Strafbank

Die Strafbank ist ein Begriff, der im Sport verwendet wird.
Im Eis- und Unihockey ist damit die Bank gemeint, auf die sich ein Spieler setzen muss, wenn er im Spiel vom Schiedsrichter eine Zeitstrafe, i. d. R. eine Zwei-Minuten-Strafe, aufgrund eines regelwidrigen Verhaltens auf dem Spielfeld bekommt.
Die Strafbank liegt normalerweise gegenĂŒber der Spielerbank, damit der Trainer dem bestraften Spieler keine taktischen Anweisungen geben kann â in Ă€lteren Stadien kann sie sich auch zwischen den SpielerbĂ€nken befinden.
Die Strafbank ist unterteilt in zwei Teile: Die eine HĂ€lfte ist fĂŒr die Spieler der Heim-, die andere HĂ€lfte fĂŒr die Spieler der GĂ€stemannschaft âreserviertâ, wobei die Zuordnung â wie bei der Spielerbank â vor Beginn erfolgt und wĂ€hrend des Spiels nicht geĂ€ndert wird.
In Àlteren Stadien kann die Strafbank noch aus einer einzigen Holzbank bestehen, wÀhrend sie in den meisten Stadien heute aus zwei getrennten BÀnken besteht.
Zwischen den beiden getrennten BĂ€nken befindet sich normalerweise das Spielgericht mit der Zeitnahme und dem Stadionsprecher.
Im Ringen beschreibt dieser Begriff eine Position, die einer der beiden KĂ€mpfer bei RegelverstoĂ auf Anweisung des Kampfrichters einnehmen muss. Dabei geht der KĂ€mpfer auf die Knie, Rumpf waagerecht und die Arme stĂŒtzen in der Matte den Oberkörper. Der Gegner kniet hinter dem GesÀà des KĂ€mpfers in der Strafbank und muss beide HĂ€nde auf dessen RĂŒcken auflegen. Bei Pfiff des Kampfrichters darf er diese Vorteilssituation nutzen, um blitzschnell unter der HĂŒfte oder dem Rumpf des KĂ€mpfers, welcher in die Strafbank musste, hindurch zu fassen und eine Technik anzusetzen.