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Professionalisierung

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Unter Professionalisierung im weiteren Sinne versteht man die Entwicklung einer privat oder ehrenamtlich ausgeĂŒbten TĂ€tigkeit zu einem Beruf (entspricht der Verberuflichung). Eine solche Professionalisierung geht oft mit einer Steigerung der Effizienz einher. Im Rahmen der Professionalisierung werden hĂ€ufig QualitĂ€tsverbesserungen und Standardisierungen erreicht. Im engeren Sinne bezeichnet Professionalisierung die Entwicklung eines Berufs zu einer Profession (von lateinisch professio „Bekenntnis, Gewerbe, Beruf“). Jede berufliche Laufbahn hat dabei bestimmte Zugangsvoraussetzungen, Qualifikationen und Entwicklungsmöglichkeiten. Als Profession wird dabei ein akademischer Beruf mit hohem Prestige betrachtet, der vor allem wegen der Herausforderung, die in der Aufgabe liegt, ausgeĂŒbt wird. Weitere Merkmale einer Profession sind: ein hoher Grad an beruflicher Organisation (Standesorganisation), persönliche und sachliche Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit in der TĂ€tigkeit sowie eine eigene Berufsethik. Die Profession wird abgegrenzt gegen den Job (befristete TĂ€tigkeit, ausschließlich zum Gelderwerb) und zum Beruf, der den Lebensunterhalt auf Dauer sichern soll. Zu den Professionen gehörten zunĂ€chst nur wenige Berufe wie Arzt, Jurist, Geistlicher.

Andere Berufe wie Beratung (Counseling) oder Soziale Arbeit befinden sich auf dem Weg zur Profession (Stichwort Wissensgesellschaft, Verwissenschaftlichung). Die Tendenz der beratenden Berufe zur Professionalisierung ist jedoch nicht unumkehrbar, weil in vielen Beratungsbereichen praxiserfahrene Laien, die mit einer nicht zu starren Methodik arbeiten und gut vernetzt sind, ebenso gute Erfolge erzielen wie Professionals (z. B. Employment Counseling, Arbeitsvermittlung, Career Counseling, Health Counseling).

Historische Entwicklung

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Rudolf Stichweh[1] beschreibt das PhĂ€nomen der Professionen durch den Wandel der StĂ€ndegesellschaft zur funktional differenzierten Gesellschaft, sowie ihrer Relevanz in ihren Professionen entwickelten sich je nach Land unterschiedlich, ein Beispiel hierfĂŒr ist der Unterschied zwischen dem angloamerikanischen und dem kontinentaleuropĂ€ischen Raum. In Amerika wurde großer Wert auf die Verwaltung der praktischen Ausbildung und PrĂŒfung des Nachwuchses gelegt. Zudem gilt es, die Ordnungen innerhalb der Professionen zu berĂŒcksichtigen. Deutschland und Frankreich hingegen unterschieden stark innerhalb der professionellen Berufe zwischen praktischem und dem akademisch-wissenschaftlichen Wissen. Heute zeichnen sich Professionen durch eine akademisch wissenschaftliche Ausbildung aus, sind teilautonom, aber zugleich vom Staat beeinflusst. Die Professionen der FrĂŒhmoderne charakterisierten sich durch das Einbeziehen aller gesellschaftlichen ProblemzĂŒge des Menschen und nehmen daher auf die ganze Gesellschaft Bezug. Die Professionen des 20. Jahrhunderts konzentrieren sich stĂ€rker auf die Funktion gesellschaftlicher Teilbereiche, die sich mit der VerĂ€nderung ihrer personalen Umwelt beschĂ€ftigen.

Professionsmodelle

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Die klassische Professionssoziologie dominierte bis in die sechziger Jahre im anglo-amerikanischen Raum und fand insbesondere mit den Werken von HansjĂŒrgen Daheim und Hans Albrecht Hesse[2] ihren Weg in den deutschsprachigen Bereich. Nach Thomas Kurtz[3] können ĂŒber die Beschreibung Ă€ußerer Merkmale von Professionen hinaus (Attributemodell) fĂŒnf theoretische Positionen unterschieden werden, die dem Prozess der Professionalisierung eine andere Bedeutung zuschreiben.

Attributemodell

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  1. Wissenschaftlich fundiertes Sonderwissen, spezielle Fachterminologie,
  2. langandauernde, theoretisch fundierte AusbildungsgÀnge auf akademischem Niveau (staatl. Lizenz),
  3. berufsstÀndische Normen (code of ethics), Eigeninteressen gesetzlich beschrÀnkt (non-profit),
  4. exklusives Handlungskompetenzmonopol,
  5. TĂ€tigkeitsbereich besteht aus gemeinnĂŒtzigen Funktionen, Aufgaben von grundlegender Bedeutung,
  6. Autonomie bei der BerufsausĂŒbung (Fach- und SachautoritĂ€t),
  7. Selbstkontrolle durch BerufsverbÀnde, Interessenvertretung.

Hesse fĂŒhrt indessen in seinem Professionskriterienkatalog Fertigkeiten auf, durch die sich Professionen auszeichnen; diese Fertigkeiten wurden auf Basis theoretischen Wissens erworben und (im Sinne des Gemeinwohls) auf die Angelegenheiten „anderer“ Personen angewendet. Weitere Merkmale von Professionen umfassen die Existenz eines Ehtikkodexes sowie die Organisation in BerufsverbĂ€nden, die mit einer gewissen (Selbst-)Verpflichtung zu professionellen Verhaltensregeln einhergehen.[4]

Berufsbiographischer Ansatz

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In Bezug auf die Professionalisierung im Lehrerberuf wird neben den weiter unten vorgestellten AnsĂ€tzen (strukturtheoretischer und kompetenzorientierter Ansatz) auch der berufsbiographische (Bestimmungs)-Ansatz diskutiert.[5] FĂŒr Terhart stellt ProfessionalitĂ€t bzw. Professionalisierung in der berufsbiographischen Zugangsweise zuallererst ein "berufsbiographisches Entwicklungsproblem" dar (ebd., S. 70). Dabei gilt es, sich im Sinne einer Kompetenzentwicklung (s. kompetenzorientierter Ansatz) im Laufe der Ausbildung und der folgenden beruflichen Praxis Kompetenzen anzueignen und einen beruflichen Habitus auszubilden. Hericks u. a.(2018, S. 267)[6] sprechen in diesem Zusammenhang von der Ausbildung eines professionellen Habitus. Schneider (2021)[7] greift das Habitus-Konzept nach Bourdieu[8] auf und leitet daraus ein Konzept zur Professionalisierung als Lehrperson ab. Dabei wird der fĂŒr die Habitualisierung essenzielle Vorgang der Inkorporierung (Bourdieu) mit dem PhĂ€nomen der Resonanz (Rosa 2020)[9] verknĂŒpft. In vielen sich wiederholenden Inkorporierungs- und Reflexionsprozessen auf jeweils höheren Ebenen entwickelt sich der professionelle Habitus sukzessive (Schneider 2021, S. 40).[10] Entlang der jeweils persönlichen Berufsbiographie wĂ€chst der Professionalisierungsgrad der Lehrperson in kleinen Schritten Delta P (ebd., S. 195–196).

Wissensbasierte AnsÀtze

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Eine weitere Möglichkeit zur Unterscheidung bieten wissensbasierte AnsĂ€tze, unter anderem von Daheim und Kairat. Sie reduzieren auf die Wissensbasis von Professionen, da sie moralische und berufsethische Komponenten nicht als trennscharfes Kriterium zur Unterscheidung von Berufen und Professionen ansehen. William Baer unterscheidet als Komponenten der Wissensbasis von Professionen zwischen Wissenschafts-, Berufs- und Alltagswissen. Auch Winfried Hacker betont die Bedeutung des Wissens: „SpitzenkönnerInnen“ in Abgrenzung von durchschnittlichen BerufstĂ€tigen verfĂŒgen nicht unbedingt ĂŒber mehr, sondern ĂŒber praxisorientiertes und vor allem ganzheitlich organisiertes Wissen. Sie handeln dabei interdisziplinĂ€r und greifen auf WissensbestĂ€nde benachbarter Fachgebiete zurĂŒck. Sie greifen auf routiniertes Wissen zurĂŒck, ohne sich dabei darauf zu beschrĂ€nken.

Kritisiert wird der Professionskriterienansatz hinsichtlich fehlender Selektions- und Strukturprinzipien fĂŒr die eindeutige Bestimmung von Professionen. Auch ĂŒber die AufzĂ€hlung von Merkmalen in Attributenmodellen wird nicht ersichtlich, wie Professionen letztlich entstehen.[4]

Strukturfunktionalistische Sichtweise

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Nach Talcott Parsons bestehen und entstehen Professionen aus einem tĂ€tigkeitsspezifischen Wertekonsens, damit in der Lösung von bestimmten Problemen, deren Streben danach eine hohe gesellschaftliche WertschĂ€tzung genießt. Eine weitere PrĂ€misse fĂŒr Profession stellt fĂŒr Parsons das Risiko des Scheiterns bei dieser TĂ€tigkeit dar. Weitere Gemeinsamkeiten sieht er in den Strukturgleichheiten der Profession:

  • professionelle Berufsarbeit,
  • ökonomisches Marktverhalten,
  • bĂŒrokratische Verwaltung.

Symbolisch-Interaktionstheoretische Sichtweise

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Die Arbeit an Personen ist in der interaktionistischen Sichtweise zentrales Merkmal einer Profession. Erst die Interaktion mit dem Klienten definiert das spezifische TĂ€tigkeitsfeld des Experten schrittweise. Experte und Laie bzw. Klient entstammen dabei aus verschiedenen Sinnwelten, deren Abstand in der Auseinandersetzung miteinander und in nachtrĂ€glicher bzw. zwischenzeitlicher Supervision zu ĂŒberwinden ist.[11]

Machttheoretischer Ansatz

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Da die Gesellschaft auf die Leistungen der Professionen (z. B. im Bereich Gesundheitswesen oder der Rechtsprechung) angewiesen ist, werden den entsprechenden Berufsgruppen besondere Privilegien zugesprochen. Zum Beispiel wird ihnen von der Gesellschaft zugestanden, in bestimmte Bereiche der PrivatsphĂ€re ihrer Mitglieder einzugreifen. Bei den Professionen spielt neben den klientenorientierten FĂ€higkeiten der Erhalt der ihnen gewĂ€hrten Privilegien eine wichtige Rolle. Hierzu ĂŒben sie auch eine Kontrolle ĂŒber ihren jeweiligen Markt aus.[12]

Aufgrund ihres exklusiven Wissenskorpus ist es Vertretern von Professionen möglich, erfolgreiche Bestrebungen zur Professionalisierung ihrer MĂ€rkte zu verfolgen. Die Professionalisierung der Berufe erfolgt durch soziale Aushandlungsprozesse. Durch staatliche UnterstĂŒtzung gelingt es Vertretern der Professionen, ihre akademische Expertise zu ihrem spezifischen Kapital zu wandeln und auf diese Weise einen direkten Weg der Umwandlung ihres Wissens in Kapital zu erhalten. Das Besondere an dem 'power approach' ist die Konzentration auf die Akkumulation der Macht der Professionen sowie deren Erhalt.

Struktur- und krisentheoretischer Ansatz

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Ulrich Oevermann sieht in der Profession die „Vermittlung zwischen Theorie und Praxis im Hinblick auf die Lösung manifester Probleme von Klienten.“ Durch eine stellvertretende Deutung verknĂŒpft der professionell Handelnde sein generalisiertes Regelwissen und hermeneutisches Fallverstehen mit den Strukturproblemen der Lebenspraxis seiner Klienten. Anderen Professionstheorien wirft Oevermann ein theoretisches Defizit vor, das darin liege, dass sie strukturtheoretisch nicht imstande sind zu erklĂ€ren, wie die professionellen TĂ€tigkeiten ablaufen, deren Aufgabe es ist, Krisen zu bewĂ€ltigen.

Systemtheoretische Sichtweise

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Nach Luhmann bilden sich Professionen in solchen Funktionssystemen aus, in welchen Personen in Bezug auf die im Funktionssystem geltenden Werten verÀndert werden sollen. Dabei ist die funktionale Differenzierung der Dreh- und Angelpunkt professionalisierter Funktionssysteme, in dessen Folge sich Dualismen (gesund/krank, wahr/unwahr) herausbilden. Dabei haben professionalisierte Funktionssysteme, anders als andere Systeme, kein Kommunikations- bzw. Erfolgsmedium, wie z. B. in der Wirtschaft Geld, in der Politik Macht, in der Wissenschaft Wahrheit und in der Familie Liebe herausgebildet. Deshalb muss die positive Seite des Dualismus in professionalisierten Funktionssystemen, wie Gesundheitssystem, Rechtssystem, Erziehungssystem oder Religionssystem professionell erarbeitet werden. Personen sollen hin zur positiven Seite verÀndert werden. Ein kranker Mensch soll gesund gemacht werden. Ein unglÀubiger Mensch soll glÀubig werden. Die professionelle Praxis birgt immer auch das Risiko eines Misserfolges, weil es kein definiertes Handlungsschema gibt.

Im Vergleich zu anderen AnsĂ€tzen unterscheidet sich die systemtheoretische Sichtweise durch die Absicht, die mit der AusĂŒbung einer Profession verfolgt wird. So wird nicht primĂ€r das Ziel eines Wissens- oder Kenntnisgewinnes, einer Steigerung gesellschaftlicher WertschĂ€tzung oder des Prestiges, dem Erwerb von Vertrauen, von Macht oder einer dezidierten Lösung eines gesellschaftlichen Problems verfolgt.

In neuerer Zeit sind Professionsmodelle entstanden, die auch den sozialen und strukturellen Entwicklungen der (nach-)industriellen Gesellschaft gerecht werden. Dies ermöglicht weiteren Berufen, mit berechtigtem Professionsanspruch (wie z. B. Soziale Arbeit), sich als solche zu beschreiben. Die neueren Modelle konzentrieren sich auf Punkt 1 und Punkt 3 des »Indikationstheoretischen Modells«, also auf die wissenschaftliche BegrĂŒndungspflicht und den Berufskodex. Beispiele hierfĂŒr sind zum einen das Modell der reflexiven ProfessionalitĂ€t nach Dewe/Otto und das Wert- und wissenschaftstheoretische Modell nach Obrecht.

Eine Professionalisierung von FrauendomĂ€nen und eine BerĂŒcksichtigung von weiblich konnotierten Anforderungen in der Arbeitsbewertung gelten als eine Strategie zur Überwindung der Spaltung der Sektoren fĂŒr MĂ€nner und Frauen.[13]

In der modernen Mediengesellschaft sind jedoch auch weitere Berufe/Professionen entstanden, wie der des Profisportlers, dessen Laufbahn erheblich von der Medienwirkung abhĂ€ngt.[14] Harald Fischer zeigte am Beispiel der Entwicklung im deutschen Basketball, dass die ÜbergĂ€nge fließend sind, da die berufliche Karriere relativ kurz und die Erfolgsaussichten relativ gering sind. Ob es sich hierbei um einen echten Professionalisierungsprozess handelt, kann nach den klassischen Theorien bestritten werden, da fĂŒr die meisten der Sport eine Erwerbschance, nur fĂŒr ganz wenige jedoch eine Versorgungschance darstellt.[15]

Risiken von Professionalisierungsstrategien

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Die Strategie, durch Professionalisierung bisher nicht- oder semiprofessioneller DomĂ€nen oder durch verstĂ€rkten Zugang zu attraktiven Professionen einen höheren (Berufs-)Status zu erzielen, stĂ¶ĂŸt allerdings auf Grenzen. Sie kann zum Verfall der Löhne und GehĂ€lter durch Verlust der ExklusivitĂ€t eines Ausbildungs- oder Studienabschlusses fĂŒhren. Risiken bestehen zum Beispiel, wenn Hochschulen aus KonkurrenzgrĂŒnden Professionalisierungsstrategien betreiben. Rein angebotsseitige Professionalisierungsstrategien der Hochschulen können zu Verschlechterung der Arbeitsmarktchancen von Nichtakademikern fĂŒhren (z. B. bei der Substitution von Industriekaufleuten durch Bachelors der Betriebswirtschaft oder ReisebĂŒrokaufleuten durch Tourismusmanager). Bekannt sind, zumindest auf Großbritannien bezogen, auch Probleme von Migranten, die versuchen, Hindernisse beim Arbeitsmarktzugang durch ein verlĂ€ngertes Studium auszugleichen, was ihre individuellen Arbeitsmarktrisiken jedoch hĂ€ufig erhöht (Überakademisierung, engl. Overeducation).[16]

  • Michael B. Buchholz: Psychotherapie als Profession. Psychosozial-Verlag, Gießen 1999.
  • Pierre Bourdieu: Die Logik der Felder. In: P. Bourdieu, L. Wacquant (Hrsg.): Reflexive Anthropologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996.
  • Arno Combe, Werner Helsper (Hrsg.): PĂ€dagogische ProfessionalitĂ€t: Untersuchungen zum Typus pĂ€dagogischen Handelns. Frankfurt am Main 1996.
  • Dennis Faust: Die Professionalisierung politischer Karrieren: eine empirische Untersuchung der Mitglieder des 14.-16. Deutschen Bundestages. VDM Verlag, SaarbrĂŒcken 2007, ISBN 978-3-8364-5198-7.
  • Christine Freitag, Claudia Solzbacher: Wege zur MĂŒndigkeit – Herausforderungen pĂ€dagogischer Professionalisierung. Rasch, OsnabrĂŒck 1999, ISBN 3-932147-67-7.
  • Ulfried Geuter: Die Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-57685-2.
  • U. Hericks, N. Meister, W. Meseth: Professionalisierung durch Perspektivenwechsel? Lehramtsstudierende zwischen schulischer und universitĂ€rer Praxis. In: M. Artmann, M. Berendonck, P. Herzmann, A. Liegmann (Hrsg.): Professionalisierung in Praxisphasen der Lehrerbildung. Qualitative Forschung aus Bildungswissenschaft und Fachdidaktik. (= Studien zur Professionsforschung und Lehrerbildung). Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2018, ISBN 978-3-7815-2274-9, S. 255–270.
  • Doris Lemmermöhle, Dirk Jahreis (Hrsg.): Professionalisierung der Lehrerbildung. Perspektiven und AnsĂ€tze in internationalen Kontexten. (= Die Deutsche Schule. Beiheft 7). Weinheim 2003.
  • Hans Ludigs: Fluorid und die Geschichte der US-amerikanischen Zahnmedizin, ca. 1900–1950; Masterarbeit, UniversitĂ€t Konstanz, 2013
  • Harald A. Mieg: Professionalisierung. In: F. Rauner (Hrsg.): Handbuch Berufsbildungsforschung. Bertelsmann, Bielefeld 2005, S. 342–349.
  • Harald A. Mieg, Michaela Pfadenhauer (Hrsg.): Professionelle Leistung – Professional Performance: Positionen der Professionssoziologie. UVK, Konstanz 2003.
  • Ulrich Oevermann: Strukturprobleme supervisorischer Praxis. Eine objektiv hermeneutische Sequenzanalyse zur ÜberprĂŒfung der Professionalisierungstheorie. Humanities Online, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-934157-21-7.
  • Renate Osterchrist: Professionalisierung im Bereich Human Ressourcen. Eine qualitative Untersuchung zu Lern- und VerĂ€nderungsprozessen im Rahmen der Ausbildung zum systemischen Berater. Diplomarbeit im Fach Psychologie an der UniversitĂ€t Mannheim. 1996.
  • Michaela Pfadenhauer: ProfessionalitĂ€t. Eine wissenssoziologische Rekonstruktion institutionalisierter Kompetenzdarstellungskompetenz. Opladen 2005.
  • Hartmut Rosa: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. (= suhrkamp taschenbuch wissenschaft. Bd. 2272). 3. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2020.
  • Esther Ruiz Ben: Professionalisierung der Informatik: Chance fĂŒr die Beteiligung von Frauen. Deutsche UniversitĂ€tsverlag, Wiesbaden 2005.
  • K. Schneider: Der Berufseinstieg von Lehrpersonen. Übergang und erste Berufsjahre im Kontext lebenslanger Professionalisierung. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2021, ISBN 978-3-7815-2426-2.
  • E. Terhart: Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung. (= Waxmann Studium). Waxmann, MĂŒnster 2013.
Wiktionary: Profession – BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. ↑ Rudolf Stichweh: Professionen in einer funktional ausdifferenzierten Gesellschaft. In: Arno Combe, Werner Helsper (Hrsg.): PĂ€dagogische ProfessionalitĂ€t. Untersuchungen zum Typus pĂ€dagogischen Handelns. Suhrkamp, Frankfurt 1996, ISBN 3-518-28830-X, S. 49–69.
  2. ↑ Hans Albrecht Hesse: Berufe im Wandel. Ein Beitrag zum Problem der Professionalisierung. Enke, Stuttgart 1968; weitere Auflage 1972.
  3. ↑ Thomas Kurtz: Die Berufsform der Gesellschaft. VelbrĂŒck, Weilerswist 2005, ISBN 3-934730-91-4, S. 36.
  4. 1 2 Michaela Pfadenhauer: Professionen. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8100-3700-1, Kapitel 2.1 Der Professionskriterienansatz - Reduktion auf die Wissensbasis von Professionen, S. 32.
  5. ↑ Ewald Terhart: Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung. Waxmann, MĂŒnster 2013.
  6. ↑ Hericks u. a.: Professionalisierung durch Perspektivenwechsel? In: M. Artmann u. a. (Hrsg.): Professionalisierung in Praxisphasen der Lehrerbildung. Klinkhardt, Bad Heilbronn 2018.
  7. ↑ Klaus Schneider: Der Berufseinstieg von Lehrpersonen. Übergang und erste Berufsjahre im Kontext lebenslanger Professionalisierung. Klinkhardt, Bad Heilbronn 2021.
  8. ↑ Pierre Bourdieu: Die Logik der Felder. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996.
  9. ↑ Hartmut Rosa: Resonanz. Suhrkamp, Berlin 2020.
  10. ↑ Klaus Schneider: Der Berufseinstieg von Lehrpersonen. Übergang und erste Berufsjahre im Kontext lebenslanger Professionalisierung. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2021, ISBN 978-3-7815-2426-2.
  11. ↑ Fritz Böhle, G. GĂŒnter Voß, GĂŒnther Wachtler (Hrsg.): Handbuch Arbeitssoziologie. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-15432-9.
  12. ↑ HansjĂŒrgen Daheim: Zum Stand der Professionssoziologie. Rekonstruktion machttheoretischer Modelle der Profession. In: Bernd Dewe, Wilfried Ferchhoff, Frank-Olaf Radtke (Hrsg.): Erziehen als Profession. Zur Logik professionellen Handelns in pĂ€dagogischen Feldern. Leske + Budrich, Opladen 1992, ISBN 3-8100-0840-0, S. 21–35.
  13. ↑ Barbara Stiegler: Geschlechter in VerhĂ€ltnissen. DenkanstĂ¶ĂŸe fĂŒr die Arbeit in Gender Mainstreaming Prozessen. Hrsg.: Wirtschafts- und sozialpolitisches Forschungs- und Beratungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2004, ISBN 3-89892-211-1, S. 22 (online [PDF; 225 kB; abgerufen am 6. Juni 2008]).
  14. ↑ Arnd KrĂŒger: Cui bono? Zur Wirkung des Sportjournalismus. In: Arnd KrĂŒger, Swantje Scharenberg (Hrsg.): Wie die Medien den Sport aufbereiten - AusgewĂ€hlte Aspekte der Sportpublizistik. Tischler, Berlin 1993, S. 24–65.
  15. ↑ Harald Fischer: Sport und GeschĂ€ft. Professionalisierung im Sport. Bartels & Wernitz, Berlin 1986, ISBN 3-87039-077-8.
  16. ↑ Harminder Battu, Peter J. Sloane: Overeducation and Ethnic Majorities in Britain. (= IZA Discussion Paper. no. 650). Bonn 2002. (online: ftp.iza.org, pdf, englisch).