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Ingeborg (1960)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Film
Titel Ingeborg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1960
LÀnge 88 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Wolfgang Liebeneiner
Drehbuch Curt Goetz,
Willibald Eser
Produktion Ludwig Waldleitner
Musik Peter Thomas
Kamera GĂŒnther Senftleben
Schnitt Lilian Seng,
Ursula Zschiesche
Besetzung

Ingeborg ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahre 1960 nach dem gleichnamigen BĂŒhnenstĂŒck von Curt Goetz. Unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner spielt Ingrid Ernest eine Frau zwischen zwei MĂ€nnern (Walter Giller und Dietmar Schönherr).

Ingeborg und ihr Mann Ottokar, ein etwas zerstreut und linkisch wirkender, freundlicher Zeitgenosse, der durch die Erfindung einer Ă€ußerst praktischen Plastikflasche zu großem Wohlstand gekommen ist, fĂŒhren eine glĂŒckliche Ehe. Eigentlich. Denn eines Tages erhĂ€lt Ingeborg Besuch von ihrem alten Schulfreund Peter, der so ganz das Gegenteil von dem verschnarchten Ottokar ist. Der weltoffene und smarte Peter gibt sich gern geheimnisvoll, und bald hat sich Ingeborg in diesen Mann aus ihrer Vergangenheit verliebt. Dabei kennt sie ihn eigentlich gar nicht richtig! Denn Peters SchwĂ€rmerei von einst hatte Ingeborg nicht mitbekommen. WĂ€hrend der Schulzeit hatte Peter das MĂ€dchen bei einem verbotenen Treffen mit Ottokar gesehen, sich aber, als ihm ein Lehrer zwingen wollte, ihn zu verpetzen, diesem Ansinnen verweigert und war deshalb von der Schule verwiesen worden.

Ingeborg war seitdem hin und weg vom unbekannten „Ritter“ und rĂŒhmte seitdem vor Ottokar dessen chevalereske Verhaltensweise. Ottokar war es eines Tages leid und gab sich schließlich selbst als eben jener Unbekannte aus. Nun droht der Schwindel aufzufliegen. Beide MĂ€nner lieben Ingeborg und mögen sich Ă€rgerlicherweise auch noch, was sie bei so manchem gemeinsamen Trinkgelage zeigen. Nach einigen Verwicklungen muss die junge Frau feststellen, dass sie ihre beiden MĂ€nner, jeden fĂŒr sich und jeden gleichermaßen, ebenfalls liebt. Was also tun? Den eigenen Mann will Ingeborg weder betrĂŒgen noch verlassen, denn sie liebt Ottokar. Auf der anderen Seite hat Peter all das, woran es Ottokar mangelt. Sie fragt ihre lebenslustige Tante Ottilie, die nie um eine Lebensweisheit verlegen ist, um Rat. Die weiß, was zu tun ist: „Die Frau bleibt bei dem Mann, den sie liebt, und mit dem anderen hat sie eine Liaison.“ Dass die beiden betroffenen MĂ€nner von dieser „unmoralischen“ Idee nicht sonderlich begeistert sind, ist ebenso klar.

Produktionsnotizen

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Ingeborg, die letzte Curt-Goetz-Verfilmung, an der der Autor noch persönlich beteiligt gewesen war, wurde am 6. Oktober 1960 im Kölner Universum uraufgefĂŒhrt. Goetz hat den Film nicht mehr erlebt, er starb rund vier Wochen zuvor.

Wolf Englert und Ernst Richter zeichneten fĂŒr die Filmbauten verantwortlich, Wolfgang Bellenbaum war Regieassistent.

Bei der erfolgreichen UrauffĂŒhrung des StĂŒckes, mit der am 8. Oktober 1921 das Berliner Theater am KurfĂŒrstendamm eröffnet wurde, spielte Curt Goetz den Ottokar und Adele Sandrock die trinkfeste Tante Ottilie.

„Ein durch ein Dialogpointenfeuerwerk den BĂŒhnenvorwurf nicht verleugnender Streifen, der mit recht unterschiedlichen KrĂ€ften in gemĂ€chlichem Tempo kammerspielartig inszeniert [wurde] 
“

„Nach dem witzigen BĂŒhnenstĂŒck von Curt Goetz im Stil einer konventionell inszenierten, aber im ganzen gefĂ€llig unterhaltenden Dialogkomödie prĂ€sentiert.“

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ingeborg in Paimann’s Filmlisten (Memento des Originals vom 19. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Ingeborg. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 22. Januar 2017.