Zum Inhalt springen

Amtsgericht Langenburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Amtsgericht Langenburg mit Sitz in Langenburg ist eines von 108 Amtsgerichten in Baden-Württemberg. Es ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit.[1]

Amtsgerichtsbezirk

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichtes Langenburg gehören die Städte und Gemeinden Blaufelden, Gerabronn, Kirchberg an der Jagst, Langenburg, Rot am See, Schrozberg und Wallhausen.

Gerichtsgebäude

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amtsgericht befindet sich in der Bächlinger Straße 35 in Langenburg.

Zuständigkeit und Aufgaben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amtsgericht ist erstinstanzliches Zivil-, Familien- und Strafgericht. Beim Amtsgericht wird außerdem das Vereins- und Güterrechtsregister geführt. Als Vollstreckungsgericht ist es zuständig für alle Vollstreckungssachen, bei denen der Schuldner seinen Wohnsitz im Gerichtsbezirk hat.

Übergeordnete Gerichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Instanzenzug übergeordnet sind dem Amtsgericht Langenburg das Landgericht Ellwangen, das Oberlandesgericht Stuttgart und der Bundesgerichtshof.

Im Königreich Württemberg wurde 1819 die Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung umgesetzt und in jedem Oberamt ein Oberamtsgericht gebildet. Im konkreten Fall war Gerabronn Sitz des Oberamtes Gerabronn für die Verwaltung und Langenburg Sitz des Oberamtsgerichtes Langenburg für dieses Oberamt. Im Rahmen der Reichsjustizgesetze wurden 1879 reichsweit Amtsgerichte gebildet. Das Oberamtsgericht Langenburg wurde aufgehoben und das Amtsgericht Langenburg neu gebildet. Es war dem Landgericht Hall zugeordnet. Im Jahr 1880 hatte es 29.100 Gerichtseingesessene und zwei Richterstellen.[2]

1931 wurde das Landgericht Hall aufgehoben und das Amtsgericht Crailsheim dem Landgerichts Ellwangen zugeordnet.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Justiz.Baden-Württemberg.de. Abgerufen am 19. August 2012.
  2. ↑ Carl Pfafferoth: Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfassung 1880, S. 467, Digitalisat.

Koordinaten: 49° 15′ 9,5″ N, 9° 50′ 58,3″ O