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1976

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Kalenderübersicht 1976
Januar
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 1 2 3 4
2 5 6 7 8 9 10 11
3 12 13 14 15 16 17 18
4 19 20 21 22 23 24 25
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Februar
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
5 1
6 2 3 4 5 6 7 8
7 9 10 11 12 13 14 15
8 16 17 18 19 20 21 22
9 23 24 25 26 27 28 29
März
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
10 1 2 3 4 5 6 7
11 8 9 10 11 12 13 14
12 15 16 17 18 19 20 21
13 22 23 24 25 26 27 28
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April
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
14 1 2 3 4
15 5 6 7 8 9 10 11
16 12 13 14 15 16 17 18
17 19 20 21 22 23 24 25
18 26 27 28 29 30
Mai
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
18 1 2
19 3 4 5 6 7 8 9
20 10 11 12 13 14 15 16
21 17 18 19 20 21 22 23
22 24 25 26 27 28 29 30
23 31
Juni
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 1 2 3 4 5 6
24 7 8 9 10 11 12 13
25 14 15 16 17 18 19 20
26 21 22 23 24 25 26 27
27 28 29 30
Juli
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 1 2 3 4
28 5 6 7 8 9 10 11
29 12 13 14 15 16 17 18
30 19 20 21 22 23 24 25
31 26 27 28 29 30 31
August
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1
32 2 3 4 5 6 7 8
33 9 10 11 12 13 14 15
34 16 17 18 19 20 21 22
35 23 24 25 26 27 28 29
36 30 31
September
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
36 1 2 3 4 5
37 6 7 8 9 10 11 12
38 13 14 15 16 17 18 19
39 20 21 22 23 24 25 26
40 27 28 29 30
Oktober
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
40 1 2 3
41 4 5 6 7 8 9 10
42 11 12 13 14 15 16 17
43 18 19 20 21 22 23 24
44 25 26 27 28 29 30 31
November
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
45 1 2 3 4 5 6 7
46 8 9 10 11 12 13 14
47 15 16 17 18 19 20 21
48 22 23 24 25 26 27 28
49 29 30
Dezember
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
49 1 2 3 4 5
50 6 7 8 9 10 11 12
51 13 14 15 16 17 18 19
52 20 21 22 23 24 25 26
53 27 28 29 30 31
1976
Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle im Gefängnis Stuttgart-Stammheim erhängt aufgefunden.
Mit dem Tod von Mao Zedong endet die Kulturrevolution in der VR China.
Hector-Pieterson-Mahnmal
Hector-Pieterson-Mahnmal
Aufstand in Soweto gegen die Apartheid in Südafrika (Hector Pieterson Memorial)
Kakuei Tanaka
Kakuei Tanaka
Der Lockheed-Skandal führt international zu vielen Rücktritten, darunter Kakuei Tanaka, Premierminister von Japan.
1976 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2729
Armenischer Kalender 1424–1425
Äthiopischer Kalender 1968–1969
Badi-Kalender 132–133
Bengalischer Kalender 1382–1383
Berber-Kalender 2926
Buddhistischer Kalender 2520
Burmesischer Kalender 1338
Byzantinischer Kalender 7484–7485
Chinesischer Kalender
 – Ära4672–4673 oder
4612–4613
 60-Jahre-Zyklus

Holz-Hase (乙卯, 52)–
Feuer-Drache (丙辰, 53)

Französischer
Revolutionskalender
CLXXXIVCLXXXV
184–185
Hindu-Kalender
 Vikram Sambat 2032–2033
 Shaka Samvat 1898–1899
Iranischer Kalender 1354–1355
Islamischer Kalender 1395–1397
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Shōwa 51
 – Kōki2636
Jüdischer Kalender 5736–5737
Koptischer Kalender 1692–1693
Koreanischer Kalender
 Dangun-Ära 4309
 Juche-Ära 65
Minguo-Kalender 65
Olympiade der Neuzeit XXI
Seleukidischer Kalender 2287–2288
Thai-Solar-Kalender 2519

Im Jahr 1976 endet die langjährige diktatorische Herrschaft von Mao Zedong mit seinem Tod im September. In Deutschland bleibt nach der Bundestagswahl am 3. Oktober Helmut Schmidt Bundeskanzler einer SPD-FDP-Koalition. In den USA wird Jimmy Carter zum neuen Präsidenten gewählt. Im Sommer wird die Nationalmannschaft der Tschechoslowakei Fußball-Europameister.

Jahreswidmungen

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Politik und Weltgeschehen

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Operation Entebbe

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  • 27. Juni: Nach einer Zwischenlandung in Athen wird ein Air-France-Flugzeug auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris von vier Terroristen, darunter zwei Deutschen, nach Entebbe in Uganda entführt. (vgl. Operation Entebbe)
  • 4. Juli: Aus Israel nach Uganda eingeflogene Eliteeinheiten befreien in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli am Flughafen von Entebbe 102 Geiseln der am 27. Juni entführten Air-France-Maschine. Bei der Befreiungsaktion sterben sieben Terroristen, drei israelische Geiseln sowie ein israelischer und 20 ugandische Soldaten.

Bundesrepublik Deutschland

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Deutsche Demokratische Republik

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Palast der Republik
Erich Honecker

Großbritannien/Island

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Übriges Europa

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Dekolonisierung in Afrika

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Vereinigte Staaten von Amerika

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Internationale Abkommen

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  • 6. Mai: Algerien und die Bundesrepublik Deutschland schließen ein Luftverkehrsabkommen.

Internationale Organisationen

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Apple I

Wissenschaft und Technik

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Weltraumforschung

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Das erste Bild des Viking 1 Lander von der Oberfläche des Mars (es zeigt den Landungsfuß des Landers).
  • 19. Juni: Die unbemannte NASA-Sonde Viking 1 schwenkt in eine Umlaufbahn um den Planeten Mars ein. Am 20. Juli gelingt einer Tochtersonde genau 11 Monate nach dem Start von Cape Canaveral die erste erfolgreiche Landung auf dem Mars in der Landschaft Chryse Planitia. Am 3. September landet auch Viking II in der Ebene Utopia Planitia.
  • 25. Juli: Viking 1 fotografiert aus 1873 km Höhe eine Erhebung mit einer Länge von 3 Kilometern und einer Breite von 1,5 Kilometern, die auf der Abbildung an ein menschliches Gesicht erinnert, das sogenannte „Marsgesicht“.
  • 3. September: Die zweite Sonde Viking 2 landet erfolgreich in der Ebene Utopia Planitia auf dem Mars.

Naturwissenschaften und Paläontologie

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Informatik und Telekommunikation

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  • 6. Februar: Der CN Tower in Toronto wird nach über dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und löst mit 553,33 Metern Höhe den Fernsehturm Ostankino in Moskau als höchstes freistehendes Bauwerk der Welt ab. Der Turm wurde zur Verbesserung der Funkübertragung errichtet und soll ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
  • Die Wurzeln von Emacs – einer Familie von Texteditoren – entstehen am MIT.
  • Fairchild veröffentlicht mit der Channel F die erste mikroprozessorgesteuerte Spielkonsole.

Lehre und Forschung

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  • 2. Januar: In der San-Lorenzo-Basilika in Florenz werden unbekannte Fresken freigelegt, die eventuell von Michelangelo stammen.

Musik und Theater

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Ein Schild warnt vor giftigen Substanzen, ein zweites verbietet den Zutritt, Pressebild vom 11. Juli 1976

Naturkatastrophen

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  • 3. Januar: Der Capella-Orkan entlang der Nordseeküsten von Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark und England verursacht vielerorts die höchste Sturmflut des 20. Jahrhunderts und fordert 82 Todesopfer.
  • 4. Februar: Bei einem Erdbeben in Guatemala sind 22.778 Tote zu beklagen.
  • 6. Mai: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien kommen 989 Menschen ums Leben, rund 2.400 werden verletzt. Etwa 80.000 Menschen in 77 Gemeinden sind von den Erdbeben-Zerstörungen betroffen, 45.000 verlieren ihre Häuser beziehungsweise Wohnungen. Die im Epizentrum liegenden Orte Gemona del Friuli und Venzone erleiden schwere Zerstörungen. Sie werden in der Folge nach alten Photos wieder aufgebaut.
  • 25. Juni: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 auf Neuguinea kommen offiziell 442 Menschen ums Leben, 5000–9000 Menschen werden vermisst.
  • 27. Juli: Bei einem Erdbeben im chinesischen Tangshan kommen nach offiziellen Angaben etwa 242.000 Menschen ums Leben; Schätzungen gehen aber von bis zu 650.000 Toten aus. Es ist damit das verheerendste Erdbeben des 20. Jahrhunderts und das zweitverheerendste Erdbeben der Menschheitsgeschichte.
  • 31. Juli: Durch ein stationäres Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen im US-Bundesstaat Colorado tritt der Big Thompson River über die Ufer. Durch die Flutwelle werden 143 Menschen getötet, 400 Autos und 418 Häuser werden zerstört.
  • 16. August: Ein Erdbeben der Stärke 7,9 in Mindanao auf den Philippinen fordert etwa 8.000 Tote, die darauf folgenden Tsunamis richten weitere enorme Schäden an.
  • 24. November: Bei einem Erdbeben bei Muradiye im Osten der Türkei kommen rund 5000 Menschen in der Türkei und dem Iran ums Leben.

Flugzeugkatastrophen

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Bauwerkseinstürze

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Der Bruch des Teton-Staudammes
  • 5. Juni: Der Bruch des Teton-Staudamms in Idaho, USA, kostet elf Menschen und 13.000 Nutztieren das Leben. Der bei der Überflutung der Region angerichtete Schaden wird auf eine Milliarde US-Dollar beziffert.
Die eingestürzte Reichsbrücke
  • 1. August: Die 1937 errichtete Reichsbrücke über die Donau, eines der am meisten befahrenen Straßenstücke Wiens, stürzt ein. Da der Einsturz in den frühen Morgenstunden vor 5 Uhr passiert, kommt nur ein Mensch ums Leben.

Natur und Umwelt

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Olympische Spiele

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schneemannmaskottchen
Das Maskottchen der Olympischen Winterspiele 1976
Nadia Comăneci, 1976
    • 18. Juli: Die 14-jährige Rumänin Nadia Comăneci erhält in Montreal als erste Turnerin überhaupt die Note 10,0 am Stufenbarren. Dies ist auch das erste Mal, dass eine perfekte 10 im Turnen überhaupt erreicht wird. Die Note wird auf der Anzeigetafel als 1,00 angezeigt, weil die Tafeln eine zweistellige Note nicht darstellen können: Die Höchstnote 10,0 gilt bis dahin als unerreichbar.
    • Herausragende Sportler der Sommerspiele von Montreal sind der sowjetische Turner Nikolai Andrianow mit viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze sowie der US-Schwimmer John Naber, der viermal Olympiasieger und einmal Silbermedaillengewinner wird. Bei den Damen ragen die DDR-Schwimmerin Kornelia Ender mit viermal Gold und einmal Silber und die rumänische Turnerin Nadia Comăneci mit drei Goldmedaillen, einer Silber- und einer Bronzemedaille heraus. Als bisher einziger Gastgeber von Olympischen Sommerspielen bleibt Kanada ohne Olympiasieg.
  • 1. August: Bei der Schlussfeier ist statt der Königin der Generalgouverneur von Kanada, Jules Léger, anwesend.

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Preisverleihungen

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Danilo Di Luca
Nicolas Vouilloz
Aylin Aslım
  • 1. März: Alex Debón, spanischer Motorradrennfahrer
  • 1. März: Kamau, brasilianischer Rapper, Mathematiker und Profiskateboarder
Mario D. Richardt
Roxanne Hall
Wladimir Klitschko
Samu Haber
  • 2. April: Samu Haber, finnischer Sänger und Liedtexter
  • 2. April: Katja Rost, deutsche Sozialwissenschaftlerin († 2026)
  • 4. April: Nils Brunkhorst, deutscher Schauspieler und Sänger
Daniel Caspary
  • 4. April: Daniel Caspary, deutscher Politiker und Mitglied im EU-Parlament
  • 4. April: Patrick Dewayne, deutscher Schauspieler, Musiker, Moderator, Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor
  • 4. April: Emerson, brasilianischer Fußballspieler
  • 4. April: Elvir Rahimić, bosnisch-herzegowinischer Fußballspieler
  • 5. April: Kai Michalke, deutscher Fußballspieler
  • 5. April: Alias, US-amerikanischer Rapper († 2018)
  • 5. April: Kim Collins, Leichtathlet von den St. Kitts und Nevis-Inseln
Fernando Morientes
Ruth Moschner
Sabina Hank
Sandra Nasić