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Quickborn-Arbeitskreis

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Quickborn-Arbeitskreis
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GrĂŒndung NeugrĂŒndung 1967
Sitz Burg Rothenfels (Rothenfels)
Zweck Katholische Jugendbewegung
Vorsitz Fabian Ehret
Mitglieder 1000
Website www.quickborn-ak.de

Der Quickborn-Arbeitskreis ist als Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend Teil der katholischen Jugendbewegung und arbeitet eng mit der Quickborn-Älterengemeinschaft zusammen. Er ist aus dem Quickborn des frĂŒhen 20. Jahrhunderts, dem katholischen Teil der frĂŒhen Jugendbewegung in Deutschland und Österreich, hervorgegangen.

SelbstverstÀndnis

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Burg Rothenfels am Main, zentrale TagungsstÀtte des Quickborn: Blick in den inneren Burghof

Die Mitglieder des Quickborn-Arbeitskreises leben nicht nach schriftlich festgelegten GrundsĂ€tzen. Sie fĂŒhlen sich in dem BemĂŒhen, Antworten auf Fragen zu Gegenwart und Zukunft zu finden, untereinander verbunden.

Aus der Tradition der Jugendbewegung heraus strebt der Arbeitskreis Quickborn nach Offenheit gegenĂŒber allen Bereichen des menschlichen Lebens, nach Einfachheit und Wahrhaftigkeit. Die Mitglieder wollen aus der Erkenntnis leben, dass zum freien Menschensein die Gemeinschaft gehört.

Formal nicht festgelegt ist der Sachverhalt, dass auch im Quickborn der Nachkriegszeit die Pflege des Volksliedes eine große Rolle spielte. Volkslieder wurden bei allen Treffen gesungen, sowohl auf Gau-Ebene als auch bei Treffen des Bundes. Gelegentlich spielten Übung und PrĂ€sentation von Volksliedern auch eine zentrale Rolle. FĂŒr Mitglieder, die hĂ€ufig die Singekreise leiteten, hatte man den Begriff des Singemeisters vorgesehen (siehe auch: Deutsches Volkslied).

Mittelpunkt des Arbeitskreises sind Tagungen auf Burg Rothenfels, bei denen sich Menschen aller Altersstufen begegnen. Dabei finden Referate, GesprĂ€chskreise, musisch-kreative Arbeitskreise und selbstgestaltete Gottesdienste statt. WĂ€hrend zum thematischen Teil in der Regel Referenten eingeladen werden, die die Werkwoche begleiten, werden die musisch-kreativen Angebote ausschließlich von den Teilnehmern selbst gestaltet.

Der Quickborn-Arbeitskreis ist Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und arbeitet eng mit dem Quickborn-Älterenbund zusammen.

Bedeutende Tagungen des Quickborn auf Burg Rothenfels sind die Silvestertagung nach Weihnachten, die Himmelfahrtstagung und die Werkwoche der Älteren im August. Neben den Tagungen auf Burg Rothenfels finden auch Tagungen der Jugendlichen des Arbeitskreises auf dem Senklerhof im Schwarzwald statt. Der Senklerhof wurde von Quickbornern 1955 erworben und zu einer kleinen TagungsstĂ€tte ausgebaut.

Der Quickborn-Arbeitskreis trifft sich traditionell und regelmĂ€ĂŸig zu Tagungen vorwiegend auf Burg Rothenfels.

  • Silvestertagung (jeweils vom 28. Dezember – 4. Januar mit ca. 250 Teilnehmern aus allen Generationen)
  • FrĂŒhlingstreffen des Ost-West-Kreises auf Burg Rothenfels
  • Osterfreizeit der Jugendlichen in St. Benedikt (ehemals auf dem Senkler-Hof; Woche nach Ostern)(s. Weblinks)
  • Himmelfahrtstagung (ehemals Tagung fĂŒr junge Familien und junge Erwachsene; jeweils vom Mittwoch vor Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag)
  • Herbsttreffen des Ost-West-Kreises in Zwochau bei Leipzig.

Entstehung des Quickborn

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Aufbauphase (1909 bis 1919)

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Vorstufe des Quickborn war ein Zirkel von SchĂŒlern im katholisch-bischöflichen Knabenkonvikt in Neisse, die ihre Freizeit gestalten wollten, ohne sich zu den Genussgiften Alkohol und Tabak nötigen zu lassen. Die Satzung nannte als Zweck, Kameradschaftlichkeit unter den Gymnasiasten ohne Genussgifte zu pflegen, und sah vor, dass etwa monatlich belehrende und unterhaltende Versammlungen fĂŒr Mitglieder und GĂ€ste veranstaltet wurden. Die SchĂŒler wĂ€hlten den Vorstand ihrer Vereinigung selbst, ein Oberlehrer des Gymnasiums ĂŒbernahm das Protektorat. 1910 genehmigte die königlich preußische Schulverwaltung die Satzung. Sie wurde zum Vorbild fĂŒr die Satzungen Ă€hnlicher Vereinigungen, die damals an vielen anderen Orten im Deutschen Reich und in Österreich gegrĂŒndet wurden. 1912 widmete sich ein Zirkel in Breslau nach dem Vorbild des Steglitzer Wandervogels besonders auch dem Wandern aufs Land. Seit 1913 gab es auch gleichartige Zirkel fĂŒr MĂ€dchen. Ebenfalls 1913 wurde von Bernhard Strehler in Neisse die katholische Volkshochschule Heimgarten gegrĂŒndet.

Ab April 1913 gab Bernhard Strehler die Zeitschrift Quickborn heraus. Der Titel wurde danach auch zum Namen des gesamten Bundes. Das niederdeutsche Wort Quickborn wurde als Kurzform des neuen Wollens der jungen Menschen gesehen: Sie wollten lebendiger Quell sein, ein Beiname des Heiligen Geistes, sich lossagen von allem Abgestandenen, Unwahren, Unechten. Bis heute unklar ist, ob die Wahl des Namens mit der gleichnamigen Gedichtesammlung „Quickborn“ des Autors Klaus Groth zusammenhĂ€ngt.

Angeregt von Bernhard Strehler, Klemens Neumann und Hermann Hoffmann, aber aus eigener Zustimmung, Entscheidung und Gestaltung brachte Quickborn viele Neuerungen in Gang, die heute selbstverstĂ€ndlich scheinen, damals aber gegen den Widerstand der herkömmlichen AutoritĂ€ten eingefĂŒhrt wurden und nicht durchweg durchgesetzt werden konnten. Quickborn war Anreger und Vorreiter fĂŒr viele Bestrebungen, die auch andere Zweige der Jugendbewegung und Lebensreform sich zu eigen machten (Streit um PrioritĂ€t oder Urheberschaft wĂ€re mĂŒĂŸig, es „lag eben in der Luft“). Die AufzĂ€hlung ist lang.

  • Abstinenz von Genussgiften: frei bleiben von körperlicher AbhĂ€ngigkeit, Selbstbehauptung gegen Gruppenzwang.
  • Selbstbestimmte Lebensgestaltung: sich wĂŒrdigen Zielen und Aufgaben widmen in freudigem Ernst, in ernster Freude (Seneca: „Res severa verum gaudium“).
  • Jugend ist nicht nur Vorstufe des Erwerbslebens, sondern hat als eigener Lebensabschnitt eigene Werte, eigene Ziele und eigene Freuden (Hoffmann auf dem ersten Quickborntag 1919 auf Burg Rothenfels: „Jugend hat ein Recht auf Jugend, Freiheit, Freude“).
  • Bildung darf nicht nur Ă€ußeres Wissen weitergeben („Kenntnisse eintrichtern“), mehr noch hat sie redliches Wollen und innere Gewissheit zu wecken und zu stĂ€rken. Wissenschaftsschule soll mehr Erziehungsschule werden.
  • Verstehen und Vertrauen zwischen Lehrern und SchĂŒlern in beiden Richtungen.
  • FĂ€higkeiten Jugendlicher zu eigener Gestaltung anerkennen und sich entfalten lassen
    • im Leben der Gemeinschaft (SchĂŒlerselbstverwaltung, eigenverantwortliche Beteiligung an Veranstaltungen, Freizeit und Festlichkeiten).
    • in allen KĂŒnsten (Musik, bildende Kunst, Theater usw.).
    • Wahl von GruppenfĂŒhrern auf Zeit („Jugend wird von Jugend gefĂŒhrt“).
  • Neue Formen des religiösen Lebens
  • Neue Liturgiegestaltung, die ĂŒbrigens die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wesentlich mitprĂ€gte
  • Wandern als Bildungsquelle: Gemeinschaft, Natur, Heimat, Selbsterfahrung (Juvenal: „... ut sit mens sana in corpore sano“).
  • Gleicher Rang fĂŒr beide Geschlechter entsprechend ihrer Eigenart, z. B. Koedukation, Beteiligung an Veranstaltungen, VortrĂ€gen, Tagungen usw.
  • Sexuelle AufklĂ€rung als StĂŒtze und Geleit auf dem Weg zur Reife.
  • In offener Diskussion ohne Verstellung Kritik und Urteil ĂŒben.

Solche Erwartungen oder Forderungen standen im Widerspruch zu nicht wenigen „SelbstverstĂ€ndlichkeiten“ der damaligen AutoritĂ€ten. Beispielsweise fĂŒhrte die Einbeziehung beider Geschlechter sogar zu einem Antrag bei der deutschen Bischofskonferenz, den Quickborn-Bund zu verbieten. TatsĂ€chlich aber machten sich andere Vereinigungen der Jugendbewegung, der Lebensreform, der staatlichen und der privaten Schulgestaltung nicht wenige Neuerungen zu eigen, welche die Quickborn-Jugend und ihre FĂŒhrer zuerst angeregt hatten.

Neue Formen fĂŒr die Gestaltung des katholischen Gottesdienstes hat Romano Guardini vorgeschlagen; Quickborner bei ihren Tagungen haben sie erstmals erprobt (Liturgische Bewegung). Auch die beiden, Guardini sehr nahe stehenden Persönlichkeiten der Jugendbewegung, Heinrich Kahlefeld und der geistige FĂŒhrer der Normannsteiner Alfons Maria Lins sind in diesem Zusammenhang zu nennen.[1] Einige dieser neuen Formen wurden in die BeschlĂŒsse des Vatikanischen Konzils der Sechzigerjahre aufgenommen.

Die Gesamtzahl der Mitglieder in örtlichen Zirkeln stieg von 1.827 (1914) auf 7.000 (1918). GrundsĂ€tzlich lehnte man zunĂ€chst eine formalisierte Organisation ab. Um gemeinsame Fragen gemeinsam besser erörtern zu können, trafen sich Mitglieder von 1914 an regional, und die örtlichen Quickborn-Gruppen schlossen sich dann doch zu Quickborn-Gauen zusammen. Schließlich bot vom 1. April 1917 an das Quickborn-Sekretariat in Rothenfels Informationen und RatschlĂ€ge fĂŒr NeugrĂŒndungen, Gestaltung des Gruppenlebens und Verbindung der Gruppen untereinander. Im Herbst 1917 grĂŒndeten Bernhard Strehler, Klemens Neumann und Hermann Hoffmann in Frankfurt am Main den „Verein der Quickbornfreunde e. V.“. So wurde die Zentrale der Quickbornbewegung eine rechtsfĂ€hige juristische Person. Dieser Verein kaufte im Februar 1919 vom FĂŒrsten von Löwenstein die mittelalterliche Burg Rothenfels oberhalb der Stadt Rothenfels. Die Burg lag symboltrĂ€chtig nahe am Main, dem Strom der Mitte Deutschlands, war aber baufĂ€llig. Klemens Neumann, damals im 46. Lebensjahr, ließ sich fĂŒr ein halbes Jahr von seiner LehrtĂ€tigkeit am Lyzeum in Neisse beurlauben und setzte mit freiwilligen Helfern aus dem Quickborn die RĂ€ume in Stand, weitgehend mit eigenen HĂ€nden und aus eigener Tasche. Dank seiner Tatkraft besaß nun der Bund Quickborn als erste deutsche Jugendorganisation ein eigenes GebĂ€ude in Gestalt dieser Burg.

Schon im August 1919 versammelten sich auf Burg Rothenfels 524 MÀdchen und Jungen aus ganz Deutschland, ferner Lehrer im Laien- und im Ordensstand zum ersten allgemeinen deutschen Quickborntag. Die anwesenden Gruppen einigten sich auf gemeinsame GrundsÀtze, darunter:

  • Bekenntnis zum katholischen Glauben
  • Ablehnung von Genussgiften
  • Erfahrung der Heimat beim Wandern
  • Recht der Jugend auf ihren eigenen Wert und SelbststĂ€ndigkeit

Die Abstinentenzirkel waren zum katholischen Wandervogel geworden.

Der Quickborn war vorangegangen, andere Gruppen folgten dem Beispiel mit je eigenen Inhalten.[2]

Die „bĂŒndische Zeit“ (1920 bis 1933)

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1920 hatte der Bund Quickborn mit etwa 8.000 Mitgliedern den Gipfel seiner Entfaltung erreicht. Er war „von unten nach oben“ organisiert in drei Ebenen:

  • Örtliche Gruppen je höchstens 15 Mitglieder (Jungen oder MĂ€dchen getrennt) wĂ€hlten sich ihren Gruppenleiter/ihre Gruppenleiterin, manche hatten einen geistlichen Begleiter. Beim wöchentlichen Gruppenabend besprach man GegenstĂ€nde, die der Gruppenleiter/die Gruppenleiterin oder ein Mitglied ausgewĂ€hlt hatte, es wurde viel diskutiert, man lernte Lieder und Spiele, in den Ferien und manchmal an Sonntagen ging man „auf Fahrt“ (damals in aller Regel Fahrt nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vom Fahrziel aus Wanderungen zu Fuß in die nahe Umgebung, mitunter Übernachtung in einer Jugendherberge oder bei Bauern auf Stroh in der Scheune).
  • Die Ortsgruppen schlossen sich zu Gauen zusammen. Die Angehörigen der MĂ€dchengruppen wĂ€hlten ihre Gauleiterin, die Mitglieder der Jungengruppen ihren Gauleiter, deren Aufgabe es war, die Arbeit der örtlichen Gruppen zu unterstĂŒtzen. Der meist jĂ€hrliche Gau-Tag bestand aus VortrĂ€gen, Besprechungen, Spielen, AuffĂŒhrungen und Gottesdiensten.
  • Die Bundesleitung bestand aus den Gauleitern und dem „Ersten FĂŒhrer“. Dieser hatte die TĂ€tigkeiten des Bundes insgesamt zu lenken und vor der kirchlichen Obrigkeit zu verantworten. „Erster FĂŒhrer“ des Bundes, zugleich „Burgvater“ auf Burg Rothenfels war von 1920 bis 1927 Bernhard Strehler. Beim „Osterthing“ 1927 gab er seine Ämter an Romano Guardini weiter. 1934 wurde wieder Strehler zum Bundesleiter gewĂ€hlt, Guardini blieb „Burgvater“, bis im August 1939 der Bund verboten, die Burg enteignet wurde.

Die mittelalterliche Burg Rothenfels brauchte stĂ€ndig weitere Instandsetzung und Modernisierung (Wasserleitung, ElektrizitĂ€t), der Bund musste Schulden abtragen. Hohe GeldbeitrĂ€ge konnte die Bundesleitung von den ĂŒberwiegend jugendlichen oder jungen Mitgliedern nicht verlangen. Noch dazu verloren durch die Geldentwertung der frĂŒhen Zwanzigerjahre ZuschĂŒsse, die dennoch kamen, ihren Wert, wĂ€hrend sie auf dem Postwege unterwegs waren. Trotzdem wurden beharrlich die RĂ€ume ausgebaut fĂŒr die Arbeit der Bundes-Zentrale und als Jugendherberge. ZunĂ€chst unterhielt der Bund auch einen Verlag, eine Buchhandlung, ein „Zeugamt“ (es lieferte AusrĂŒstung zum Wandern), sogar einen Betrieb fĂŒr gĂ€rungslose FrĂŒchte-Verwertung. Diese wirtschaftliche TĂ€tigkeit musste der Bund aber 1925 aufgeben.

HauptsĂ€chlich war die Burg Sitz der Quickborn-Kanzlei und Heimstatt fĂŒr Besuche einzelner Mitglieder, fĂŒr Begegnungen und Veranstaltungen verschiedener Gruppen und die Zusammenkunft des ganzen Bundes beim Quickborn-Tag und „Bundes-Thing“. Von 1922 an trafen sich auf der Burg Ă€ltere Quickborner zu religiösen, sozialen und kulturellen „Werkwochen“. 1927 fĂŒhrte Guardini Begegnungen ein, bei denen Quickborner und GĂ€ste fĂŒr Karwoche und Ostern neue liturgische Formen erprobten. Dies wurde unterstĂŒtzt durch die von Rudolf Schwarz (Burgarchitekt ab 1924) durchgefĂŒhrten baulichen VerĂ€nderungen der Burg. In fruchtbarer Auseinandersetzung mit Romano Guardini und der Burggemeinschaft gestaltete er sowohl den Rittersaal als auch die Kapelle in anregende RĂ€ume um.

Das Leben der Gruppen, der Gaue und des Bundes erschöpfte sich nicht in romantisch gefĂŒhligem Zeitvertreib, den Schwerpunkt bildeten auf allen drei Ebenen GesprĂ€che ĂŒber Fragen der Lebensgestaltung. Man diskutierte und stritt â€žĂŒber Gott und die Welt“ und konnte sich keinesfalls immer einigen. Die Inhalte hatten drei Hauptbereiche:

  • Organisation und innere Angelegenheiten, geltende Ordnungen und BeschlĂŒsse darĂŒber, Wahl des Leiters oder Leiterin.
  • VerhĂ€ltnis des Quickborn zu anderen BĂŒnden der Jugendbewegung.
  • Religiöse, ethische, pĂ€dagogische, psychologische und kulturelle Inhalte und politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme.

VolljĂ€hrig gewordene Mitglieder suchten die in der Jugend gewĂ€hlte Lebensgestaltung in selbstĂ€ndiger Verantwortung „vor Gott und den Menschen“ nun in ihrem Berufsleben wirksam werden zu lassen. Sie verstanden sich nicht mehr als „Jugendbewegung“, sondern als „Kulturbewegung“. Ihre Zugehörigkeit zum Bund gestaltete sich in immer wieder wechselnden Formen. Es gab organisatorische Abspaltungen und Wiedervereinigungen mit je eigenen Programmen. Die Zeitschrift „Quickborn“ blieb einigendes Band ĂŒber einer Vielfalt geistiger Richtungen.

1924 und 1925 beschlossen Bundesleitung und Bundesthing GrundsĂ€tze, die auch fĂŒr Erwachsene Alkohol- und Tabak-Abstinenz verbindlich machen sollten, „deren Ablehnung bedeutet Bruch mit dem Bund“. Verboten wurde auch, „den Quickborn fĂŒr politische, wirtschaftliche, pĂ€dagogische, soziale, lebensreformerische Bestrebungen [...] einzusetzen.“ Diese Abkehr vom Quickborn-Grundsatz selbstĂ€ndiger Verantwortlichkeit veranlasste rund ein Viertel der Mitglieder zu Widerspruch und Austritt. Daraufhin wollte oder konnte die Bundesleitung nicht mehr amtieren, so dass zeitweise der Bund praktisch nicht mehr bestand. Eine neue Bundesleitung (Guardini) fand 1927 mildere Formulierungen, aber die frĂŒhere Einheit des Bundes war vertan. Manche Quickborner gingen zu anderen Vereinigungen oder grĂŒndeten eigene Kreise. Einer davon war der politisch ausgerichtete „Oktoberkreis“ mit Ida Coudenhove, Walter Dirks und Ludwig Neundörfer, Heinrich Kahlefeld, Lorenz Fischer, Kurt Jaroscheck, Waldemar Roger, Georg Volk und Romano Guardini.

Befehdung durch die NSDAP und Verbot (1933 bis 1939)

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Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, alle politischen und gesellschaftlichen KrĂ€fte im Deutschen Reich wurden „gleichgeschaltet“ gemĂ€ĂŸ den Zielen und GrundsĂ€tzen der einzig noch erlaubten Partei, der NSDAP. Schritt fĂŒr Schritt wurden Vereinigungen jeder Art Gliederungen der NSDAP angeschlossen, unterstellten sich der FĂŒhrung national-sozialistischer Parteigenossen, lösten sich auf oder wurden verboten.

Um einer zwangsweisen Umgestaltung zuvorzukommen, löste auf Guardinis Rat Quickborn seinen Älteren-Bund auf und ließ den „Verein der Quickbornfreunde e. V.“ als „Verein der Freunde von Burg Rothenfels e. V.“ umbenennen. Das Quickborn-Blatt wurde als „vertrauliche Handschrift“ gedruckt. Die meisten Gaue, Kreise und Gruppen arbeiteten weiter wie bisher, nur möglichst unauffĂ€llig, z. B. indem sie ihre Begegnungen anders bezeichneten. Die Bundestreffen fanden nicht mehr auf Burg Rothenfels statt, sondern an wechselnden anderen Orten und wurden als religiöse Einkehrtage angekĂŒndigt. Aber religiöse Einkehrtage waren sie ihrem Wesen nach ja schon immer gewesen.

Dem Quickborn als katholischer Jugendorganisation bot fast bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs das Reichskonkordat einen gewissen Schutz unter der Bedingung, dass die Jugendarbeit erkennbar auf rein religiöse TĂ€tigkeit beschrĂ€nkt blieb. Am 16. August 1939 allerdings verfĂŒgte die zustĂ€ndige Dienststelle der Gestapo auch die Auflösung der katholischen Jugendvereinigung Quickborn und des „Vereins der Freunde von Burg Rothenfels e. V.“ „einschließlich aller Neben- und Untergliederungen und angeschlossenen Vereinigungen“ und verbot jede TĂ€tigkeit, „die den Versuch einer FortfĂŒhrung dieser Organisation oder einer NeugrĂŒndung mit gleichen oder Ă€hnlichen Zielen darstellt“. Rechtsgrundlage der Maßnahme war die „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28. Februar 1933.

Zwei Wochen spĂ€ter begann der Zweite Weltkrieg. FĂŒhrung und Mitglieder des Quickborn hielten privat ihre persönliche Verbindung aufrecht, solange und so gut die wechselnden Schicksale von Krieg und Vertreibung das zuließen. In unterschiedlicher Weise leisteten Quickborner passiven und auch aktiven Widerstand gegen das Naziregime.

NS-Regimekritiker

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Als Regimekriteriker wurden zur Zeit des Nationalsozialismus folgende Mitglieder des Quickborn ermordet:[3]

  • Theo Hespers, geboren 12. Dezember 1903 in Mönchengladbach, dort StadtfĂŒhrer des Quickborn, organisierte ab 1933 von seinem niederlĂ€ndischen Exil aus Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Er gab ab 1937 die Widerstandszeitschriften „Kameradschaft, Schriften junger Deutscher“ und „Sonderinformationen deutscher Jugend“ heraus, die illegal in Deutschland und seinen NachbarlĂ€ndern verteilt wurden. Im Juli 1937 grĂŒndete er in BrĂŒssel die Jugendorganisation „Deutsche Jugendfront“, die den Kampf freiheitlich und demokratisch gesinnter junger Deutscher deutlich machte – gerade gegenĂŒber der Hitlerjugend. In der „Kameradschaft“ veröffentlichte er im Dezember 1938 auch seine Vorstellungen von einem friedlichen, demokratischen Deutschland nach dem Krieg in einem befriedeten Europa. Nach der Okkupation der Niederlande wurde er gefasst und vom Volksgerichtshof wegen „Hoch- und Landesverrat“ zum Tode verurteilt und am 9. September 1943 in Berlin-Plötzensee erhĂ€ngt.
  • Gerhard Hirschfelder, geboren am 17. Februar 1907 in Glatz, am 31. Januar 1932 im Dom zu Breslau zum Priester geweiht. Unter anderem war er Diözesanjugendseelsorger fĂŒr die Grafschaft Glatz. Wegen seiner offenen Worte gegen die Nazidiktatur wurde er am 1. August 1941 verhaftet und nach vier Monaten GefĂ€ngnisaufenthalt in Glatz in das Konzentrationslager Dachau gebracht, wo er am 1. August 1942 starb. Am 19. September 2010 wurde er im Dom zu MĂŒnster seliggesprochen.
  • Rudolf Mandrella, Amtsgerichtrat und seit 1942 Marine-Intendanturrat, geboren am 6. MĂ€rz 1902 in Auschwitz. Im Kreis um den Stettiner Standortpfarrer Kaplan Herbert Simoleit schĂ€tzte er den offenen Austausch ĂŒber die Situation in Nazideutschland. Er wurde von einem Spitzel als „WortfĂŒhrer“ in diesem Soldatenkreis verraten. Im Mai 1943 wurde Mandrella vom Reichskriegsgericht in Dessau zum Tode verurteilt. Er starb am 3. September 1943 unter der Guillotine im Zuchthaus Brandenburg-Görden.
  • Max Joseph Metzger, geboren am 3. Februar 1887 in Schopfheim (Baden). Am 5. Juli 1911 wurde er zum Priester geweiht. Nach seiner Zeit als Divisionspfarrer im 1. Weltkrieg wurde er zum VorkĂ€mpfer fĂŒr Frieden und Versöhnung. Er entwickelte 1917 ein „internationales religiöses Friedensprogramm“, das er Papst Benedikt XV. zukommen ließ. 1917 grĂŒndete den „Weltfriedensbund vom Weißen Kreuz“ und beteiligte sich 1919 an der GrĂŒndung des Friedensbundes Deutscher Katholiken. 1919 grĂŒndete Metzger in Graz die „Missionsgesellschaft vom Weißen Kreuz“, die ab 1927 „Christkönigsgesellschaft“ (Societas Christi Regis) hieß. Sein an den schwedischen lutherischen Erzbischof Eidem gerichtetes Memorandum ĂŒber die Neuordnung Deutschlands nach dem Hitlerregime und die Einbindung Deutschlands in eine Weltfriedensordnung wurde verraten. Er wurde nach einem Volksgerichtshofprozess unter Roland Freisler am 14. Oktober 1943 zum Tode verurteilt. Am 17. April 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch das Fallbeil hingerichtet.
  • Bernhard Poether, geboren am 1. Januar 1906 in Datteln (Westfalen). Als SchĂŒler am Gymnasium Paulinum in MĂŒnster schloss er sich dem Quickborn an, besuchte hĂ€ufig Burg Rothenfels und nahm dort auch am 4. Deutschen Quickborntag 1922 teil. Er wurde am 17. Dezember 1932 in MĂŒnster zum Priester geweiht. Von 1936 bis 1939 war er als Kaplan in Gladbeck, dann in Bottrop tĂ€tig. Seine Schwerpunkte waren u. a. die Sorge fĂŒr die polnischen Fremdarbeiter im Ruhrgebiet. Wegen seines Einsatzes fĂŒr die Polen wurde er in Bottrop inhaftiert, dann 1940 in das KZ Sachsenhausen gebracht und am 10. April 1941 in das KZ Dachau ĂŒberstellt. Dort starb er am 5. August 1942.
  • Alfons Maria Wachsmann, geboren am 25. Januar 1896 in Berlin. Auf dem Ersten deutschen Quickborntag im August 1919 auf Rothenfels verkaufte er „Bausteine“ zur Finanzierung des Kaufs der Burg Rothenfels. Mit Romano Guardini und anderen Quickbornern war er lange Jahre eng verbunden. Wegen seines Widerstandes gegen die Nationalsozialisten wurde er im Juni 1943 verhaftet. Am 4. Dezember 1943 verurteilte der Volksgerichtshof ihn zum Tode. Roland Freisler begrĂŒndete die Verurteilung u. a. folgendermaßen: „Alfons Wachsmann hat als Priester seine KaplĂ€ne und auch andere vier Kriegsjahre lang mindestens fĂŒnfzigmal am Hören des Londoner Hetzsenders teilnehmen lassen und Studenten, meist Soldaten, gegenĂŒber unsere Wehrmachtsberichte angezweifelt, immer wieder erklĂ€rt, wir könnten den Krieg nicht gewinnen und wir wĂ€ren schuld an ihm. Als Propagandist unserer Kriegsfeinde ist er also unserem kĂ€mpfenden Volk in den RĂŒcken gefallen.“ Am 21. Februar 1944 starb Alfons Maria Wachsmann in Brandenburg-Görden unter dem Fallbeil.

Neubeginn nach 1945

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Erste AnfÀnge

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Am Neubeginn des Quickborn nach 1945 steht der Aufruf des Bundesleiters Heinrich Bachmann (gestorben 1946). Im Jahr 1946 trafen sich die Quickborner der Britischen Besatzungszone in Hohenlimburg. Hier entstand auch der Quickborn neu. UnterstĂŒtzend wirkte die ErklĂ€rung einiger Mitglieder des Jungborn (bisher Parallel-Organisation fĂŒr die WerktĂ€tigen), im Quickborn mitarbeiten zu wollen (z. B. Hein Wullenweber). Die ersten FĂŒhrungspersönlichkeiten waren die Quickborner Friedrich SchlĂŒter, Wilhelm Mogge, Thea Trimborn sowie die Jungborner Maria Mette und Karl Caspers.

In Freising, dem ersten Treffen aus den Westzonen, wurde schon 1946 das „Grundgesetz des Quickborn“ beschlossen, das 1947 auf Burg Ludwigstein ĂŒberarbeitet wurde. Hier wurde Wilhelm Mogge zum Bundesleiter gewĂ€hlt.

Die erste gemeinsame Bundestagung fand vom 4. bis 10. August 1947 auf Burg Ludwigstein statt, weil die Burg in Rothenfels noch von FlĂŒchtlingen bewohnt war. Wichtige Themen der ersten Tagung waren[4]: Neuordnung Deutschlands und Europas, soziale Not und Hilfe des Quickborn fĂŒr Heimatvertriebene, Einheit der Christen, menschliche Ganzheit, Abstinenz. Ferner wollte der Bund Quickborn eine eigenstĂ€ndige und eigenverantwortliche Lebensbewegung bleiben „Quickborn ist eine Lebensbewegung katholischer deutscher Menschen, die in entschiedener, wahrhaftiger und nĂŒchterner Haltung in Volk und Kirche stehen.“ So hieß es im dort beschlossenen „Grundgesetz des Quickborn“. Der Zusammenschluss von Jungborn und Quickborn wurde zudem bestĂ€tigt und das bisherige Sonnenkreuz des Quickborn als gemeinsames Logo gewĂ€hlt: das Kreuz ĂŒber der aufgehenden Sonne. Bundesleiter wurde Fritz SchlĂŒter, „Bundeskanzler“ wurde Wilhelm Mogge und Geistlicher Beirat Pater Bernward Dietsche OP. Die westlichen Quickborner leisteten auch eine Art Eingliederungshilfe fĂŒr ihre Mitglieder, die aus dem Osten als FlĂŒchtlinge gekommen waren.

GrĂŒndung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Folgen fĂŒr den Quickborn

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Im Quickborn gab es einen großen Widerstand gegen Bestrebungen der deutschen Bischöfe, die Jugendorganisationen grundsĂ€tzlich nach Diözesan- und Gemeinde-Grenzen zu gliedern. Gegen dieses Vorhaben tat sich besonders Romano Guardini hervor, der schon im August 1945 einen Brief an den Jugendbischof Albert Stohr (Mainz) schrieb, um sich gegen eine verordnete Einheitsjugend zu wehren. Er formulierte GrĂŒnde gegen das Einheitsdiktat. Quickborner wie der 35-jĂ€hrige Breslauer Domvikar Johannes Theissing wirkten bei der GrĂŒndung des BDKJ 1947 mit und der Quickborn war von Anfang an – bis heute – Mitgliedsverband im BDKJ. „Bei Diskussionen und Abstimmungen im BDKJ ĂŒber die beabsichtigte Wiederbewaffnung Deutschlands widersprachen nur der Quickborn, die Schar und der Jugendbund des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit christlich-pazifistischen Argumenten lebhaft der ĂŒbergroßen Mehrheit der DiözesanverbĂ€nde und Gliedgemeinschaften, die die Wiederbewaffnung befĂŒrworteten“.[4]

Damit war auch eine gewisse Isolierung in dem starken Verbund festgeschrieben, zumal der Quickborn die kleinste Gemeinschaft im BDKJ war. Was den Quickborn von den ĂŒbrigen Gliedgemeinschaften des BDKJ unterschied:

  • Die Geistlichen im Quickborn waren BeirĂ€te – sie hatten keine Leitungsfunktionen
  • Im Quickborn lebten Jungen und MĂ€dchen zusammen – damals eine revolutionĂ€re Regelung im katholischen Raum
  • Die Arbeit im Quickborn ist – auch auf Bundesebene – ehrenamtlich
  • Der Quickborn hat keine Pfarr- und Diözesangrenzen; er hat eigene und von der Amtskirche unabhĂ€ngige Gliederungsformen.

Die Gliederung des Quickborn-Bundes setzte sich aus Gauen und Gruppen zusammen.

Die Ära Burg Rothenfels

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Kapelle der Burg Rothenfels

Dass die Burg Rothenfels nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten wieder an den Quickborn zurĂŒckgegeben wĂŒrde, war nicht selbstverstĂ€ndlich. Die deutschen Bischöfe hĂ€tten gern etwas Anderes aus dem Areal gemacht, das so malerisch ĂŒber dem Main (bei Lohr) liegt. Es war u. a. Romano Guardini zu verdanken, dass der Quickborn wiederum Besitzer wurde. Er machte die Bischöfe darauf aufmerksam, dass der Verein „Quickbornfreunde“ e. V. – u. a. auch Jugendbischof Stohr – 1919 die Burg gekauft und mit viel MĂŒhe und Engagement restauriert habe.

Am 16. April 1948 wurde denn auch die „Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels“ e. V. wieder eröffnet. Erster Vorsitzender war der Fabrikant aus DĂŒsseldorf Josef Heinrich Sommer; Stellvertreter war der Quickborn-Bundesleiter Friedrich SchlĂŒter (lange Zeit der Herausgeber des „Burgbrief“).

Zum ersten Mal nach dem Krieg fand vom 1. bis 7. August 1948 wieder ein Treffen auf der Quickborn-Burg Rothenfels (Main) statt. Auch wenn die Anreise sehr schwierig war, kamen die Quickborner aus entfernten Regionen zu „ihrer“ Burg. Hier wurde die Tradition jĂ€hrlicher Werkwochen neu begrĂŒndet.

1949 wurde hier das JubilĂ€um „40 Jahre Quickborn“ gefeiert. Weitere Tagungsorte waren die „Wieskirche“ bei Steingaden und der 1955 auf Anregung der Quickborn-Hochschulgruppe Freiburg gekaufte Senklerhof in der Gemeinde St. MĂ€rgen, Schwarzwald.

Der Quickborn gliederte sich nun in den Älterenbund, die Mittelerengemeinschaft (Mittelschicht: 20 bis 30 Jahre) mit einem Quickborn-Hochschulring und die Jungen- und MĂ€dchengemeinschaft. Mittelschicht, MĂ€dchen und Jungen beschlossen wegweisende Bundesordnungen und gaben mit dem „werkblatt des quickborn“ und fĂŒr die MĂ€dchen „Auf dem Wege“, fĂŒr die Jungen „Das große Wagnis“ Bundeszeitschriften heraus, die dem Zusammenhalt der Gemeinschaften dienten. Die Jungen und MĂ€dchen fĂŒhlten sich mehrheitlich an die Abstinenz gebunden: Kein Alkohol- oder Nikotingenuss. Wichtige Themen bei Werkwochen waren (laut Meinulf Barbers): Frieden, soziale und politische Fragen, Liturgie, Einheit der Christen, Erziehung und Selbstbildung. Themen des protestantischen Theologen Rudolf Bultmann (Die Entmythologisierung der Bibel) und des geĂ€chteten Jesuiten Teilhard de Chardin faszinierten auch die jungen Katholiken im Quickborn. Referent war hĂ€ufig der Theologe Bruno Leuschner. Mit Pater Manfred Hörhammer[5] engagierten sich viele Quickborner in Friedensfragen und nahmen Teil an den Internationalen Friedenswallfahrten von Pax Christi nach Chartres. Vielen – vor allem jungen – Quickbornern war die Wiederbewaffnung Deutschlands nach 1945 suspekt.

Auflösung der bisherigen Quickborn-Gemeinschaft

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Erste Auseinandersetzungen forcierte Reinhard KrĂ€mer (Rottenburg), der die „Blaue Rotte“ gegrĂŒndet hatte, eine von ihm geleitete Jungengruppe. Zudem grĂŒndete er die neue Zeitschrift „Das kleine Wagnis“ (im Gegensatz zum „großen Wagnis“ des Quickborn Jungen-Bundes).

Beim BDKJ-Bundesfest 1965 gab es eine Protestveranstaltung des Quickborn-JĂŒngerenbundes mit Carl Amery zum Thema: „Wie weit zur nĂ€chsten Kapitulation“. Die vorausgehende Pressekonferenz wurde von Martin Stankowski (heute WDR) geleitet (Redakteur des „großen Wagnis“). Darin machte Stankowski u. a. aufmerksam auf den Druck des BDKJ, diese Veranstaltung mit Carl Amery abzusagen.

1966 gaben Mitglieder des JĂŒngerenbundes und der Mittelschicht den Namen „Quickborn“ auf. Einige organisierten sich im „Bund Christlicher Jugendgruppen“ (bcj/BCJ). Der BCJ arbeitete im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit, galt aber im BDKJ als oppositionell: So nahm der BCJ – entgegen den BeschlĂŒssen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)-Bundesverbandes und des Deutschen Bundesjugendrings – Kontakt zur FDJ der DDR auf. Ab Mitte der 1980er Jahre löste sich der BCJ langsam auf. In den 1990er Jahren ruhte seine Mitgliedschaft im BDKJ, der dann um 2000 feststellte, dass der BCJ nicht mehr existiere. Seit wenigen Jahren treffen sich aber einige Veteranen des frĂŒheren BCJ am Rande der Rothenfelser Pfingsttagung (s. o.) auf Burg Rothenfels.

Neuaufbau als Quickborn-Arbeitskreis (ab 1967)

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Die frĂŒheren FĂŒhrer der Bundesjungengemeinschaft Meinulf Barbers (von 1957 bis 1962; aus DĂŒsseldorf) und Walter Schlicht (1962–1964, Burgwart auf Burg Rothenfels) riefen im Februar 1967 ca. 20 Quickborner zu einem Neubeginn auf. Im Juni 1967 wurde dann der „Quickborn-Arbeitskreis“ gegrĂŒndet. Die Teilnehmer konnten[4] sich auf folgende GrundsĂ€tze einigen:

  • Mitverantwortung fĂŒr die Arbeit von Burg Rothenfels
  • Fortsetzung der Arbeit des Quickborn in zeitgemĂ€ĂŸer Form
  • Offenheit fĂŒr alle Angehörigen der jĂŒngeren Generation, die sich dem Werk der Burg verpflichtet fĂŒhlen

Am 31. Dezember 1967 wurde mit dem Quickborn-Arbeitskreis die frĂŒhere „Quickborn JĂŒngerengemeinschaft, Bundeskasse e. V.“ aufgelöst.[6]

Vom 08. bis 18. September 1967 fand das vom Quickborn-Arbeitskreis und einer französischen Jugendorganisation veranstaltete Seminar „EuropĂ€ische Kulturen begegnen sich“ auf Burg Rothenfels statt. Anschließend traf man sich alle zwei Jahre in Deutschland oder Frankreich – spĂ€ter auch in SĂŒdtirol. Zur Leipziger Herbstmesse trafen sich Freunde aus Mitteldeutschland mit dem Quickborn-Arbeitskreis. Diese halbjĂ€hrigen Treffen fanden seit 1991 (im FrĂŒhjahr) auf Burg Rothenfels und (im Herbst) in Zwochau bei Leipzig statt.

Im Herbst 1967 wurde Meinulf Barbers zum Bundessprecher des Arbeitskreises gewĂ€hlt. Am 28. September 1967 klĂ€rte man wĂ€hrend eines GesprĂ€chs mit dem BDKJ, dass der Quickborn-Arbeitskreis (wieder) Mitglied der katholischen Jugendorganisation wird. Ab der Mitte der 1970er Jahre bis heute sind die traditionellen Silvestertagungen des Quickborn-Arbeitskreises[7] auf Burg Rothenfels gut belegt (250–300 Teilnehmer). Auch die alte Tradition der „Werkwoche fĂŒr junge Leute“ begann in dieser Zeit erneut – frĂŒher das RĂŒckgrat der JĂŒngeren im Quickborn. Auch auf dem Senklerhof im Schwarzwald (siehe Weblinks) wurden in den 1990er Jahren wieder Tagungen organisiert. Das untrĂŒgliche Kennzeichen des erfolgreichen Neuanfangs waren die stĂ€ndig steigenden Teilnehmerzahlen bei fast allen zentralen Tagungen und Veranstaltungen auf Bundesebene. Das Bildungsprogramm der Burg Rothenfels wurde in diesen Jahren konsequent ausgebaut. Auch Gastveranstaltungen fanden statt, die nicht von Quickborn-Gruppierungen initiiert wurden. Burg Rothenfels wurde nun auch Mitglied im Bayerischen Jugendherbergswerk. Im Rahmen der Bildungsarbeit wurde die Burg Mitglied im Bayerischen Volkshochschulverband.

Im Jahr 1992 wurde der „Quickborn-Arbeitskreis e. V.“ als RechtstrĂ€ger gegrĂŒndet. Vorsitzender von 1992 bis 2000 war Meinulf Barbers. Von 2000 bis 2016 war Sabine Löbbert-Sudmann die Vorsitzende, seit 2017 Felix Zacher. Die Schwerpunkte bei Tagungen sind laut Meinulf Barbers (s. Barbers 1988): Leben aus dem Glauben, Ökumene, Frieden, Umweltfragen, Erziehung und Selbstbildung.

Auch der rothenfelser Burgbrief konturen bringt wichtige BeitrĂ€ge fĂŒr die Mitglieder der Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels e. V.

Das Interesse fĂŒr den Erhalt der Burg Rothenfels wuchs seit den 1970er Jahren wieder. Mehrere Mitglieder des Quickborn-Arbeitskreises hatten die Funktion des „Burgwarts“ inne. Ab 2008 wird die „Burgzeitung“ herausgegeben; beteiligt ist auch der Quickborn-Älterenbund.

An den Kirchentagen der 1980er Jahre beteiligte sich der Quickborn-Arbeitskreis wieder: Er lud zu Gottesdiensten und ökumenischen Tagungen ein – teilweise in Zusammenarbeit mit der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) und der Gemeinschaft Katholischer MĂ€nner und Frauen (KMF).

Zu Ostern 1984 gab es wÀhrend einer Werkwoche auf der Burg Rothenfels drei JubilÀen zu feiern:

  • 75 Jahre Quickborn
  • 70 Jahre Spielmann
  • 65 Jahre Burg Rothenfels

Der Spielmann ist ein von Klemens Neumann herausgegebenes Liederbuch. Es enthÀlt weitgehend Volks- und Kirchenlieder, das bis in die Gegenwart viele Auflagen erlebte. VorgÀnger des Spielmann war das von Klemens Neumann 1914 herausgegebene Liederbuch Quickborn-Lieder. Deshalb wurde in der Osterwoche 1984 das JubilÀum 70 Jahre gefeiert.

Am 3. Januar 2004 wurde das SelbstverstĂ€ndnis des Quickborn formuliert[8]: Wir kommen aus der Tradition der Jugendbewegung. Quickborn bedeutet „Lebendiger Quell“ (
).

Zum 100-jĂ€hrigen Bestehen des Quickborn erscheint das Buch Auf den Spuren des lebendigen Quells – Mosaiksteine aus 100 Jahren Quickborn. Die Burg wird kontinuierlich renoviert – 2009 mit der neuen Holzhackschnitzelheizung; auch die KĂŒche wird erneuert.

Zum Ökumenischen Kirchentag 2010 gestaltete Burg Rothenfels gemeinsam mit den Liturgischen Instituten und der Evangelischen Kirche Tagzeitliturgien in der Dreifaltigkeitskirche in MĂŒnchen. Burg Rothenfels engagiert sich seither auch bei Katholikentagen – wie es 2014 auch der Fall sein wird – in gemeinsam mit vielen TrĂ€gern veranstalteten ökumenischen Tageszeitenliturgien.

Im Bildungsbereich der Jugendherberge bietet die Burg ein offenes Programm an fĂŒr Menschen und Gruppen, die nicht im Quickborn mitarbeiten. Auch fĂŒr Musikgruppen, Chöre und Orchester gibt es Angebote.

Am 4. Juni 2017 (Pfingstsonntag) wurde auf Burg Rothenfels das 50-jĂ€hrige JubilĂ€um des Arbeitskreises Quickborn gefeiert.[9][10] Um die Jahreswende 2017/18 diskutierten ca. 300 Mitglieder des Arbeitskreises auf Burg Rothenfels ĂŒber die Zukunft der Organisation.[11]

Bekannte Personen des Quickborn und des Quickborn-Arbeitskreises

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  • Evelyne A. Adenauer: „In elfter Stunde“. Hermann Hoffmann und sein Engagement fĂŒr eine deutsch-polnische VerstĂ€ndigung und die Ökumene in der Zwischenkriegszeit (= Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte. 18). Aschendorff, MĂŒnster 2008, ISBN 978-3-402-10176-6.
  • Meinulf Barbers: Quickborn-Arbeitskreis. In: GĂŒnter Biemer (Hrsg.): Handbuch kirchlicher Jugendarbeit. Band 4: GĂŒnter Biemer, Werner Tzscheetzsch (Hrsg.): Jugend der Kirche. Selbstdarstellung von VerbĂ€nden und Initiativen. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1988, ISBN 3-451-21085-1, S. 172–186.
  • Meinulf Barbers: Der Bund Quickborn 1945–1965. In: Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung. NF 1, 2004, ISSN 1863-1185, S. 211–240.
  • Meinulf Barbers: Restauration oder Neubesinnung? Das Schicksal der BĂŒndischen Jugendbewegung in Deutschland nach 1945. Am Beispiel des Quickborn 1945 bis 2011. In: Archiv fĂŒr schlesische Kirchengeschichte. Bd. 70, 2012, ISSN 0066-6491, S. 257–284.[17]
  • Johannes Binkowski: Jugend als Wegbereiter. Der Quickborn von 1909 bis 1945. Theiss, Stuttgart u. a. 1981, ISBN 3-8062-0250-8.
  • Theodor Dietrich: Die Quickbornburg, In: Rothenfels 1148–1948, hg. v. Ludwig Weiß, Aschaffenburg 1949, S. 110–126
  • Hermann Fuhrich: Der Heimgarten. Studien und Quellen zur katholischen Volksbildungsarbeit (= Arbeitskreis fĂŒr Schlesisches Lied und Schlesische Musik. Veröffentlichung. 4, ZDB-ID 2244501-8). Laumann, DĂŒlmen 1973.
  • Waldemar Roger, Kurt Döbler: Zur Geschichte des Quickborn in den 1920er Jahren. Gotha 1952
  • Johannes Gohlke: Die Geschichte der katholischen Jugendbewegung Quickborn nach 1945. Unveröffentlichtes Manuskript der Examensarbeit an der PĂ€dagogischen Hochschule Hamm/Westfalen. Hamm 1969
  • Franz Henrich: Die BĂŒnde katholischer Jugendbewegung. Ihre Bedeutung fĂŒr die liturgische und eucharistische Erneuerung. Kösel, MĂŒnchen 1968, (Zugleich: MĂŒnchen, UniversitĂ€t, Dissertation, 1966).
  • Winfried Mogge: „Dies uralt Haus auf Felsengrund ...“. Rothenfels am Main: Geschichte und Gestalt einer unterfrĂ€nkischen Burg. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2012, ISBN 978-3-8260-4989-7.
  • Quickborn-Arbeitskreis (Hrsg.): Auf den Spuren des lebendigen Quells. Mosaiksteine aus 100 Jahren Quickborn und 40 Jahren Quickborn-Arbeitskreis. Quickborn Arbeitskreis, Göttingen 2009.
  • Godehard Ruppert: Quickborn katholisch und jugendbewegt. Ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte der katholischen Jugendbewegung (= Z dziejĂłw kultury chrzeƛcijaƄskiej na Úląsku. 17). WydziaƂ teologiczny uniwersytetu Opolskiego, Opole 1999, ISBN 83-88071-95-5.
  • Godehard Ruppert: Burg Rothenfels. Ein Beitrag zur Geschichte der Jugendbewegung und ihres Einflusses auf die katholische Kirche (= Rothenfelser Schriften. 5, ZDB-ID 2556933-8). Rothenfelser Buchhandlung, Burg Rothenfels 1979, (Zugleich: Bochum, UniversitĂ€t, Diplom-Arbeit, 1979).
  • Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels (Hrsg.): Wo wir Gast und Gastgeber sind, Burg Rothenfels, seit 100 Jahren unsere Burg. Verlag Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2019.
  • Marcin Worbs: Quickborn und Heimgarten als ein kulturell-religiöses Ereignis in Oberschlesien (1909–1939) (= Z dziejĂłw kultury chrzeƛcijaƄskiej na Úląsku. 16). WydziaƂ teologiczny uniwersytetu Opolskiego, Opole 1999, ISBN 83-88071-75-0.
  • Walter Zahner: Rudolf Schwarz, Baumeister der neuen Gemeinde. Ein Beitrag zum GesprĂ€ch zwischen Liturgietheologie und Architektur in der Liturgischen Bewegung (= MĂŒnsteraner theologische Abhandlungen. 15). Oros, Altenberge 1992, ISBN 3-89375-046-0 (Zugleich: MĂŒnster, UniversitĂ€t, Dissertation, 1991).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Franz Henrich: Die BĂŒnde katholischer Jugendbewegung. Ihre Bedeutung fĂŒr die liturgische und eucharistische Erneuerung. Kösel, MĂŒnchen 1968, (Zugleich: MĂŒnchen, UniversitĂ€t, Dissertation, 1966), S. 164
  2. ↑ Referat von Meinulf Barbers: FriedensbemĂŒhungen im Quickborn (bis 1946).
  3. ↑ Zeugen fĂŒr Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, herausgegeben im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz von Helmut MOLL, Bd. 1–2, Paderborn u. a. 42006, Hespers: Bd. 2, 1273–1277; Hirschfelder: Bd. 2, 701–703
  4. 1 2 3 nach Meinulf Barbers: Restauration oder Neubesinnung? In: Archiv fĂŒr schlesische Kirchengeschichte. Bd. 70, 2012, S. 257–284.
  5. ↑ Zur Person siehe Franz Josef SchĂ€fer: Der Kapuziner Manfred Hörhammer. In: Jahrbuch fĂŒr westdeutsche Landesgeschichte. Bd. 41, 2015, ISSN 0170-2025, S. 509–590.
  6. ↑ Der Quickborn-Arbeitskreis entsteht.
  7. ↑ vom 28. Dezember bis 4. Januar
  8. ↑ Meinulf Barbers: Restauration oder Neubesinnung? In: Archiv fĂŒr schlesische Kirchengeschichte. Bd. 70, 2012, S. 257–284, hier S. 280.
  9. ↑ Main-Post, WĂŒrzburg, 3. Juni 2017; Main-Echo, Aschaffenburg, 6. Juni 2017
  10. ↑ Die fĂŒr diesen Anlass herausgegebene BroschĂŒre zur Festveranstaltung am 4. Juni 2017, Burg Rothenfels, differenziert die JubilĂ€umsveranstaltung und den Anlass: „50 Jahre Quickborn Arbeitskreis“, Festveranstaltung am 4. Juni 2017 auf Burg Rothenfels
  11. ↑ Lohrer Echo, 8. Januar 2018, S. 14.
  12. ↑ Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels; Wo wir Gast und Gastgeber sind, Burg Rothenfels-seit 100 Jahren unsere Burg, Verlag Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2019; S. 55
  13. ↑ Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels; Wo wir Gast und Gastgeber sind, Burg Rothenfels-seit 100 Jahren unsere Burg, Verlag Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2019; S. 55
  14. ↑ Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels; Wo wir Gast und Gastgeber sind, Burg Rothenfels-seit 100 Jahren unsere Burg, Verlag Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2019; S. 55
  15. ↑ nicht zu verwechseln mit dem Politiker bzw. Musiker gleichen Namens
  16. ↑ Karl Rahner: SĂ€mtliche Werke. Band 1: FrĂŒhe spirituelle Texte und Studien. Grundlagen im Orden. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2014, ISBN 978-3-451-23719-5, S. CXXX.
  17. ↑ eine der besten Quellen fĂŒr die Zeit nach 1945