"Der Theologe kann der angenehmen Aufgabe frönen, die Religion zu beschreiben, wie sie in ihre ursprĂŒngliche Reinheit bekleidet, vom Himmel herunterkam. Dem Historiker wird aber eine leidigere Aufgabe aufgezwungen. Er muss die unvermeidliche Mischung von MĂ€ngeln und Korruption entdecken, die sich wĂ€hrend eines langen Aufenthalts auf der Erde, bei einer schwachen und entarteten Rasse von Wesen, eingesammelt hat." - Edward Gibbon, Geschichte des Verfalls und Untergangs des Römischen Reiches
"Reines Herz und reiner Mut // Sind in jedem Kleide gut." - Freidank, Bescheidenheit
"Die alten Menschen sind gröĂer, reiner und heiliger gewesen als wir, es hat in ihnen und ĂŒber sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glĂ€nzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt." - Jacob Grimm, an Achim von Arnim (20. Mai 1811)
"MĂ€dchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind." - Jean Paul, Blumen-, Frucht- und DornenstĂŒcke
"Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen MĂ€dchens ist bis zur Zeit der ersten Liebe." - Jens Peter Jacobsen, Niels Lyhne / Frau Boye
"Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Verleumdungen. Das ist es, was den Menschen unrein macht; aber mit ungewaschenen HÀnden essen macht ihn nicht unrein." - MatthÀus 15,19-20 EU
"Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein." - MatthÀus 15,11 EU