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Rainer Scharf

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Rainer Scharf (* 1956; † 2019) war ein deutscher Physiker und Wissenschaftsjournalist.

Rainer Scharf studierte Physik in DĂŒsseldorf und promovierte 1987 bei Fritz Haake in Essen ĂŒber Quantenchaos (Quantenchaos und Symmetrie gekickter Drehimpulsdynamiken). Als Post-Doktorand war er in Mailand, am Los Alamos National Laboratory, in Hannover und Como. Danach machte er sich selbstĂ€ndig als Wissenschaftsjournalist. Er wohnte auf einem Bauernhof im Westerwald.

Er war regelmĂ€ĂŸiger Autor des Physik Journal und fĂŒr verschiedene Veröffentlichungen und das Onlineportal (pro-physik.de) der DPG, fĂŒr die er unter anderem die Denkschrift Physik 2001 herausgab, und arbeitete seit 1996 als freier Journalist fĂŒr die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Er war an Philosophie und Geschichte der Physik interessiert und veröffentlichte ein Buch ĂŒber die Physik-NobelpreistrĂ€ger.

  • Maike Pfalz, Alexander Pawlak, Kerstin Sonnabend, Bernhard Nunner: Nachruf auf Rainer Scharf, Physik Journal, April 2019
  • Ausgezeichnete Physik. Der Nobelpreis und die Geschichte einer Wissenschaft, BĂŒckle und Böhm, 2012
  • 100 Jahre Helmholtz-Fonds e.V. und 40 Jahre Helmholtz-Preis, PTB Mitteilungen 4, 2013
  • mit Gerd Ulrich Nienhaus, Robert Steegers: Der Zugang zur Hochschullehrerlaufbahn im Fach Physik an deutschen UniversitĂ€ten: Habilitation, Juniorprofessur, Nachwuchsgruppenleitung; eine Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V., Bad Honnef 2010
  • als Herausgeber und Ko-Autor: Physik: Themen, Bedeutung und Perspektiven physikalischer Forschung; Denkschrift zum Jahr der Physik; ein Bericht an Gesellschaft, Politik und Industrie, DPG 2001