Rush Hour 3
Jackie Chan und Chris Tucker kloppen und quasseln halb Paris nieder.
Originaltitel
Rush Hour 3
Regie
Dauer
91 Min.
Kinostart
16.08.2007
Genre
FSK
16
Produktionsland
Cast & Crew
Detective James Carter
Chefermittler Lee
Reynard
Kenji
George
Detective Jaques
Isabella Molina
Genevieve
Jasmine
Triadenmitglied
Redaktionskritik
In ihrem dritten Kino-Abenteuer machen die Chaos-Cops Jackie Chan und Chris Tucker Paris unsicher
Gerade als Botschafter Han die Identität des mächtigsten Triaden-Oberhaupts verkünden will, wird er niedergeschossen. Die Spur der Attentäter führt Inspector Lee (Jackie Chan) und seinen chaotischen Kumpel Detective Carter (Chris Tucker) nach Paris, wo Nachtclub-Sängerin Geneviève (bildschön: Noémie Lenoir) eine Schlüsselrolle im weltweit operierenden Verbrechersyndikat spielt. Doch bevor Möchtegern-Casanova Carter seine Verführungskünste richtig ausleben kann, heften sich Killer an ihre Fersen – angeführt von Lees Jugendfreund Kenji.
Sechs Jahre nachdem das Erfolgsduo Chan und Tucker durch Hongkong hetzte und so das ostasiatische Publikum mit an Bord holte, bedient „Rush Hour“-Stammregisseur Brett Ratner jetzt den europäischen Markt. Dies führt dazu, dass seine dramaturgisch schlichte Konzeptkomödie mit Anspielungen auf das französisch-europäische Kino gespickt ist. So gemahnt die Figur des Taxifahrers George, der mit den beiden Cops durch die Pariser Innenstadt heizt, an Luc Bessons „Taxi“-Filmreihe. Und Kultregisseur Roman Polanski („Chinatown“) nimmt als fieser Flic lustvoll seine eigenen Probleme mit der US-Justiz aufs Korn. Der Rest ist ein Abfeiern der bekannten Erfolgsformeln: kindgerechte Action, (pubertärer) Slapstick-Humor und zwei gut harmonierende Hauptdarsteller. Das ist auch zum dritten Mal nett anzuschauen – jetzt reicht es aber auch. Alex Attimonelli