Rhenania Bottrop
| Rhenania Bottrop | |
|---|---|
| Name | Spielverein Rhenania 1919 Bottrop e. V. |
| Gründung | 1919 |
| Vereinssitz | Bottrop, Nordrhein-Westfalen |
| Vorsitzender | Natascha Koßek |
| Website | rhenaniabottrop.de |
Der Rhenania Bottrop (offiziell: Spielverein Rhenania 1919 Bottrop e. V.) ist ein Sportverein aus Bottrop.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Verein wurde im Jahre 1919 als Spiel- und Sportverein Bottrop-Boy gegründet. Ein Jahr später trat der Verein dem Westdeutschen Spiel-Verband bei und musste sich dafür umbenennen. Seitdem trägt der Verein den heutigen Namen. Im Jahre 1926 schloss sich der Verein DJK Alemannia Boy der Rhenania an, die kurzfristig eine Handballabteilung erhielt.[1]
Stadion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Heimspiele werden im Sport Auto Plus Park im Stadtteil Boy ausgetragen. Das Stadion wird seit 1933 genutzt[1] und war zuvor als Sportplatz Arenberg bekannt. Die Arena bietet Platz für 2500 Zuschauer. Es wird auf Kunstrasen gespielt.[2]
Frauenfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Fußball / Frauen | |
| Spielstätte | Sport Auto Plus Park |
| Plätze | 2500 |
| Liga | Regionalliga West |
| 2025/26 | 2. Platz (Niederrheinliga) |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Frauenmannschaft wurde im Jahre 2015 gegründet und startete in der Kreisliga Oberhausen. Dort gelang drei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga, dem im Jahre 2022 der Aufstieg in die Landesliga folgte.[3] Ebenfalls 2022 erreichte die Mannschaft das Endspiel um den Niederrheinpokal, verlor dieses aber gegen den Regionalligisten VfR Warbeyen mit 0:8.[4] In der Landesliga wurden die Bottroperinnen als Aufsteiger gleich Vizemeister hinter Blau-Weiß Mintard. 2024 gelang dann schließlich der Aufstieg in die Niederrheinliga. Nach einem dritten Platz in der Aufstiegssaison 2024/25 wurde die Mannschaft ein Jahr später Vizemeister hinter dem MSV Duisburg.[3] Wegen einer Aufstockung der Regionalliga West sollte die Rhenania eigentlich Relegationsspiele gegen den Vizemeister der Mittelrheinliga Alemannia Aachen austragen. Da Aachen jedoch verzichtete, stiegen die Bottroperinnen kampflos auf.[5]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Aufstieg in die Regionalliga West: 2026
- Niederrheinpokalfinalist: 2022
Männerfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Fußball / Männer | |
| Spielstätte | Sport Auto Plus Park |
| Plätze | 2500 |
| Liga | Bezirksliga Niederrhein 5 |
| 2025/26 | 17. Platz (Landesliga 2) |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fußballer der Rhenania stiegen 1947 in die Bezirksklasse auf, mussten aber bereits zwei Jahre später wieder absteigen. Der erneute Aufstieg gelang 1952.[6] 1960 und 1961 wurden die Bottroper jeweils Vizemeister der Bezirksklasse hinter Viktoria Oberhausen bzw. dem Turnerbund Oberhausen. Schließlich wurde die Rhenania dann 1962 Meister und stieg in die Landesliga auf, wo die Mannschaft als Aufsteiger auf Anhieb Dritter wurde.[7] Hans-Jürgen Fritsch absolvierte 1963 ein Länderspiel für die deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure. In den folgenden Jahren kämpften die Bottroper gegen den Abstieg, der dann 1967 erfolgte. 1969 wurde die Mannschaft Vizemeister der Bezirksklasse hinter dem Reeser SV.[8]
Es folgten mehrere Jahrzehnte zwischen Bezirksliga und Kreisliga. 2004 gelang der Aufstieg in die Bezirksliga, ehe es drei Jahre später wieder runter ging. 2010 stieg die Rhenania erneut auf und schaffte drei Jahre später die Rückkehr in die Landesliga. Zwei Abstiege in Folge führten den Verein 2015 wieder in die Kreisliga A, bevor es 2018 gar in die Kreisliga B ging. Der direkte Wiederaufstieg gelang und 2020 stiegen die Bottroper in die Bezirksliga auf. 2025 schaffte die Mannschaft den dritten Aufstieg in die Landesliga, dem jedoch der sofortige Wiederabstieg folgte.[9]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Aufstieg in die Landesliga: 1962, 2013, 2025
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Vereinschronik. Rhenania Bottrop, abgerufen am 10. Juni 2026.
- ↑ Sport Auto Plus Park - Sport Auto Plus Arena - Bottrop-Boy. Europlan, abgerufen am 10. Juni 2026.
- 1 2 Chronik. FuPa, abgerufen am 10. Juni 2026.
- ↑ Thomas Palapies-Ziehn: Erster Titel für den VfR Warbeyen im ARAG Niederrheinpokal der Frauen. Fußballverband Niederrhein, abgerufen am 10. Juni 2026.
- ↑ Marcel Eichholz: Reform im Frauenfußball: 3. Liga kommt ab 2027/28. FuPa, abgerufen am 10. Juni 2026.
- ↑ Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1945–1952. 2011, S. 54, 117, 246.
- ↑ Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1958–1963. 2013, S. 67, 135, 183, 236.
- ↑ Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1966/67–1969/70. 2023, S. 91, 313.
- ↑ Chronik. FuPa, abgerufen am 20. Mai 2026.