Ich hab da so eine Freundin, die hat mir letztes Jahr einen wahnsinnig tollen und superaufwendigen Schal gestrickt. So, wie ich es nie hinkriegen wĂŒrde. Als Dank habe ich angeboten, ihr zu nĂ€hen, was sie will, wann sie will. Ja und so ereilte mich dieses Projekt, ihre Lieblingshose nachzunĂ€hen. Das ist echt die Höchststrafe. Genau dieselbe Passform - wie sollte ich blos so genau arbeiten? Aber siehe da, es hat geklappt:
Erst einmal habe ich die alte Hose auseinandergenommen und neue Schnittteile hergestellt. Beim Zuschneiden habe ich eine Malerplane dazwischen geklemmt - so entstand auch gleich ein SM fĂŒr die Nachfolgemodelle.
Dann alles wieder zusammen setzen - ich habe viel darĂŒber gelernt, welche Reihenfolge Sinn macht und welche nicht - musste aber insgesamt nur zweimal auftrennen. AuĂerdem weiĂ ich jetzt, wie hervorragend meine NĂ€hmaschine völlig ohne mein Zutun Knopflöcher nĂ€ht und wie ein richtiger Jeanshosenschlitz auszusehen hat.
Heute war die groĂe Anprobe. Es wurde noch etwas enger gemacht, der Bund angesetzt, GĂŒrtelschlaufen dran und fertig!!! Sitz, passt, wackelt und hat Luft. Und ja, der Schlag sollte so...
Die Sterne befinden sich ĂŒbrigens in den Hosentaschen und passen ganz hervorragend zur Besitzerin der Hose. Ich nĂ€he jetzt erstmal nur noch nach SM - ist doch viel einfacher...