Test: Samsung A16 5G
Samsung Galaxy A16 5G im Test: Das alles fĂĽr unter 150 Euro?!
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Uhr
OLED, 5G und lange Updates: Das Samsung Galaxy A16 5G bringt einiges mit, was zu diesem Preis früher undenkbar gewesen wären. Wie gut das A16 5G wirklich ist – und warum man die Finger vom A16 bei Aldi lassen sollte, zeigt der Test.
Testfazit
Testnote
2,5
befriedigend
Das Galaxy A16 gehört zu den günstigsten Smartphones, die es im Samsung-Universum gibt. Doch die Ausstattung hätte noch vor nicht allzulanger Zeit für die Mittelklasse gereicht: 5G, ein großes, scharfes und recht helles 6,7-Zoll-Display mit OLED-Technik und sogar eine Update-Garantie bis 2030. Für den Preis ist das ein gutes Paket, auch wenn das Arbeitstempo etwas träge geraten ist und das Displayglas stärker spiegelt als in der Mittelklasse.
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- GroĂźes und recht helles OLED
- 5G
- Updates bis 2030
Kontra
- Kamera bei Nacht eher schwach
Günstige Samsung-Smartphones der Galaxy A1X-Serie wie das Galaxy A15 5G sind vor allem bei Discounter wie Aldi regelmäßig Bestseller. Mittlerweile ist der Nachfolger da und hat sich bei Aldi gleich eine Stammposition erobert: Entweder als Aktionsware im Laden (wie zuletzt am 28. Mai bei Aldi Nord und aktuell noch online im Aldi-Talk-Shop) – in beiden Fällen zum sehr günstigen Preis von 129 Euro. Aber Achtung: Das A16 wird in verschiedenen Versionen angeboten. Beim Aldi-Angebot ist daher Vorsicht geboten.
Lesetipp: Wer früher schon den Vorgänger A15 gekauft hat und wissen will, wie sich beide Modell gegeneinander schlagen, liest den Artikel zum Test-Vergleich Galaxy A15 vs. A16.
Galaxy A16: Wahlweise mit und ohne 5G
Samsung bietet das Galaxy A16 in Deutschland in zwei Varianten an. Als 5G-Variante mit der Modellkennung "SM-A166B" und als reine LTE-Variante "SM-A165F". Beide ähneln sich in wesentlichen Punkten, doch die Variante "SM-A65F" hat zwei Nachteile: Der Prozessor (Mediatek Helio G99 vs. Exynos 1330) ist etwas langsamer – und ohne 5G ist das Smartphone kaum zukunftsfähig. Wer die verlängerte Update-Garantie des A16 nutzen will, sollte daher eher zum 5G-Modell greifen – das mittlerweile auch bei größeren Händlern wie Amazon und Media Markt nur 20 Euro mehr kostet als das abgespeckte Aldi-Modell. Wie sich das Galaxy A16 5G im Detail im Test schlägt, lesen Sie hier.
Galaxy A16 5G: Größe und Design
Die erste Auffälligkeit: Mit einer Display-Diagonale von 6,7 Zoll ist das Galaxy A16 größer als sein Vorgänger, das vor allem bei Discountern wie Aldi beliebte Galaxy A15 (6,5 Zoll). Das Äußere ähnelt dem, was seit einiger Zeit in der A-Serie üblich ist. Ein Gehäuse mit kantigem Rahmen, anders als im Top-Modell (wie etwa dem Galaxy A55 mit Alu-Rahmen und Glasrückseite) in dieser Preisklasse aus Kunststoff. Die Rückseite (wahlweise in glänzendem Blau-Schwarz, Hellgrün oder Weiß-Grau, Light Grey genannt) ist anfällig für Fingerabdrücke und trägt die für Samsung seit einigen Jahren typischen drei Kamera-Objektive. Richtig hochwertig fühlt sich das ganze nicht an, aber auch nicht wirklich schlecht. Wasserdicht ist das Gehäuse nicht, laut Samsung aber anders als der Vorgänger als staub- und spritzwassergeschützt zertifiziert (IP54).

Galaxy A16 5G: 6,7 Zoll mit OLED-Technik.
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Samsungs gĂĽnstiges OLED: Wie gut ist es?
Schon seinem Vorgänger hatte Samsung einen OLED-Bildschirm spendiert. Unter der neuen A-Serie (trotz seines Erscheinens Ende 2024 gehört das Galaxy A16 nominell schon zur A-Serie 2025) wird das Galaxy A16 5G vermutlich das günstigste mit OLED bleiben. Entsprechend gut sind die Kontraste und in der Regel auch die Farben. Nur im erweiterten Farbraum DCI-P3 schwächelt das A16, ist sogar klar schlechter als der Vorgänger A15 (88,6% vs. 95,5%). Auch sonst zeigte sich das A16 5G im Test-Labor von seiner Schokoladenseite: Die Helligkeit ist mit 1.040 Candela pro Quadratmeter recht gut, die Schärfe mit 388 ppi (2.340 x 1.080 Pixel auf 6,7 Zoll) völlig in Ordnung. In beiden Punkten war der Vorgänger A15 allerdings ähnlich gut, dank des kleineren Displays (6,5 Zoll) sogar noch schärfer (400 ppi). Die Bildschirmwiederholrate liegt bei maximal 90 Hertz, lässt sich aber zum Stromsparen auch auf 60 Hertz einstellen.

Blick auf das Display des Galaxy A16 5G.
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Ist das A16 schnell genug?
Das größte Frustpotential sehr günstiger Smartphones war bislang das Arbeitstempo. Beim Starten von Apps muss man sich schon mal innerlich zu Geduld ermahnen, beim Bedienen von Menüs reagieren Handys dieser Preisklasse oft nicht sofort – was schon mal für Irritationen sorgt. Auch das A16 5G ist keine Rakete. Doch dank des verbauten Samsung-Prozessors Exynos 1330 reicht es zumindest erstmals zu einem Arbeitstempo mit der Note "befriedigend". Der Vorgänger kam hier gerade mal auf "ausreichend". Wen ganz konkrete Benchmark-Ergebnisse interessieren: Bei Geekbench 5 erreicht das A16 5G im Mittel 1950 Punkte (Multi-Core) gegenüber 1790 Punkten beim A15, beim neueren Geekbench 6 fällt vor allem die bessere Leistung bei der für die Alltagserfahrung wichtigeren Single-Core-Leistung auf: 938 vs. 691 Punkten beim A15. Mal eben zum Vergleich: Das beliebte Galaxy A55 schaffte in Geekbench 5 mit 3403 Punkten deutlich mehr, ist beim Geekbench-6-Single Core mit 1141 Punkte aber gar nicht mal so viel schneller. Unterm Strich kann man mit dieser Leistung auskommen, solange man nicht von einem Gerät der höheren Preisklasse auf das A16 wechselt. Mobiles Internet ist dank 5G auf allen in Deutschland üblichen Frequenzen (700, 800, 900, 1.800, 2.100, 2.600 MHz) flott. WLAN ist auf 2,4 und 5 GHz möglich, mit bis zu Wifi 5 (WLAN ac). Außerdem an Bord: Bluetooth 5.3, NFC (etwa fürs Zahlen) und USB-C mit gemächlichem Tempo (USB 2.0). Eine Klinkenbuchse fehlt.

Galaxy A16 5G: Kunststoff-Gehäuse mit kantigem Rahmen.
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Galaxy A16 5G: Kameras im Test
Die drei Kameras auf der Rückseite suggerieren eine üppige Kamera-Ausstattung. Doch wie in allen Modellen der A-Serie fehlt hier eine eigene Tele-Kamera und außer der Hauptkamera sind die Sensorauflösungen recht gering. Videos (bis Full HD) geraten ohne optische Bildstabilisierung recht ruckelig. Die Fotoqualität konnte im Test nur bei guter Beleuchtung und ohne Zoom überzeugen, dann aber mit passablen Details. Zoom-Aufnahmen sind kaum brauchbar, auch bei Nacht überzeugt die Kamera nicht. Die Kameras auf der Rückseite von oben nach unten:
- Ultraweitwinkel (5 Megapixel)
- Hauptkamera (50 Megapixel)
- Makro (2 MP)

Galaxy A16 5G: Kamera-Beispiele aus allen drei RĂĽckseiten-Kameras.
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Dazu kommt eine Frontkamera mit 13 Megapixel, die im Test ordentliche Qualität zeigte und vor allem deutlich besser ist als beim Vorgänger.

Galaxy A16 5G: Selfie mit der 13-Megapixel-Frontkamera zeigt vergleichweise viele Details.
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Galaxy A16 5G: Akku im Test
Die Akku-Kapazität liegt wie üblich in der A-Serie bei 5.000 Milliamperestunden (mAh). Die Laufzeit im Test fiel mit 9:40 Stunden aber gut eine Stunde kürzer aus als im Vorgänger A15 (10:46 Stunden). Die Ladegeschwindigkeit (97 Minuten bis voll, 26 Prozent in 15 Minuten, 51 Prozent in einer halben Stunde) ist nicht berauschend, aber okay. Drahtloses Laden ist nicht drin.
Bis 2030: die Update-Ăśberraschung!
Ein echter Paukenschlag ist die Garantie von Samsung, noch sechs Jahre nach Erscheinen des Smartphones Updates fĂĽr das A16 5G bereitzustellen. Das bedeutet: Auch 2030 wird es noch Updates geben. Ob das Arbeitstempo dann wirklich noch reicht, um damit glĂĽcklich zu sein, ist zwar zu bezweifeln, doch zumindest fĂĽr Basisdienste wird das A16 5G auch 2030 noch nutzbar sein, wichtig sind hier vor allem die Sicherheitsupdates.
Preis: Was kostet das A16 5G?
Das Galaxy A16 5G gehört der Modellnummer nach strenggenommen zur A-Serie 2025, ist aber seit dem 11. Oktober 2024 im Handel erhältlich. Anders als beim Vorgänger gibt es nicht nur eine Basis-Variante mit 128 Gigabyte (GB) internem Speicher und 4 GB RAM, sondern auch eine Speicher-Variante mit 25G GB und 8 GB RAM. Die Preisempfehlung: 229 Euro für die 128-GB-Variante und 309 Euro für die 256-GB-Variante. Die Marktpreise waren aber bereits im November 2024 deutlich gepurzelt und mittlerweile wird die 128-GB-Variante selbst bei etablierten Händlern wie Media Markt bereits unter 180 Euro gehandelt.
Das Galaxy A16, ein erstes Opfer der EU-Verordnung
Seit dem 20. Juni 2025 mussen neu in der EU in Verkehr gebrachte Geräte die EU-Ökodesign-Richtlinien erfüllen. Neben längeren Updates und einigen Robustheitsvorgaben gehört dazu auch die Vorgabe, dass Handys entweder einen selbst wechselbaren Akku besitzen müssen oder staub- und wasserdicht (entsprechend IP67) sein müssen. Das trifft auf das Galaxy A16 nicht zu. Damit ist klar: Seine Tage sind gezählt, es werden nur noch Lagerbestände abverkauft. Das kann zwar durchaus noch bis Ende 2025 dauern, doch wer ein günstiges Samsung unter 150 Euro haben will, sollte rechtzeitig zugreifen. Denn Billighandys deutlich unter 200 Euro sind mit den neuen Vorgaben kaum noch zu erwarten.
Fazit: Samsung Galaxy A16 5G im Test
Das Galaxy A16 5G ist das bislang beste Samsung-Modelle der A10er-Serie. Positiv ist vor allem der etwas schnellere Prozessor, der groĂźe und helle OLED-Schirm und die lange Update-Garantie. Achtung: Dieses Testurteil gilt nur fĂĽr die 5G-Variante mit der Modellbezeichnung "Samsung SM-A166B". Der LTE-Variante SM-A165F fehlt nicht nur die aktuelle Mobilfunktechnik, auch der Prozessor ist langsamer. Eine Rakete ist zwar auch das 5G-Modell nicht, aber erstmals eins, das nach dem Kauf die Nerven auch ungeduldiger Zeitgenossen nicht allzu strapaziert.
Alternative: Samsung Galaxy A26 oder A36
So solide sich das A16 im Test auch behauptete, es gibt für rund 50 Euro mehr eine bessere Alternative: Das Samsung Galaxy A26 5G (zum Veröffentlichungszeitpunkt 199 Euro) zeigte im Test eine bessere Kamera (vor allem bei wenig Licht), einen schnelleren Prozessor – und es ist wasserdicht. Noch einen größeren Leistungssprung aber macht das Galaxy A36 (249 Euro) – im aktuellen Samsung-Handy-Vergleich unserer klare Preis-Leistungs-Empfehlung. Beide haben zudem einen Vorteil: Sie erfüllen vor allem dank des wasserdichten Gehäuses auch die neuen EU-Richtlinien, werden also noch länger im Handel zu bekommen sein.
Eine bessere Alternative
Wer noch ein wenig Geld drauflegt, bekommt für rund 70 bis 80 Euro mehr das günstigste aktuelle A-Serien-Modell, das noch länger Spaß mach, das Galaxy A35 5G (um 250 Euro). Erst hier sind auch Video-Aufnahmen brauchbar und das Arbeitstempo gut.







