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St. Pölten

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Statutarstadt
St. Pölten
WappenÖsterreichkarte
Wappen von St. Pölten
St. Pölten (Österreich)
St. Pölten (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Niederösterreich Niederösterreich
Politischer Bezirk: Statutarstadt
Kfz-Kennzeichen: P
FlĂ€che: 108,44 kmÂČ
Koordinaten: 48° 12â€Č N, 15° 38â€Č OKoordinaten: 48° 12â€Č 17″ N, 15° 37â€Č 36″ O
Höhe: 267 mÂ ĂŒ. A.
Einwohner: 60.112 (1. JÀn. 2026)
Bevölkerungsdichte: 554 Einw. pro kmÂČ
Postleitzahlen: 3100, 3104, 3105, 3107, 3109, 3140, 3151, 3385
Vorwahl: 02742
Gemeindekennziffer: 3 02 01
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Rathausplatz 1
3100 St. Pölten
Website: st-poelten.at
Politik
BĂŒrgermeister: Matthias Stadler (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2026)
(42 Mitglieder)
19
9
8
4
1
1
19 9 8 4 1 1 
Insgesamt 42 Sitze
Lage von St. Pölten
Lage der Statutarstadt St. Pölten im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)Bezirk AmstettenBezirk Baden (Niederösterreich)Bezirk Bruck an der LeithaBezirk GĂ€nserndorfBezirk GmĂŒndBezirk HollabrunnBezirk HornBezirk KorneuburgKrems an der DonauBezirk KremsBezirk LilienfeldBezirk MelkBezirk MistelbachBezirk MödlingBezirk NeunkirchenSt. PöltenBezirk St. PöltenBezirk ScheibbsBezirk TullnBezirk Waidhofen an der ThayaWaidhofen an der YbbsWiener NeustadtBezirk Wiener NeustadtBezirk Zwettl
Lage der Statutarstadt St. Pölten im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
St. Pölten
St. Pölten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Pölten (amtliche Schreibweise;[1] gesprochen immer, mitunter auch geschrieben: Sankt Pölten; bairisch-österreichisch Sankt Pödn ausgesprochen) ist seit 1986 Landeshauptstadt und mit 60.112 Einwohnern (Stand 1. JĂ€nner 2026)[2] grĂ¶ĂŸte Stadt Niederösterreichs. Nach seiner Einwohnerzahl belegt St. Pölten auf der Liste der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte Österreichs den neunten Platz.

Die Stadt im Alpenvorland am Fluss Traisen weist eine FlĂ€che von 108,44 kmÂČ auf und ist zugleich Statutarstadt, Gemeinde als auch Bezirk. Die Gegend um St. Pölten ist seit der Steinzeit bewohnt; die Stadt gilt – je nach Definition – als die Ă€lteste oder zumindest eine der Ă€ltesten StĂ€dte Österreichs.

Am 17. November 2016 wurde St. Pölten als 75. Stadt der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[3]

Die Stadt liegt im nördlichen Alpenvorland sĂŒdlich der Wachau und damit im Mostviertel, dem sĂŒdwestlichen der vier Viertel Niederösterreichs.

Stadtgliederung

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Lage der Stadtteile von St. Pölten am Fluss Traisen

St. Pölten gliedert sich in elf Stadtteile, die aus insgesamt 42 Katastralgemeinden bestehen (FlÀche Stand 31. Dezember 2023[4]):

  • Harland (200,52 ha)
    • Altmannsdorf (133,29 ha)
    • Windpassing (140,98 ha)
  • Ochsenburg (304,57 ha)
    • Dörfl bei Ochsenburg (67,79 ha)
  • Pottenbrunn (827,99 ha)
    • Pengersdorf (245,05 ha)
    • Wasserburg (620,66 ha)
    • Zwerndorf 99,81 ha)
  • Radlberg (keine KG)
    • Oberradlberg (212,7 ha)
    • Unterradlberg (313,85 ha)
  • Ratzersdorf (KG: Ratzersdorf an der Traisen, 551,8 ha)
  • Spratzern (693,59 ha)
    • Matzersdorf (114,56 ha)
    • Pummersdorf (322,74 ha)
    • Schwadorf (111,06 ha)
    • Völtendorf (199,25 ha)
  • Stattersdorf (491,83 ha)
  • St. Georgen am Steinfelde (66,93 ha)
    • Eggendorf (101,61 ha)
    • Ganzendorf (77,48 ha)
    • Hart (340,15 ha)
    • Kreisberg (90,92 ha)
    • MĂŒhlgang (95,89 ha)
    • Reitzersdorf (90,85 ha)
    • Steinfeld (172,21 ha)
    • Wetzersdorf (54,91 ha)
    • Wolfenberg (74,29 ha)
    • Wörth (77,61 ha)
  • St. Pölten (1.178,16 ha)
    • Hafing (153,04 ha)
    • Nadelbach (163,59 ha)
    • Teufelhof (84,12 ha)
    • Waitzendorf (345,86 ha)
    • Witzendorf (172,15 ha)
  • Viehofen (256,06 ha)
    • Ragelsdorf (368,23 ha)
    • Weitern (185,66 ha)
  • Wagram (keine KG)
    • Oberwagram (345,6 ha)
    • Oberzwischenbrunn (201,77 ha)
    • Unterwagram (248,83 ha
    • Unterzwischenbrunn (245,67 ha)

Das Gemeindegebiet gliedert sich in 42 gleichnamige Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl mit Stand 1. JÀnner 2026[5]):

  • Altmannsdorf (133)
  • Dörfl (19)
  • Eggendorf (1.278)
  • Ganzendorf (85)
  • Hafing (32)
  • Harland (1.559)
  • Hart (1.518) mit Alt-Hart und Neu-Hart
  • Kreisberg (23)
  • Matzersdorf (30)
  • MĂŒhlgang (558)
  • Nadelbach (71)
  • Oberradlberg (502)
  • Oberwagram (4.745)
  • Oberzwischenbrunn (74)
  • Ochsenburg (326)
  • Pengersdorf (53)
  • Pottenbrunn (2.672) mit Bahnhofsiedlung
  • Pummersdorf (97)
  • Ragelsdorf (876)
  • Ratzersdorf an der Traisen (1.688)
  • Reitzersdorf (7)
  • St. Georgen am Steinfelde (399)
  • St. Pölten (24.594) mit Am Pittnerberg, Eisbergsiedlung und Kupferbrunn
  • Schwadorf (27)
  • Spratzern (7.092) mit Waldsiedlung
  • Stattersdorf (1.889)
  • Steinfeld (138)
  • Teufelhof (535)
  • Unterradlberg (891)
  • Unterwagram (2.315) mit Hubert Schnofl-Siedlung
  • Unterzwischenbrunn (38)
  • Viehofen (4.795)
  • Völtendorf (134)
  • Waitzendorf (340)
  • Wasserburg (65)
  • Weitern (234)
  • Wetzersdorf (11)
  • Windpassing (54)
  • Witzendorf (66) mit Mooshöfe
  • Wolfenberg (16)
  • Wörth (59)
  • Zwerndorf (74)

Nachbargemeinden

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Karlstetten
Obritzberg-Rust
Herzogenburg Kapelln
Gerersdorf
Neidling
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Böheimkirchen
Ober-Grafendorf Wilhelmsburg Pyhra

An die Statutarstadt St. Pölten grenzt rundum nur der Bezirk St. Pölten an.

Das außeralpine Klima St. Pöltens ist bestimmt von mĂ€ĂŸig kalten, trockenen, eher trĂŒben Wintern mit wenig Schnee sowie Sommern mit viel Sonne und viel Niederschlag.

Die durchschnittliche Temperatur schwankt im langjĂ€hrigen Monatsmittel zwischen −1,0 °C im JĂ€nner und 19,1 °C im Juli, das Jahresmittel betrĂ€gt 9,2 °C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge ist mit 29,5 mm im JĂ€nner am geringsten und steigt bis zu 88,1 mm im Juli an. Die meisten Regentage verzeichnen die Sommermonate Juni und Juli mit 10,5 bzw. 10,7 Tagen, im Oktober regnet es nur 6,5 Tage. Der Juli ist mit 7,6 durchschnittlichen Tagessonnenstunden der sonnigste Monat, im Dezember hingegen scheint die Sonne nur 1,5 Stunden.[6]

Klimatabelle fĂŒr St. Pölten 1991–2020
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) −0,2 1,1 5,2 10,4 14,9 18,7 20,4 19,9 14,8 9,6 4,8 0,7 ⌀ 10,1
Mittl. Tagesmax. (°C) 2,5 4,9 10,3 16,4 20,7 24,4 26,5 26,1 20,4 14,2 7,8 3,2 ⌀ 14,8
Mittl. Tagesmin. (°C) −2,4 −1,6 1,5 5,4 9,8 13,5 15,1 14,9 10,9 6,6 2,6 −1,3 ⌀ 6,3
Niederschlag (mm) 30,6 24,9 43,3 43,5 90,3 101,4 98,7 97,1 71,6 49,1 39,1 32,1 ÎŁ 721,7
Sonnenstunden (h/d) 2,0 3,3 4,8 6,9 7,4 8,0 8,2 8,1 6,0 4,0 2,1 1,6 ⌀ 5,2
Regentage (d) 6,9 6,1 8,0 7,1 10,5 9,9 10,6 9,2 8,4 7,3 7,2 6,6 ÎŁ 97,8
Luftfeuchtigkeit (%) 84 80 75 69 70 70 69 72 78 83 86 86 ⌀ 76,8
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
2,5
−2,4
4,9
−1,6
10,3
1,5
16,4
5,4
20,7
9,8
24,4
13,5
26,5
15,1
26,1
14,9
20,4
10,9
14,2
6,6
7,8
2,6
3,2
−1,3
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Klimadaten der GeoSphere-Austria-Station St.Pölten Landhaus (ID 93), Normalperiode 1991–2020, aufbereitet von Tauernwetter Forschung[7]

Steinzeit bis Eisenzeit

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Das Gebiet des heutigen St. Pölten war schon in der Jungsteinzeit, etwa seit dem 3. Jahrtausend v. Chr., besiedelt; so gibt es zahlreiche Funde der bemaltkeramischen Kultur. Auch Spuren der Bronzezeit, der Eisenzeit und der Kelten wurden gefunden.

Die Römerstadt Aelium Cetium

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Seit dem Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. bis etwa 450 befand sich die römische Stadt Aelium Cetium genau an der Stelle, wo im Mittelalter die Altstadt St. Pöltens entstand. Aelium Cetium war eine der bedeutendsten zivilen VersorgungsstĂ€dte der römischen Provinz Noricum, von der aus man mit einem Tagesmarsch etliche mit Soldaten belegte GrenzstĂ€dte an der Donau erreichen konnte. ArchĂ€ologen konnten seit 1988 zahlreiche Funde dokumentieren. Auch der römische Stadtplan ist in Umrissen bekannt; so stimmt etwa die Lage der heutigen Wiener Straße/Heßstraße mit der der römischen Hauptstraße ĂŒberein. Auch die Geschichte der römischen Stadt ist ungefĂ€hr bekannt.

WĂ€hrend der zweiten HĂ€lfte des 4. Jahrhunderts begann das bewohnte Gebiet der römischen Stadt immer kleiner zu werden. In der ersten HĂ€lfte des 5. Jahrhunderts hat der Großteil der Bevölkerung die Stadt verlassen, möglicherweise um in sichereren Siedlungen an der Donau Schutz zu finden. Der spĂ€teste Beleg antiken Lebens – ein Grab samt einer SchĂŒssel – stammt in etwa aus dem Jahr 450.[8.1] Aelium Cetium war also verlassen und an seiner Stelle folgte eine jahrhundertelange Siedlungsunterbrechung.[9.1]

Siedlungsunterbrechung

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Ausgrabungen am Domplatz mit dem Markt im Hintergrund, 2013

Vom 5. bis ins 8. Jahrhundert war die spĂ€tere Stadt St. Pölten zwar unbewohnt, jedoch gibt es in nahe gelegenen, heute eingemeindeten Ortschaften Funde aus der Zeit der Völkerwanderung. So sind in den nördlich gelegenen Orten Pottenbrunn und Unterradlberg fĂŒr die Zeit zwischen 500 und 550 Ansiedelungen von kleinen Langobardensippen nachgewiesen. Der Grund dafĂŒr, dass die Germanen die verfallenden Reste der leeren Römerstadt ungenutzt ließen, könnte ihre literarisch ĂŒberlieferte Stadtscheu gewesen sein.[8.2][10]

Entstehung von St. Pölten

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Die Ausdehnung des Frankenreichs 481 bis 814

Politische Vorgeschichte: Awarenreich und FrÀnkisches Reich

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Voraussetzung fĂŒr das Entstehen einer Siedlung im Gebiet des heutigen St. Pölten waren politische UmwĂ€lzungen in grĂ¶ĂŸerem Maßstab. In Mitteleuropa war seit dem Ende des 6. Jahrhunderts das eingewanderte Volk der Awaren (zusammen mit angestammter Bevölkerung) ansĂ€ssig, auch das Gebiet des heutigen Niederösterreichs gehörte vor der GrĂŒndung St. Pöltens zu ihrem Reich. Westlich des Awarenreichs lag zu dieser Zeit das FrĂ€nkische Reich, das sich unter Karl dem Großen ausdehnte, auch nach Osten hin. Nachdem es bereits zuvor zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Awaren und fĂŒr das FrĂ€nkische Reich kĂ€mpfenden Truppen gekommen war, erfolgte 791 ein erster großer Feldzug Karls gegen die Awaren. In der Folge wurden die Awaren besiegt und verschwanden um 822 – zumindest als eigenstĂ€ndiges Volk – sogar völlig aus der Geschichte.

Die herrschaftliche Erfassung durch das FrÀnkische Reich und die christliche Kirchenorganisation begannen in Niederösterreich 791 und in den folgenden Jahren.[11] Zu jener Zeit entstanden in Niederösterreich neue Siedlungen und Klöster, darunter vermutlich auch das seither durchgehend bewohnte St. Pölten.

Die GrĂŒndung

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Viele der Fragen zur GrĂŒndung St. Pöltens sind nach heutigem Forschungsstand noch unbeantwortet. Sicher ist, dass es im FrĂŒhmittelalter im Bereich der heute von den Promenaden umgebenen Innenstadt sowohl ein Kloster (das Hippolytkloster) als auch eine weltliche Siedlung gab. Das archĂ€ologisch nachgewiesene Kloster wurde vom Kloster Tegernsee möglicherweise nach den AwarenfeldzĂŒgen Karls des Großen (ab 791), spĂ€testens aber um 850 erbaut. Die Siedlung konnte archĂ€ologisch noch nicht nachgewiesen werden; Name, Entstehungszeit und Lage innerhalb der Altstadt sind in der Forschung umstritten. Möglicherweise ist sie mit dem Ort Treisma identisch, der in Texten des 9. Jahrhunderts mehrmals erwĂ€hnt wird. Jedenfalls ist in einer Urkunde aus dem Jahr 976 von der Siedlung „Treisma“ beim „Kloster des Heiligen Hippolytus“ die Rede.[12]

Von diesem Kloster hat die Stadt ihren Namen erhalten: „Pölten“ ist eine eingedeutschte Form des mĂ€nnlichen Vornamens „Hippolyt“. Der Namenspatron der Stadt war der westliche Kirchenvater und mutmaßlich erste Gegenpapst der Geschichte, Hippolyt von Rom (ca. 170–230).

Wahrscheinlich begann die mittelalterliche Geschichte St. Pöltens Ende des 8. Jahrhunderts mit dem Bau des Hippolytklosters, das sich an der Stelle befand, wo heute das BistumsgebĂ€ude St. Pölten steht. Der frĂŒhmittelalterliche Ort lag der gĂ€ngigsten These zufolge westlich des Hippolytklosters auf dem Grund, der heute von der Klostergasse, der Grenzgasse, der Domgasse und der Kremser Gasse umgeben ist. Vermutlich handelte es sich dabei um ein typisches frĂŒhmittelalterliches Haufen- und Gassengruppendorf. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es im frĂŒhen St. Pölten also zwei Grundherrschaftsbereiche auf engem Raum gegeben haben dĂŒrfte: das Hippolytkloster gehörte dem Kloster Tegernsee, die Siedlung Treisma gehörte Passau.[9.2]

Hippolytuskloster

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Ein Zwingerturm der im 13. Jahrhundert erbauten St. Pöltner Stadtmauer und Reste einer daran anschließenden Ledererwerkstatt in der Dr.-Karl-Renner-Promenade 29 (2012)

Das St. Pöltner Hippolytkloster im Nordost-Eckbereich der ehemaligen römischen Stadt wurde vom bayerischen Kloster Tegernsee vermutlich nach 791 erbaut. Da Karl der Große die von den Awaren eroberten Gebiete an Teilnehmer der FeldzĂŒge vergab, ist anzunehmen, dass das bayerische Kloster Tegernsee auf diese Weise zu seinen Besitzungen im St. Pöltner Raum gekommen war. Alle frĂŒheren Datierungen des Klosterbaus (wie die Jahre 741 oder 764) vor dem Awarenfeldzug Karls sind unwahrscheinlich.[9.3] Das Hippolytuskloster war ein Benediktinerkloster und mit Reliquien des namengebenden Hippolyt von Rom ausgestattet. Vom Hippolytuskloster konnten bisher nur wenige in den spĂ€teren Neubau einbezogene bauliche Reste gefunden werden,[13] jedoch keine aus vorromanischer Zeit (vor 1000).

Im heutigen Diözesanmuseum ausgestellte KeramikbruchstĂŒcke fand man hingegen schon aus der Zeit der GrĂŒndung des Klosters, 1949 und 1951 sowie 1988 im Kapitelgarten des heutigen BistumsgebĂ€udes St. Pölten.[8.3] FrĂŒhe mittelalterliche Berichte, in denen das Hippolytuskloster erwĂ€hnt wird, stammen aus dem 10. Jahrhundert. Umstritten ist, ob die GrĂŒndungsgeschichte in der 1779 erschienenen Historia Canoniae Sand-Hippolytanae[14] wahr ist, nach der die beiden BrĂŒder Adalbert und Otkar das Kloster grĂŒndeten. Adalbert war jedenfalls von 765 bis 803/804 Abt von Tegernsee.[9.3]

Der Ort Treisma

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Außer von der KlostergrĂŒndung ist in mittelalterlichen Texten auch von einem Ort Treisma die Rede, der sich allerdings nicht im Besitz Tegernsees, sondern im Besitz Passaus befand. Die Forschung ist sich weitgehend einig, dass Treisma der alte Name des entstehenden St. Pölten war, dass also zumindest in einigen der in Frage kommenden Texte Treisma fĂŒr St. Pölten steht. Peter Scherrer nimmt an, dass Treisma sich in den nahegelegenen Orten Pottenbrunn und Unterradlberg befand. Zu einer Besprechung von Scherrers Annahme siehe[9.4] Seine erste beilĂ€ufige ErwĂ€hnung erfĂ€hrt der Ort Treisma in einer Urkunde fĂŒr das Jahr 799.[15] Auch in weiteren ErwĂ€hnungen der beiden folgenden Jahrhunderte ist von passauischem Besitz in Treisma die Rede, den sich die Bischöfe Passaus von weltlichen Herrschern durch Urkunden bestĂ€tigen ließen. Im zweiten Viertel des 9. Jahrhunderts wurde Tegernsee Kommende des Bistums Passau, weshalb sich Bischof Pilgrim von Passau 976[16] auch den Besitz des St. Pöltner Hippolytklosters von Kaiser Otto II. bestĂ€tigen ließ.[9]

Stadtentwicklung

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Das Hippolytuskloster und die von ihm getrennte Siedlung waren die Keimzellen der mittelalterlichen Stadt. Die Entwicklung der St. Pöltner Altstadt, die im Hochmittelalter von der etwa 1253 bis 1286 errichteten St. Pöltner Stadtmauer umgeben wurde, kam erst um 1367 zu einem ersten Abschluss. Um diese Zeit war das Gebiet innerhalb der Stadtmauer erstmals weitgehend bebaut. Trotz der langen Siedlungspause nach dem Untergang der Römerstadt war die mittelalterliche Stadtentwicklung stark von der Anlage Aelium Cetiums geprĂ€gt. Nicht nur, dass die verfallenen Ruinen abgetragen und ihr Material zum Bau verwendet wurde, einige der alten römischen Bauwerke – so etwa am Domplatz – hat man adaptiert und weitergenutzt. Auch einige der im Mittelalter neu angelegten Straßen und PlĂ€tze liegen exakt dort, wo sich frĂŒher römische Straßen und PlĂ€tze befanden.

Hochmittelalter

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Das Marktrecht erhielt St. Pölten um 1050. Zur Stadt erhoben wurde St. Pölten 1159 durch Bischof Konrad von Passau. Sie ist damit vor Enns und Wien die Ă€lteste Stadt Österreichs, was allerdings nicht unumstritten ist.[17] Die heutige WĂŒstung Raizinsberg findet 1180 ErwĂ€hnung.

SpÀtmittelalter

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Der im Wesentlichen bis heute bestehende Neubau des St. Pöltner Klosters kurz nach seiner Errichtung, 1653

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt um einen Westteil mit dem Breiten Markt (heute Rathausplatz) planmĂ€ĂŸig erweitert und mit einer Stadtmauer umgeben. Das Viertel um das Kloster wurde dem Propst des Stiftes unterstellt, wĂ€hrend der passauische Teil eine stĂ€dtische Verwaltung mit Richter und Rat erhielt.

Aus der Zeit um 1300 stammen die ersten Nachrichten ĂŒber Juden in St. Pölten. In den Jahren 1306 und 1338 kam es zu Pogromen gegen St. Pöltner Juden. 1338 erfolgte die Verleihung eines neuen Stadtrechts durch Bischof Albrecht II. von Passau.

Bis zum Ende des Mittelalters blieb St. Pölten passauisch und wurde erst als Folge der VerpfĂ€ndung der Stadt an König Matthias Corvinus von Ungarn landesfĂŒrstlich. 1481 verpfĂ€ndete Bischof Friedrich Mauerkircher die Stadt dem ungarischen König, der sie zu einem seiner wichtigsten StĂŒtzpunkte in Niederösterreich im Kampf gegen Kaiser Friedrich III. machte und sehr förderte. 1487 verlieh er St. Pölten einen Wappenbrief, kurz darauf umfangreiche Maut- und Transportprivilegien. Nach der Vertreibung des Ungarnkönigs beanspruchte Maximilian I. im Frieden von Pressburg 1491 die Stadt als Kriegsbeute fĂŒr sich und gab seine AnsprĂŒche auch gegenĂŒber dem eigentlichen Stadtherrn, dem Bischof von Passau, nicht mehr auf.

Als landesfĂŒrstliche Stadt war St. Pölten im Landtag vertreten und erhielt 1538 von Ferdinand I. ein neues Wappen, das seine neue Stellung zum Ausdruck brachte.

Reformation und Gegenreformation

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Schon 1522 musste der St. Pöltner BĂŒrger Philipp Hueter als AnhĂ€nger der Reformation vor dem Rat und dem Stadtrichter erscheinen. HĂ€ndler, insbesondere BuchhĂ€ndler, hatten das neue Gedankengut von SĂŒddeutschland nach St. Pölten gebracht. Aber erst nach 1550 war der niederösterreichische Landtag vom evangelischen Glauben nach dem Reformator Martin Luther geprĂ€gt, und so versuchten die niederösterreichischen StĂ€dte ihre religiöse Freiheit gegenĂŒber dem katholischen habsburgischen Landesherrn und Kaiser Maximilian II. zu verteidigen. Gegen den Willen des Chorherrenstifts setzte der Rat von St. Pölten unter FĂŒhrung von Ratsherr und Stadtrichter Martin Zandt 1559 durch, dass der ehemalige PrĂ€monstratenser und lutherische Pfarrer Conrad Lindemayer an die Pfarrkirche Unserer Lieben Frauen kam. Der Prediger Sigmund SĂŒĂŸ wurde 1568 an die Stadtpfarrkirche berufen. 1569 war St. Pölten eine mehrheitlich evangelische Stadt geworden. Eine deutsche BĂŒrgerschule, die alle Bewohner besuchen konnten, wurde gegrĂŒndet, ebenso ein neues „BĂŒrgerspital“ geschaffen.

Die Gegenreformation hatte anderswo schon eingesetzt, als 1569 Georg Huber neuer Chorherr des Stiftes wurde, der ganz gegen die Evangelischen eingestellt war. Er kĂŒndigte den Prediger SĂŒĂŸ, so dass nun der Rat seinen Lohn ĂŒbernahm. Daraufhin ließ Huber die Pfarrkirche sperren. Unter FĂŒhrung von Zandt wurde die Kirche gewaltsam geöffnet. Dieser Konflikt kam vor den Landesherrn Kaiser Maximilian, der die beteiligten RĂ€te fĂŒr schuldig befand, und Prediger SĂŒĂŸ musste die Stadt verlassen. Die AnhĂ€nger der Reformation besuchten nun im Herrenhaus des St. Pöltner Franz von Prösing oder in Kapellen und Kirchen adliger Grundbesitzer wie auf Schloss Kreisbach in Wilhelmsburg den evangelischen Gottesdienst. 1578 wurde durch ein kaiserliches Dekret dem Stadtrat alle Neuerungen in der Religion verboten, die stĂ€dtischen Schulen geschlossen und die Fronleichnamsprozession fĂŒr alle verbindlich erklĂ€rt. Das sichtbare evangelische Leben verschwand bis 1623 aus der Stadt. Am 20. MĂ€rz 1625 wurden WohnhĂ€user durchsucht und 220 „hĂ€retische“ BĂŒcher beschlagnahmt.

Erst 1781 wurden mit dem Toleranzpatent unter Kaiser Joseph II. evangelische Kirchen wieder erlaubt. Ab 1856 leitete der lutherische Prediger des oldenburgischen Reichsgrafs Gustav Adolf Bentinck evangelische Gottesdienste im Schloss Fridau bei Ober-Grafendorf. In der Stadt selbst wurden ab 1877 wieder evangelische Gottesdienste abgehalten und 1892 eine evangelische Kirche fĂŒr die inzwischen auf 170 Personen angewachsene Gemeinde gebaut. Die Familie Baudissin-Zinzendorf vom Schloss Wasserburg unterstĂŒtzte den Bau.[3][18][19]

FrĂŒhe Neuzeit

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Die St. Pöltner Stadtmauer erwies sich im Zuge des Ersten Österreichischen TĂŒrkenkriegs 1529 und des Großen TĂŒrkenkriegs 1683 als wirksamer Schutz gegen die TĂŒrken.

Eine besondere BlĂŒtezeit erlebte St. Pölten im 17. und 18. Jahrhundert (1679 wird in der Topographia Provinciarum Austriacarum auch der Name Oppidum Sampoltanum erwĂ€hnt).[20] Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast machten die Stadt zu einem Zentrum barocker Baukunst, das der um den Wiener Hof gruppierten Schule fast ebenbĂŒrtig zur Seite stand. Damals erhielt das Stadtbild mit dem Dom, der Karmelitinnenkirche, dem Institut der Englischen FrĂ€ulein, der Rathausfassade und mehreren AdelspalĂ€sten sein reizvolles barockes Aussehen. An der Domkirche (1722–1750) wirkten so namhafte KĂŒnstler wie Daniel Gran, Bartolomeo Altomonte und Tobias Pock mit.

Im Zuge der katholischen Reform wurden neue Klöster gegrĂŒndet, so dass die nur 29 Hektar umfassende Stadt um 1770 insgesamt sechs geistliche Niederlassungen zĂ€hlte, von denen infolge der Klosteraufhebungen unter Kaiser Joseph II. nur das Institut der Englischen FrĂ€ulein (seit 1706) und das Franziskanerkloster (heute Philosophisch-Theologische Hochschule) bestehen blieben. Die josephinischen Reformen machten St. Pölten zum kirchlichen Zentrum: 1785 wurde das Bistum Wiener Neustadt nach St. Pölten transferiert und als Bischofssitz das zuvor aufgelöste Chorherrenstift bestimmt. Erster Bischof war bis 1792 Johann Heinrich von Kerens.

Nach den mittelalterlichen Pogromen verkehrten erst im 17. Jahrhundert wieder Juden in St. Pölten (als HĂ€ndler). 1863 wurde die circa 800 Mitglieder umfassende Kultusgemeinde St. Pölten gegrĂŒndet. UngefĂ€hr die HĂ€lfte der Mitglieder lebte in der Stadt.

Nach dem Marsch auf St. Pölten zog Napoleon I. am 11. November 1805 kampflos ein und plĂŒnderte die Stadt. Auch 1809 wurde die Stadt von französischen Truppen besetzt.

Der ehemalige Schlosser und LokfĂŒhrer Hubert Schnofl war von 1919 bis 1933 BĂŒrgermeister St. Pöltens.

Industrialisierung und erste HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts

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Farbige Version der St. Pöltner Karte der Franziszeischen Landesaufnahme, zwischen 1806 und 1869
Die Heßstraße um 1890

Mit der Eröffnung der Kaiserin-Elisabeth-Bahn 1858, spĂ€ter Westbahn, und der spĂ€teren Errichtung weiterer Nebenbahnen entwickelte sich St. Pölten zur Industriestadt. Seit dem 18. Jahrhundert kam es im Zuge der Industrialisierung zur Ansiedlung kleinerer Betriebe, darunter Hammerwerke, PapiermĂŒhlen, Tuchmacher und eine Kattunmanufaktur. Nach 1903 wurden wichtige Großbetriebe gegrĂŒndet wie die Papierfabrik Salzer, die Maschinenfabrik Voith, die 1. Österreichischen Glanzstoff-Fabrik AG und die Bahn-WerkstĂ€tten. Die Einwohnerzahl stieg sprunghaft an (1848: 4500, 1880: 10.000, 1922: fast 22.000), und in den 1922 eingemeindeten Orten Viehofen, Ober- und Unterwagram, Teufelhof und Spratzern entstanden neue Siedlungen.[21.1]

Mit der Verleihung eines eigenen Statuts 1922 wurde der neuen wirtschaftlichen Bedeutung St. Pöltens Rechnung getragen.

Die Wirtschaftskrise von 1930 machte aus dem Hoffnungsgebiet ein Notstandsgebiet mit tausenden Arbeitslosen.

Nach dem Zusammenbruch der K.u.K-Monarchie 1918 war St. Pölten von den politischen Nachkriegswirren in Österreich wie dem BĂŒrgerkrieg 1934 und dem Anschluss Österreichs 1938 betroffen.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg 1938–1945

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Machtergreifung

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Noch am 11. MĂ€rz 1938, einen Tag vor dem „Anschluss“, gab es in St. Pölten Pro-Österreich-Kundgebungen, und das Bundesheer rĂŒstete sich gegen den Einmarsch deutscher Truppen.[22] Am Abend, nach der Aufgabe des österreichischen Kanzlers Schuschnigg, feierten in den Straßen jedoch bereits tausende St. Pöltner mit Hakenkreuzfahnen. Die St. Pöltner Nationalsozialisten versammelten sich, ernannten Hans Doblhofer zum Kreisleiter, Franz Pfister zum Bezirksleiter und Franz Hörhann zum BĂŒrgermeister. Noch vor Mitternacht besetzten NSDAP und SA das Rathaus.

Einen Tag spĂ€ter kam die in Österreich einmarschierende Wehrmacht auf ihrem Weg nach Wien bereits bis St. Pölten, wo sie mit Jubel empfangen wurde. Am 14. MĂ€rz, einen Tag vor seiner Rede am Heldenplatz besuchte Adolf Hitler St. Pölten und aß mit Heinrich Himmler, Wilhelm Keitel und Martin Bormann im Hotel Pittner zu Mittag.[23]

Groß-St. Pölten

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Krems wurde die Gauhauptstadt Niederösterreichs, das in „Niederdonau“ umbenannt worden war, aber St. Pölten sollte nach NS-PlĂ€nen zur „Gauwirtschaftsstadt“ werden, da es ĂŒber Industrie, Bahnverbindungen und große nutzbare FlĂ€chen verfĂŒgte.[24] Man sprach von „Groß-St. Pölten“ und gliederte der Stadt zahlreiche Ortschaften an (Ratzersdorf, Stattersdorf, Radlberg, Brunn, Harland, Altmannsdorf, Windpassing, Schnabling, Pyhra, Wörth, Hart, Wolfenberg, Völtendorf, St. Georgen am Steinfelde, Gattmannsdorf, Gröbern und Teile von Pummersdorf).

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der nahegelegene Fliegerhorst Markersdorf, das „Lager Spratzern“ (die spĂ€tere Kopal-Kaserne) und andere Heereseinrichtungen gebaut. Der Bau einer Reichsautobahn von Salzburg ĂŒber St. Pölten nach Wien wurde begonnen und das Bahnnetz ausgebaut. Es entstanden Wohnbauten wie die von 1938 bis 1940 erbaute „Volkswohnhausanlage“ (auch: SĂŒdtirolersiedlung).[25] WĂ€hrend der NS-Zeit hieß der Rathausplatz „Adolf-Hitler-Platz“, der NeugebĂ€udeplatz „Platz der SA“.[26]

Judenverfolgung

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1938 hatte die Israelitische Kultusgemeinde in St. Pölten 1200 Mitglieder, davon lebten 400 in der Stadt selbst.[27] Bald begannen Organisationen wie der SD damit, Juden zu verhaften, es gab Delogierungen, Berufsverbote (fĂŒr Ärzte, TierĂ€rzte, Apotheker und AnwĂ€lte), Beschimpfungen und DemĂŒtigungen. Beim Novemberpogrom 1938 in der Nacht des 9. November verwĂŒsteten etwa 350 Uniformierte und Zivilisten die Synagoge St. Pölten und GeschĂ€fte; zahlreiche jĂŒdische BĂŒrger wurden verhaftet.[28]

Ab Mai 1940 gab es kaum noch Juden in St. Pölten. Wer nicht verhaftet worden war und nicht emigrieren konnte, hatte sich in Wien anzumelden. Am 7. Oktober 1941 verkĂŒndete der BĂŒrgermeister, dass St. Pölten juden- und zigeunerfrei sei.[29] Drei FĂ€lle sind bekannt, in denen es Juden gelang, bis 1945 unentdeckt in St. Pölten zu ĂŒberleben.[30]

In finanzieller Hinsicht profitierten von der Vertreibung der Juden der Staat, die Stadtgemeinde und Privatpersonen. Zahlreiche GeschĂ€fte, Betriebe wie etwa die SchĂŒller-Fabrik, Wohnungen und anderes Eigentum wurden enteignet. Die Synagoge diente als Lager fĂŒr sowjetische Kriegsgefangene und die SA-Standarte 21. Der alte jĂŒdische Friedhof wurde vollstĂ€ndig zerstört, den neuen, heute noch existierenden, ließ man verwahrlosen. Besonders ab 1941 stieg die Zahl der Massenmorde in den KZs des Dritten Reichs, nachweislich wurden mindestens 300 der 1200 Mitglieder der St. Pöltner Kultusgemeinde ermordet, fast keiner kehrte nach dem Krieg nach St. Pölten zurĂŒck.[27]

RĂŒstungsbetriebe

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Im Laufe des Krieges erfolgte auch in St. Pölten in großem Maß die Umstellung der Industrieproduktion auf RĂŒstungsgĂŒter. Zahlreiche Betriebe, darunter auch die grĂ¶ĂŸten, steigerten dabei ihre Produktion und Mitarbeiterzahlen erheblich. (Eine Auflistung der einzelnen Betriebe findet man in[23]) Da nicht nur die Juden aus der Stadt verschwunden, sondern auch große Teile der restlichen mĂ€nnlichen Bevölkerung zur Wehrmacht eingezogen waren, begann man auch in St. Pölten in großem Maßstab Frauen, aber auch Zwangsarbeiter (Kriegsgefangene, HĂ€ftlinge) einzusetzen. Dies geschah in so gut wie allen Betrieben der Stadt, es kam dabei – wie im Lager fĂŒr aus Ungarn deportierte Juden in der Viehofner Au – zu mindestens 400 TodesfĂ€llen oder Morden.[23.1]

Der Widerstand gegen das NS-Regime nahm in St. Pölten im österreichischen Vergleich bedeutende Ausmaße an, auch wenn er weder politisch noch militĂ€risch konkrete Erfolge aufweisen konnte. Der katholisch getragene Widerstand beschrĂ€nkte sich vor allem auf illegalen Religionsunterricht, die Zeugen Jehovas verweigerten den Dienst an der Waffe und gegen Ende des Krieges organisierte das Grafenehepaar Trauttmansdorff eine ĂŒberparteiliche Widerstandsgruppe (Widerstandsgruppe Kirchl-Trauttmansdorff). Zu den etwa 400 Verschwörern zĂ€hlten vor allem Mitglieder der Oberschicht; Ziel war es, die Stadt den sowjetischen Truppen kampflos zu ĂŒbergeben. Die Gruppe wurde jedoch durch eine V-Person infiltriert und verraten. Am 13. April 1945 wurden zwölf Mitglieder zum Tod verurteilt und im Hammerpark erschossen, wo heute ein Mahnmal an sie erinnert. Am bedeutendsten waren die Widerstandsgruppen, die aus der bereits zuvor starken Arbeiterbewegung hervorgingen und großteils von der illegalen KPÖ und ihrem Umfeld ausgingen.[31] In den grĂ¶ĂŸeren Betrieben der Stadt (EisenbahnwerkstĂ€tte, Post, Voith, Glanzstoff, Salzer) organisierten sich Gruppen, die Propagandamaterial gegen das Regime druckten und Streiks sowie Sabotageakte (Sprengungen, BeschĂ€digung von Maschinen, Diebstahl) durchfĂŒhrten.[32] Nach Verfolgungen durch die Gestapo gab es 1941 123 Gerichtsverfahren und 28 Todesurteile gegen Eisenbahner, darĂŒber hinaus wurden 11 Mitarbeiter der Voith hingerichtet und 37 der Post verhaftet.[23.2]

Im April 1945 nahm die Rote Armee Wien und St. Pölten ein

Im Juni 1944 kam es zu den ersten Luftangriffen durch BomberverbĂ€nde der Alliierten. Hauptziel war der Bahnhof. Die schwersten Bombardierungen erfolgten zu Ostern 1945. Es gab 591 Tote, von den 4260 HĂ€usern wurden 142 völlig zerstört, 233 mehr als zur HĂ€lfte, weitere 2701 leicht bis mittel. 3500 Personen waren obdachlos, große Teile der Infrastruktur (etwa Gas- und Wasserversorgung) waren getroffen. Schutz boten zahlreiche damals entstandene Bunkeranlagen oder die Flucht aufs Land.[23.3] Noch in den Anfangsmonaten des Jahres 1945 sprachen St. Pöltner NS-FĂŒhrer vom Kampf bis zum letzten Mann, so wurden auch bis zuletzt HĂ€ftlinge, FahnenflĂŒchtige und WiderstĂ€ndler getötet.[33.1]

Am 14. April 1945 startete schließlich der Angriff der Roten Armee auf St. Pölten. Nach der raschen Einnahme der Stadt am 15. April verlief die Front drei Wochen lang im Westen St. Pöltens. WĂ€hrend der Eroberung starben etwa 600 Zivilisten, 24.000 flĂŒchteten und nur etwa 8000 Personen verblieben in der Stadt. Nach eigener Aussage hatten die sowjetischen Truppen versucht, der Stadt möglichst wenig Schaden zuzufĂŒgen; was auch vergleichsweise gut gelungen ist.[33.2] Der Kontakt zwischen den St. Pöltnern und den sowjetischen Soldaten soll einerseits freundschaftlich gewesen sein – immerhin handelte es sich um eine Befreiung vom NS-Regime und das Ende des Krieges – andererseits war er vor allem zu Beginn von LebensmittelplĂŒnderungen und zahlreichen Vergewaltigungen ĂŒberschattet. Nach Ende der Kampfhandlungen zogen große Teile der in der Stadt stationierten Roten Armee wieder ab.[33.3]

Insgesamt hat der Krieg 39 Prozent der Bausubstanz St. Pöltens zerstört oder schwerst beschÀdigt.[21]

Sowjetische Besatzung und Wiederaufbau 1945–1955

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Politische Neuorganisation

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Am 16. April 1945 wurde der aus einer jĂŒdischen Familie stammende 24-jĂ€hrige EisenwarenhĂ€ndler GĂŒnther Benedikt von den sowjetischen Truppen als provisorischer BĂŒrgermeister eingesetzt, allerdings nur fĂŒr kurze Zeit.

Franz KĂ€fer, Heizer in der Glanzstoff und ehemaliger Schutzbundkommandant von Wagram, wechselte 1935 von den Sozialdemokraten zur KPÖ. Auf Befehl des russischen Stadtkommandanten Chomaiko wurde er am 13. Mai 1945 BĂŒrgermeister St. Pöltens und blieb dies wĂ€hrend der ersten fĂŒnf Jahre des Wiederaufbaus der Stadt. Im Gemeinderat saßen 10 Vertreter der KPÖ, 10 der SPÖ und 6 der ÖVP. FĂŒr einen Neubeginn forderte KĂ€fer dazu auf, zusammenzuarbeiten und Persönliches wie Politisches zur Seite zu stellen. Die Gemeinderatsprotokolle der ersten Nachkriegsjahre vermitteln allgemein den Eindruck eines sachlichen und konstruktiven Arbeitsklimas und erst gegen Ende des Wiederaufbaus wurden die parteilichen Differenzen wieder spĂŒrbarer.[33.4]

Bei den Landtagswahlen 1945 gewann die St. Pöltner SPÖ deutlich (SPÖ: 22 Mandate, ÖVP: 15, KPÖ: 6). KĂ€fer trat daraufhin zwar zurĂŒck, blieb aber aufgrund der Intervention des sowjetischen Kommandanten doch noch bis zu den ersten Gemeinderatswahlen 1950 BĂŒrgermeister. Mit dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Niederösterreich nahm auch der Einfluss der KPÖ stark ab. Die Gemeinderatswahlergebnisse seit 1960 zeigen einen kontinuierlichen Abstieg von 13,2 % auf 0,8 % im Jahr 2001. Seitdem ist die KPÖ in St. Pölten nicht mehr angetreten. St. Pöltner BĂŒrgermeister war von 1950 bis 1960 der Sozialist Wilhelm Steingötter.

Not, Wiederaufbau und USIA

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Nach dem Ende des Krieges herrschte zunĂ€chst bittere Not und Obdachlosigkeit. In den folgenden drei Jahren wurde Schutt gerĂ€umt und der Bahnhof, wichtige Versorgungsunternehmen und einige TraisenbrĂŒcken wiederaufgebaut. Erst danach begann die Gemeinde, WohnhĂ€user, Schulen, Straßen, KanĂ€le usw. in grĂ¶ĂŸerem Stil neu zu errichten. Die meisten neuen Wohnungen innerhalb eines Jahres, nĂ€mlich 315, entstanden dabei 1952.[33.5]

Die wirtschaftliche Situation war durch den Mangel von GĂŒtern geprĂ€gt; es gab nur wenig zu kaufen und wenn, dann waren KonsumgĂŒter aufgrund starker Teuerung fĂŒr viele schwer erreichbar. Bekleidung, Möbel und vor allem Lebensmittel (manche Lebensmittel bis in die 1950er Jahre) bekam man gegen Bezugsscheine, die im Alumnat je nach Beruf, Alter etc. ausgegeben wurden. Man „wurstelte sich durch“, es etablierte sich ein Schwarzmarkt, der bis etwa 1950 andauerte.[33.6] Die Ă€rgste Not war 1953 auch fĂŒr EinkommensschwĂ€chere ĂŒberstanden, von Wohlstand konnte man aber noch lange nicht sprechen. Die Wohnungsmieten waren in den Jahren nach dem Krieg niedrig. Der Grund dafĂŒr waren Mietgesetze, aber auch der schlechte Zustand der bewohnten Barackensiedlungen (beispielsweise in der Herzogenburgerstraße) und ZinshĂ€user.[33.7]

Nach dem Krieg begann die Rote Armee mit der Demontage deutschen Eigentums (vor allem Maschinen in Großbetrieben wie der Voith und der Glanzstoff), stoppte diese aber und organisierte die Wiederaufnahme der Produktion als klar war, dass die Besatzung lĂ€nger andauern wĂŒrde. Alle Betriebe, die man als deutsches Eigentum ansah, fasste man ab dem 27. Juni 1946 im USIA-Konzern zusammen. Die wenigen Unternehmen, die wie die Voith Gewinne machten, hatten diese als Reparationszahlung an die Sowjetunion abzuliefern.[33.8] FĂŒr den Arbeitsmarkt waren die USIA-Betriebe ein StabilitĂ€tsfaktor, trotzdem stieg die Arbeitslosenquote in St. Pölten 1953 auf ĂŒber neun Prozent.[33.9]

Ende der Besatzungszeit

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Am 10. Februar 1955 wurden zahlreiche Eingemeindungen der NS-Zeit per Landtagsbeschluss, großteils nach Abstimmungen der Bevölkerung, wieder zurĂŒckgenommen. Ausgemeindet wurden die lĂ€ndlich geprĂ€gten Ortsteile Ratzersdorf, Ober- und Unterzwischenbrunn, Windpassing, Schnabling, Wörth, Wolfenberg, Hart, Gröben, Schwadorf, Gattmannsdorf sowie Teile von Altmannsdorf, Brunn und Pummersdorf. Bei der Gemeinde verblieben Ober- und Unterradlberg, Stattersdorf, Harland und Völtendorf. Das Gemeindegebiet sank auf 43,23 kmÂČ mit 38.563 Einwohnern. St. Pölten war danach die achtgrĂ¶ĂŸte Stadt Österreichs und blieb die grĂ¶ĂŸte Niederösterreichs.[33.10]

Im Mai 1955 wurde der Staatsvertrag unterzeichnet, im August 1955 begann der Abzug der sowjetischen Truppen aus St. Pölten, und am 13. September verließen die letzten Soldaten die Stadt.[21.2] Wurden die von der Sowjetunion besetzten Teile Österreichs wirtschaftlich benachteiligt, so hatten die im August 1955 an die österreichische Bundesregierung ĂŒbergebenen USIA-Betriebe danach auch noch Kredite offen und sechs Jahre lang Sachwerte an die Sowjetunion zu leisten. Die Bundesregierung wiederum sollte die 280 niederösterreichischen USIA-Betriebe an die ursprĂŒnglichen EigentĂŒmer zurĂŒckgeben.[21.3]

Entwicklung nach 1955

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1972 ĂŒberschritt die Stadt durch die Eingemeindungen von u. a. Ochsenburg, Pottenbrunn und St. Georgen erstmals die 50.000-Einwohner-Grenze.

Hauptstadtfrage

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Zur Landeshauptstadt von Niederösterreich wurde St. Pölten mit Landtagsbeschluss vom 10. Juli 1986. St. Pölten hatte sich zuvor bei einer Volksbefragung am 1. und 2. MÀrz 1986 mit 45 % gegen Krems (29 %), Baden (8 %), Tulln (5 %) und Wiener Neustadt (4 %) durchgesetzt.

Seit 1997 ist St. Pölten nach dem Auszug der Landesbehörden aus Wien und dem Bau des Landhausviertels auch Sitz der niederösterreichischen Landesregierung.

Am 9. Juli 1999 erhielt die Stadt fĂŒr ihre Verdienste bei den internationalen AktivitĂ€ten, den StĂ€dtepartnerschaften und als FederfĂŒhrer des „Kooperationsnetzwerkes EuropĂ€ischer MittelstĂ€dte“ die Ehrenplakette des Europarates. WĂ€hrend der Sitzung des Europarates am 26. April 2001 wurde St. Pölten der Europapreis verliehen. 2002 erfolgte die Eröffnung des Museums Niederösterreich.

Kurt Krenn, der seit 1991 amtierende und heftig umstrittene St. Pöltner Bischof, reichte am 20. September 2004 nach MissbrauchsvorfĂ€llen im Priesterseminar sein RĂŒcktrittsgesuch ein. Klaus KĂŒng wurde zum 17. Bischof der Diözese St. Pölten ernannt.

In St. Pölten befindet sich auch die Evangelische Superintendentur A. B. Niederösterreich, die 1998 aus Bad Vöslau hierher verlegt wurde.

Eine Gasexplosion tötete im Juni 2010 fĂŒnf Menschen und verursachte hohen Sachschaden.

2010 wurde mit archĂ€ologischen Grabungen am Domplatz begonnen, die ursprĂŒnglich hĂ€tten zwei Jahre dauern sollen. Im September 2023 wurde der neugestaltete Domplatz nach tatsĂ€chlich rund zehn Jahre dauernden Grabungen offiziell eröffnet.[34][35]

2017 bewarb sich St. Pölten in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich als EuropÀische Kulturhauptstadt 2024.[36][37] Aus der gescheiterten Bewerbung ging das Festival Tangente hervor.[38]

Bevölkerungsentwicklung

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St. Pölten: Einwohnerzahlen von 1391 bis 2026
Jahr  Einwohner
1391
  
3.500
1499
  
3.600
1797
  
3.891
1812
  
4.283
1848
  
4.540
1869
  
14.470
1880
  
16.963
1890
  
19.184
1900
  
24.507
1910
  
35.648
1923
  
40.574
1934
  
46.304
1939
  
48.583
1951
  
44.005
1961
  
46.520
1971
  
49.664
1981
  
50.419
1991
  
50.026
2001
  
49.121
2011
  
51.955
2021
  
56.180
2026
  
60.112
Quelle(n): ab 1869 Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021.[39]

Im September 2018 berichtete der Magistrat, die 60.000-Einwohnergrenze ĂŒberschritten zu haben, davon 55.159 Personen mit Hauptwohnsitz und 4.841 mit Zweitwohnsitz.[40] Im Juli 2025 informierte die Stadt, erstmals die 60.000er-Grenze bei den Hauptwohnsitzern erreicht zu haben.[41] Zusammen mit den Nebenwohnsitzern wurden im Juli 2025 fast 67.000 Einwohner erreicht.[42]

Im Jahr 2011 hat die Stadtgemeinde St. Pölten 178.071.808,34 Euro eingenommen und exakt denselben Betrag ausgegeben.[43]

ArbeitsstÀtten und BeschÀftigte

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JahrArbeits­stÀttenBeschÀf­tigte
1991[44] 2.13130.544
2001[45] 2.71140.041
2006[46] 3.764–

Per Stichtag 15. Mai 2001 arbeiteten in St. Pölten 40.041 Personen an 2.711 ArbeitsstĂ€tten. Davon beschĂ€ftigten die 23 grĂ¶ĂŸten ArbeitsstĂ€tten mehr als je 199 Arbeitnehmer, die 1.676 kleinsten 0 bis 4 Arbeitnehmer. Von den 23 grĂ¶ĂŸten ArbeitsstĂ€tten fielen 6 in den Produktionssektor, 17 in den Dienstleistungssektor.[45]

Die drei grĂ¶ĂŸten ArbeitsstĂ€tten 2001 beschĂ€ftigten jeweils ĂŒber 999 Personen[47] (darunter das Krankenhaus und das Regierungsviertel).

Im Jahr 2001 arbeiteten 16.347 St. Pöltner in St. Pölten, 6.035 pendelten nach außerhalb zu ihrer Arbeit. Umgekehrt pendelten – da weit mehr ArbeitsplĂ€tze vorhanden sind als St. Pöltner ErwerbstĂ€tige – 24.866 Personen (rund 60 % aller in St. Pölten ErwerbstĂ€tigen) von außerhalb nach St. Pölten zu ihrer Arbeit. Das ergibt 41.213 in St. Pölten erwerbstĂ€tige Personen im Jahr 2001.[48]

Einige Medienunternehmen haben in St. Pölten ihren Sitz oder ihre Verwaltung. Dazu zĂ€hlen „MFG-Das Magazin“, ein monatlich erscheinendes unabhĂ€ngiges Printmedium, „@cetera“, „Campus Radio 94.4“, der Radiosender der Fachhochschule, und bis 2012 HiT FM, ein weiterer Radiosender. Daneben gibt es noch ein Studio des Österreichischen Rundfunks (ORF) fĂŒr Niederösterreich, den Regionalfernsehsender „N1“ und den Privatsender „P3tv“. Die Redaktionen fĂŒr den Raum Niederösterreich der Austria Presse Agentur (APA), des Wiener Kurier und Der Presse haben hier ebenfalls ihren Sitz.

Das Niederösterreichische Pressehaus in St. Pölten ist Herausgeber der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN), der „BurgenlĂ€ndischen Volkszeitung“ (BVZ), der „NÖ-Rundschau“, „Unser Gratisblatt“, der „Neuen Stadtzeitung“ und der „Landeshauptstadt-Zeitung“.

AnsÀssige Unternehmen

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Das Sunpor-Werk in Radlberg

Produktionsbetriebe

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Die FernwĂ€rmeversorgung der Stadt erfolgt durch die „FernwĂ€rme St. Pölten GmbH“. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Stadt St. Pölten und der EVN. Die WĂ€rme wird seit 2009 zu zwei Drittel von der EVN WĂ€rme ĂŒber die 31 km lange FernwĂ€rmetransportleitung vom Kraftwerk DĂŒrnrohr geliefert.[49]

Seit 1904 gibt es die „Voith St. Pölten“. Die heutige Voith Austria Holding mit Firmensitz in St. Pölten fertigt vor allem Papiermaschinen, Turbinen und Turbogetriebe. ZĂ€hlte die Voith St. Pölten 1961 noch 3031 BeschĂ€ftigte, waren es 2012 nur noch 870 bei einem Jahresumsatz von 271,2 Millionen Euro. Im Februar 2015 wurde bekannt, dass Voith-Paper den Standort St. Pölten schließt und 150 Stellen streicht.[50] Die 1986 gegrĂŒndete und im Alleinbesitz der norwegischen „O.N. Sunde AS“ befindliche Sunpor Kunststoff GmbH unterhĂ€lt zwei Produktionsstandorte in den Stadtteilen Radlberg und Stattersdorf. Das Unternehmen beliefert insbesondere die Hersteller von WĂ€rmedĂ€mmplatten fĂŒr die GebĂ€udedĂ€mmung, hatte 2009 160 Mitarbeiter und einen Umsatz von 140 Millionen Euro.[51] Unterradlberg ist seit 1970 Standort der Egger Gruppe, der Spanplatten (2014: 392 Mitarbeiter), die Radlberger GetrĂ€nke und in einer Brauerei das „Egger Bier“ herstellt.[52] Am Standort der heutigen Papierfabrik in Stattersdorf wird bereits seit 1579 Papier erzeugt, seit 1798 ist sie im Besitz der Familie Salzer (heute Salzer Papier GmbH).[53] Im Stadtteil Pottenbrunn befindet sich ein Werk des Schweizer Konzerns Geberit AG. Dort werden sanitĂ€rtechnische Produkte unter anderem fĂŒr Duschen und WCs gefertigt.[54] 2012 hatte der Standort ĂŒber 420 Mitarbeiter.[55]

Die seit 1907 betriebene ÖBB HauptwerkstĂ€tte St. Pölten beschĂ€ftigte Ende der 1920er Jahre noch ĂŒber 1500 Arbeiter, 2011 waren es nur noch 576. 2022 wurde in St. Pölten der ÖBB-Bildungscampus eröffnet, der auf einem ehemaligen Hallen-GelĂ€nde der ÖBB in der NĂ€he der ÖBB-Technische Services und des Lehrlingsheims fĂŒr bis zu 550 Personen innerhalb von 30 Monaten um rund 75 Millionen Euro realisiert wurde.[56]

Handelsbetriebe

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Die 1973 gegrĂŒndete kika Möbelhandelsgesellschaft m.b.H. ist seitdem im Besitz der Familie Koch. In St. Pölten befindet sich der Unternehmenssitz, ein 1977 eröffnetes Möbelhaus und ein Lager (Stadtteil Spratzern) des europaweit operierenden EinrichtungshĂ€ndlers, der 2018 Teil der SIGNA-Gruppe wurde.[57] Die im Besitz der Familie Leiner befindliche und 1910 gegrĂŒndete Rudolf Leiner GmbH hat seither ihren Unternehmenssitz sowie eine Filiale in St. Pölten. Im Stadtteil Spratzern befindet sich ein Lager der Firma.[58]

Im Stadtteil Spratzern befindet sich eines der sieben großen österreichischen Lager der österreichischen Handelskette SPAR Österreich.

Die 1924 gegrĂŒndete und bis heute als Familienbetrieb gefĂŒhrte Baumarkt Nadlinger Handelsges.m.b.H., hat ihren Firmensitz im Stadtteil Spratzern, wo ein Hagebaumarkt und Baustoff-Großhandel betrieben wird. 2015 ĂŒbernahm[59] man den ehemaligen Baumax Standort im Stadtteil Viehofen, der seit 2016 als „Hagebaumarkt St. Pölten Nord“ weitergefĂŒhrt wird.[60]

  • Klenk & Meder GmbH (Elektrotechnik, rund 800 Mitarbeiter)
  • Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H. (2005: 484 Mitarbeiter und 100 Millionen Euro Umsatz)[61]
  • Salesianer Miettex (in Spratzern befinden sich eine WĂ€scherei und ein Lager des europaweit tĂ€tigen Wiener Familienunternehmens)[62]
  • Schubert & Franzke GmbH (Verlag fĂŒr Stadt- und OrtsplĂ€ne, Sitz in St. Pölten, 60 Mitarbeiter)[63]
  • Rosenberger (Rosenberger Restaurant GmbH, ROSENBERGER FUELS GMBH und Rosenberger Tankstellen GmbH)
  • Strabag mit einem Standort
  • Tanzschule Schwebach GmbH mit einem Standort[64]

Ehemalige Unternehmen

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In St. Pölten entstanden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industrieunternehmen, viele von ihnen haben nicht bis in die heutige Zeit ĂŒberdauert.

In St. Pölten werden 44 Prozent der Alltagswege autofrei zurĂŒckgelegt (Stand 2016). Das ist der siebente Platz im Vergleich mit den anderen LandeshauptstĂ€dten.[65] Je Tausend Einwohner gab es im Jahr 2017 565 PKWs in der Stadt.[66]

Der folgende Graph zeigt einen Vergleich der österreichischen LandeshauptstĂ€dte in sieben umwelt-relevanten Bereichen, welcher 2020 durch die Umweltorganisation Greenpeace durchgefĂŒhrt wurde (je mehr Punkte umso besser):[67]

  • Verkehrsmittelwahl: Anzahl der Wege im Personenverkehr, die umweltfreundlich zu Fuß, per Rad oder mit öffentlichem Verkehr zurĂŒckgelegt werden.
  • LuftqualitĂ€t: Belastung mit Stickstoffdioxid und Feinstaub.
  • Radverkehr: LĂ€nge des Radnetzes, Anzahl der City-Bikestationen, Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle.
  • Öffentlicher Verkehr: Preis, zeitliche und rĂ€umliche Abdeckung.
  • Parkraum: Preis fĂŒr das Parken, Anteil der Kurzparkzonen.
  • FußgĂ€nger: FlĂ€chen der FußgĂ€ngerzonen und der verkehrsberuhigten Zonen, Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle.
  • Auto-Alternativen: Anzahl Elektro-Autos, Anzahl der Elektro-Ladestationen, Anzahl der Car-Sharing-Autos.
  • Durchschnitt: Summe der sieben Einzelwertungen geteil durch sieben.
0246810BregenzInnsbruckSalzburgVerkehrsmittelwahlLuftqualitĂ€tRadverkehrÖffentlicher VerkehrParkraumFußgĂ€ngerAuto-AlternativenDURCHSCHNITTLandeshauptstĂ€dte Ranking 2020
Quellen:[67]
RadÖffentlichzu FußAutoRadÖffentlichzu FußAutoVerkehrsmittelwahl in St. Pölten 2020
Quellen:[67]
Wichtigste Verkehrswege in St. Pölten

Die Stadt liegt am Schnittpunkt der West Autobahn A 1 mit der Kremser Schnellstraße S 33 und wird von der Wiener Straße B 1 durchquert. Der Anschlussknoten der gerade in Planung befindlichen und heftig diskutierten Traisental Schnellstraße S 34 soll in St. Pölten liegen.

Wichtige Straßen

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In der NÀhe der Innenstadt bestehen zehn ParkhÀuser mit insgesamt etwa 3900 StellplÀtzen.

Öffentlicher Verkehr

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In St. Pölten befinden sich zwölf Bahnhöfe, von denen der St. Pöltner Hauptbahnhof der GrĂ¶ĂŸte ist. Es gibt folgende Eisenbahnlinien mit zumindest Personenverkehr:

  • Der Knotenpunkt der Wieselbus-Linien, welche die Hauptstadt sternförmig mit den verschiedenen Regionen Niederösterreichs verbinden, ist das Wiesel-Busterminal im Regierungsviertel.
  • Weitere regionale Buslinien verkehren ab Hauptbahnhof.
Ehemalige Poststraßenbahn in St. Pölten
  • Straßenbahn, historisch; verkehrte von 1911 bis 1976 (Straßenbahn St. Pölten)
  • StĂ€dtisches Bussystem „LUP“, Netz von 13 Linien[68][69]
  • kostenloser Touristenzug, verbindet die Altstadt mit dem Landhausviertel
  • Anruf-Sammeltaxi, eine ErgĂ€nzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Nachtstunden, fĂ€hrt zwischen allen Bushaltestellen im Stadtgebiet zum Fixpreis
AusbauplÀne O-Bussystem
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Als ErgĂ€nzung zum LUP-Busnetz ist die EinfĂŒhrung eines drei Linien umfassenden Oberleitungsbusnetzes mit der geplanten Bezeichnung O-LUP nach den Vorbildern der O-Bussysteme in Salzburg und Linz geplant. Die LinienfĂŒhrung soll sich bis nach Wilhelmsburg und Herzogenburg erstrecken.[70][71][72]

Zehn Prozent des innerstĂ€dtischen Verkehrs erfolgt in St. Pölten mit dem Fahrrad. Das bestehende Routennetz soll in den kommenden Jahren von 165 auf 219 Kilometer erweitert und verknĂŒpft werden. Ein Mix von Radwegen, Geh- und Radwegen, Radfahrstreifen und Mehrzweckstreifen ist geplant. Im Jahr 2005 wurde die FußgĂ€ngerzone in der Innenstadt fĂŒr Radfahrer geöffnet.[73]

Weiters ist St. Pölten Ausgangspunkt fĂŒr viele Radwanderstrecken, hauptsĂ€chlich entlang des von Mariazell bis zur Donau reichenden Traisentalradweges.

Der Flugplatz Völtendorf befindet sich am Areal des ehemaligen GarnisonsĂŒbungsplatzes Völtendorf.

Öffentliche Einrichtungen

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Das Rathaus – Wahrzeichen der Stadt St. Pölten

Ämter und Behörden

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Gesundheitswesen und Sicherheit

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St. Pölten beherbergt das UniversitĂ€tsklinikum St. Pölten mit 3100 Angestellten und 1100 Betten sowie ein Heereskrankenhaus, 225 Ärzte und zehn Apotheken. Die rettungsdienstliche Versorgung wird durch zwei Dienststellen des Samariterbundes (St. Pölten und St. Georgen) und einer Bezirkstelle des Roten Kreuzes aufrechterhalten. In der Landeshauptstadt befindet sich eine der vier Rettungsleitstellen von 144 Notruf Niederösterreich (ehemals LEBIG) in Niederösterreich.

St. Pölten ist der Standort des einzigen Krematoriums des Landes Niederösterreich

Pflegeheime

  • Seniorenwohnheim Stadtwald
  • NÖ Landespflegeheim St. Pölten (LPH)
  • Pflegeheim Pottenbrunn
  • Haus St. Elisabeth: Das von der Caritas St. Pölten betriebene Pflegeheim bietet Wohnen auf Zeit und Wohnen auf Dauer fĂŒr insgesamt 131 Personen.[74]

Als Sicherheitsbehörde fĂŒr die Stadt fungiert die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Ihr unterstellt als Dienststelle des Wachkörpers fĂŒr das Stadtgebiet ist das Stadtpolizeikommando St. Pölten.

In der Stadt befinden sich die Bereichsalarmzentrale der Freiwilligen Feuerwehren in St. Pölten und den Bezirken St. Pölten und Lilienfeld. Im Gegensatz zu den meisten anderen LandeshauptstÀdten hat St. Pölten keine Berufsfeuerwehr, sondern aktuell 14 Freiwillige Feuerwehren sowie 10 Betriebsfeuerwehren.[75]

Bildungseinrichtungen

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KindergÀrten, Schulen und Hochschulen

Weitere Bildungseinrichtungen sind die VHS St. Pölten das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Niederösterreich und die Kommunalakademie Niederösterreich. Die Stadt beherbergt das Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive (BZS) St. Pölten der Sicherheitsakademie. Die Niederösterreichische Landesakademie wurde 2017 aufgelöst.

Bibliotheken In St. Pölten befinden sich fĂŒnf grĂ¶ĂŸere öffentliche Bibliotheken.

Wissenschaftliche Fachbibliotheken sind

Freizeit- und Sportanlagen

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Bade- und Schwimmanlagen

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Das 2012 eröffnete Fußballstadion „NV Arena“

Der Stadtentwicklungsplan sieht mit Stand November 2020 die Errichtung eines Sees im SĂŒden vor, der dem Hochwasserschutz dienen soll und als Freizeitgebiet, flĂ€chenmĂ€ĂŸig etwas kleiner als der Ratzerdorfersee im Norden. BĂŒrgermeister Matthias Stadler (SPÖ) hofft auf die UnterstĂŒtzung der Bevölkerung. Einige GrundstĂŒcksflĂ€chen sind noch zu erwerben, eine UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung wird nötig sein. Der Realisierungszeitraum soll 5 bis 10 Jahre betragen.[83]

Sportvereine und Sportanlagen

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Neben diversen Fitness-Studios gibt es in St. Pölten viele Sportvereine, unter anderem:

In St. Pölten befindet sich auch eine Hauptstelle der Niederösterreichischen Landessportschule.

In St. Pölten fand alljÀhrlich in der dritten Maiwoche ein ATP-Turnier statt, das 2006 nach Pörtschach verlegt wurde, ehe es 2008 eingestellt wurde.

In den Jahren 2007 bis 2019 fand hier der Ironman 70.3 Austria statt – ein Triathlon-Bewerb ĂŒber die halbe Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen). Seit 2020 wird dieser Bewerb als Challenge-Rennen ausgetragen.

Im Herbst 2003 kam es um das Priesterseminar St. Pölten unter Bischof Kurt Krenn zu einem Skandal wegen homosexueller Handlungen und kinderpornografischer Fotos.[84] Das Seminar wurde 2004 aufgelöst.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

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Der barocke St. Pöltner Dom
Mittelschiff

Profanierte Klöster und Sakralbauten

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  • Ehemaliges Franziskanerkloster
  • Ehemaliges Karmelitinnenkloster
  • Ehemalige Synagoge

Regierungsviertel

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Landhaus im Landhausviertel
Blick vom Museum Niederösterreich zum Festspielhaus
Museum Niederösterreich
Klangturm
Landesarchiv und Landesbibliothek

Monumentalbauten

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RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

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  • Open Air Kino am Rathausplatz – Gruppe Cinema Paradiso
  • Hauptstadtfest
  • St. Pöltner Volksfest
  • Internationales Kultur- & Filmfestival
  • Landhausfest
  • St. Pöltner Festwochen mit dem Barockfestival St. Pölten Klangweile
  • St. Pöltner Höfefest
  • NUKE Festival
  • Holi Festival der Farben
  • Frequency Festival
  • Beatpatrol
  • WISA St. Pölten
  • Erotica Erotikmesse
  • Melting Pot

Gemeinderat und Stadtsenat

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Gemeinderatswahl 2021
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,0
(−3,0)
22,7
(+2,4)
8,9
(−5,8)
8,0
(+5,3)
3,2
(+1,6)
1,1
(−0,6)
2016ï»żï»żï»żï»żï»żï»ż2021ï»żï»żï»żï»żï»żï»ż

Der Gemeinderat besteht aus 42 Mitgliedern. Bei der Gemeinderatswahl 2021 erhielt die SPÖ 25 Mandate, die ÖVP zehn, die FPÖ und die GrĂŒnen jeweils drei, ein Mandat gewannen die NEOS.

Der Stadtsenat besteht aus dem ersten und dem zweiten VizebĂŒrgermeister sowie elf weiteren Mitgliedern; allesamt sind sie zugleich Mitglieder des Gemeinderates. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2021 besteht dieser aus acht Mitgliedern der SPÖ und drei der ÖVP sowie jeweils einem Mitglied der FPÖ und der GrĂŒnen.

BĂŒrgermeister

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Das Amt des BĂŒrgermeisters bekleidet seit 2004 Matthias Stadler (SPÖ), 1. VizebĂŒrgermeister ist seit August 2025 Michael Kögl (SPÖ)[87], 2. VizebĂŒrgermeister ist seit 2011 Matthias Adl (ÖVP).[88]

Wappen, Farben und Siegel

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Wappen von St. Pölten
Wappen von St. Pölten
Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau; vorne ein roter Balken, hinten ein steigender, silberner, rotgezungter und goldbewehrter Wolf.“[89]
WappenbegrĂŒndung: Das der Stadt St. Pölten von König Ferdinand I. am 3. November 1538 verliehene Stadtwappen besteht aus zwei Teilen. Der heraldisch rechte (vom Betrachter aus linke) Teil zeigt den umgekehrten österreichischen Bindenschild als Zeichen der landesfĂŒrstlichen Zugehörigkeit der Stadt. Der heraldisch linke Teil mit dem aufrecht stehenden Wolf ist Ausdruck der Herkunft aus dem Besitz des Bistums Passau. Das Pedum (Bischofsstab), das der Wolf im 15. Jahrhundert in den Pfoten hielt, ist verschwunden.

Die Farben der Stadt sind rot-gelb. Das Siegel der Stadt zeigt das Stadtwappen mit der Umschrift „Landeshauptstadt St. Pölten“. Das Amtssiegel des Magistrates weist das Wappen und die Umschrift „Magistrat der Stadt St. Pölten“ auf.

Die Stadt verwendet seit den 1960er Jahren verschiedene Logos in Publikationen. Diese spiegeln die Entwicklungen der Stadt wider. So lautete der Text des ab 1986 benutzten Logos „Landeshauptstadt St. Pölten“, das aktuelle zeigt neben den stilisierten Sternen der Europaflagge den Text „st. pölten mitten in europa“.

StÀdtepartnerschaften

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FĂŒr BĂŒrger, die ihren Hauptwohnsitz in St. Pölten haben, bietet die Stadtverwaltung elektronische Formulare an. Die Formulare basieren auf der Formularlösung AFORMSOLUTION des österreichischen IT-Unternehmens aforms und umfassen u. a. FörderungsantrĂ€ge oder diverse Ansuchen.[91]

Persönlichkeiten

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Geschichte

  • Heidemarie Bachhofer (Hrsg.): St. Pölten im Mittelalter. Historische und ArchĂ€ologische Spurensuche. Diözesanarchiv St. Pölten, St. Pölten 2012, ISBN 978-3-901863-36-3.
  • Johann Frast: Historische und topographische Darstellung der Pfarren, Stifte, Klöster, milden Stiftungen und DenkmĂ€ler im Erzherzogthume Oesterreich – Sanct Pölten und dessen Umgegend; oder: das Decanat Sanct Pölten. Mit zwey Abbildungen, und einer Karte des Decanates. Anton Doll, Wien 1828 (Vorschau von: Der ersten Abtheilung siebenter, der Diöcese von St. Pölten, zweyter Band in der Google-Buchsuche).
  • Karl Gutkas: Werden und Wesen der Stadt St. Pölten. Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten (zahlreiche Auflagen).
  • Emil Jaksch, Karl Gutkas: St. Pölten. Kultur- und Wirtschaftschronik. BĂŒhn, MĂŒnchen 1970.
  • Thomas Karl: St. Pölten. Ein Wandel durch die Zeit. Sutton, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-641-4 (Bildband mit historischen Fotografien).
  • Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten (Hrsg.): St. Pölten 1945–1955. Geschichte(n) einer Stadt (= St. Pöltner Regenbogen 2005. Kulturjahrbuch der Landeshauptstadt St. Pölten). St. Pölten 2005.
  • Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt. Residenz, St. Pölten / Salzburg 2010, ISBN 978-3-7017-3155-8.
  • Ronald Risy: Municipium Aelium Cetium. 20 Jahre StadtarchĂ€ologie 1988–2008. Dissertation Wien 2009, urn:nbn:at:at-ubw:1-29772.19323.431953-5 (univie.ac.at).
  • Ronald Risy: Sant Ypoelten. Stift und Stadt im Mittelalter. In: Forum Archaeologiae. Band 52/9, 2009 (alpinehiking.eu).
  • Norbert Zand: Geschichte der Stadt St. Pölten von 1900–1950 im Wandel der politischen, sozialen und wirtschaftlichen UmbrĂŒche. Dissertation Wien 1997, 2 BĂ€nde.

Musikgeschichte

Architektur

  • Otto Kapfinger, Michaela Steiner: St. Pölten neu. Das Bild der Landeshauptstadt = The New St. Pölten. Profile of the federal state capital. Springer, Wien/New York 1997, ISBN 3-211-82954-7.
  • Thomas Karl u. a.: Die KunstdenkmĂ€ler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0.
  • Ralph Andraschek-Holzer: Die Statutarstadt St. Pölten in alten Ansichten. Eine Ausstellung aus den Sammlungen der NÖ Landesbibliothek aus Anlass des St. Pöltner StadtrechtsjubilĂ€ums 1159–2009. Hrsg.: Gebhard König (= Niederösterreichische Landesbibliothek [Hrsg.]: Sonder- und Wechselausstellungen der Niederösterreichischen Landesbibliothek. Band 31). St. Pölten 2009, DNB 994571585 (noel.gv.at [PDF; 8,6 MB]).

Belletristik

  • Klaus NĂŒchtern: NĂŒchtern betrachtet. Kleines Gulasch in St. Pölten. 78 ganz brauchbare Kolumnen mit 5 exklusiven, bislang unveröffentlichten Vorworten. Falter-Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85439-306-7.
  • Hans Rankl (Hrsg.): St. Pöltner Geschichten. Residenz, St. Pölten / Salzburg 2009, ISBN 978-3-7017-1536-7.
  • Michael Ziegelwagner: Als der Teufel gegen den Bischof Krenn beim Schnapsen verlor. St. Pöltner Sagen. Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 2022, ISBN 978-3-902717-66-5 sowie Als der Teufel zum zweiten Mal gegen den Bischof Krenn beim Schnapsen verlor. Neue St. Pöltner Sagen. Literaturedition Niederösterreich, 2026. ISBN 978-3-902717-87-0.
Wikisource: St. Pölten – Quellen und Volltexte
Commons: St. Pölten – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: St. Pölten – ReisefĂŒhrer
 Wikinews: Portal:St. Pölten – in den Nachrichten
Portal: St. Pölten – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema St. Pölten

Einzelnachweise

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  1. ↑ St. Pöltner Stadtrecht 1977 in der Fassung vom 30. April 2015.
    Gesetz ĂŒber die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden in der Fassung vom 25. April 2024.
  2. ↑ Statistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn nach administrativen Gebietseinheiten (BundeslĂ€nder, NUTS-Regionen, Bezirke, Gemeinden) seit 2002 (ODS).
  3. 1 2 StadtportrĂ€t des Projekts „ReformationsstĂ€dte Europas“: Reformationsstadt St. Pölten. Österreich. Evangelisch in Niederösterreich (mit einem Votum von BM Matthias Stadler). In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 20. Oktober 2017. Zur Bedeutung St. Pöltens in der Reformationsgeschichte siehe auch den Abschnitt FrĂŒhe Neuzeit.
  4. ↑ Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. JĂ€nner 2025
  5. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  6. ↑ Klimadaten von Österreich 1971–2000. ZAMG, Station St. Pölten.
  7. ↑ David Kaufmann: Klimadaten Niederösterreich – aufbereitete Klimamittel von GeoSphere-Stationen (Gemeinde-DatensĂ€tze). Zenodo, 2026, doi:10.5281/zenodo.21274855 (zenodo.org).
  8. Peter Scherrer: ArchĂ€ologische Übersicht und Fundkataloge. In: Thomas Karl u. a.: Die KunstdenkmĂ€ler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. 1999, S. XVII–LX.
    1. ↑ Hier S. LIII.
    2. ↑ Hier S. LVII–LVIII.
    3. ↑ Hier S. LX.
  9. ↑ Thomas Karl: Zur historischen und stĂ€dtebaulichen Entwicklung St. Pöltens vom frĂŒhen Mittelalter bis zur beginnenden Stadterweiterung um 1850. In: Thomas Karl u. a.: Die KunstdenkmĂ€ler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. 1999, S. LXIII–LXXXV.
    1. ↑ Hier S. LXIII.
    2. ↑ Hier S. LXIII–LXV.
    3. 1 2 Hier S. LXIII–LXIV.
    4. ↑ Hier S. LXIV–LXV.
  10. ↑ Etwa bei Ammianus Marcellinus, Res gestae 16,2,12.
  11. ↑ Diesen Schluss zieht Walter Pohl: Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567–822 n. Chr. 2. Auflage. Beck, MĂŒnchen 2002, ISBN 3-406-48969-9, S. 310.
  12. ↑ Ronald Risy: Sant Ypoelten. Stift und Stadt im Mittelalter. In: Forum Archaeologiae. Band 52/9, 2009 (alpinehiking.eu).
  13. ↑ Johann Kronbichler: Dom und BistumsgebĂ€ude. In: Thomas Karl u. a.: Die KunstdenkmĂ€ler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. 1999, S. 5–76, hier S. 54.
  14. ↑ Christoph MĂŒller von Prankenheim, Albert von Maderna: Historia Canoniae Sand-Hippolytanae. Teil 1, Trattner, Wien 1779, S. 34 ff.
  15. ↑ Max Heuwieser (Hrsg.): Die Traditionen des Hochstifts Passau (= Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. NF 6). MĂŒnchen 1930, S. 40–41.
  16. ↑ Theodor Sickel (Hrsg.): Diplomata 13: Die Urkunden Otto des II. und Otto des III. (Ottonis II. et Ottonis III. Diplomata). Hannover 1893, S. 151–152 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisat) (lateinisch).
  17. ↑ Eintrag zu Stadt im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
  18. ↑ 500 Jahre Reformation in St. Pölten 1517 bis 2017 (Ausstellung im Stadtmuseum vom 12. Mai 2017 bis 6. September 2017). In: stadtmuseum-stpoelten.at, abgerufen am 23. MĂ€rz 2018.
  19. ↑ (red): 500 Jahre Reformation in St. Pölten. In: meinbezirk.at, 24. November 2016, abgerufen am 23. MĂ€rz 2018.
  20. ↑ Martin Zeiller: S. Pölten. In: MatthĂ€us Merian (Hrsg.): Topographia Provinciarum Austriacarum. Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, Tyrolis 
 (= Topographia Germaniae. Band 10). 3. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1679, S. 17 (Volltext [Wikisource]).
  21. ↑ Elisabeth Linhart: St. Pölten in den Jahren 1955–1970. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt. 2010, S. 152–196.
    1. ↑ Hier S. 153.
    2. ↑ Hier S. 154 f.
    3. ↑ Hier S. 153 f.
  22. ↑ Dieser Abschnitt zum MĂ€rz 1938 folgt: Wolfgang Pfleger: Die schicksalshaften MĂ€rztage 1938 in St. Pölten. In: St. Pöltner Regenbogen 98. Eggner, St. Pölten 1998, S. 47–76, und Karl Gutkas: Zu den MĂ€rztagen 1938 in St. Pölten. In: Mitteilungsblatt des Kulturamtes der Stadt St. Pölten. 3, 12, St. Pölten 1978.
  23. 1 2 Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938–1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt. 2010, S. 96–121.
    1. ↑ Hier S. 110–112, 118.
    2. ↑ Hier S. 113, 124.
    3. ↑ Hier S. 114–117.
  24. ↑ Franz Forstner: Die Eingemeindungen von 1939. In: St. Pöltner Regenbogen 2000. St. Pölten 2000, DNB 019908121.
  25. ↑ Thomas Pulle: Stadtentwicklung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. In: Die KunstdenkmĂ€ler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger & Söhne, Horn 1999, S. CV.
  26. ↑ Manfred Wieninger: St. Pöltner Straßennamen erzĂ€hlen. Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2002, ISBN 3-7066-2208-4.
  27. 1 2 Martha Keil, Christoph Lind: Die jĂŒdische Gemeinde St. Pölten. In: injoest.ac.at, abgerufen am 25. November 2019.
  28. ↑ Martha Keil, Christoph Lind: Spurensuche: Das jĂŒdische St. Pölten. In: david.juden.at, abgerufen am 25. November 2019.
  29. ↑ Christoph Lind: „
 es gab so nette Leute dort“. Die zerstörte jĂŒdische Gemeinde St. Pölten (= JĂŒdische Gemeinden. Band 1; Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek). Unter Mitarbeit von Matthias Lackenberger. NP-Buchverlag, St. Pölten 1998, ISBN 3-85326-101-9, S. 137.
  30. ↑ Christoph Lind: Die vernichtete jĂŒdische Gemeinde in St. Pölten. In: Institut der Juden in Österreich (Hrsg.): „Geschichte wieder herstellen?“ St. Pölten 2000, OCLC 470702553, S. 22, und Siegfried Nasko: „Wera Heilpern, St. Pöltens Anne Frank, hat ĂŒberlebt.“ In: St. Pölten konkret. Nr. 12, 1988, OCLC 85280435, S. 18–19.
  31. ↑ Siegfried Nasko: Widerstand in St. Pölten. In: St. Pöltner Regenbogen 2000. St. Pölten 2000, S. 63.
  32. ↑ Karin Reiter: Der organisierte Widerstand gegen den Nationalsozialismus in St. Pölten und Umgebung 1938–1945. St. Pölten 1996, S. 17 f.
  33. Franz Forstner: 1945. Ende und Anfang. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt. 2010, S. 122–151.
    1. ↑ Hier S. 123.
    2. ↑ Hier S. 126–127.
    3. ↑ Hier S. 128.
    4. ↑ Hier S. 136.
    5. ↑ Hier S. 134.
    6. ↑ Hier S. 141 f.
    7. ↑ Hier S. 142 f.
    8. ↑ Hier S. 140 f.
    9. ↑ Hier S. 143.
    10. ↑ Hier S. 140.
  34. ↑ Fulminanter Auftakt fĂŒr neuen Domplatz. In: ORF.at. 10. September 2023, abgerufen am 10. September 2023.
  35. ↑ Domplatz: Nach zehn Jahren fertig gegraben. In: ORF.at. 21. November 2019, abgerufen am 10. September 2023.
  36. ↑ St. Pölten bewirbt sich als EuropĂ€ische Kulturhauptstadt 2024. In: DiePresse.com. 15. September 2017, abgerufen am 8. November 2019.
  37. ↑ St. Pölten 2024: GeschĂ€ftsfĂŒhrung und Projektmanager der NÖ Kulturlandeshauptstadt 2024 GmbH bestellt. In: st-poelten2024.eu, abgerufen am 8. November 2019.
  38. ↑ Festival Tangente startet mit Oper „Justice“. In: ORF.at. 30. April 2024, abgerufen am 30. April 2024.
  39. ↑ FĂŒr die Jahre 1869–2001: Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde St.Pölten. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive; PDF; 36 kB); fĂŒr die Jahre 2002–2023: Statistik Austria: Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung – St. Pölten. (PDF; 206 kB) In: statistik.at, 14. Juni 2024, abgerufen am 20. Dezember 2025 (Bevölkerung jeweils am 31. Dezember).
  40. ↑ St. Pölten ĂŒberspringt 60.000-Einwohnermarke. In: ORF.at. 4. September 2018, abgerufen am 11. Juli 2025.
  41. ↑ 60.000 mal „Herzlich willkommen in St. Pölten“. In: st-poelten.at. 11. Juli 2025, abgerufen am 11. Juli 2025.
  42. ↑ St. Pölten hat 60.000er-Marke „geknackt“. In: ORF.at. 11. Juli 2025, abgerufen am 12. Juli 2025.
  43. ↑ Rechnungsabschluss 2011. (PDF; 3,6 MB) Stadt St. Pölten, S. 4, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. April 2015; abgerufen am 27. Februar 2018.
  44. ↑ Statistik Austria: ArbeitsstĂ€ttenzĂ€hlung vom 15. Mai 2001 – ArbeitsstĂ€tten und BeschĂ€ftigte im Vergleich zu 1991. (PDF; 6 kB) In: statistik.at, 17. November 2017, abgerufen am 23. Mai 2022.
  45. 1 2 Statistik Austria: ArbeitsstÀttenzÀhlung vom 15. Mai 2001 (PDF; 15 kB) In: statistik.at, 17. November 2017, abgerufen am 23. Mai 2022.
  46. ↑ Statistik Austria: ProbezĂ€hlung 2006: ArbeitsstĂ€tten 2006 (Memento vom 31. August 2021 im Internet Archive). (PDF; 7 kB) In: statistik.at, 8. Juli 2010, abgerufen am 23. Mai 2022.
  47. ↑ Statistik Austria: ArbeitsstĂ€ttenzĂ€hlung 2001: Hauptergebnisse Niederösterreich. November 2004, ISBN 3-902452-58-7, S. 374, Tabelle A5 (statistik.at (Memento vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive) [mit Link zu PDF; 8,4 MB]).
  48. ↑ Statistik Austria: VolkszĂ€hlung vom 15. Mai 2001. Erwerbspendler nach Pendelziel. (PDF; 51 kB) In: statistik.at, abgerufen am 23. Mai 2020.
  49. ↑ FernwĂ€rme-Transportleitung von DĂŒrnrohr nach St. Pölten. In: evn.at, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  50. ↑ St. Pölten: Voith sperrt Papiermaschinenwerk zu. In: derStandard.at. 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015.
  51. ↑ Sunpor schraubt die Produktion in die Höhe (Memento vom 3. November 2013 im Internet Archive). In: wirtschaftsblatt.at (Abruf eingeschrĂ€nkt).
  52. ↑ Standortdaten Unterradlberg (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive). (PDF; 5,4 MB) In: egger.com, 9. September 2014, abgerufen am 28. Dezember 2016.
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