Joseph Fahnbulleh studierte von 2019 bis 2022 an der University of Florida und wurde in den Jahren 2021 und 2022 NCAA-Collegemeister im 200-Meter-Lauf sowie 2022 auch über 100 Meter. 2021 startete er für Liberia bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio und belegte dort mit 19,98s im Finale den fünften Platz. Zudem war er gemeinsam mit der Hürdenläuferin Ebony Morrison Fahnenträger seiner Nation bei der Eröffnungsfeier. Im Jahr darauf erreichte er auch bei den Weltmeisterschaften in Eugene das Finale über 200 Meter und gelangte dort mit 19,84s auf Rang vier. Im September siegte er dann in 20,07s beim Hanžeković Memorial. 2023 wurde er bei den Bislett Games in 20,23s Dritter über 200 Meter und belegte dann bei den Weltmeisterschaften in Budapest in 20,57s im Finale den neunten Platz. Im Jahr darauf gewann er mit der liberianischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 38,73s gemeinsam mit John Sherman, Emmanuel Matadi und Jabez Reeves die Bronzemedaille bei den Afrikaspielen in Accra hinter den Teams aus Nigeria und Ghana. Im Mai wurde er bei den World Athletics Relays auf den Bahamas in 38,65s Zweiter im A-Lauf in der 2. Qualifikationsrunde über 4-mal 100 Meter für die Olympischen Spiele in Paris und sicherte damit dem liberianischen Team einen Startplatz. Im Juni siegte er in 10,13s und 20,25s über 100 und 200 Meter bei den Afrikameisterschaften in Doula und gewann damit das Sprint-Doppel.[1] Im August belegte er bei den Olympischen Sommerspielen in Paris in 20,15s im Finale den siebten Platz über 200 Meter und verpasste mit der Staffel mit 38,97s den Finaleinzug.
2025 wurde bei der Doha Diamond League in 20,26s Dritter über 200 Meter und gelangte bei der Diamond League in Rabat mit 20,12s auf Rang zwei. Anschließend siegte er in 20,40s beim Kip Keino Classic und wurde bei der Bauhaus-Galan in 20,32s Zweiter. Im September schied er bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 20,73s in der ersten Runde aus.