Smoothies to go
Ninja Blend Boss im Test: So gut mixt der Trinkbecher

Der Ninja Blend Boss mixt Smoothies direkt im Trinkbecher.
Foto: COMPUTER BILD
Uhr
Der Ninja Blend Boss mixt direkt im Trinkbecher. Wir haben getestet, wie fein er Beeren und Spinat zerkleinert und ob sich der Becher tatsächlich gut für unterwegs eignet.
Testfazit
Testnote
1,7
gut
Pro
- Handlicher To-Go-Becher mit Strohhalm
- Gute Mix-Leistung
- Spülmaschinenfest
Kontra
- Keine Isolierung
- Heiße Zutaten unklar
Inhaltsverzeichnis
Der Ninja Blend Boss verbindet Mixer und Trinkbecher. Die Zutaten kommen direkt in den 710 Milliliter großen Becher und werden dort verarbeitet. Dafür stehen drei Automatikprogramme für unterschiedliche Zubereitungen sowie eine Pulse-Funktion zur Verfügung. Nach dem Mixen kann der Deckel mit Strohhalm aufgesetzt und der Drink direkt mitgenommen werden.
- Starke Mixleistung: Nach 30 Sekunden bereits eine gute, homogene Masse, nach 60 Sekunden nur noch wenig spürbare Kerne.
- Vier Funktionen: "Blend" für Shakes und Säfte, "Smoothie" für dicke Drinks, "Ice Crush" für Eis und "Pulse" für manuelles Mixen.
- Praktischer Trinkbecher: Der verschließbare Strohhalm macht den Becher auslaufsicher, eine Isolierung fehlt.
Der Blend Boss bietet drei automatische Programme. "Blend" ist für Proteinshakes und grüne Säfte gedacht, "Smoothie" für dickflüssigere Drinks. Mit "Ice Crush" lassen sich Eis und Zutaten für Frozen Cocktails zerkleinern. Wer selbst bestimmen möchte, wie lange das Messer läuft, kann die Pulse-Taste verwenden. Während eines Programms zeigt das Gerät den Fortschritt in 20-Prozent-Schritten an. Beim getesteten Smoothie-Programm waren keine weiteren Eingriffe nötig. Das Gerät arbeitete selbstständig inklusive der integrierten Pulse-Phasen.
Beim Beeren-Smoothie zeigt sich die Stärke des Mixers bereits nach kurzer Zeit. Nach 30 Sekunden war eine weitgehend gleichmäßige Masse entstanden. Nach einer Minute waren die Kerne noch leicht zu spüren, aber deutlich kleiner als zu Beginn. Damit landet der Blend Boss im Vergleich direkt hinter dem Testsieger und erzielt das zweitbeste Ergebnis beim Beeren-Smoothie. Auch Blattgemüse stellt kein großes Problem dar. Im grünen Smoothie fanden sich nach 60 Sekunden nur minimal Spinat-Stückchen und eine einzelne Faser.
Der Trinkbecher erinnert optisch an einen Stanley Cup. Entscheidend ist allerdings ein Detail am Strohhalm. An dessen unterem Ende sitzt ein Silikonaufsatz, der die Öffnung verschließt, wenn der Halm nach unten gedrückt wird. Dadurch lässt sich der Becher auslaufsicher verschließen und transportieren. Eine Isolierung besitzt er dagegen nicht. Dadurch lässt sich der Smoothie nicht über längere Zeit kühl halten.
Ninja gibt eine bestimmte Reihenfolge für die Zutaten vor. Zuerst kommt die Flüssigkeit in den Becher, danach folgen trockene Zutaten, frisches Obst, gefrorene Zutaten und zum Schluss Blattgemüse. Bei den beiliegenden Informationen fehlt allerdings eine Angabe. Es ließ sich nicht eindeutig feststellen, ob heiße Flüssigkeiten eingefüllt werden dürfen. Im Test wurde der Blend Boss deshalb nicht für heiße Inhalte eingesetzt.
Nach dem Mixen müssen Becher, Deckel und Klingeneinheit nicht von Hand gereinigt werden. Alle drei Teile dürfen inden oberen Korb der Spülmaschine. Das ist vor allem beim grünen Smoothie praktisch, da sich Blattgemüse gerne an Klingen und Gefäß absetzt.
Beim Mixen liefert der Ninja Blend Boss im Test starke Ergebnisse. Beeren werden bereits nach kurzer Zeit fein zerkleinert, auch Spinat wird fast vollständig fein püriert. Die Automatikprogramme machen die Zubereitung einfach und der Becher lässt sich dank des verschließbaren Strohhalms direkt mitnehmen. Weniger überzeugend sind die fehlende Isolierung und die unklare Eignung für heiße Zutaten. Wer vor allem kalte Smoothies und Shakes zubereiten möchte, bekommt mit dem Blend Boss einen leistungsfähigen Smoothie-Maker mit ungewöhnlichem Trinkbecher.
