"Die Kehle ist geschwollen, man hat Kopfweh, man hat Angst. Glauben sie niemandem, der in diesen Höhen von SpaĂ redet. Die Spitzenalpinisten fangen dort an, wo der SpaĂ aufhört. was wir tun, ist unnĂŒtz, ich bin ein Eroberer des Nutzlosen." - Reinhold Messner, ĂŒber das Extrembergsteigen, Stuttgarter Zeitung Nr. 182/2008 vom 6. August 2008, S. 8
"Ein HĂŒgel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, könne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein RĂ€tsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand." - Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt
"Erlebnisse haben die geistige Bestimmung, den Menschen immer höher zu stoĂen. Zumindest aber sind sie das Sprungbrett fĂŒr den »Sprung, den niemand sieht«." - Ferdinand Ebner, Schriften, Bd. 2
"Es steht der Mensch so hoch, wie er sich stellt." - Ernst Ziel, Moderne Xenien
"Je höher das Piedestal ist, auf das der Zwerg sich hinaufturnt, desto besser sieht man, was fĂŒr ein Zwerg er ist." - Gabriel Laub, Denken verdirbt den Charakter
"PopulĂ€r kann Der nur heiĂen, // Der zu seinen Höhn kann reiĂen." - Gottfried Kinkel, Sinnviolen (10). Aus: Wahrheit ohne Dichtung. Biographisches Skizzenbuch von Adolph Strodtmann. 1. Band. Hamburg: Hoffmann und Campe, 1850. S. 304. Google Books
"Sie werden in die Höhe gehoben, um in heftigerem Fall zusammenzustĂŒrzen." - Claudian, In Rufinum
"Suchst du das Höchste, das GröĂte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend - das ist's!" â Friedrich Schiller, Das Höchste
"Wir nÀhern uns nach dem Tod auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schoà der Mutter gewesen." - Gotthilf Heinrich von Schubert, Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens
"Wo die Regenten schlecht sind, kommt schwerlich eine Nation in die Höhe, es mag so viel Tugendprediger geben als möglich." - Karl Ludwig von Knebel, Zu Goethe, MÀrz 1810