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Youth on Parade

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Film
Titel Youth on Parade
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1942
LÀnge 72 Minuten
Produktions­unternehmen Republic Pictures
Stab
Regie Albert S. Rogell
Drehbuch
Produktion Albert J. Cohen
Musik Marlin Skiles
Kamera Ernest Miller
Schnitt Howard O’Neill
Besetzung

Youth on Parade ist eine US-amerikanische Musikkomödie von Albert S. Rogell aus dem Jahr 1942. Das im Film gesungene Lied I’ve Heard That Song Before war fĂŒr einen Oscar nominiert.

Gerald Payne ist Professor fĂŒr Psychologie und unterrichtet am Cotchatoontamee College. Als er ein Experiment startet, in dem er all seinen SchĂŒlern eine Zahl zuordnet, die er nun statt des Namens nutzt, fĂŒhrt das zu Irritationen. Paynes System zielt darauf ab, Bevorzugung, die mit dem Namen verbunden sein könnte, zu verhindern. Vorbereitung und AusfĂŒhrung sind mit harter Arbeit und EinschrĂ€nkungen verbunden, sodass die Studentinnen beschließen, Payne auszutricksen, indem sie eine falsche Studentin erschaffen. So wird die Nummer 79 kreiert, ausgestattet mit den nötigen Papieren und wĂ€hrend der Semester erhaltener akademischer Auszeichnungen. Die SchĂŒler haben der 79 den Namen Patty Flynn gegeben. Bei einer von Sally Carlyle geleiteten Schulversammlung soll Nummer 79 eine Auszeichnung erhalten. Die SchĂŒler kichern schon voller Vorfreude und bemerken nicht, dass sie von Paynes SekretĂ€rin Agatha Frost belauscht werden. Agatha, die von den SchĂŒlern „Frosty“ getauft worden ist, erzĂ€hlt den MĂ€dchen, dass Payne entlassen werde aber auch sie einen Schulverweis erhalten wĂŒrden, wenn ihr Plan an höherer Stelle bekannt werde.

Sally, inzwischen eingeweiht, ruft ihren Kommilitonen Bingo Brown an, der die Musik fĂŒr eine bevorstehende Schulshow komponiert, und bittet ihn, jemanden zu engagieren, der Patty, die Nr. 79, spielen könne. Bingo fragt daraufhin Betty Reilly, die als SĂ€ngerin Karriere machen möchte, bekommt jedoch erst einmal eine Absage, trotz seiner AnkĂŒndigung, dass Max Hillman, Produzent am Broadway, der AuffĂŒhrung beiwohnen werde. Die junge Frau Ă€ndert ihre Meinung jedoch, als ihr schusseliger Bruder Eddie und dessen Freund Nick ihr enthĂŒllen, dass sie sich ein Reitpferd „ausgeliehen“ hĂ€tten, das sie unter ihrem Namen in einem Rennen laufen lassen haben, und dass sie bereits von der Polizei gesucht werde.

Betty sieht den Job im College als Gelegenheit, sich erst einmal zu verstecken. Sie kommt genau im richtigen Moment, um den Preis fĂŒr Patty Flynn in Empfang zu nehmen. Payne ist einigermaßen erstaunt ĂŒber Betty Rede und ĂŒber ihre Art, zu sprechen. Betty passt sich der Farce an und ĂŒberzeugt Payne, dass sie aufgrund seines experimentellen Versuchs so ĂŒberlastet sei, dass ihre Nerven verrĂŒckt spielen wĂŒrden. Sie erzĂ€hlt ihm, dass die anderen SchĂŒler ein Ă€hnliches Schicksal erwarte, wenn es so weitergehe. Geschickt versteht sie es zu arrangieren, dass ihr Alter Ego Sally sich mit Payne zum Tanzen trifft und bei Proben zur Schulshow, in der sie einen Kuss austauschen mĂŒssen, stellen beide fest, dass sie ineinander verliebt sind.

Eddys Ankunft macht jedoch alles zunichte, denn als er von der Polizei geschnappt wird, offenbart er Payne, zu dem man ihn gebracht hat, Bettys wahre IdentitĂ€t. Payne reagiert enttĂ€uscht, tritt aber zurĂŒck, um die Jugendlichen zu schĂŒtzen, jedoch ohne den Dekan Andrew Wharton einzuweihen. Payne bricht auch mit Sally und geht mit seinen Studenten hart ins Gericht, wirft ihnen Einmischung vor und erzĂ€hlt ihnen, dass sie auf dem College bleiben mĂŒssten, denn Wissen diene ihrem Land genauso wie der Dienst beim MilitĂ€r.

Die zerknirschten Studenten gestehen Dekan Wharton daraufhin alles, der sich bereit erklĂ€rt, Payne wieder einzusetzen. Er verbietet ihnen jedoch, die geplante Show durchzufĂŒhren. Payne und „Frosty“ geben aber nicht so leicht auf und versuchen Wharton abzulenken, damit die Show doch noch aufgefĂŒhrt werden kann. Als der Dekan Musik hört und dazwischentreten will, als er hört wie die Kinder singen You Got to Study, Buddy, womit sie die Zustimmung von zwei MilitĂ€rbeamten erreichen, die der AuffĂŒhrung beiwohnen, signalisiert er seine Zustimmung. Payne und Sally versöhnen sich und Betty hat ihren lang herbeigesehnten Erfolg.

Produktionsnotizen

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Die Dreharbeiten erstreckten sich ĂŒber den Zeitraum 29. Juni bis Ende Juli 1942, zusĂ€tzliche Szenen wurden am 2. September 1942 gedreht.

Der Film hatte mehrere Arbeitstitel wie Broadway Goes to College, Say It with Music und Chatterbox. Laut einer Notiz im Hollywood Reporter vom 22. Januar 1942 war Mary Lee ursprĂŒnglich fĂŒr die Hauptrolle vorgesehen, weitere Jugendliche unter 18 Jahren standen ebenfalls auf der Besetzungsliste. Martha O’Driscoll und Charlie Smith wurden fĂŒr den Film von Paramount Pictures ausgeliehen.[1]

Bei allen Songs → Musik: Jule Styne, Text: Sammy Cahn

Veröffentlichung

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Youth on Parade hatte am 24. Oktober 1942 Premiere in den USA. Am 15. Januar 1944 wurde der Film in Mexiko unter dem Titel Mujeres del futuro veröffentlicht und am 26. April 1954 unter dem Titel Vitória da Mocidade in Portugal.

Jule Styne (Musik) und Sammy Cahn (Text) waren auf der Oscarverleihung 1943 mit ihrem Song I’ve Heard That Song Before aus dem Film in der Kategorie „Bester Song“ fĂŒr einen Oscar nominiert, der jedoch an Irving Berlin und das Weihnachtslied White Christmas aus dem Tanzfilm Musik, Musik ging.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Youth on Parade Notes adS TCM – Turner Classic Movies (englisch)
  2. ↑ Youth on Parade Trivia adS TCM (englisch)