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Georg Wittwer

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Georg Wittwer (* 8. April 1932 in Waldshut; † 13. April 2013 in Berlin[1]) war ein deutscher Architekt und ehemaliger Politiker (CDU).

Leben und Beruf

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Nach dem Abitur absolvierte Wittwer zunĂ€chst eine Maurerlehre. Anschließend nahm er ein Studium der Architektur an der Technischen UniversitĂ€t Berlin auf, welches er 1960 mit dem Examen als Diplom-Ingenieur beendete. Er arbeitete in einem ArchitekturbĂŒro in DĂŒsseldorf, war wissenschaftlicher Assistent fĂŒr StĂ€dtebau an der TU Berlin, seit 1967 Mitarbeiter und ab 1971 Leiter der Entwicklungsgesellschaft Wulfen zum Aufbau der Neuen Stadt Wulfen.

Politisches Engagement

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Wittwer engagierte sich bereits in Jugendjahren politisch und schloss sich der CDU an. Von 1981 bis 1986 war Wittwer Senatsdirektor fĂŒr Stadtentwicklung und Umweltschutz (StaatssekretĂ€r) in Berlin. Nachdem Bausenator Franke (CDU) 1986 im Rahmen der sogenannten Antes-Affaire seinen RĂŒcktritt erklĂ€rt hatte, wurde Wittwer zu dessen Nachfolger berufen. In diesem Amt verblieb Wittwer jedoch nur bis MĂ€rz 1989, als Eberhard Diepgen die Berlinwahl 1989 verlor. Zu seinem Nachfolger wurde der SPD-Politiker Wolfgang Nagel ernannt.

Wittwer zog 1989 in das Abgeordnetenhaus von Berlin ein, wo er ab 1991 Vorsitzender des Umweltausschusses war.[2] 1995 zog er sich aus der aktiven Politik zurĂŒck.

  • Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 397.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ehemaliger Berliner Bausenator Georg Wittwer tot (Memento des Originals vom 11. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Nachruf (Memento vom 30. April 2013 im Internet Archive), Homepage des Abgeordnetenhauses von Berlin, abgerufen am 21. April 2013