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Operation Alba

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Operation Alba
Einsatzgebiet Albanien Albanien
Deutsche Bezeichnung Multinationale Schutztruppe
Englische Bezeichnung Multinational Protection Force
Basierend auf UN-Resolution 1101 (28. MĂ€rz 1997)[1]
Weitere UN-Resolutionen 1114 (19. Juni 1997)[2]
Art der Mission Friedensmission
Beginn 15. April 1997
Ende 12. August 1997
Status beendet
Leitung ItalienItalien Admiral Guido Venturoni
FĂŒhrung Gesamtmission
ItalienItalien General Luciano Forlani
FĂŒhrung Schutztruppe
MilitĂ€r aus ItalienItalien FrankreichFrankreich GriechenlandGriechenland Turkei RumĂ€nien SpanienSpanien DanemarkDĂ€nemark OsterreichÖsterreich Slowenien Belgien
TodesfÀlle keine oder 1[3]
Kosten unbekannt; wurden gemĂ€ĂŸ UN-Resolution durch die teilnehmenden Staaten getragen
Lage des Einsatzgebietes
Albanien mit großen StĂ€dten

Die Operation Alba (italienisch: „MorgendĂ€mmerung“, aber auch angelehnt an Albanien) bezeichnet den Einsatz einer multinationalen Schutztruppe, die im April 1997 unter einem Mandat des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen nach Albanien entsandt wurde. Unter der FĂŒhrung Italiens sollte die Mission die albanische Regierung bei der Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Land nach dem „Lotterieaufstand“ unterstĂŒtzen.

Art der Mission

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Die albanische Übergangsregierung, geleitet von Bashkim Fino, hatte sich am 28. MĂ€rz 1997 ĂŒber ihren UN-Vertreter an den UN-Sicherheitsrat gewandt und um ein internationales Eingreifen zur Befriedung der Unruhen gebeten. Parallel dazu hatte Italien einen Tag zuvor signalisiert, dass es sich eine fĂŒhrende Rolle in einer von den Vereinten Nationen legitimierten Mission vorstellen könnte.

Am 28. MĂ€rz 1997 verabschiedete der Sicherheitsrat dann die Resolution 1101. In der Resolution heißt es:

“[
][The Security Council] welcomes the offer made by certain Member States to establish a temporary and limited multinational protection force to facilitate the safe and prompt delivery of humanitarian assistance, and to help create a secure environment for the missions of international organizations in Albania, including those providing humanitarian assistance. [
], welcomes further the offer by a Member State contained in its letter [
] to take the lead in organizing and commanding this temporary multinational protection force [
].”

„[Der Sicherheitsrat] [
] begrĂŒĂŸt das Angebot einger Mitgliedstaaten, eine befristete und begrenzte multinationale Schutztruppe einzurichten, die die sichere und rasche GewĂ€hrung humanitĂ€rer Hilfe erleichtern und dabei behilflich sein soll, ein sicheres Umfeld fĂŒr die Missionen der internationalen Organisationen in Albanien zu schaffen, namentlich fĂŒr diejenigen, die humanitĂ€re Hilfe leisten [
], begrĂŒĂŸt ferner das in dem Schreiben eines Mitgliedstaats [
] enthaltene Angebot, die Organisation und das Kommando ĂŒber diese befristete multinationale Schutztruppe zu ĂŒbernehmen [
].“[1]

Bei der Operation Alba handelte es sich um keine „klassische“ UN-Friedensmission. Mit der Resolution wurde der Fokus der Mission eindeutig auf die GewĂ€hrleistung humanitĂ€rer Hilfe und den Schutz der internationalen Hilfsorganisationen gelegt. Italien ĂŒbernahm die FĂŒhrungsrolle in einer sog. „coalition of the willing“ (etwa: Koalitation der Willingen/Wollenden).[4] Die in der UN-Resolution enthaltene Formulierung „multinationale Schutztruppe“ wurde von Italien ĂŒbernommen und auf Italienisch mit „Forza Multinazionale di Protezione (FMP)“ bezeichnet. Die Soldaten trugen aber keine blauen UniformstĂŒcke („Blauhelme“), noch waren die Fahrzeuge, Helikopter usw. der Schutztruppe in Weiß lackiert, der traditionellen Farbe bei klassischen UN-EinsĂ€tzen. Auch die Kennzeichnung der Fahrzeuge lautete nicht „UN“, sondern „FMP“ und in einigen FĂ€llen auch „AFMP“ fĂŒr „Albania Forza Multinazionale di Protezione“.[5]

Ettore Greco nennt das Vorgehen des UN-Sicherheitsrats demzufolge „delegated peacekeeping“ (delegierte Friedenssicherung),[6] wĂ€hrend Shalini Chawla den Begriff „subcontractor peacekeeping“ (etwa: Friedenssicherung durch Auftragnehmer) verwendet.[7] Diese damals noch recht neue Form der Friedensmission, hatte sich u. a. bereits 1995 in den EinsĂ€tzen der IFOR und SFOR nach dem Bosnienkrieg (Teil der Jugoslawienkriege) bewĂ€hrt. TatsĂ€chlich wurde eine „klassische“ UN-Friedensmission zu keinem Zeitpunkt vom Sicherheitsrat erwogen.

Die Kosten der Operation Alba trugen die teilnehmenden Staaten selbst. Auch dies ist ein deutlicher Unterschied zu regulÀren UN-Friedensmissionen.

GrĂŒnde fĂŒr die Intervention

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Sali Berisha (2006)

Zu Beginn des Jahres 1997 entwickelten sich nach dem Zusammenbruch großer Pyramidensysteme zahlreiche Unruhen in der Bevölkerung. Viele Albaner hatten unter hohen Zinsversprechungen ihre Ersparnisse in diese „Schneeballsysteme“ investiert und verloren. Die Bevölkerung beschuldigte primĂ€r den StaatsprĂ€sidenten Sali Berisha, war zudem unzufrieden mit der herrschenden Korruption und ĂŒber die groben UnregelmĂ€ĂŸigkeiten bei den vorangegangenen Parlamentswahlen des Jahres 1996. Dies fĂŒhrte in weiten Teilen des Landes zu Protesten, die besonders im SĂŒden in eine Rebellion gegen die albanische Regierung und Vertreter der Demokratischen Partei auswuchs. Sali Berisha verhĂ€ngte den Ausnahmezustand ĂŒber das Land, aber dies konnte die Lage nicht mehr beruhigen. Auch der RĂŒcktritt der Regierung unter AleksandĂ«r Meksi Anfang MĂ€rz half nicht: Die AufstĂ€ndischen forderten seinen Kopf.

Die Situation eskalierte in den nĂ€chsten Tagen immer mehr. Es kam in weiten Teilen des Landes zum Zusammenbruch der Rechtsstaatlichkeit, zu zahlreichen PlĂŒnderungen und Gewalt. Das Land stand am Anfang eines BĂŒrgerkriegs. Zahlreiche Polizei- und MilitĂ€reinheiten desertierten und viele Waffendepots wurden durch die aufstĂ€ndischen Zivilisten geplĂŒndert. Durch die PlĂŒnderungen der Waffenlager gelangten nach SchĂ€tzungen westlicher Diplomaten ĂŒber 100.000 AK-47 Sturmgewehre (nach anderen Quellen bis zu 650.000),[8] große Mengen an Munition und Handgranaten sowie zahlreiche schwere Waffen in die HĂ€nde der Bevölkerung. Die staatlichen Organe hatten die Kontrolle praktisch im ganzen Land verloren.[9]

In verschiedenen Regionen wurden lokale „Komitees von AufstĂ€ndischen“ gegrĂŒndet, die die Verwaltung ĂŒbernehmen sollten und rigoros kontrollierten, wer in ihr „Gebiet“ einreiste. Die AufstĂ€ndischen setzen sich aus aufgebrachten Zivilisten, AnhĂ€ngern politischer Parteien, Kriminellen und anderen bewaffneten Banden zusammen. Oftmals stand die kriminelle Bereicherung durch Raub und PlĂŒnderung mehr im Vordergrund als politische Motive, aber auch auf Geheimpolizisten wurde aus Rache gezielt Jagd gemacht.[10] Die Zahl der Toten bei den bĂŒrgerkriegsĂ€hnlichen Unruhen im Land, wird bis Anfang April auf etwa 2.000 Zivilisten, Soldaten, MilitĂ€rangehörige und Geheimpolizisten geschĂ€tzt.[11]

Unter Vermittlung des OSZE-Sonderbeauftragten Franz Vranitzky erklĂ€rte Berisha am 9. MĂ€rz den RĂŒcktritt. Eine breit abgestĂŒtzte Übergangsregierung unter dem Sozialisten Bashkim Fino sollte das Land bis zu Neuwahlen leiten, die vorzeitig stattfinden wĂŒrden. Die Lage beruhigte sich aber nur wenig, und die provisorische Regierung hatte nur wenig Einfluss.

Das daraus resultierende Chaos veranlasste Mitte MĂ€rz 1997 mehrere LĂ€nder unabhĂ€ngig voneinander, ihre Staatsangehörigen aus Albanien zu evakuieren. Die Bundeswehr fĂŒhrte im Rahmen dieser Evakuierungen die Operation Libelle durch. WĂ€hrend dieser Operation wurden bei einem Feuergefecht auf einem MilitĂ€rflughafen in Tirana von deutschen Soldaten die ersten SchĂŒsse im Kampf seit dem Zweiten Weltkrieg abgegeben. Weitere Evakuierungsoperationen im MĂ€rz des Jahres waren die Operation Silver Wake durch die US Marines[12] und die Operation Cosmas durch die griechische Marine.[13]

Im Zuge der Unruhen nahm auch die Zahl der albanischen FlĂŒchtlinge erheblich zu. Insbesondere Italien war Ziel dieses neu entstandenen Migrationsstroms, der mit etwa 10.000 bis 13.000 ĂŒber das Adriatische Meer geflĂŒchteten Menschen Mitte MĂ€rz 1997 besorgniserregende Ausmaße annahm.[14][6] Eine Katastrophe ereignete sich am 28. MĂ€rz 1997, als die italienische Korvette „Sibilla“ der Minerva-Klasse das FlĂŒchtlingsboot „KatĂ«ri i RadĂ«s“ rammte. Beim als SchiffsunglĂŒck von Otranto bekannt gewordenen Ereignis, kamen mehr als 80 albanische Migranten ums Leben oder wurden anschließend vermisst.[15]

Italien, als Nachbarland mit traditionell zahlreichen Verbindungen und Interessen in Albanien, rechnete nun zunehmend damit, dass zur Wiederherstellung der Ordnung in Albanien auch militĂ€rische Gewalt notwendig sein wĂŒrde, und bemĂŒhte sich um ein Mandat der Vereinten Nationen und die UnterstĂŒtzung der OSZE. ZusĂ€tzlich warb die italienische Regierung um die Beteiligung einer Reihe von VerbĂŒndeten an einer möglichen MilitĂ€rmission. Als dieses Ziel erreicht war, verabschiedete der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 28. MĂ€rz die Resolution 1101 zur Stabilisierung der Lage in Albanien und leitete damit die Operation Alba ein.

Organisation der OperationsfĂŒhrung

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Italien wurde mit der FĂŒhrung der Mission und der Schutztruppe (italienisch Forza multinazionale di protezione [FMP])[1] beauftragt. Der Chef des italienischen Generalstabs, Admiral Guido Venturoni, wurde zum Oberbefehlshaber der Gesamtmission ernannt. Im FĂŒhrungsstab der Mission in Rom (COFIA, Comando Operativo Forze Intervento in Albania, engl. Operational Command Intervention Forces in Albania) waren auch Verbindungsoffiziere der anderen truppenstellenden Nationen permanent vertreten.[16] Das italienische 3. Armeekorps unter dem Kommando von General Luciano Forlani ĂŒbernahm die FĂŒhrung der gesamten militĂ€rischen Operation.[17] Ihm zur Seite stand ein multinationales Hauptquartier in Tirana, zu dem auch ein Team albanischer MilitĂ€rs gehörte.

Es handelte sich um den ersten multinationalen MilitĂ€reinsatz unter italienischer FĂŒhrung seit dem Zweiten Weltkrieg.

Ein „Lenkungsausschuss“, der sich aus hochrangigen Vertretern der Außen- und Verteidigungsministerien der beteiligten LĂ€nder zusammensetzte und in dem der StaatssekretĂ€r des italienischen Außenministeriums den Vorsitz fĂŒhrte, sorgte fĂŒr die politische FĂŒhrung und strategische Ausrichtung der Operation.[16] Die Einrichtung dieses Gremiums, das wĂ€hrend der gesamten Dauer der Mission 19 Mal zusammentrat, war der innovativste Aspekt der Operation Alba. Der Lenkungsausschuss wurde von einem Sekretariat unterstĂŒtzt, das im italienischen Außenministerium angesiedelt war. Der Entscheidungsfindungsprozess basierte auf Konsens, was den Zusammenhalt der beteiligten Nationen stĂ€rkte und in der Folge die Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten erleichterte. Die italienische Regierung förderte den Lenkungsausschuss und betrachtete ihn als geeignetes Instrument zur Vermeidung störender Kontroversen zwischen den TeilnehmerlĂ€ndern, wie sie wĂ€hrend der UN-Operation UNOSOM II in Somalia aufgetreten waren. Eine der Hauptaufgaben des Ausschusses bestand darin, die AktivitĂ€ten der Schutztruppe (FMP) zu ĂŒberwachen, um sicherzustellen, dass das vom UN-Sicherheitsrat genehmigte Mandat erfĂŒllt wurde. Der Ausschuss legte dem Sicherheitsrat, wie in der Resolution 1101 gefordert, insgesamt elf Berichte vor, darunter einen Abschlussbericht nach dem Abzug der Truppe. Der Ausschuss ĂŒbermittelte die entsprechenden Informationen auch an die OSZE, die EuropĂ€ische Union, die WesteuropĂ€ische Union und die NATO. Vertreter der albanischen Regierung nahmen regelmĂ€ĂŸig als Beobachter an den Sitzungen des Lenkungsausschusses teil.

Beteiligte Staaten und Gliederung der Schutztruppe

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Zusammensetzung der FMP nach Truppengattung und StÀrke

Insgesamt beteiligten sich elf europÀische Staaten an der Operation. Diese stellten unterschiedliche Truppengattungen in folgender StÀrke:[Anmerkung 1]

NationAnzahl Truppen Hauptquartier[18]
 Italien 3800 (FĂŒhrung)[19] Tirana
 Frankreich 950 Durrës
 Griechenland 800 oder 803[20] Elbasan, Vlora
 TĂŒrkei 760 Tirana
 RumÀnien 400 Gjirokastra
 Spanien 350 Lezha
 DÀnemark 110 Durrës
 Österreich 60 Tirana
 Slowenien 20[21]
 Belgien 15
GesamtstÀrke 7265[16]

Auf italienischer Seite, als dem grĂ¶ĂŸten Einzelkontingent der FMP, nahmen folgende Einheiten an der Operation teil:

Weitere Einheiten anderer beteiligter Nationen waren beispielsweise:

DurchfĂŒhrung der Operation

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Italienischer Soldat der FMP in einem albanischen Dorf

Die Operation war in drei Phasen gegliedert und begann offiziell am 15. April 1997 (D-Day) mit der Ankunft der ersten italienischen, spanischen und französischen Truppen im Hafen von DurrĂ«s und am Flughafen von Tirana. Vorausgegangen war ab dem 5. April bereits die Entsendung eines kombinierten Vorauskommandos,[Anmerkung 2] das sich hauptsĂ€chlich aus Spezialeinheiten verschiedener LĂ€ndern (Frankreich, Spanien, Griechenland und Österreich) zusammensetzte. Dieses Vorauskommando hatte die Aufgabe, die Umgebung, die Schifffahrtswege, die Hauptverkehrsachsen und weitere sensible Bereiche fĂŒr die Ankunft der FMP-KrĂ€fte zu erkunden. Die erste Phase wurde am 22. April mit der Dislozierung nahezu aller KrĂ€fte der FMP abgeschlossen.[16]

In der zweiten Phase hatte die FMP folgende Zielsetzungen:[16]

  • Schutz der KrĂ€fte und Sicherstellung der Bewegungsfreiheit fĂŒr die FMP-Einheiten
  • die Kontrolle der wichtigsten StĂ€dte und HĂ€fen des Landes (Tirana, Lezha, ShĂ«ngjin, Fier, Elbasan, Gjirokastra und Saranda)
  • der Schutz der OSZE-Mission (ab D-Day+7) zur Vorbereitung von Neuwahlen
  • Schaffung eines allgemein sicheren Umfeldes in den Gebieten, in denen staatlichen Stellen und die Nichtregierungsorganisationen humanitĂ€re Hilfe leisten sollten

Die Truppen stellten zunĂ€chst die Ordnung in der albanischen Hauptstadt Tirana wieder her und errichteten bis etwa Mitte Juli in allen grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten des Landes StĂŒtzpunkte und Kontrollposten. Es fanden darĂŒber hinaus in allen Teilen des Landes umfangreiche Patrouillenfahrten statt.

Eine Woche nach Beginn der Operation, am 22. April, lief der Flugdeckkreuzer „Vittorio Veneto“, das FĂŒhrungsschiff des italienischen amphibischen Einsatzverbandes „28Âș Gruppo navale“, an der KĂŒste Albaniens vor Vlora auf Grund, konnte aber erfolgreich freigeschleppt werden.

WĂ€hrend der Operation ging die Gewalt im Land zwar weiter, nahm aber stetig ab. Die Schutztruppe galt bei allen Konfliktparteien weitestgehend als unparteiisch. Die Einheiten der FMP wurden aus diesem Grunde in der Regel nicht attackiert, sondern die Gefechte fanden zwischen rivalisierenden Gruppen oder zwischen Bewaffneten und Polizei- bzw. Armeeangehörigen Albaniens statt. Kriminelle Banden stellten mitunter ein grĂ¶ĂŸeres Sicherheitsproblem als die politisch motivierten AufstĂ€ndischen dar.[16] Im Zuge der Operation setzte die FMP auch zahlreiche Kriminelle fest und zog geplĂŒnderte Waffen ein. Die Schutztruppe vermied aber die direkte Konfrontation mit den Bewaffneten und stellte selbst aktiv keine Nachforschungen nach den geplĂŒnderten Waffen an.

DarĂŒber hinaus halfen die EinsatzkrĂ€fte auch bei der Umschulung der albanischen StreitkrĂ€fte auf moderne Standards.

Debatte ĂŒber den Umfang des UN-Mandats

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GemĂ€ĂŸ der UN-Resolution 1101 war die multinationale Schutztruppe beauftragt, „die sichere und rasche Bereitstellung humanitĂ€rer Hilfe zu erleichtern und zur Schaffung eines sicheren Umfelds fĂŒr die Missionen internationaler Organisationen in Albanien beizutragen, einschließlich derjenigen, die humanitĂ€re Hilfe leisten.“[1] Der Zweck der Truppe wurde also in erster Linie als humanitĂ€r definiert, wie von den politischen FĂŒhrern der truppenstellenden LĂ€ndern wiederholt betont wurde: Sicherung der Lebensmitteltransporte. Die Entwaffnung der Bevölkerung oder einzelner Gruppen AufstĂ€ndischer gehörte nicht zum Mandat. Ihre Waffen dienen der Selbstverteidigung.[18]

Zugleich wurde erwartet, dass sich der Einsatz der Truppe positiv auf die chaotische politische und sicherheitspolitische Lage des Landes auswirken wĂŒrde, was auch tatsĂ€chlich der Fall war. Es war auch offensichtlich, dass die Truppe durch ihren Beitrag zur Beendigung des Sicherheitsnotstands wesentlich zum Erfolg des nun folgenden nationalen Aussöhnungsprozesses und der FriedensbemĂŒhungen beitragen konnte. Außerdem sollte die multinationale Truppe eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Voraussetzungen fĂŒr Neuwahlen spielen.

Der begrenzte Umfang des der Mission erteilten Mandats stieß allerdings auch auf breite Kritik. Insbesondere schloss das Mandat jegliche Rolle der FMP bei der BekĂ€mpfung und Entwaffnung der AufstĂ€ndischengruppen beziehungsweise der kriminellen Banden oder bei der Erzwingung der RĂŒckgabe der aus den Waffenarsenalen des Landes gestohlenen Waffen aus. Die albanische Regierung selbst forderte eine Ausweitung des Mandats der Truppe auf weitere Aufgaben wie die Überwachung der Munitionsdepots und die Kontrolle der Landesgrenzen.[6]

Die truppenstellenden LĂ€nder lehnten diese Forderungen entschieden ab. Sie waren bestrebt, nicht in potenzielle Konfliktsituationen hineingezogen zu werden und sahen in der Begrenzung des Mandats eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr den Erfolg. Sie waren sich einig, dass die Niederschlagung der bewaffneten Gruppen und die umfassende Wiederherstellung der Ordnung der nach den Neuwahlen zu bildenden Regierung ĂŒberlassen bleiben sollten. Internationale Organisationen sollten unterstĂŒtzend beim Aufbau der dafĂŒr notwendigen albanischen KrĂ€fte helfen. Außerdem war es keineswegs sicher, dass der UN-Sicherheitsrat einem weitergehenden Mandat zugestimmt hĂ€tte. Der UN-GeneralsekretĂ€r Kofi Annan schloss eine Änderung des Mandats auch im Falle einer Verschlechterung der Lage entschieden aus. Insbesondere wandte er sich gegen die weitergehende Aufgabe zur Entwaffnung der Bevölkerung durch die Schutztruppe.[6]

Die Betonung der humanitĂ€ren – und eben nicht der politischen – Absichten der Mission zielte einerseits darauf ab, einen möglichst breiten Konsens im UN-Sicherheitsrat zu erreichen und andererseits in der Öffentlichkeit der beteiligten LĂ€nder keinen politischen Widerstand zu wecken.
UN-GeneralsekretÀr Kofi Annan sagte dazu:

“This operation is a humanitarian one to make sure aid gets ro the people.”

„Diese Operation ist eine humanitĂ€re Operation, die sicherstellen soll, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt.“[6]

Nach Angaben der in Albanien tĂ€tigen Hilfsorganisationen gab es allerdings nur eine begrenzte Nahrungsmittelknappheit im Land. „Es gibt hier keine Hungersnot. Kein einziger Mensch hungert“, sagte Nina Winquist-Galbe, Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.[6] Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des WelternĂ€hrungsprogramms betonten außerdem, dass es seit Beginn der Krise keine grĂ¶ĂŸeren ZwischenfĂ€lle bei der ErfĂŒllung ihrer Aufgaben gegeben habe und dass die wichtigsten HandelskanĂ€le in Albanien offen geblieben seien.[6]

Mehrere internationale Beobachter Ă€ußerten Zweifel an dem vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Mandat oder an der tatsĂ€chlichen FĂ€higkeit der Truppe, es zu erfĂŒllen.[6] Selbst in Italien wurde die Diskussion ĂŒber die Ziele und Mittel der Mission in Albanien sehr intensiv gefĂŒhrt. Die Tatsache, dass die Truppe nicht befugt war, polizeiliche Aufgaben wahrzunehmen, wurde weithin kritisiert. Angriffe lokaler Banden auf italienische Unternehmen und GeschĂ€ftsleute, die auch nach der Entsendung der Truppen wiederholt stattfanden, gaben Anlass zu der Forderung, die FMP mit deren Schutz zu betrauen. Auch die wiederholten Warnungen vor möglichen neuen FlĂŒchtlingswellen erzeugten einen gewissen Druck auf die FMP, Boote an der Abfahrt von der albanischen KĂŒste zu hindern und die beteiligten Schlepper festzusetzen.[6]

Die Regierung von Romano Prodi erhielt die Zustimmung des Parlaments zur Entsendung der Truppen nach Albanien erst nach einer heftigen innenpolitischen Debatte, die sie beinahe zu Fall gebracht hĂ€tte. Sie war schließlich gezwungen, sich auf die Stimmen der Opposition zu stĂŒtzen, nachdem die linksradikale „Partei der Kommunistischen WiedergrĂŒndung“, welche die Regierung Prodi bisher toleriert hatte, sich geweigert hatte, dem Einsatz zuzustimmen.[6] Das Endergebnis war jedoch eine sehr große parlamentarische Mehrheit fĂŒr den Einsatz. Um die politischen Gegner der Mission dauerhaft zu ĂŒberzeugen, unterstrich die Regierung Prodi beharrlich den rein humanitĂ€ren Charakter der Mission und stand jederzeit klar hinter den Äußerungen des UN-GeneralsekretĂ€rs Kofi Anan.[6]

Die Wahlen im Juni und Juli

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Italienische Hubschrauber der FMP vom Typ Bell UH-1 und Agusta A129

Alle Maßnahmen der Operation zusammengenommen machten geordnete Neuwahlen im Land erst möglich.[16] Die FMP sorgte im Vorfeld und wĂ€hrend der Parlamentswahlen im Juni und Juli 1997 fĂŒr Sicherheit und Ordnung und trug als neutrale Kraft dazu bei, die Ruhe im Lande, insbesondere in den Wahllokalen, zu gewĂ€hrleisten.

Der innenpolitische Prozess in im Vorfeld der Neuwahlen in Albanien war schwierig, aber dank des starken internationalen Drucks konnte am 9. Mai zwischen den wichtigsten Parteien und der internationalen Gemeinschaft eine Einigung erzielt werden. Diesem Abkommen zufolge waren die zĂŒgige Abhaltung von regulĂ€ren Wahlen eine Voraussetzung, um weiterhin humanitĂ€rer Hilfe der internationalen Gemeinschaft zu erhalten. Dennoch versuchten die beiden grĂ¶ĂŸten politischen Parteien, die Sozialistische Partei Albaniens (PS) und die Demokratische Partei (PD), sich in den Wahlprozess einzumischen und ihn zu verlangsamen.[16]

Die Resolution 1101 des UN-Sicherheitsrats lief ursprĂŒnglich zeitgleich mit den Wahlen aus und sollte daher wegen der immer noch angespannten Lage, bis nach den Wahlen verlĂ€ngert werden. Die Resolution 1114 des Sicherheitsrates vom 19. Juni lieferte die Legitimation fĂŒr die VerlĂ€ngerung des Mandats der FMP. In der neuen Resolution wurde die Fortsetzung des Mandats fĂŒr weitere 45 Tage ab dem 28. Juni 1997 gebilligt.[2]

Ahmet Zogus Sohn und Thronfolger Leka Zogu konnte Mitte April erstmals nach Albanien zurĂŒckkehren.[26] Gleichzeitig mit den Wahlen zum neuen Parlament wurde das Referendum ĂŒber die Staatsform Albaniens abgehalten. Vorgeschlagen wurde, entweder die Republik beizubehalten, oder die von 1928 bis 1944 unter König Ahmet Zogu und Viktor Emanuel III. bestehende Monarchie wieder einzufĂŒhren. Eine große Mehrheit von 66,8 % der Abstimmenden sprach sich fĂŒr die Beibehaltung der Republik aus.

Die Parteien stritten lange ĂŒber das Wahlgesetz. Die Zahl der Sitze im Parlament wurde von 140 auf 155 erhöht. 40 Sitze wurden nach dem VerhĂ€ltniswahlrecht vergeben, die restlichen in Mehrheitswahl. Trotz der PrĂ€senz der auslĂ€ndischen Truppen verlief der Wahlkampf alles andere als friedlich; es sind mindestens 132 Personen umgekommen.[26]

Am Wahltag, dem 29. Juni 1997, entsandte die OSZE 475 internationale Beobachter in nahezu alle Wahlkreise. FĂŒr den zweiten Wahlgang am 6. Juli und die Wiederholungswahlen in zwei Zonen am 13. Juli wurden wiederum Beobachter entsandt. Die FMP sicherte in allen Wahlkreisen den Einsatz der OSZE-Beobachter.

Die Wahlen selbst endeten mit einem Wahlsieg der Sozialistischen Partei und einer deutlichen Niederlage der seit 1992 regierenden Demokratischen Partei. Letztere focht zwar das Ergebnis in einigen Wahlkreisen an, akzeptierte aber grundsĂ€tzlich ihre Niederlage. StaatsprĂ€sident Berisha, Vorsitzender der Demokratischen Partei, trat wie angekĂŒndigt im Falle einer Niederlage nach den Wahlen zurĂŒck und erklĂ€rte am 30. Juni:

“The elections of yesterday were the only way to take Albania out of the crisis. Before making any comments I want to thank all European countries and their governments and institutions, especially Italy and the other countries participating in the Alba-operation, OSCE and Mister Vranitzky. Without their help we would not be able to carry out the elections.[
] I invite all the electors and members of Democratic Party to respect the results of the elections and to continue together to consolidate the democracy.”

„Die gestrigen Wahlen waren die einzige Möglichkeit, Albanien aus der Krise zu fĂŒhren. Bevor ich mich dazu Ă€ußere, möchte ich allen europĂ€ischen LĂ€ndern und ihren Regierungen und Institutionen danken, insbesondere Italien und den anderen an der Operation Alba beteiligten LĂ€ndern, der OSZE und Herrn Vranitzky. Ohne ihre Hilfe wĂ€ren wir nicht in der Lage gewesen, die Wahlen abzuhalten.[
] Ich lade alle WĂ€hler und Mitglieder der Demokratischen Partei ein, die Ergebnisse der Wahlen zu respektieren und gemeinsam weiter an der Konsolidierung der Demokratie zu arbeiten.“

Nach der Bekanntgabe des Resultats des Referendums – 64 % der Stimmenden sprachen sich gegen die WiedereinfĂŒhrung der Monarchie aus – versuchte Leka Zogu, bewaffnet und im Tarnanzug mit 300 AnhĂ€ngern das BĂŒro der Zentralen Wahlkommission in Tirana zu stĂŒrmen. Die Polizei erschoss dabei einen Monarchisten.[27]

Die OSZE urteilte, dass die DurchfĂŒhrung der Wahlen weitgehend akzeptabel verlaufen war und, auch in Anbetracht der im Lande herrschenden UmstĂ€nde, international anzuerkennen sei. Die Wahlen mussten natĂŒrlich im Kontext eines noch andauernden Konfliktlösungsprozesses nach der vorangegangenen schweren politischen Krise gesehen werden. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Wahlstandards.[16]

Neuer MinisterprĂ€sident wurde Fatos Nano, der erst wĂ€hrend der AufstĂ€nde aus dem GefĂ€ngnis gekommen war. Die politische Situation in Albanien sollte noch lĂ€nger heikel bleiben. WĂ€hrend des Kosovokrieges im Jahr 1999 nutzten zahlreiche auslĂ€ndische StreitkrĂ€fte Albanien zur BewĂ€ltigung der FlĂŒchtlingskrise und, nach dem RĂŒckzug der Serben aus Kosovo, zur logistischen UnterstĂŒtzung ihrer dort stationierten Truppen.

Ende der Operation

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Die dritte Phase der Operation Alba begann Mitte Juli und umfasste den geordneten RĂŒckzug der Truppen in ihre HeimatlĂ€nder. Sie endete schließlich am 12. August 1997 mit dem Abzug der letzten italienischen Truppen aus dem Land.[16]

WÀhrend der Operation war es zu keinen ernstlichen Kampfhandlungen gekommen. Es gab lediglich ein paar kleine Schusswechsel. Der Abschlussbericht der Mission an den UN-Sicherheitsrat erwÀhnt keine Todesopfer oder Verwundete in der Schutztruppe.[16] Einer einzelnen AFP-Meldung zufolge wurde aber am 9. Juli 1997 in der Stadt Vlora ein italienischer Soldat nach einer Explosion tödlich verwundet.[3]

Auch nach dem Ende der Operation Alba hatten insbesondere Italien und Griechenland ein vitales Interesse an Albanien. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben mehrere italienische Regierungen die albanische Regierung offen politisch und wirtschaftlich unterstĂŒtzt. Italien war der wichtigste Handelspartner und auch der wichtigste Investor des Landes. DarĂŒber hinaus war Italien mit dem FlĂŒchtlingsproblem konfrontiert und hatte ein starkes Interesse an einem stabilen albanischen Staat.

Nach dem Abzug der FMP ließen sowohl Italien als auch Griechenland eine kleine Anzahl von Truppen zurĂŒck, die als Berater fungierten und den Grundstein fĂŒr eine systematischere Ausbildung und den Wiederaufbau der zerfallenen albanischen StreitkrĂ€fte legen sollten. Die damals etwa 75.000 Mann umfassenden albanischen StreitkrĂ€fte waren schlecht ausgerĂŒstet und wenig motiviert.[8] Die griechischen StreitkrĂ€fte beteiligten sich etwa mit einer verstĂ€rkten Kompanie von ca. 200 Mann an diesem Auftrag.[20]

Das militĂ€rische Kooperationsabkommen, das Albanien im August 1997 mit Italien unterzeichnete, sah die Beteiligung von fast 300 italienischen MilitĂ€rangehörigen vor, die in Tirana und DurrĂ«s stationiert werden sollten, um bei der Ausbildung der albanischen MilitĂ€rpolizei und der KĂŒstenwache zu helfen. Das Kooperationsabkommen mit einem Budget von 17 Millionen Dollar umfasste auch Schulungen und Beratungen in den Bereichen Luftverteidigung, Kommunikation und Transport. Außerdem sollten die Kontakte zur NATO rasch wiederaufgenommen werden.[16]

  1. ↑ Krech (S. 82) nennt deutlich niedrigere Zahlen fĂŒr die TruppenstĂ€rke; Italien lediglich 2.500 Soldaten, Frankreich 1.000 Soldaten und gesamt nur 5.930 Soldaten
  2. ↑ Krech (S. 83. f) fĂŒhrt andere Daten an: Die Kontrolle des Hafens DurrĂ«s auf Seeminen durch das Minensuchboot Rimini am 11. April, das darauffolgende Einlaufen des Truppentransporters Pantelleria gleichentags und die Landung von 140 französischen Soldaten am 13. April.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Resolution 1101 (1997) / adopted by the Security Council at its 3758th meeting, on 28 March 1997. In: un.int. 28. MÀrz 1997, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
  2. 1 2 Resolution 1114 (1997) / adopted by the Security Council at its 3791st meeting, on 19 June 1997. In: un.int. 19. Juni 1997, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
  3. 1 2 Lena Diekmann, Thorsten Gromes, Felix Haeckel: Albania 1997. In: Peace Research Institute Frankfurt (PRIF), part of the Leibniz Association. 11. Dezember 2018, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
  4. ↑ Maria do CĂ©u Pinto Arena: The Rationale of Small and Medium-Sized States for Involvement in PSO: The Case of Italy and Portugal, in: EUI Working Paper RSCAS 2017/15. In: Robert Schuman Centre for Advanced Studies. Februar 2017, abgerufen am 7. August 2023 (englisch).
  5. ↑ Albania – Italian soldier in rain 1997. In: shutterstock.com. 1997, abgerufen am 3. August 2023 (englisch).
  6. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Ettore Greco: DELEGATED PEACEKEEPING: THE CASE OF OPERATION ALBA. (PDF) In: Scuola superiore S. Anna Pisa. 7. MÀrz 1998, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
  7. ↑ Shalini Chawla: Trends in United Nations Peacekeeping. In: Manohar Parrikar Institute for Defence Studies and Analyses. Januar 2001, abgerufen am 7. August 2023 (englisch).
  8. 1 2 Herwig Jedlaucnik: Der albanische Staat in der Krise. (PDF) Bundesministerium fĂŒr Landesverteidigung Österreich, August 1999, abgerufen am 26. Juli 2023.
  9. ↑ Ralph Zuljan: Albanian Investment Rebellion 1997. In: onwar.com. 2019, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
  10. ↑ Selbstmord einer Nation. In: spiegel.de. 17. MĂ€rz 1997, abgerufen am 26. Juli 2023.
  11. ↑ Christopher Jarvis: The Rise and Fall of Albania's Pyramid Schemes. International Monetary Fund, 1999, abgerufen am 26. Juli 2023 (englisch).
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