Tatort: Licht
| Folge 1316 der Reihe Tatort | |
| Titel | Licht |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| LĂ€nge | 89Â Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Regie | Rick Ostermann |
| Drehbuch | Senad HalilbaĆĄiÄ |
| Produktion | Jochen Laube |
| Musik | Stefan Will |
| Kamera | Philipp Sichler |
| Schnitt | Benjamin Kaubisch |
| Premiere | 30. Nov. 2025 auf Das Erste |
| Besetzung | |
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| â Episodenliste | |
Licht ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom Hessischen Rundfunk produzierte Beitrag ist die 1316. Tatort-Episode und wurde am 30. November 2025 im SRF, im ORF und im Ersten ausgestrahlt. Das Frankfurter Ermittlerduo Azadi und Kulina ermittelt in seinem zweiten Fall.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein sechs Jahre zurĂŒckliegendes Verschwinden eines Vaters und seiner Tochter Viktoria wird erneut aufgerollt, als die Mutter Anna Reiter einen Fahndungsaufruf veröffentlicht. Nachdem sie im Internet eine Belohnung fĂŒr Hinweise ausgesetzt hat, wird sie von einem Mann kontaktiert. Azadi vermutet, dass es der Unbekannte nur auf die 5.000 Euro Belohnung abgesehen hat, und begibt sich anstelle der Mutter zu dem Treffen in einem verwahrlosten Abbruchhaus. Dort trifft sie auf den Obdachlosen Otto, der sie jedoch sofort als Polizistin erkennt und flieht. AuffĂ€llig ist, dass er nicht in dem GebĂ€ude nĂ€chtigte, sondern in Zelten im Hinterhof, die von Spiegeln umgeben sind, mit denen das Licht eingefangen und auf die Zelte gelenkt wird.
Die Ermittlungen fĂŒhren zu neuen Erkenntnissen ĂŒber den alten Fall, und die Polizisten stoĂen auf eine Sekte aus dem Frankfurter Umland, zum âLicht der Weltâ. Deren Mitglieder streben die völlige UnabhĂ€ngigkeit von allen weltlichen EinflĂŒssen an, âernĂ€hrenâ sich von Sonnenlicht und verweigern jede medizinische Behandlung, auch im Notfall.
Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Vater mit dem Kind zu der Sekte gestoĂen war, um dort gesund zu werden, aber dann doch verstarb. Das MĂ€dchen Viktoria lebte in der Sekte unter dem Namen Freya und gelangte nach einer FĂ€lschung der Geburtsurkunde an ein wohlhabendes Paar, das keine eigenen Kinder bekommen konnte. Als Anna Reiter Viktoria endlich wieder begegnet, erkennt diese ihre biologische Mutter nicht mehr und möchte zu ihrem sozialen Vater.
In einem Nebenhandlungsstrang, der in der vorhergehenden Folge Dunkelheit begonnen hatte, wird Kulina in einem dienstlichen Verfahren von dem Vorwurf entlastet, seinen Kollegen, der bei einer Festnahme eines Drogendealers schwer verletzt worden war, nicht ausreichend geschĂŒtzt zu haben. Auch die angespannte Beziehung zwischen der Vorgesetzten Schatz und Azadi wird weiter entwickelt. Schatz möchte den Ermittlern den Fall am liebsten entziehen, sie ĂŒbertrĂ€gt die Verantwortung fĂŒr die Ermittlungen dann aber nur von Azadi auf Kulina, sodass diese weiter arbeiten können. Kulina entscheidet sich schlieĂlich fĂŒr den Verbleib in der Abteilung fĂŒr AltfĂ€lle und damit fĂŒr die weitere Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Azadi.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde vom 24. MÀrz 2025 bis zum 23. Mai 2025 an 22 Drehtagen in Frankfurt am Main und Umgebung gedreht.[1] Die dargestellten Sektenstrukturen sind an das tatsÀchlich bestehende esoterische Konzept der Lichtnahrung angelehnt.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]âDieser »Tatort« zeigt nie mehr als genug, er ist in seiner Bildgestaltung sehr ökonomisch [âŠ]. Regisseur Rick Ostermann [âŠ] gelingt es [âŠ], die Stimmung konstant in der Schwebe zu halten.â
ââLichtâ heiĂt diese Folge von Senad HalilbaĆĄiÄ (Buch) und Rick Ostermann (Regie), in der so ungewöhnlich wenig zerredet und so viel fĂŒhlbar wird. Und die eine extreme Spannung entwickelt, ein Grauen auch, das mit dem zu tun hat, was auf dem Hof bei der Sekte geschehen ist und geschieht. Die BĂ€ume blĂŒhen, die BlĂŒten sehen aus wie Frost. Man vergisst, dass das ein deutscher âTatortâ ist. Wahrscheinlich lernen wir auch diese beiden Ermittler noch zu gut kennen, aber jetzt, in diesem Moment, ist es perfekt.â
Einschaltquoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Erstausstrahlung von Licht am 30. November 2025 wurde in Deutschland von 8,56 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 32,5Â % fĂŒr Das Erste.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tatort: Licht bei IMDb
- Licht bei Tatort-Fans.de
- Tatort: Licht (Folge 1316) in der ARD-Mediathek. Video, abrufbar bis 30. November 2026
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Tatort: Licht bei crew united, abgerufen am 11. Oktober 2025.
- â Christian BuĂ: »Tatort«-Highlight aus Frankfurt. Krieger des Lichts, Opfer der Sonne. In: Kultur. Der Spiegel, 28. November 2025, abgerufen am 28. November 2025: âBewertung: 10 von 10 Punktenâ
- â Claudia Tieschky: Ist das wirklich ein âTatortâ? In: Serien. SĂŒddeutsche Zeitung, 28. November 2025, abgerufen am 3. Dezember 2025.
- â Felix Maier: Primetime-Check: Sonntag, 30. November 2025. Quotenmeter.de, 1. Dezember 2025, abgerufen am 3. Dezember 2025.