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Holtwick (Bocholt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Holtwick
Stadt Bocholt
Koordinaten: 51° 30′ N, 6° 35′ OKoordinaten: 51° 29′ 53″ N, 6° 34′ 57″ O
Höhe: 26 m
Fläche: 3,51 km²
Einwohner: 1426 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 406 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 46399
Vorwahl: 02871
Karte
Lage des Stadtteils Holtwick in Bocholt

Holtwick ist ein Stadtteil und Wohnplatz von Bocholt in Nordrhein-Westfalen. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1975[2] war Holtwick eine eigenständige Gemeinde im Amt Liedern-Werth.

Lage, Einwohnerzahl

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Holtwick liegt zwischen dem Stadtteil Hemden im Norden, dem Stadtteil Lowick im Südwesten, dem ehemaligen Stadtkreis Bocholt im Südosten sowie dem Stadtteil Spork im Westen. 2012 lebten in Holtwick 1005 Einwohner.

In Holtwick befand sich bis 1841 das Haus Horst, ab 1802 Landsitz und ab 1816 Hauptwohnsitz der Familie des fürstlich salm-salm’schen Hofkammerrats und Fabrikanten Anton Diepenbrock, der ab 1811 als Maire des Kantons Bocholt amtiert hatte. Unter dessen vielen Kindern wuchsen dort Apollonia Diepenbrock, eine spätere Krankenhausstifterin, Melchior Diepenbrock, der spätere Fürstbischof von Breslau, und Conrad Joseph Diepenbrock, ein Teilnehmer der Deutschen Revolution 1848/1849, auf. In dem Kreis der Familie Diepenbrock verkehrten die Dichter Clemens Brentano und Luise Hensel.[3][4]

  • Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012. Vollständiges Ortslexikon. De Gruyter Saur, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, 33. Ausgabe, Band 1 (Ortsverzeichnis A–M), S. 628 (Google Books).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Einzelhandels- und Vergnügungsstättenkonzept – Einzelhandelskonzept Stadt Bocholt – Stand 2018. (PDF; 13,8 MB) Stadt Bocholt, S. 38, abgerufen am 17. März 2024.
  2. ↑ § 51 des Münster/Hamm-Gesetzes
  3. ↑ Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg. Verlag des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte, Regensburg 2003, Band 37, S. 206 ff.
  4. ↑ Johannes Baptista Diel: Clemens Brentano. Ein Lebensbild nach gedruckten und ungedruckten Quellen. Band 2: 1841–1842. Herder’sche Verlagshandlung, Freiburg im Breisgau 1878, S. 377 ff. (Google Books)