Cadillac DeVille
| Cadillac Coupé DeVille Sedan Deville | |
|---|---|
| Produktionszeitraum | 1959â2005 |
| Klasse | Oberklasse |
| Karosserieversionen | Limousine, Coupé, Cabriolet |
| VorgÀngermodell | Cadillac Series 62 |
| Nachfolgemodell | Cadillac DTS |
Der Cadillac DeVille (auch: Cadillac De Ville, de Ville und deVille von franz. die Stadt) war eine Baureihe der zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehörenden Marke Cadillac. Nachdem zuvor bereits bestimmte Ausstattungslinien anderer Cadillac-Modelle die Zusatzbezeichnung DeVille erhalten hatten, wurde der Cadillac DeVille ab 1959 zu einer eigenstĂ€ndigen Modellreihe, die bis 2005 in verschiedenen Serien als zweitĂŒriges Coupe DeVille und als viertĂŒrige Limousine Sedan DeVille angeboten wurde; zeitweise war auch ein viersitziges Cabriolet im Programm. Cadillac konkurrierte mit dem DeVille vor allem gegen die Continental- und Town-Car-Modelle der Ford-Marke Lincoln und mit Chryslers Imperial-Reihe. Der DeVille war ĂŒber viele Jahre hinweg der meistverkaufte Luxuswagen US-amerikanischer Herkunft. Die Positionierung der Baureihe innerhalb der Cadillac-Modellpalette wechselte im Laufe der Jahre mehrfach.
Insbesondere das Coupe DeVille wird vielfach in Musiktiteln oder Filmen erwÀhnt, darunter in Chuck Berrys 1955 erschienenem Lied Maybellene.
Modellbezeichnung Coupe DeVille
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bezeichnung Coupe DeVille nimmt auf eine Karosseriebauform Bezug, die in Oberklasse-Automobilen in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts verbreitet war. Typisch fĂŒr ein CoupĂ© de Ville (französisch fĂŒr StadtcoupĂ©, Englisch auch: Town Car) war ein offenes Abteil fĂŒr den Chauffeur und ein davon getrenntes Fahrgastabteil mit festem Dach. CoupĂ©s de Ville gab es bereits im 19. Jahrhundert als Aufbauten fĂŒr Pferdekutschen. Im Automobilbereich wurden sie ĂŒblicherweise als ReprĂ€sentationsfahrzeuge verwendet.[1]
Karosserien im CoupĂ©-de-Ville-Stil waren keine Besonderheit Cadillacs. Bis zum Zweiten Weltkrieg boten zahlreiche unabhĂ€ngige Karosseriebauunternehmen sowohl in den USA als auch in Europa derartige Aufbauten an, wobei Chassis von jedem beliebigen Oberklassehersteller verwendet wurden. Fahrgestelle von Rolls-Royce, Bentley oder Packard wurden hĂ€ufig als CoupĂ©s de Ville eingekleidet. In den 1930er-Jahren hatte Cadillac einige Jahre lang CoupĂ©-de-Ville-Aufbauten fĂŒr seine Sechzehnzylinder-Modelle im Angebot. Sie wurden ĂŒblicherweise als Town Car bezeichnet und von Fleetwood gefertigt.
FĂŒr die ab 1949 als CoupĂ© de Ville bezeichneten Modelle griff Cadillac zwar die Bezeichnung dieser speziellen Karosserieform auf, es waren aber keine CoupĂ©s de Ville im technischen Sinne, weil bei ihnen das Fahrer- und das Passagierabteil eine Einheit bildeten und fest ĂŒberdacht waren.
Die Schreibweisen variieren. Neben âDeVilleâ finden sich in verschiedenen Werkspublikationen auch die Schreibweisen âDe Villeâ, âdeVilleâ und âde Villeâ.
Vorgeschichte: Cadillac Series 62 DeVille
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Der Begriff DeVille erschien bei Cadillac in der Nachkriegszeit erstmals 1949. In diesem und in den folgenden acht Jahren war der Cadillac de Ville kein eigenstÀndiges Modell. Er war vielmehr lediglich eine besonders hochwertig ausgestattete Version des Cadillac Series 62.[2]
In den 1940er- und 1950er-Jahren war die Modellpalette von General Motorsâ Luxusmarke Cadillac in vier Baureihen eingeteilt, die spĂ€ter auf drei reduziert wurden. Bis 1951 war die Series 61 Cadillacs Basismodell. DarĂŒber rangierte als mittlere Baureihe die Series 62, die 1952 zur Basislinie wurde, nachdem zuvor die Fertigung der Series 61 eingestellt worden war. Beide Reihen war als zweitĂŒriges CoupĂ© und als viertĂŒrige Limousine erhĂ€ltlich. Das nĂ€chsthöhere Marktsegment belegte die Series 60, die nur als viertĂŒrige Limousine angeboten wurde. Die ReprĂ€sentationsfahrzeuge der Series 75 schlieĂlich waren fĂŒr den Chauffeurbetrieb vorgesehen. Cadillac verfolgte in dieser Zeit das Konzept der Einheitskonstruktion. Das bedeutet, dass alle vier Modelle technisch und stilistisch jeweils auf der gleichen Konstruktion basierten. Sie unterschieden sich durch unterschiedliche RadstĂ€nde, durch Ă€uĂere und innere Dekorelemente sowie durch die Ausstattung voneinander.[3]
Der Motorama-Prototyp
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Cadillacs erstes Coupe de Ville (noch in getrennter Schreibweise) war ein Showcar, das im Januar 1949 auf der Motorama-Ausstellung in New York City öffentlich gezeigt wurde. Es war ein zweitĂŒriges Stufenheck coupĂ© mit vier SitzplĂ€tzen auf der Basis des langen Series-60-Chassis. Das Coupe de Ville hatte ein von der ĂŒbrigen Karosserie farblich abgesetztes Hardtopdach und keine fest stehende B-SĂ€ule. Das Stufenheck-Design war eine Neuerung, denn Cadillacs Serien-CoupĂ©s hatten zu dieser Zeit ein FlieĂheck. Das de-Ville-Showcar hatte eine einteilige vordere Windschutzscheibe, ein dreiteiliges Heckfenster, das in die C-SĂ€ule seitlich hineingezogen war, und auffĂ€llige Chromornamente. Im Innenraum war er mit einem Telefon und Schreibvorrichtungen wie einem DiktiergerĂ€t ausgestattet. Das Auto blieb in dieser Form ein Unikat. Es war bis 1957 regulĂ€r in Betrieb und wird heute gelegentlich auf Ausstellungen gezeigt.
Die Serienversionen
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Cadillac ĂŒbernahm in der Folgezeit einige Elemente des Showcars fĂŒr die Serienversion des DeVille, die auf dem kĂŒrzeren Chassis der Series 62 basierte. Wie das Showcar, war auch die Serienversion des de Ville ein StufenheckcoupĂ©. Auch die Gestaltung der hinteren Seitenfenster wurde ĂŒbernommen.
Das Serienmodell fĂŒhrte Cadillac in der zweiten HĂ€lfte des Modelljahres 1949 ein, das im Herbst 1948 begonnen hatte. Das Coupe DeVille stand neben dem ebenfalls zweitĂŒrigen Club Coupe, das in diesem Jahr noch eine FlieĂheckkarosserie hatte. Anders als das Club Coupe war es serienmĂ€Ăig mit elektrischen Fensterhebern und lederbezogenen Sitzen ausgestattet. Das Coupe DeVille kostete mit 3497 USâ$ knapp 500 USâ$ mehr als das Club Coupe und erreichte annĂ€hernd den Preis des Series-62-Cabriolets. Im (kurzen) ersten Modelljahr entstanden 2150 Exemplare des Coupe de Ville.
In den folgenden Jahren machte der DeVille alle stilistischen Ănderungen mit, die Cadillac an der Series 62 vornahm. Das betraf die Gestaltung der Windschutzscheiben, die nach und nach die Formen von Panoramascheiben annahmen, ebenso wie die Entwicklung der Heckflossen. Mit dem Modelljahr 1950 entfiel die zweitĂŒrige FlieĂheckversion der Series 62. Das zweitĂŒrige Basismodell der Baureihe, das zunĂ€chst weiterhin Club Coupe und ab 1952 nur noch Coupe hieĂ, war nun ebenso wie der DeVille ein HardtopcoupĂ© mit Stufenheck und ohne B-SĂ€ule. Beide Modelle unterschieden sich Ă€uĂerlich vor allem durch individuelle Chromapplikationen und durch ihre Ausstattung, die im Fall des Coupe DeVille deutlich höherwertig war. Preislich lag das Coupe DeVille regelmĂ€Ăig 400 bis 500 USâ$ ĂŒber dem BasiscoupĂ©. Von beiden Versionen entstanden jĂ€hrlich annĂ€hernd gleich viele Exemplare.
Zum Modelljahr 1956 fĂŒhrte Cadillac eine viertĂŒrige Version des DeVille ein, die die Bezeichnung Series 62 Sedan DeVille erhielt. Sie ergĂ€nzte den Series 62 Four Door Sedan, der dadurch zum viertĂŒrigen Basismodell der Marke wurde. Analog zum Coupe DeVille, war auch der Sedan DeVille hochwertiger ausgestattet als das Basismodell. Der Series 62 Sedan DeVille hatte ein Hardtopdach, also nicht die durchgehende B-SĂ€ule des regulĂ€ren Series 62 Four Door Sedan dieser Zeit. Es hatte auch kein drittes Seitenfenster zwischen der hinteren TĂŒr und dem Dachabschluss und wirkte dadurch sportlicher als das Basismodell. Der Series 62 Sedan DeVille gilt als das erste in Serie gefertigte viertĂŒrige Hardtop-Limousine. Er verkaufte sich in seinem ersten Modelljahr deutlich besser als das Basismodell; mit 41.732 Exemplaren ĂŒberstieg seine Produktion die des Basismodells um mehr als 50 Prozent. Auch in den folgenden zwei Jahren blieb der Series 62 Sedan erfolgreich.
1959â2005: Cadillac DeVille als eigenstĂ€ndige Baureihe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Angeregt durch den groĂen Erfolg des Coupe DeVille und des Sedan DeVille, gliederte Cadillac die DeVille-Modelle beginnend mit dem Baujahr 1959 aus der Series-62-Reihe aus. Der DeVille wurde damit eine eigenstĂ€ndige Baureihe, die anfĂ€nglich die Modellbezeichnung Series 63 erhielt.[2][4] Er war ĂŒber der Series 62, aber unter der Series 60 Special positioniert. Das blieb auch ĂŒber 1964 hinaus so, als die Series 62 entfiel und durch die Modellreihe Calais ersetzt wurde. Erst als Cadillac 1977 im Zuge des sogenannten Downsizing eine kleiner dimensionierte Neuauflage seiner Standardmodelle einfĂŒhrte, entfiel die Baureihe Calais. Dadurch wurde der DeVille in CoupĂ©- und Limousinenversion zu Cadillacs Basismodell, ĂŒber der eine inzwischen als Fleetwood Brougham bezeichnete Luxusversion rangierte. Die letzten Versionen des DeVille, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts angeboten wurden, waren wiederum die Spitzenmodelle der Marke.
Erste Generation: 1959â1960
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 1. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Coupe DeVille (1959) | |
| Produktionszeitraum | 1959â1960 |
| Karosserieversionen | Coupé, Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 6,4 Liter (239â250 kW) |
| LĂ€nge | 5639â5715Â mm |
| Breite | |
| Höhe | |
| Radstand | 3289â3302Â mm |
| Leergewicht | 2036â2138Â kg |
Die erste Generation des DeVille entsprach technisch und stilistisch den Fahrzeugen der Series-62-Reihe. ĂuĂerlich gab es nur geringfĂŒgige Abweichungen, vor allem bei den Emblemen und den SchriftzĂŒgen auf der Karosserie. Die DeVilles wurden als zweitĂŒriges CoupĂ© und viertĂŒrige Limousinen angeboten. Cabriolets gab es in der DeVille-Reihe nicht; sie wurden nur in der Series 62 sowie â mit verbesserter Ausstattung und deutlich höherem Preis â als Eldorado Biarritz angeboten.
Design
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cadillacs Modelljahrgang 1959 war aufgrund seines Karosseriedesigns auĂergewöhnlich. Wegen der markant gestalteten Heckflossen galten diese Modelle als âdas automobile Symbol der 1950er-Jahreâ; sie waren âgleichzeitig Höhepunkt und Schlusswort der wildesten Styling-Epoche in der Geschichte des Automobils.â[5]
Das Design des Modelljahrgangs 1959 war die letzte regulĂ€re Arbeit des langjĂ€hrigen GM-Gestalters Harley Earl. Stilistisch hatten die Autos keinen Bezug zu den VorgĂ€ngermodellen. Die fĂŒr alle Baureihen der Marke im Grunde einheitliche Karosserie war insgesamt niedriger und schlanker als die der wuchtigen 1958er-Modelle. Die Flanken des Autos verjĂŒngten sich zum Heck hin und mĂŒndeten in runden Ăffnungen, die dem Auslass einer FlugzeugdĂŒse nachempfunden waren. Ăber ihnen befanden sich auĂergewöhnlich hohe und spitze Heckflossen, in die auf jeder Fahrzeugseite zwei raketenförmige RĂŒckleuchten integriert waren. Die Heckflossen erreichten in diesem Modelljahr nach Auffassung von Kritikern âbeinahe lĂ€cherlicheâ Dimensionen.[2] Beim neuen Modell waren die HinterrĂ€der von den KotflĂŒgeln abgedeckt und der Vorderwagen war schlanker gestaltet. ZusĂ€tzlich trug der breite hintere StoĂfĂ€nger im Grilldesign an der Seite noch RĂŒckleuchten, die an die AuslĂ€sse von RaketendĂŒsen erinnerten. Ihre Form und Höhe war eine Reaktion auf die von Virgil Exner gestalteten Chrysler-Modelle der Jahre 1957 und 1958, deren Heckflossen höher waren als die der Cadillac-Fahrzeuge. Mit dem Design des 1959er Jahrgangs ging es den GM-Gestaltern darum, die Chrysler-Linien wiederum zu ĂŒbertreffen.[4]
Das Coupe DeVille hatte hinten eine geschwungene, stark geneigte Dachlinie. Bei der Limousine bot Cadillac erstmals zwei verschiedene Formen der Dachgestaltung an: eine als Six Windows bezeichnete Version hatte eine dem CoupĂ© Ă€hnliche geschwungene Dachlinie und auf jeder Fahrzeugseite drei Fenster (FahrertĂŒr, hintere TĂŒr, hinteres Seitenfenster). Daneben war eine Version mit horizontal verlaufendem Dach und groĂer hinterer Panoramascheibe im Angebot. Bei dieser Version war das Heckfenster in die Fahrzeugseiten hinein gebogen und reichte bis zum Abschluss der hinteren TĂŒr. Diese AusfĂŒhrung hatte nur zwei Seitenfenster (jeweils eines in den TĂŒren). Sie wurde deshalb als Four Windows bezeichnet; eine Alternativbezeichnung, die auf das horizontal verlaufende Dach Bezug nimmt, ist Flat Top.
Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der DeVille hatte wie alle ĂŒbrigen Cadillacs auch einen X-förmigen Fahrzeugrahmen, mit dem die Karosserie verschraubt war. Die VorderrĂ€der waren einzeln aufgehĂ€ngt an Doppelquerlenkern, hinten gab es eine Starrachse mit zwei LĂ€ngslenkern und einem Dreieckslenker. Als Antrieb verwendete Cadillac fĂŒr alle DeVille-Modelle einen Achtzylinder-V-Motor, dessen Hubraum auf 6,4 Liter (390 Kubikzoll) erhöht worden war. Die Leistung wurde mit 325 hp angegeben. Eine 345 hp starke Version dieses Motors, die Cadillac ebenfalls im Angebot hatte, wurde nicht regulĂ€r in den DeVille-Modellen eingesetzt; sie war der hochpreisigen Eldorado-Linie vorbehalten.
Ausstattung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Serienausstattung des DeVille war umfangreicher als die der regulÀren Series-62-Modelle. Zum Serienumfang gehörten, Servolenkung, Automatikgetriebe, elektrisch verstellbare Sitze, Scheibenwischer mit zwei Geschwindigkeiten und verchromte Radkappen.[6]
Ănderungen fĂŒr 1960
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr den Modelljahrgang 1960 ĂŒberarbeitete Harley Earls Nachfolger Bill Mitchell das letztjĂ€hrige Design geringfĂŒgig. Er ĂŒbernahm die Grundkarosserie der 1959er Modelle, wandte sich aber jedenfalls in Details von deren stilistischen Extremen ab. Die Heckflossen waren niedriger, und die raketenförmigen Leuchteinheiten entfielen. Stattdessen waren die RĂŒckleuchten bĂŒndig in den Abschluss der Heckflossen integriert. Auch der Schmuck des KĂŒhlergrills wurde versachlicht.[7] Ansonsten blieb das Karosserieangebot unverĂ€ndert. Es gab weiterhin das Coupe DeVille mit flieĂender Dachlinie und den Sedan DeVille mit zwei oder drei Seitenfenstern. Der Motor wurde leicht ĂŒberarbeitet. Der Ălfilter wurde als Kartuschenfilter in der NĂ€he des Starters eingebaut.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cadillacs Standardmodelle der Jahre 1959 und 1960 waren am Markt erfolgreich. Cadillac fertigte im Modelljahr 1959 ĂŒber 142.000 Autos; fast 114.000 davon waren Fahrzeuge der Series 62 und der DeVille-Reihe. 1960 fertigte Cadillac von beiden Baureihen noch einmal 112.175 Fahrzeuge. Die Produktion verteilte sich in beiden Jahren nahezu gleich auf die DeVille-Baureihe und die Series 62. Das erfolgreichste Einzelmodell der DeVille-Reihe war der 6 Window Sedan des Modelljahrs 1960, wĂ€hrend der 4 Window Sedan des gleichen Jahrs das seltenste Modell war.
Ein Coupe DeVille kostete US-$ 5252, der Preis fĂŒr die Sedans betrug US-$ 5498. Damit lagen die DeVilles preislich jeweils etwa US-$ 400 bis 500 ĂŒber den baugleichen Series-62-Modellen. Die Preise blieben fĂŒr 1960 konstant.[3]
Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Coupe DeVille (1959)
- KĂŒhlerverkleidung im Juwelenstil (1959)
- Sedan DeVille 6 Windows (1959)
- Sedan DeVille 4 Windows (sog. Flat Top) (1959)
- Cadillac Sedan DeVille 1960 (links) und 1959 (rechts)
- Coupe DeVille (1960)
- Interieur (1960)
Zweite Generation: 1961â1964
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 2. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Coupe DeVille (1961) | |
| Produktionszeitraum | 1961â1964 |
| Karosserieversionen | Coupé, Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 6,4â7,0 Liter (239â250 kW) |
| LĂ€nge | 5461[8]â5677Â mm |
| Breite | 2019â2029Â mm |
| Höhe | 1430â1438 mm |
| Radstand | 3389Â mm |
| Leergewicht | 2100â2200Â kg |
Die zweite DeVille-Generation stand vier Jahre lang im Programm. Der DeVille war in dieser Zeit durchgĂ€ngig als zweitĂŒriges CoupĂ© DeVille und als viertĂŒriger Sedan DeVille mit vier (Four Window) oder sechs Seitenfenstern (Six Window) erhĂ€ltlich; 1964 kam ein Cabriolet hinzu. Den ViertĂŒrer gab es auĂerdem mit verkĂŒrztem Kofferraum als DeVille Town Sedan (1961) bzw. DeVille Park Avenue (1962 und 1963); diese fĂŒr GroĂstadtkunden gedachten Versionen fanden aber nur sehr geringe Verbreitung.
Stilistisch begann Cadillac mit der neuen Generation des DeVille und seiner Schwestermodelle eine Neuausrichtung:[9] Cadillac sollte sich von dem vielfach als aufdringlich und ĂŒbertrieben empfundenen Design der 1950er-Jahre lösen und kĂŒnftig âschlicht und elegantâ,[10] âweniger verspieltâ[11] und mit âzeitgemĂ€Ăem Understatementâ[12] auftreten. Der Grundentwurf der 1961er-Karosserie entstand im Cadillac Design Studio unter der Leitung von Bill Mitchell; verantwortlicher Designer war Chuck Jordan. Sie orientierten sich an den Pininfarina entworfenen und gebauten exklusiven Luxuslimousinen Eldorado Brougham der Modelljahre 1959 und 1960.[9] Designdetails Ă€nderten sich jĂ€hrlich. Ein besonderes Merkmal der Modelljahre 1961 und 1962 sind die doppelten Heckflossen: Neben den Erhebungen oberhalb der hinteren KotflĂŒgel hat der DeVille in seiner ursprĂŒnglichen Fassung bis 1962 auch im unteren Bereich flossenartige, zur Seite geneigte AuswĂŒchse. Die Idee dieses Skeg Fenders genannten Designmerkmals geht auf das Showcar Cadillac Cyclone von 1959 zurĂŒck.[13] Zum Modelljahr 1963 gab es ein gröĂeres Facelift: Die Skeg Fenders entfielen, und die hinteren KotflĂŒgel waren glattflĂ€chig gestaltet. Die Höhe der Heckflossen wurde reduziert, aber nicht komplett aufgegeben: 1964 war Cadillac der letzte US-amerikanische Serienhersteller, dessen Modelle noch Heckflossen hatte.
Als Antrieb diente 1961 und 1962 ein 6391 cmÂł (390 cui; Bohrung Ă Hub: 101,6 Ă 98,4 mm) groĂer Achtzylinder-V-Motor aus der 331 Series mit 330 SAE-PS brutto. Er war die letzte Entwicklungsstufe der Achtzylinderkonstruktion, die 1948 auf den Markt gekommen war. Zum Modelljahr 1963 wurde diese Konstruktion weitgehend ĂŒberarbeitet; die Motorbezeichnung lautete nun 390 Series. 1963 entsprachen Hubraum und Höchstleistung noch der 1962er Version. Zum Modelljahr 1964 wurde der Hubraum auf 7030 cmÂł vergröĂert, und die Höchstleistung stieg auf 340 PS (ca. 250 kW).
Der DeVille wurde zu Cadillacs erfolgreichster Baureihe. 1962 gehörten mehr als 45 Prozent aller neu hergestellten Cadillacs zur DeVille-Reihe, 1964 machte der DeVille bereits mehr als zwei Drittel der gesamten Cadillac-Produktion aus. Die am besten verkaufte Karosserieversion war ab 1962 jeweils der Four Window Sedan.
- Sedan DeVille Four Window Sedan (1961)
- Sedan DeVille Six Window Sedan (1962)
- Sedan DeVille Four Window Sedan (1963)
- DeVille Convertible (1964)
Dritte Generation: 1965â1970
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 3. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Coupe DeVille (1965) | |
| Produktionszeitraum | 1965â1970 |
| Karosserieversionen | Limousine, Coupé, Cabriolet |
| Motoren | Ottomotoren: 7,0â7,7 Liter (250â276 kW) |
| LĂ€nge | 5690â5715Â mm |
| Breite | |
| Höhe | |
| Radstand | 3289Â mm |
| Leergewicht | 2014â2125Â kg |
Im FrĂŒhjahr 1965 wurde das Coupe DeVille komplett ĂŒberarbeitet, behielt aber seinen Radstand von 3289 mm. Die ausladenden Heckflossen verschwanden und wurden durch kleine senkrechte Flossen ersetzt und die gerundeten Karosserielinien wurden durch ein klares, eckiges Styling abgelöst. Es gab auch einen neuen HeckstoĂfĂ€nger und hohe, lĂ€ngliche RĂŒcklichter. Vorne wurden die nebeneinander angeordneten Doppelscheinwerfer durch ĂŒbereinander liegende verdrĂ€ngt, die einen noch breiteren KĂŒhlergrill ermöglichten.
Es gab gebogene Seitenscheiben und die Limousinen mit B-SĂ€ulen fanden ihren Weg zurĂŒck in die Baureihen Calais und DeVille. Die Wagen der Baureihe 60 Special bekamen ebenfalls B-SĂ€ulen, wobei die Hardtop-Limousinen mit sechs Fenstern entfielen. Der 60 Special bekam auch seinen exklusiven Radstand von 3378 mm zurĂŒck, wĂ€hrend er in den Jahren 1959 bis 1964 nur 3289 mm Radstand gehabt hatte.
Wenn auch die Verkaufszahlen fĂŒr das 1965 elegant ĂŒberarbeitete Coupe DeVille neue Rekorde aufstellten, belegte dieses Modell doch nur den zweiten Platz hinter dem Sedan DeVille. Im Modelljahr 1965 wurden 43.345 Coupe DeVille mit Hardtop und 19.200 DeVille Cabriolets verkauft. Die Modelle 68357-J bis 68367-F des Coupe DeVille kosteten ab Werk zwischen US-$ 5.419 und US-$ 5.639 als Hardtop-CoupĂ©s oder Cabriolets.
Den Hardtop gab es gegen einen Aufpreis von US-$ 121 mit vinylbezogenem Dach. Der Hubraum des Motors war auf 7,0Â l gewachsen und seine Leistung auf 340Â bhp (250Â kW). Alle vier DeVille-Modelle hatten kleine Namensschilder auf den hinteren KotflĂŒgeln ĂŒber den seitlichen Zierleisten. Das hintere Zulassungsschild saĂ in der Mitte des klaren, symmetrischen Fahrzeughecks.
1966 gab es nur kosmetische VerĂ€nderungen an der Karosserie und die DeVille-Serie unterschied sich wiederum durch die Tiffany-Ă€hnlichen Modellschilder an den hinteren KotflĂŒgeln oben. Die Serienausstattung folgte dem Muster der vergangenen Jahre. Cadillac-Schilder und V-förmige Zierleisten vorne und hinten waren die Erkennungszeichen.
WĂ€hrend des Modelljahres 1966 ĂŒberschritten die Verkaufszahlen des sehr populĂ€ren Coupe DeVille erstmals die 50.000er-Grenze, lagen aber immer noch unter denen des viertĂŒrigen Sedan DeVille. Alle geschlossenen DeVille-Modelle hatten verchromte Rahmen und Schachtleisten an den Seitenfenstern. Eine automatische Niveauregulierung war nun serienmĂ€Ăig. Es gab neue Motorhalterungen und ein leiseres, patentiertes Auspuffsystem. Der Hardtop wog 2020 kg, das Cabriolet 2014 kg.
Die Preise waren gegenĂŒber dem Vorjahr gestiegen und rangierten zwischen US-$ 5339 und US-$ 5555. Als das Modelljahr 1966 im Sommer endete, waren 50.580 Coupe DeVille verkauft worden.

1967 wurde das Coupe DeVille ĂŒberarbeitet. AuffĂ€llige Stylingdetails waren eine nach vorne geneigte Fahrzeugfront, eine lange, strukturierte Karosserielinie und neue HeckkotflĂŒgel mit mehr als nur einem kleinen Hinweis auf Heckflossen. Der wabenförmige KĂŒhlergrill erstreckte sich ĂŒber die gesamte Fahrzeugbreite und endete nun schon im dritten Jahr an den ĂŒbereinander angeordneten Doppelscheinwerfern. Rechteckige Parkleuchten fanden sich in Ă€uĂeren Enden des Grills.
GeringfĂŒgig andere Zierleisten und eine etwas komfortablere Innenausstattung unterschied die DeVille-Modelle von den Calais-Modellen. Es gab auch wieder die kleinen Schilder mit der Modellbezeichnung im Tiffany-Stil an den hinteren KotflĂŒgeln. Coupe Deville- und Calais-Modelle erhielten eine neue elegante Dachlinie, die vom Showcar Florentine von der Weltausstellung 1964 in New York inspiriert war.
Wie beim Showcar lieĂ das zurĂŒckgesetzte Glas der Dreiecksfenster das Heckfenster wie ein Segel aussehen.
Die Ausstattungsliste des Coupe DeVille (Modell 1967) enthielt die gleichen Ausstattungen wie beim Calais und zusĂ€tzlich elektrische Fensterheber, ZigarettenanzĂŒnder hinten und zweifach verstellbare Vordersitze. ZusĂ€tzliche Vorteile boten die Cadillac von 1967 mit einem herausziehbaren Sicherungskasten und einer Sicherheitsverriegelung der vorderen Sitzlehnen bei zweitĂŒrigen Modellen.
Im Modelljahr 1969 wurde das Styling an den Eldorado angelehnt. Ănderungen zu vorherigen Modelljahren waren die horizontal angeordneten Doppelscheinwerfer, welche nĂ€her an KĂŒhlergrill rĂŒckten. Die Motorhaube wurde um 64 mm verlĂ€ngert.
Die Ausstellfenster entfielen, da man ein neues BelĂŒftungssystem einfĂŒhrte, was den DeVille nochmal lĂ€nger wirken lieĂ.
Im Innenraum gehörten Armlehnen nun zur Serienausstattung, eine Ausnahme bildet das Cabriolet. Der ZĂŒndschalter wanderte vom Armaturenbrett zur LenksĂ€ule und beinhaltete ein Lenkradschloss.
Vierte Generation: 1971â1976
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 4. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Sedan DeVille (1973) | |
| Produktionszeitraum | 1971â1976 |
| Karosserieversionen | Coupé, Pick-up |
| Motoren | Ottomotoren: 7,7â8,2 Liter (140â276 kW) |
| LĂ€nge | 5735â5867Â mm |
| Breite | 1941â2032Â mm |
| Höhe | 1367 mm |
| Radstand | 3302Â mm |
| Leergewicht | 2121â2287Â kg |
Die vierte Generation des DeVille kam zum Modelljahr 1971 auf den Markt. Die neuen DeVille waren wiederum das Schwestermodell des einfacher ausgestatteten Calais und des luxuriösen Sixty Special. Die DeVille der vierten Generation bauten auf der gleichen Technik wie ihre direkten VorgĂ€nger auf, waren aber nochmal gröĂer und schwerer als sie. Der Radstand wuchs auf 3302 mm, die AuĂenlĂ€nge betrug bei EinfĂŒhrung des Modells 5735 mm und erreichte zuletzt 5860 mm. Die vergröĂerten AuĂenabmessungen machten sich auch im Innenraum bemerkbar: Die Schulterfreiheit dieser DeVille-Generation (1580 mm vorn und 1640 mm hinten) ĂŒbertrifft die aller bis dahin produzierten Cadillacs. Die Karosserie wurde komplett neu gestaltet. Die DeVille waren als zweitĂŒrige CoupĂ©s und viertĂŒrige Limousinen mit Stufenheck erhĂ€ltlich. Der ViertĂŒrer war bis zur Produktionseinstellung eine echte Hardtop-Limousine ohne durchgehende B-SĂ€ule. Das CoupĂ© folgte bis 1973 ebenfalls dem Hardtop-Design; bei den ab 1974 gebauten ZweitĂŒrern gab es aber eine durchgehende B-SĂ€ule. Die hintere Dachverkleidung setzt bei ihnen unmittelbar hinter den TĂŒren an. Die Bauform wurde als Pillared CoupĂ© bezeichnet.[14] Anders als in den vorangegangenen Generationen gehörte kein Cabriolet mehr zur DeVille-Reihe; offene Cadillacs gab es seitdem ausschlieĂlich beim Fleetwood Eldorado.[14] Designdetails wie Leuchten und Dekorteile Ă€nderten sich nahezu jĂ€hrlich. GröĂere Modifikationen kamen 1973 mit der EinfĂŒhrung sogenannter SicherheitsstoĂstangen an der Frontpartie und im folgenden Jahr mit entsprechenden Anpassungen am Heck. Als Antrieb diente anfĂ€nglich der 7729 cmÂł (472 cui) groĂer Achtzylinder-V-Ottomotor, der bereits beim VorgĂ€nger zur Serienausstattung gehört hatte. 1971 leistete er 345 SAE-PS (brutto); nach der Umstellung auf Nettowerte zum Modelljahr 1972 gab Cadillac die Leistung mit 223 bzw. im Modelljahr 1974 mit 208 SAE-PS an. Ab 1975 kam serienmĂ€Ăig ein Achtzylindermotor mit einem Hubraum von 8194 cmÂł (500 cui) zum Einsatz, der bis dahin gröĂte serienmĂ€Ăig in einem PKW eingebaute Motor der Nachkriegszeit.[15] Er leistete in der Vergaserversion 190 SAE-PS,[16] und mit einer 1976 wahlweise erhĂ€ltlichen Kraftstoffeinspritzung von Bendix 215 SAE-PS. Von 1971 bis 1976 entstanden insgesamt 1.074.829 CoupĂ©s und Limousinen der DeVille-Reihe. Damit war der DeVille dieser Generation der am weitesten verbreitete Luxuswagen der Welt.[17] Ungeachtet seines kommerziellen Erfolgs gilt er mit Blick auf seine technischen und stilistischen Eigenheiten als typischer Vertreter der Malaise Era.
- Sedan DeVille (1971)
- Coupe DeVille (1973)
- Coupe DeVille (1974)
- Sedan DeVille (1976)
FĂŒnfte Generation: 1977â1984
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 5. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Coupe DeVille (1980) | |
| Produktionszeitraum | 1977â1984 |
| Karosserieversionen | Coupé, Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 4,1â7,0 Liter (92â143 kW) Dieselmotor: 5,7 Liter (77â88 kW) |
| LĂ€nge | 5613â5618Â mm |
| Breite | 1894â1941Â mm |
| Höhe | 1382â1387 mm |
| Radstand | 3086Â mm |
| Leergewicht | 1714â1896Â kg |
Zum Modelljahr 1977 fĂŒhrte Cadillac die fĂŒnfte DeVille-Generation ein. Nachdem der Calais mit Ablauf des Modelljahrs 1976 entfallen war, war der DeVille Cadillacs neues Einsteigermodell. Das besser ausgestattete Schwestermodell wurde nicht mehr als Sixty Special, sondern als Fleetwood Brougham verkauft.
Die fĂŒnfte DeVille-Generation entstand in einer Phase, die von den Nachwirkungen der ersten Ălpreiskrise geprĂ€gt war. Gesetzliche Regeln zur Begrenzung des Flottenverbrauchs (Corporate Average Fuel Economy, CAFE) zwangen die US-amerikanischen Hersteller dazu, MaĂnahmen zur Senkung des Treibstoffverbrauchs ihrer Fahrzeuge zu ergreifen. General Motors setzte diese Vorgaben unter anderem durch eine Verkleinerung seiner Full-Size-Modelle um. Der Cadillac DeVille gehört zu den ersten Typen, die von diesem Downsizing betroffen waren. Die fĂŒnfte DeVille-Generation hat einen um 216 mm kĂŒrzeren Radstand und ist 250 mm kĂŒrzer als der VorgĂ€nger; zugleich sank das Gewicht um 340 kg. Technische Basis war eine neu konstruierte Version der C-Plattform. Der Wagen hat einen separaten Perimeterrahmen, auf den die Karosserie aufgesetzt ist. Die VorderrĂ€der sind einzeln aufgehĂ€ngt, hinten ist eine Starrachse mit vier Lenkern eingebaut. Der DeVille war als zweitĂŒriges CoupĂ© und als viertĂŒrige Limousine erhĂ€ltlich. Zum Modelljahr 1980 gab es ein gröĂeres Facelift, das vor allem die Gestaltung der Frontpartie und die LinienfĂŒhrung an der C-SĂ€ule. Der DeVille behielt die 1980 eingefĂŒhrte Karosserie bis zur Produktionseinstellung 1984. Die Motorisierung wechselte vielfach. Nachdem der DeVille anfĂ€nglich ein 6965 cmÂł (425 cui) groĂer Achtzylinder-V-Ottomotor, der zum Modelljahr 1980 durch eine Variante mit 6036 cmÂł (368 cui) ersetzt wurde. Im Modelljahr 1981 erhielt der 6,0-Liter-Motor eine Zylinderabschaltung, die dazu fĂŒhrte, dass je nach Belastungssituation vier, sechs oder acht Zylinder arbeiteten. Das System war defektanfĂ€llig und beschĂ€digte den Ruf Cadillacs. Es wurde nach nur einem Jahr wieder eingestellt. Als Alternative war 1981 und 1982 kurzfristig ein Sechszylinder-V-Ottomotor von Buick erhĂ€ltlich. Er war der erste Motor in einem Cadillac seit 70 Jahren, der weniger als acht Zylinder hatte. 1982 schlieĂlich erschien Cadillacs eigener, neu konstruierter Achtzylindermotor mit 4087 cmÂł (249 cui) Hubraum. Als Alternative war ab 1979 ein 5,7 Liter groĂer Dieselmotor erhĂ€ltlich, der leistungsschwach und unzuverlĂ€ssig war.
Der DeVille konnte durch verschiedene Ausstattungsvarianten aufgewertet werden. Dazu gehörten das Cabriolet Roof Treatment fĂŒr das CoupĂ©, die Phaeton Edition und die Ausstattungslinie dâElegance.
- Cadillac Coupe Deville (1977)
- Cadillac Sedan DeVille (1978)
- Cadillac Coupe DeVille (1980)
- Cadillac Sedan DeVille Diesel (1983)
Sechste Generation: 1985â1988
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 6. Generation Cadillac DeVille | |
|---|---|
Cadillac Sedan DeVille (1985) | |
| Produktionszeitraum | 1985â1988 |
| Karosserieversionen | Coupé, Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 4,1â4,5 Liter (92â114 kW) Dieselmotor: 4,3 Liter (62 kW) |
| LĂ€nge | 4953â4991Â mm |
| Breite | 1821Â mm |
| Höhe | 1397 mm |
| Radstand | 2814Â mm |
| Leergewicht | 1588Â kg |
Zum Modelljahr 1985 vollzog Cadillac ein weiteres Downsizing der groĂen Modelle und damit verbunden eine technische Neuausrichtung. Cadillacs neue Volumen-Reihe wurde wesentlich kĂŒrzer und leichter als das alte Modell und erhielt Frontantrieb mit vorn quer eingebauten Motoren. Technische Basis war eine vollstĂ€ndig neu konstruierten Bodengruppe, die als C-Plattform bezeichnet wurde. Der neue DeVille geriet etwa 600 mm kĂŒrzer und bis zu 800 kg leichter als sein direkter VorgĂ€nger. Ungeachtet dessen ist der Passagierraum vorn und hinten nicht kleiner geworden.
Die Karosserie des DeVille wurde unter der Leitung von Irv Rybicki völlig neu gestaltet. PrĂ€gende Designelemente sind glattflĂ€chige Wagenflanken, eine leicht nach vorn abfallende Motorhaube und eine schmale, fast senkrecht stehende C-SĂ€ule mit hohem Heck. Vorn sind Breitbandscheinwerfer eingebaut; die seitlichen Positionsleuchten sind neben den Scheinwerfern angeordnet. Die KĂŒhleröffnung ist mit einem feinmaschigen Gitter verkleidet, das in eine rechteckige, verchromte Maske eingebettet ist. Am Heck sind schmale, senkrecht angeordnete RĂŒckleuchten installiert, ein Stilelement, das Cadillac seit den 1960er-Jahren regelmĂ€Ăig bei seinen Full-Size-Modellen verwendete. Die SicherheitsstoĂstangen sind anders als beim VorgĂ€ngermodell stilistisch in den Karosseriekörper eingebunden.
Standardmotorisierung des DeVille war in allen Modelljahren ein vorn quer eingebauter Achtzylinder-V-Ottomotor aus Cadillacs HT-Reihe, der einen Zylinderblock einer Leichtmetalllegierung und einen Zylinderkopf aus Grauguss hat. Von 1985 bis 1987 war serienmĂ€Ăig eine Version mit 4087 cmÂł (249 cui) Hubraum (HT 4100) erhĂ€ltlich, deren Leistung mit 101 kW (135 PS) angegeben wurde. Zum Modelljahr 1988 ersetzte Cadillac ihn durch eine gröĂere Variante mit 4467 cmÂł (273 cui) Hubraum (HT 4500) und einer Leistung von 116 kW (155 PS). Im Modelljahr 1985 war der DeVille wahlweise mit einem von Oldsmobile konstruierten 4,3 Liter groĂen Sechszylinder-V-Dieselmotor (Baureihe LS2) erhĂ€ltlich. Seine Leistung wurde mit 63 kW (85 PS) angegeben. Nach nur einem Jahr gab Cadillac diese Option auf.
Die Produktion des DeVille begann im Dezember 1983. Im April 1984 wurden die ersten Autos vermarktet; sie waren bereits dem Modelljahr 1985 zugeordnet. Eine höherwertig ausgestattete Variante stand unter der Bezeichnung Cadillac Fleetwood (ohne den bisher verwendeten Zusatz Brougham) im Programm.
- Cadillac Sedan Deville (1985)
- Coupé DeVille mit Standarddach
- Coupé DeVille mit Formal Cabriolet Roof
- Coupé DeVille mit Full Cabriolet
Siebente Generation: 1989â1993
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 7. Generation Sedan DeVille | |
|---|---|
Cadillac Sedan DeVille (1989â1993) | |
| Produktionszeitraum | 1989â1993 |
| Karosserieversionen | Limousine, Coupé |
| Motoren | Ottomotoren: 4,1â4,9 Liter (101â149 kW) Dieselmotor: 4,3 Liter |
| LĂ€nge | 4950â5220Â mm |
| Breite | 1820â1860Â mm |
| Höhe | 1390â1400 mm |
| Radstand | 2810â2890Â mm |
| Leergewicht | 1600â1800Â kg |
Zum Modellwechsel 1984 vollzog die DeVille-Baureihe einen radikalen Wechsel bezĂŒglich Dimensionen und Antrieb. Erstmals findet das bis dahin nur von kompakten Fahrzeugen bekannte Antriebslayout mit quer eingebautem Motor und Frontantrieb hier mit einem V8 den Weg in die Oberklasse.
Zum Endpunkt des Ende der 70er begonnenen allgemeinen Downsizings der Fahrzeugabmessungen kamen auch hier erheblich kompaktere Dimensionen heraus als bei den VorgĂ€ngermodellen. Eine ausgeklĂŒgelte Raumökonomie sorgte allerdings dafĂŒr, dass das im Innenraum nicht zu spĂŒren war.
Zum Modelljahr 1989 besann GM sich wieder ein wenig der klassischen Dimensionen und lieĂ die Limousine Sedan DeVille und den technisch weitgehend identischen Fleetwood wieder etwas wachsen. Zum einen durch die ausschlieĂliche Verwendung der vorher optionalen Variante mit lĂ€ngerem Radstand und zum anderen durch eine Neugestaltung des komplett in Kunststoff gehaltenen Heckteils, dessen RĂŒckleuchtenausleger deutlich weiter nach hinten gezogen wurden. Gewichtsoptimierung und Korrosionsvorsorge geschah hier auch durch die Verwendung von Kunststoff-KotflĂŒgeln. Antriebsseitig blieb es die ganze Zeit ĂŒber bei der sehr komfortabel schaltenden 4-Gang-Wandlerautomatik, der Motor der HT-Baureihe durfte 1989 einen moderaten Hubraumzuwachs von 4,1 auf 4,5 Liter und 1991 noch auf 4,9 Liter erfahren, um der inzwischen ĂŒberlegenen Motorleistung der Konkurrenzmodelle zu begegnen.
Das Fahrwerk bot eine echte EinzelradaufhĂ€ngung und war die ganze Laufzeit ĂŒber auf maximalen Komfort ausgelegt. Optional gab es eine luftdruckunterstĂŒtzte Niveauregulierung fĂŒr die Hinterachse, die allerdings sehr langsam und auch bei abgestellter ZĂŒndung arbeitete. Die Bremsanlage bot vorn innenbelĂŒftete Scheibenbremsen und hinten Trommelbremsen mit einer luftdruckgesteuerten Löseautomatik, das heiĂt die Feststellbremse löste sich selbstĂ€ndig, wenn man den Automatikhebel von P auf R oder D stellt. Zum Aktivieren musste nach wie vor ein Pedal getreten werden. FĂŒr das Modelljahr 1990 gab es erstmals ein Antiblockiersystem im Sedan DeVille. Die Instrumententafel blieb die Laufzeit ĂŒber weitgehend unverĂ€ndert, lediglich das Kombiinstrument gab es mit Skalentacho oder Digitaltacho mit grĂŒnen LED, flankiert von einer groĂen Anzahl an Kontrollleuchten fĂŒr diverse Bordcomputer-Funktionen. Das simple Zweispeichenlenkrad wurde zum Modelljahr 1990 durch eines mit Fahrerairbag getauscht.
- Cadillac Sedan DeVille (1990)
- Cadillac Sedan DeVille (1992)
- Cadillac Sedan DeVille (1993)
- Cadillac Sedan DeVille (1990)
Achte Generation: 1993â1999
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 8. Generation DeVille | |
|---|---|
Cadillac DeVille (1993â1997) | |
| Produktionszeitraum | 1993â1999 |
| Karosserieversionen | Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 4,6â4,9 Liter (149â224 kW) |
| LĂ€nge | 5326â5329Â mm |
| Breite | 1943â1946Â mm |
| Höhe | 1422â1433 mm |
| Radstand | 2891Â mm |
| Leergewicht | 1796Â kg |
Im Herbst 1993 wurde der DeVille ĂŒberarbeitet und erhielt die gleiche GM K-Plattform wie der Seville. Die Karosserie bekam ein Facelift, aber der Radstand blieb mit 2891 mm gleich â im Unterschied zu den 2819 mm des Seville. Die Produktion wurde nach Hamtramck (Michigan) verlegt. Diese Modellgeneration mit lediglich einer Limousine war insbesondere bei Ă€lteren Kunden beliebt.
Den DeVille Concours gab es in Verbindung mit dem neuen Northstar-V8-Motor mit 270 hp (201 kW), wÀhrend die einfacher ausgestatteten Modelle bis 1996 weiterhin mit dem 4,9-Liter-V8-Motor versehen waren. In diesem Jahr erhielt das Basismodell den Northstar-Motor mit geringerer Leistung, der Concours den Hochleistungsmotor mit 300 hp (224 kW). Der DeVille Concours löste den nur 1993 hergestellten Sixty Special ab.
Anfang 1997 erhielt der DeVille eine umfangreiche Modellpflege und die vom Coupe DeVille bekannte Ausstattungslinie d'Elegance, mit der der Cadillac Fleetwood ersetzt werden sollte. Die Modellpflege umfasste Ănderungen an der Karosserie im Bereich der hinteren Radausschnitte sowie eine neue Motorhaube und neue KotflĂŒgel. Dazu gab es neu gestaltete Details wie KĂŒhlergrill, Scheinwerfer, StoĂfĂ€nger und Zierleisten.
Innen gab es eine leicht geĂ€nderte Instrumententafel und neue TĂŒrinnengriffe.

Der Sedan DeVille hieĂ jetzt schlicht âDeVilleâ. Der Wagen erhielt ein neues Armaturenbrett, bei dem die Kanten des Beifahrerairbags nun nicht mehr sichtbar waren, neue TĂŒrinnenverkleidungen mit Seitenairbags sowie das neue OnStar-System.
| Modell | Modelljahr | Hubraum | Motorbaureihe | Motorbauform | max. Leistung | max. Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | 1994â1995 | 4,9Â l | V8 | 200Â hp (149Â kW) bei 4100Â minâ1 | 373Â Nm bei 3000Â minâ1 | |
| 1996â1999 | 4,6Â l | Northstar | 275Â hp (205Â kW) bei 5750Â minâ1 | 373Â Nm bei 4750Â minâ1 | ||
| Concours | 1994 | 270Â hp (201Â kW) | 407Â Nm | |||
| 1995 | 275Â hp (205Â kW) bei 5750Â minâ1 | 373Â Nm bei 4750Â minâ1 | ||||
| 1996â1999 | 300Â hp (224Â kW) bei 6000Â minâ1 | 400Â Nm bei 4400Â minâ1 |
Neunte Generation: 1999â2005
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 9. Generation DeVille | |
|---|---|
| Produktionszeitraum | 1999â2005 |
| Karosserieversionen | Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 4,6 Liter (205â221 kW) |
| LĂ€nge | 5263Â mm |
| Breite | 1892Â mm |
| Höhe | 1440 mm |
| Radstand | 2929Â mm |
| Leergewicht | ab 1721Â kg |
Im August 1999 wurde der Deville seit Herbst 1993 erstmals grundlegend ĂŒberarbeitet, was zur letzten Generation des Modells fĂŒhrte. AuĂen zeigte der Wagen ein aerodynamischeres Design. Im Innenraum erhielt er eine neue Instrumententafel, neue TĂŒrverkleidungen und Sitze. Erstmals kam ein Nachtsichtsystem (âNight Visionâ) zum Einsatz, das ein von einer Infrarotkamera im KĂŒhlergrill aufgezeichnetes Bild in SchwarzweiĂ per HUD in die Frontscheibe spiegelte.
Der DeVille des Modelljahrs 2000 hatte als erstes Serienmodell in den USA LED-RĂŒckleuchten[18] (wie in Europa der im Herbst 1998 auf den Markt gekommene Alfa Romeo 166). Die dâElegance-Ausstattung wurde durch die DHS-(DeVille High Luxury)-Ausstattung ersetzt, die etliche zusĂ€tzliche Ausstattungsdetails wie elektrisch betĂ€tigter Sonnenschutz fĂŒr das RĂŒckfenster und heizbare RĂŒcksitze mit Massagefunktion umfasste.
Der leistungsstĂ€rkste DeVille, der Concours, wurde in DeVille DTS (DeVille Touring Sedan) umbenannt und war mit StabilitĂ€tskontrolle, aktivem Fahrwerk und einer LenkunterstĂŒtzung mit geschwindigkeitsabhĂ€ngiger, elektromagnetisch gesteuerter UnterstĂŒtzungsstĂ€rke[19] (Marketingbegriff von GM: Magnasteer) ausgestattet. Der Luftwiderstandsbeiwert (cw) lag bei 0,30.
Diese letzte Modellgeneration wurde bis Sommer 2005 unverÀndert gebaut und im Herbst 2005 durch den Cadillac DTS ersetzt.
| Modell | Modelljahr | Hubraum | Motorbaureihe | Motorbauform | max. Leistung | max. Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis / DHS | 2000 | 4,6Â l | Northstar | V8 | 275Â hp (205Â kW) bei 5750Â minâ1 | 373Â Nm bei 4750Â minâ1 |
| 2002â2005 | 275Â hp (205Â kW) bei 5600Â minâ1 | 407Â Nm bei 4000Â minâ1 | ||||
| DTS | 1999â2004 | 300Â hp (224Â kW) bei 6000Â minâ1 | 400Â Nm bei 4400Â minâ1 | |||
| 2005 | 290Â hp (216Â kW) bei 5600Â minâ1 | 386Â Nm bei 4400Â minâ1 |
Nachfolger
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Im Herbst 2005 wurde der DeVille durch den Cadillac DTS ersetzt. Die Buchstabenkombination DTS steht dabei fĂŒr DeVille Touring Sedan â benannt nach der höchsten Ausstattung beim DeVille.
Der DTS besaĂ viele Gemeinsamkeiten mit dem DeVille, erhielt jedoch eine Frontpartie mit modifiziertem KĂŒhlergrill und Scheinwerfern sowie eine neu gestaltete Heckpartie. Der Innenraum unterschied sich ebenfalls hinsichtlich der Sitze, des Armaturenbretts und der Innenverkleidung.
Im Mai 2011 wurde die Produktion des DTS eingestellt. Ab Mitte 2012 wurde das Modell durch den Cadillac XTS ersetzt.
Trivia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Modelle aus den 1950er Jahren mit ihren extravaganten Heckflossen sind die bekanntesten Versionen der Modellreihe. Modelle aus dieser Zeit erscheinen immer wieder in Filmen und Musikvideos und sind auch auf Briefmarken[20] abgebildet.
Das Modell von 1962 ist in tĂŒrkisgrĂŒn Teil des Oskar prĂ€mierten Films Green Book â Eine besondere Freundschaft.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Georg Amtmann: Cadillac. Lechner Verlag, Genf 1990, ISBN 3-85049-071-8.
- John Gunnell (Hrsg.): Standard Catalog of American Cars 1946â1975. 4. Auflage. Krause Publications, Iola WI 2002, ISBN 0-87349-461-X.
- James M. Flammang, Ron Kowalke: Standard Catalog of American Cars 1976â1999. 3. Auflage. Krause Publications, Iola WI 1999, ISBN 0-87341-755-0.
- Richard M. Langworth: Automobiles of the 1930s. Beekman House, New York 1980, ISBN 0-517-30994-7.
- Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930â1980. Beekman House, New York 1984, ISBN 0-517-42462-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Cadillac Legacy Vehicles (offizielle Seite historischer Cadillac-Modelle; englisch)
- Fotos von Cadillac-Modellen aus dem Modelljahr 1959, einschlieĂlich eines Coupe DeVille ( vom 11. Dezember 2011 im Internet Archive)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Nick Walker: AâZ of British Coachbuilders 1919â1960. Herridge & Sons, Shebbear 2007, ISBN 978-0-9549981-6-5, S. 212.
- 1 2 3 Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930â1980. Beekman House, New York 1984, ISBN 0-517-42462-2, S. 87.
- 1 2 Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930â1980. Beekman House, New York 1984, ISBN 0-517-42462-2, S. 102 f.
- 1 2 Beschreibung des Cadillac-Jahrgangs 1959 auf der Internetseite www.100megsfree4.com ( des vom 29. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 11. Oktober 2016).
- â Georg Amtmann: Cadillac. Lechner Verlag, Genf 1990, ISBN 3-85049-071-8, S. 24.
- â Verkaufsprospekt von 1959 (abgerufen am 10. Oktober 2016).
- â Georg Amtmann: Cadillac. Lechner Verlag, Genf 1990, ISBN 3-85049-071-8, S. 25.
- â LĂ€ngenangabe fĂŒr den DeVille Town Sedan bzw. DeVille Park Avenue.
- 1 2 James W. Howell, Jeanna Swanson Howell: Cadillac Eldorado. American Classics. 1. Auflage. Motorbooks International, Osceola 1994, ISBN 0-87938-879-X, S. 67
- â James W. Howell, Jeanna Swanson Howell: Cadillac Eldorado. American Classics. 1. Auflage. Motorbooks International, Osceola 1994, ISBN 0-87938-879-X, S. 68.
- â Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930â1980, New York (Beekman House) 1984, ISBN 0-517-42462-2, S. 88.
- â notoriouslyluxury (abgerufen am 12. April 2026).
- â Walter McCall: 80 Years of Cadillac LaSalle, Crestline Publishing, 1992, ISBN 9780879386764;
- 1 2 Richard M. Langworth: Automobiles of the 1930s. Beekman House, New York 1980, ISBN 0-517-30994-7, S. 93.
- â Georg Amtmann: Cadillac. Lechner Verlag, Genf 1990, ISBN 3-85049-071-8, S. 32.
- â Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930â1980. Beekman House, New York 1984, ISBN 0-517-42462-2, S. 107 f.
- â Auto Katalog 20 (1976/77), S. 48.
- â HP Supplies SnapLED Automotive-lighting Assembly for 2000 Cadillac DeVille â News. In: compoundsemiconductor.net. 11. Oktober 1999, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).
- â Andrew Ross: COUNTERTALK FOR THE COUNTERPERSON: Knowledge Building: Magnasteer â Auto Service World. In: autoserviceworld.com. 1. April 2001, abgerufen am 2. August 2018 (amerikanisches Englisch).
- â Briefmarke ( vom 26. September 2011 im Internet Archive) aus Gambia
| « vorher â Zeitleiste der Cadillac-Modelle von 1946 bis 1989 â nĂ€chste » | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ | 1940er | 1950er | 1960er | 1970er | 1980er | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |
| Mittelklasse | Serie 61 | Cimarron | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Series 62 | 6200 | Calais | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Obere Mittelklasse | Seville (1. Serie) | Seville (2. Serie) | Seville (3. Serie) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Oberklasse | Coupe DeVille/Sedan DeVille | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sixty Special Fleetwood | Fleetwood Brougham | Fleetwood | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sixty Special | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Limousinen | Series 75 | 6700 | Fleetwood 75 | FL | FB | Brougham | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Personal Luxury | Fleetwood Eldorado | Fleetwood Eldorado | Eldorado | Eldorado | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Roadster | Allanté | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Luxusklasse | Brougham | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im Zeitraum von 1942 bis 1946 gab es aufgrund des Zweiten Weltkrieges nur eine eingeschrÀnkte zivile Fahrzeugproduktion.
| « vorher â Zeitleiste der Cadillac-Modelle seit 1990 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ | 1990er | 2000er | 2010er | 2020er | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| Mittelklasse | BLS | ATS | CT4 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Obere Mittelklasse | Catera | CTS | CTS | CTS | CT5 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Seville | Seville | Seville | STS | XTS | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Oberklasse | DeVille | DeVille | DeVille | DTS | CT6 | CT6 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Fleetwood | Fleetwood | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sixty Special | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Brougham | Celestiq | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Personal Luxury | Eldorado | Eldorado | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SUV | Optiq | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lyriq | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vistiq | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Escalade IQ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| XT4 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| GT4 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SRX | SRX | XT5 | XT5 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| XT6 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Escalade | Escalade | Escalade | Escalade | Escalade | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Roadster | Allanté | XLR | |||||||||||||||||||||||||||||||||||









