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Schwarzer Tag

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Börsenkrach von 1929

Schwarzer Tag bezeichnet redensartlich einen UnglĂŒckstag oder -episode, meist im Sinne einer Verkettung negativer Ereignisse mit erheblichen Auswirkungen in Gesellschaft, Wirtschaft oder in Fragen der Sicherheit.

Die Herkunft der Redensart lĂ€sst sich auf das lateinische dies ater (dies: Tag, ater: schwarz / glanzlos) zurĂŒckfĂŒhren. Im Imperium Romanum wurde bei schweren Niederlagen des Heeres – so zum Beispiel in den Schlachten von Cannae oder Allia – vom „dies ater“ gesprochen. An Tagen nach derartigen Niederlagen ruhten in der Regel die AmtsgeschĂ€fte.

Kulturell steht Schwarz in der westlichen Welt unter anderem fĂŒr Trauer, fĂŒr das Böse oder fĂŒr eine Bedrohung.

Beispielhaft fĂŒr einen Schwarzen Tag mit einer HĂ€ufung negativer Vorkommnisse kann der 27. Oktober 1962 stehen, der Höhepunkt der Kubakrise, der als „Schwarzer Samstag“ in die Geschichte einging. An diesem Tag wurde eine U-2 ĂŒber Kuba abgeschossen, in den USA ein Nuklearwaffentest durchgefĂŒhrt und ein sowjetisches atomwaffenbestĂŒcktes U-Boot von US-Marineeinheiten beschossen. An diesem Samstag stand die Welt so dicht vor einem Atomkrieg wie nie zuvor und auch nie danach.

Weitere Ereignisse

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Bankansturm einer Northern-Rock-Filiale in Brighton. Nach der Subprime-Krise im Jahr 2008 geriet die Bank in finanzielle Schwierigkeiten.

Weitere bekannte Ereignisse bzw. Schwarze Tage unter anderem:

Einzelnachweise

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  1. ↑ France, Britain AAA-ratings under scrutiny. In: Reuters. 8. August 2011 (englisch, reuters.com [abgerufen am 13. September 2026]).