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Karl Rohn

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Karl Rohn
Karl Rohn: Fadenmodell (1892)

Karl Friedrich Wilhelm Rohn (* 25. Januar 1855 in Schwanheim; † 4. August 1920 in Leipzig) war ein deutscher Mathematiker, der sich mit Geometrie beschĂ€ftigte.

GrabstĂ€tte Karl Rohn auf dem SĂŒdfriedhof in Leipzig

Karl Rohn studierte in Darmstadt, Leipzig und MĂŒnchen, u. a. bei Alexander von Brill, der ihn von einem anfĂ€nglichen Ingenieurstudium zur Mathematik hinfĂŒhrte. 1878 wurde er bei Felix Klein in MĂŒnchen promoviert.[1] 1879 habilitierte er sich in Leipzig. Gegenstand von Promotion und Habilitation war die Kummersche FlĂ€che 4. Ordnung und ihr Zusammenhang mit hyperelliptischen Funktionen (mit RiemannflĂ€chen vom Geschlecht 2). Er löste damit ein damals aktuelles Forschungsthema, um das sich auch Klein selbst, Arthur Cayley und Heinrich Weber bemĂŒht hatten. 1884 wurde er außerordentlicher Professor an der UniversitĂ€t Leipzig und ein Jahr spĂ€ter an der Technischen Hochschule Dresden, wo er 1887 Professor fĂŒr Darstellende Geometrie wurde. 1904 wurde er Professor in Leipzig.

1920 starb er an den Folgen eines Schlaganfalls[2].

Neben seinen Arbeiten ĂŒber die Kummersche FlĂ€che und andere algebraische FlĂ€chen untersuchte er auch algebraische Raumkurven und vervollstĂ€ndigte dort die Klassifikationsarbeiten von Georges Halphen und Max Noether. Von ihm stammt auch ein Ellipsenzirkel.

1913 war er PrÀsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Commons: Karl Rohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. ↑ Karl Friedrich Wilhelm Rohn im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  2. ↑ Auskunft des Sohnes im Juli 1920 im NL A. Witting