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Skandalforschung

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Die Skandalforschung befasst sich mit RĂŒcktritten, strafrechtlich relevanten Sachverhalten und internationalen Angelegenheiten, die Kritik von öffentlichen Institutionen und Empörung in der Bevölkerung hervorrufen. Die Fachrichtung kann zu den Medien- und Kommunikationswissenschaften zugeordnet werden. Der Untersuchungsgegenstand sind Skandale, ihre Entstehung und die dahinterstehenden Mechanismen. Eine bedeutende Funktion in diesem Prozess besitzen Leitmedien, welche rezipiert werden. Eine weitere Kommunikationsmöglichkeit sind Massenmedien, die fĂŒr eine weitere Verbreitung von Inhalten sorgen. Die Forschung wertet die Berichterstattung aus und versucht, Erkenntnisse aus Krisen zu gewinnen. FĂŒr die Praxis können Schlussfolgerungen fĂŒr die Beratung betroffener Personen oder Institutionen und die Öffentlichkeitsarbeit gezogen werden.[1][2][3]

  • Kristin Bulkow, Christer Petersen: Skandalforschung: Eine methodologische EinfĂŒhrung. In: Skandale: Strukturen und Strategien öffentlicher Aufmerksamkeitserzeugung. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-93264-4, S. 9–25, doi:10.1007/978-3-531-93264-4_1.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Petja Posor: Der Fall Hoeneß als Skandal in den Medien UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2015, S. 7
  2. ↑ Was ist ein Skandal? – abgerufen am 2. Oktober 2022
  3. ↑ Vor dem Skandal. Faktoren fĂŒr die Skandalisierung – abgerufen am 2. Oktober 2022