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Florian Bissig

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Florian Bissig (* 12. Juli 1979 in Kilchberg ZH) ist ein Schweizer Anglist, Kulturjournalist und literarischer Übersetzer.

Florian Bissig wuchs in WĂ€denswil am ZĂŒrichsee auf und besuchte die Kantonsschule Freudenberg in ZĂŒrich. Er studierte in ZĂŒrich, Berlin und Austin (USA) Philosophie und Anglistik und promovierte 2015 mit einer Studie zum englischen Dichter Samuel Taylor Coleridge.[1]

Nach Anstellungen an der UniversitĂ€t ZĂŒrich als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er als Redaktor bei verschiedenen Schweizer MedienhĂ€usern. Als Kritiker und Kulturpublizist, unter anderem in den Bereichen Literatur, Philosophie und Musik, schreibt er fĂŒr die Neue ZĂŒrcher Zeitung, NZZ am Sonntag, CH Media, Jazz’n’more und weitere Medien. Zudem ĂŒbersetzt er literarische Werke. FĂŒr sein Übersetzungsprojekt zu Coleridges Lyrik erhielt er 2017 einen Projektbeitrag der UBS Kulturstiftung und 2018 einen Werkbeitrag des Kantons ZĂŒrich.[2][3] In der NZZ am Sonntag schrieb Rezensent Manfred Papst, dass Florian Bissig mit In Xanadu eine "klug zusammengestellte und brillant ĂŒbersetzte Auswahl" der Gedichte Coleridges gelungen sei.[4] FĂŒr seine medial viel beachtete Coleridge-Biografie erhielt er verschiedene ProjektbeitrĂ€ge, unter anderem von der UBS Kulturstiftung (2020), sowie eine Einladung in die Fondation Jan Michalski in Montricher (2021).[5][6] 2024 erhielt er fĂŒr seinen Gedichtband Anchises in Alaska eine literarische Auszeichnung der Stadt ZĂŒrich.[7]

Florian Bissig ist in der Jury des Solothurner Literaturpreises[8], der SRF-Bestenliste[9] sowie des Schreibwettbewerbs des Literaturhauses ZĂŒrich[10] vertreten und Mitglied im Verein Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS). Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Affoltern am Albis.

  • Coleridge and Communication. Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2015, ISBN 978-3-86821-591-5.
  • MauerlĂ€ngs durch die Nacht. Kleine Anthologie der Schweizer Lyrik. Limbus, Innsbruck 2018, ISBN 978-3-99039-131-0.
  • Samuel Taylor Coleridge. Eine Biografie. Dörlemann, ZĂŒrich 2022, ISBN 978-3-03820-113-7.
  • Samuel Taylor Coleridge. In Xanadu. Gedichte. Englisch/Deutsch. Eine Auswahl. Herausgegeben und aus dem Englischen ĂŒbersetzt von Florian Bissig. Dörlemann, ZĂŒrich 2022, ISBN 978-3-03820-112-0.
  • Phillis Wheatley: Nie mehr, Amerika! Gedichte und Briefe. Herausgegeben und aus dem Englischen ĂŒbersetzt von Florian Bissig. Friedenauer Presse, Berlin 2023, ISBN 978-3-7518-0642-8.
  • Anchises in Alaska. Ein Vaterbuch in Versen. Verlag die brotsuppe, Biel 2024, ISBN 978-3-03867-096-4.
  • Spielen, was ist. Gedichte zu Coltrane. Verlag die brotsuppe, Biel 2026, ISBN 978-3-03867-119-0.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Promotionen. UZH, abgerufen am 29. MĂ€rz 2026.
  2. ↑ GeschĂ€ftsberichte UBS Kulturstiftung. UBS, abgerufen am 24. September 2022.
  3. ↑ Der Kanton fördert vielfĂ€ltiges Literaturschaffen. Kanton ZĂŒrich, 19. Juli 2018, abgerufen am 21. September 2022.
  4. ↑ Manfred Papst: Genialer Lyriker, manischer Allesfresser. In: NZZ am Sonntag. 27. November 2022.
  5. ↑ Resident Florian Bissig. Fondation Jan Michalski, abgerufen am 24. September 2022 (englisch).
  6. ↑ JĂŒrgen Kaube: Abschweifen als Beruf. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Oktober 2022 (faz.net [abgerufen am 18. Dezember 2022]).
  7. ↑ Kulturelle Auszeichnungen der Stadt ZĂŒrich 2024. Stadt ZĂŒrich, abgerufen am 29. MĂ€rz 2026.
  8. ↑ Jurymitglieder Solothurner Literaturpreis. Abgerufen am 29. August 2023.
  9. ↑ Die Jury der SRF-Bestenliste. 25. Februar 2022, abgerufen am 21. September 2022.
  10. ↑ Schreibwettbewerb Literaturhaus ZĂŒrich. Abgerufen am 21. September 2022 (Schweizer Hochdeutsch).