Schwarz. In: Alexander Schwarz (Hrsg.): Tausch. Band 10. Peter Lang, Bern, Berlin, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-906757-76-5.
  10. ↑ Woitschach-Stiftung fĂŒr ideologiefreie Wissenschaft: Preistraeger. (Memento vom 30. April 2016 im Internet Archive)
  11. ↑ Mitglieder der ÖAW: Peter V. Zima. Österreichische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 28. Juli 2017.
  12. ↑ Mitgliederverzeichnis: Peter V. Zima. Academia Europaea, abgerufen am 28. Juli 2017 (englisch).
  13. ↑ https://www.aau.at/blog/uninews_43212/
  14. ↑ Universidad Internacional MenĂ©ndez Pelayo en Santander: Curso de verano 2022. https://www.uimp.es
  15. ↑ Uniud IT. Abgerufen am 29. Dezember 2021 (italienisch).
  16. ↑ Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Zugriff 03-11-2024)