Ulrich Battis
Ulrich âUlliâ Battis (* 16. Mai 1944 in Bergzabern) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ulrich Battis studierte Rechts- und Verwaltungswissenschaften an den UniversitĂ€ten in MĂŒnster, Berlin, TĂŒbingen und der Deutschen Hochschule fĂŒr Verwaltungswissenschaften Speyer. 1969 promovierte er in MĂŒnster, 1974 folgte die Habilitation an der Freien UniversitĂ€t Berlin.
1976 wurde Battis Professor an der UniversitĂ€t Hamburg, 1979 ordentlicher Professor an der FernuniversitĂ€t in Hagen, deren Rektor er von 1984 bis 1993 war. Seit 1993 lehrte er bis zu seiner Emeritierung 2009 als UniversitĂ€tsprofessor an der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin. Seit 1994 war er Direktor des Institutes fĂŒr Deutsches und Internationales Baurecht an der Humboldt-UniversitĂ€t und seit 1996 ist er Direktor des Instituts fĂŒr Anwaltsrecht an der Humboldt-UniversitĂ€t. Zudem gehört er dem Vorstand des Instituts fĂŒr Notarrecht an. 2001 erfolgte die Verleihung der EhrendoktorwĂŒrde durch die Juristische FakultĂ€t der Pantion-UniversitĂ€t Athen. Battis ist Kuratoriumsmitglied des Hagener Dimitris-Tsatsos-Instituts fĂŒr EuropĂ€ische Verfassungswissenschaften.
2009 bis 2017 war Ulrich Battis Of Counsel der Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz.[1] Zum 1. September 2017 trat er der Wirtschaftskanzlei GSK Stockmann als Of counsel bei.[2]
Forschungsschwerpunkte von Battis sind die EuropĂ€ische Raumentwicklung, das Bau-, Planungs- und Umweltrecht, Wissenschaftsrecht, Ăffentliches Dienstrecht und Verwaltungsreform, insbesondere Organisation und Personal.
Folgende SchĂŒler von Battis wurden bislang habilitiert: Christoph Gusy, Klaus Joachim Grigoleit, Jens Kersten und Peter Bultmann.
Im September 2019 gehörte er zu den etwa 100 Staatsrechtslehrern, die sich mit dem offenen Aufruf zum Wahlrecht Verkleinert den Bundestag! an den Deutschen Bundestag wandten.[3]
Werke (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Battis / Krautzberger / Löhr: BauGB, Baugesetzbuch, Kommentar, C.H. Beck, MĂŒnchen (1. Auflage 1984), 16. Auflage 2025, 1955 Seiten, ISBN 978-3-406-81725-0
- zusammen mit Christoph Gusy: EinfĂŒhrung in das Staatsrecht, de Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-89949-799-1.
- Bundesbeamtengesetz. Kommentar. 6. Auflage. C.H. Beck, MĂŒnchen 2022, ISBN 978-3-406-77222-1, S. 709.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Gleiss Lutz gewinnt Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Battis als Of Counsel ( vom 2. Januar 2018 im Internet Archive), Website von Gleiss Lutz, 1. September 2009, abgerufen am 1. Januar 2018.
- â GSK Stockmann stĂ€rkt Public Sector Fokus mit Prof. em. Dr. Dr. h. c. Ulrich Battis als Of Counsel, Website von GSK Stockmann, 31. August 2017, abgerufen am 1. Januar 2018.
- â Aufruf zum Wahlrecht: âVerkleinert den Bundestagâ, Offener Brief vom 20. September 2019 in Die Welt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Battis, Ulrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Battis, Ulli |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1944 |
| GEBURTSORT | Bergzabern |
- Ehrendoktor der Panteion-UniversitÀt Athen
- Verwaltungsrechtler (21. Jahrhundert)
- Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Humboldt-UniversitÀt zu Berlin)
- Hochschullehrer (FernuniversitÀt in Hagen)
- Hochschullehrer (UniversitÀt Hamburg)
- Absolvent der UniversitĂ€t MĂŒnster
- Vorstands- oder Kuratoriumsmitglied des Dimitris-Tsatsos-Instituts fĂŒr EuropĂ€ische Verfassungswissenschaften
- Deutscher
- Geboren 1944
- Mann