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BBÖ VT 30

Gesichtet
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BBÖ VT 30
DR 721II
Nummerierung: BBÖ VT 30.01
DR 721II
Anzahl: 1
Hersteller: HauptwerkstÀtte Floridsdorf (Jedlesee)
Baujahr(e): 1924
Ausmusterung: 1939
Achsfolge: 1A
Gattung: CivT
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
LĂ€nge: 9.660 mm
LĂ€ngeÂ ĂŒber Puffer: 10.470 mm
Höhe: 3.800 mm (bis Dachscheitel)
Gesamtachsstand: 5.000 mm
Raddurchmesser: 1.005 mm
Dienstmasse: leer: 13.800 kg
besetzt: 18.600 kg
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Installierte Leistung: 38 kW (52 PS)
Motortyp: Fross BĂŒssing Lastwagenmotor
Motorbauart: Vierzylinder-Viertakt-Ottomotor
Nenndrehzahl: 900/min
LeistungsĂŒbertragung: mechanisch mit Dreiganggetriebe
Zugbremse: Vakuumbremse Bauart Hardy
Zugbeeinflussung: Handbremse
SitzplÀtze: 48
Klasse(n): 3.

Der VT 30 war ein Verbrennungstriebwagen der Bundesbahnen Österreich (BBÖ). Er entstand 1924 in der HauptwerkstĂ€tte Floridsdorf (Jedlesee) durch Umbau aus dem ehemaligen Wiener Stadtbahnwagen 35-327 der Gattung Cu.[1]

Geschichte und technische Daten

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Nach seiner Ablieferung wurde das Fahrzeug der Zugförderungsstelle Mistelbach zugewiesen und dort bis 1936 eingesetzt. 1938 wurde es von der Deutschen Reichsbahn ĂŒbernommen und als 721 in Zweitbesetzung bezeichnet. Laut Bestandslisten ist der Wagen am 11. Juli 1939 ausgemustert worden.[2]

Auf einer der beiden Plattformen des Spenderwagens wurde die Maschinenanlage, bestehend aus einem Vierzylinder-Viertakt-Ottomotor und einem mechanischen Dreiganggetriebe, platziert. Der Antriebsmotor leistete bei einer Drehzahl von 900 min−1 38 kW (52 PS). Er besaß einen Vergaser von Pallas und eine MagnetzĂŒndung von Bosch. Angelassen wurde der Motor elektrisch, er konnte zudem durch eine abnehmbare Handkurbel gestartet werden.

Vom Motor wurde ĂŒber eine fußbediente Einscheibentrockenkupplung ein mechanisches Schaltgetriebe mit den drei Gangstufen 8/20/40 km/h angetrieben. Die einzelnen GĂ€nge wurden durch Radverschiebungen geschaltet. Im mechanischen Getriebe enthalten war auch das Wendegetriebe. Von seinem Ausgang wurde die dem Antriebsmotor nĂ€her gelegene Achse durch eine doppelte Rollenkette angetrieben. Die KĂŒhlwasserbehĂ€lter und deren KĂŒhler waren ebenso wie der Tank des Wagens auf dem Wagendach untergebracht. Das ergab ein natĂŒrliches GefĂ€lle fĂŒr die Zufuhr des Kraftstoffes zum Motor.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Alfred Horn: 90 Jahre Stadtbahn, 10 Jahre U-Bahn. Bohmann-Verlag, Wien 1988, ISBN 3-7002-0678-X, S. 91–92.
  2. ↑ Heinz R. Kurz: Die Triebwagen der Reichsbahn-Bauarten, EK-Verlag, Freiburg 2013, ISBN 978-3-88255-162-4, Seite 222