Geneigte Leser

Samstag, 31. Dezember 2011

Heinkel He 111

Hier haben wir einen Heinkel-Bomber, dessen Konstruktion aus dem Jahr 1936 stammt, also perfekt in die Zeitlinie von Crimson Skies passt. Das Modell unbekannter Herkunft ist aus Zinn im Maßstab 1:200. Das Fehlen von OberflĂ€chenstrukturen veranlasste mich dieselben aufzumalen.








Freitag, 23. Dezember 2011

Mehr ISA-Flugzeuge

Nun ist es doch tatsĂ€chlich gelungen vor dem Jahresende noch ein paar buchstĂ€bliche Kleinigkeiten zu bemalen: Zwei Flugzeuge fĂŒr Crimson Skies im Maßstab 1:200 in den Farben der Industrial States of America.


Hammer Fist


Tempest

Sonntag, 18. Dezember 2011

London Underground (The Tube)

Das Jahr 2010 hat die Erschaffung der Londoner Untergrundbahn im 28mm-Maßstab mittels AbgĂŒssen von selbstangefertigen Tunnelsektionen durch das Tableterrorteam erlebt.
Im Jahr 2011 konnten die Rechte, Formen und Muttermodelle dorthin verkauft werden, wo sie hingehören:
Nach Großbritannien.

Die Firma
Ainsty Castings ermöglicht es nun jedem unserer geneigten Leser selbst ein StĂŒck Tableterror erwerben zu können, indem er aus dem reichhaltigen Sortiment von Tunneln und Abzweigen wĂ€hlt und im Internet bestellt.

Hier noch einmal ein paar Impressionen des ersten Modells, das aus den Prototyp-AbgĂŒssen zusammengebaut und bemalt, sowie hier bereits abgebildet wurde:
















Donnerstag, 8. Dezember 2011

Fortschritte in der Tableterror Jedi Akademie

Zweitausendundelf neigt sich langsam dem Ende zu und stand, wenn man die BlogeintrĂ€ge dieses Jahres Revue passieren lĂ€sst, ganz im Zeichen von Star Wars. Um dem Rechnung zu tragen, hier noch ein kleiner Einblick in die Tableterror-Jedi-Akademie. Wie man sieht, ist die Ausbildung bereits weit fortgeschritten. Viel Spaß beim Gucken und noch eine schöne Adventszeit an alle Leser des Blogs.

Freitag, 18. November 2011

Lego Minifigur ScharfschĂŒtze

Normalerweise gibt es bei den Lego-Themenwelten keine Schußwaffen (von den Filmlizenzen fĂŒr Star Wars oder Pirates of the Caribbean mal abgesehen), was fĂŒr erwachsene Legofans und Tabletop-Spieler aber Dank findiger Kleinanbieter inzwischen kaum noch ein Hindernis darstellt.

Ich habe testweise bei einem niederlĂ€ndischen Versand ein paar Gadgets von Brick Arms bestellt, die sich hauptsĂ€chlich auf die Produktion militĂ€rischen Lego-Equipments spezialisiert haben. Im Bild oben wurde ein SWAT-ScharfschĂŒtze zusĂ€tzlich zu seinem Gewehr mit zwei Uzis ausgerĂŒstet. Ebenfalls mitbestellt wurden ein Kampfmesser, eine Pistole mit SchalldĂ€mpfer und ein Munitionsclip (nicht im Bild).

Die QualitĂ€t ist hervorragend und die Preise ok, wenn man die ĂŒbliche Hochpreispolitik der Lego-Originalprodukte kennt. Waffen und Figuren werden hoffentlich bald mal in einem kleinen Blood&Swash-ScharmĂŒtzel einem Feldtest unterzogen. :)

Sonntag, 13. November 2011

Kommandotruppen der Rebellenallianz

Wer erinnert sich noch an Han Solos namenlose Mitstreiter beim Sturm des Schutzschildgeneratorbunkers auf dem Waldmond Endor?
Die 25mm-Miniaturen von WestEndGames sind beinahe genauso vergessen, da sie schon lange nicht mehr produziert werden. Es sind zwar nicht die letzten, di ich noch zu bemalen hatte, aber in diesem Jahr sind wirklich einige Star Wars Figuren fertig geworden:




Samstag, 12. November 2011

Pepe - der Held von Halloween

Dies ist die Geschichte von Pepe, einem armen Bandido aus dem sonnigen Mexiko, den es nach Norden verschlagen hat, um Ruhm und Ehre, sowie harte Dollars zu ernten.

Es war ein trĂŒber Abend in Rattlesnake. Der Wind hatte bereits das meiste Laub davongetragen und in den GĂ€rten und auf den Verandas der klapprigen Bruchbuden flackerten geisterhaft die beleuchteten KĂŒrbisse zu Halloween. Nur wenige Einwohner schlurften noch durch die staubigen Gassen.

Die Damen aus dem Saloon wuschen sich fĂŒr den morgigen Kirchgang zu Allerseelen in der Badewanne die SĂŒnden von den HĂ€nden und anderen Körperteilen, wĂ€hrend ihnen der teuflische Barbier und der Dorftrottel versonnen zusahen.
Die anderen Damen, nĂ€mlich jene vom Wohlfahrtskommittee, trafen sich vor der Kirche und debattierten entrĂŒstet ĂŒber lasterhaftes und unchristliches Treiben mit heidnischer Feldfruchtdekoration und Körperhygiene in aller Öffentlichkeit.

Just diesen Abend hatte sich die Kane-Gang ausgesucht, um in Rattlesnake ein ernstes Wörtchen mit Dick Baber zu reden, der sich wiederholt geweigert hatte eines von Schlomo Schlemihl Shoesteins großzĂŒgigen Angeboten zur Übernahme seines gutgehenden Saloons zu akzeptieren. Bob Kane und sein jĂŒngerer Bruder Jeremiah, sowie deren langjĂ€hriger Komplize Jester Cranston und ein Mexikaner namens Pepe wĂŒrden ein paar handfeste Argumente anfĂŒhren, um dem störrischen Waliser das letzte Angebot noch einmal schmackhaft zu machen.

Dick Baber jedoch war durch die Versuche Shoesteins und seien schlechten Ruf gewarnt und hatte zur Vorsicht die Marshals informiert. Der alte Bob McColl und sein Deputy Harris Lee waren schon lange hinter den Kanes her und hatten gehört, dass sie in der Gegend Arbeit suchten. Zusammen mit dem angeheuerten Revolverhelden "Evil Eye" Kilmister und einem GlĂŒcksritter namens "Sunny" Bill Rollins lungerten sie seit ein paar Tagen in Rattlesnake herum und warteten auf den Ärger, der da kommen wĂŒrde.

Als Deputy Harris Lee (vorn im Bild) von seinem Versteck hinter ein paar FĂ€ssern neben Captain Farells Gemischtwarenladen den jĂŒngeren der Kane-BrĂŒder bei der Bank auftauchen sah, zögerte er nicht und schoss sofort. Leider erwischte er die unschuldige Ms Baker, die in der Schusslinie stand und nun erst Recht ein Lied ĂŒber unsittliches Verhalten zu singen wusste.

Marshal Bob McColl stĂŒrmte herbei, um seinerseits dem Schurken Jeremiah Kane den Garaus zu machen, aber legte stattdessen die zweite Dame des Wohlfahrtkommittees um.

Unachtsam durch den fatalen Fehlschuss bemerkte er nicht den Mexikaner, der sich von hinten an ihn heranschlich und aus kĂŒrzester Entfernung in den RĂŒcken schoss.
Deputy Harris Lee und der Gangster Jeremiah Kane lieferten sich derweil ein wildes Feuergefecht quer ĂŒber die ganze Hauptstraße hinweg.

Die verbleibende Vorstandsvorsitzende des Wohlfahrtskommittees suchte schreiend das Weite als Deputy Lee dem Banditen endlich ein blutiges Ende bereitete und damit bereits vier Leichen die Straße pflasterten.

Aus der Deckung hinter der Werkstatt des Sargzimmerers hatte der GlĂŒcksritter "Sunny" Bill Rollins dem Schusswechsel am anderen Ende des schĂ€bigen Kaffs gelauscht. Allerdings hatte er auch gehört, dass sich am Vordereingang jemand zu schaffen machte und schließlich Jester Cranston gestellt. Argumente, Fausthiebe und blaue Bohnen wurden ausgetauscht.

Wer schreit hat Recht und wer lauter schreit hat mehr Recht...

...und wer besser schießt behĂ€lt am Ende Recht. Cranston biss ins Gras und Rollins zog weiter auf die Hauptstraße hinaus.

Dort war "Evil Eye" Kilmister gerade auf dem Weg zu dem Mexikaner Pepe, der den Marshal hinterrĂŒcks erschossen hatte. Der in seiner abendlichen Betrachtung der sich reinwaschenden Saloondamen gestörte und darĂŒber wirklich nicht erfreute Barbier vertrat ihm den Weg und fuchtelte wild mit dem rasiermesser vor Kilmisters Gesicht herum.

Als er dem Revolverhelden tatsÀchlich einen Schmiss mit der scharfen Klinge verpasste, verlor dieser die Geduld und pumpte dem aufdringlichen Frisör eine Ladung Blei in GedÀrm.

Doch bevor es zu einem wirklich tödlichen Gefecht zwischen Kilmister und Pepe kommen konnte hatte "Sunny" Bill Rollins in einer Seitengasse neben dem BarbiergeschĂ€ft den Ă€lteren der Kane-BrĂŒder entdeckt und kurzerhand aus den Stiefeln geschossen.

Pepe, der sich nun allein gegen die GesetzeshĂŒter wusste, musste alles geben, um seinen Mann stehen zu können. Also steckte er die Schrotflinte weg, riss den SechsschĂŒsser heraus und legte mit einem gezielten Distanzschuss Rollins um, dem seine Deckung hinter den BierfĂ€ssern nichts mehr nĂŒtzte.

Dann machte Pepe mit Deputy Harris Lee kurzen Prozess, der ohne von ihrer Beziehung zu wissen zuvor dessen Geliebte Ms Baker aus Versehen erschossen hatte.

"Evil Eye" Kilmister konnte schließlich auch nichts mehr gegen die mexikanische Dampfwalze Pepe ausrichten und schluckte Staub bevor er auch nur wusste, dass er tot war.
Pepe klopfte sich den Staub ab, wischte das fremde Blut fort und schritt krummbeinig ĂŒber die Hauptstraße auf den Saloon zu, wo er noch ein Wörtchen mit dem bisherigen Besitzer zu reden hĂ€tte.

Die Kane-Gang war Geschichte. Es war Zeit fĂŒr die Karriere eines unbekannten Mexikaners namens Pepe. Die begann er umgehend mit ein paar GlĂ€schen Tequila im Kreis der frisch gereinigten Damen des Saloons.

Der Rattlesnake Observer schrieb am nĂ€chsten Tag einen Artikel ĂŒber die GeschĂ€ftsĂŒbernahme des Saloons durch Schlomo Schlemihl Shoestein und zeigte ein unsittliches Foto des Mexikaners Pepe.

Montag, 31. Oktober 2011

Triple S - Der billigste Fusel im ganzen Westen

Die drei S stehen fĂŒr die Initialen eines berĂŒchtigten Einwohners von Rattlesake, der es auf skrupelloseste Art und Weise vom KrĂ€mer bis zum BĂŒrgermeister gebracht hat.

Hier sehen wir ein weiteres Etablissement seines merkantilen Miniaturimperiums:
Die Drei-S-Bar, wo der billigste Fusel in der schÀbigsten Einrichtung des wilden Westens ausgeschenkt wird.