Zwobot
Zwobot war der Moderator der gleichnamigen Sendung, die vom 14. Januar 2000 bis 14. Dezember 2001 auf VIVA Zwei lief. Zwobot war ein sarkastischer und meist ĂŒbel gelaunter Mikrofonschoner, der aus einem schwarzen Mikrofonschoner mit VIVA Zwei-Logo und angeklebten Augen bestand.
Konzept
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Charakter Zwobot wurde vom Journalisten Mark Sikora entworfen.[1] Die Zwobot-Show wurde ĂŒberwiegend in Form eines Puppentheaters inszeniert und enthielt einige dafĂŒr typische Elemente wie einen Kasper und ein Krokodil. Die meisten Folgen der einstĂŒndigen Sendung standen unter einem Thema aus dem politischen oder medialen Bereich und hatten drei bis acht Moderationsblöcke, zwischen denen Musikvideos gespielt wurden.
Ein spezielles, zweiminĂŒtiges Zwobot-Video war der letzte Beitrag, der auf VIVA Zwei vor dessen Einstellung am 6. Januar 2002 um 23:58 Uhr gesendet wurde â es hieĂ âAbschied von VIVA Zweiâ (Zwobot ist tot), und in ihm besang Zwobot mit anderen Puppen aus seiner Sendung das Ende von VIVA Zwei. AnschlieĂend folgte der aus der Sendung bekannte Mr. Explosion â âheute bei VIVA Zweiâ â, bevor der Sender um 00:00 Uhr abgeschaltet und das Logo des Nachfolge-Senders VIVA Plus eingeblendet wurde.[2]
Neben Zwobot traten diverse andere Puppen in verschiedenen Rubriken auf, beispielsweise:
- âSeattle Jörgâ mit Seattle Jörg und seinem Tagebuch
- âWer hat Angst vorm Klingelmonster?â mit dem Klingelmonster und dem Kryptophon
- âKroko, ĂŒbergeben Sie!â mit Wah Wah Binx und Kroko
- âMediaparkâ mit Floker und Huns
- âKraku + NetNetâ
- "Prinzessin Nichtgesicht"
- âSchieĂen Sie auf den Pianisten vom Planet der Affenâ mit dem Pianisten
- âRinnstein Kidsâ
- âDer Kinkyâ
- âMr. Explosionâ
- âTerrorgirlâ
Gastauftritte in Puppengestalt hatten Charlotte Roche, Rocco Clein als Rocco Zwei und Markus Kavka. Zwobots berĂŒhmtester Interviewpartner war Madonna persönlich.
Zu den beliebtesten und bekanntesten Folgen beziehungsweise Serien zÀhlten:
- Das Tagebuch des kölschen Taxi-Drivers
- Krieg der Sterne â Episode Zwo
- Nach dem atomaren Holocaust
- Schnapsbrennen und KatzenschieĂen
- Auf Drogen
- Zwo 1/2 Wochen
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Andreas Grueter: Mark Sikora, 1968-2022. In: Ox-Fanzine. Nr. 164, Oktober 2022, S. 5.
- â dermarius: Abschied von VIVA Zwei auf YouTube, 4. August 2007, abgerufen am 15. Oktober 2020.