Girokonto-Vergleich: Banken im Check
Girokonto-Vergleich 08/2026: Kostenlose Konten mit Zinsen im Überblick
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COMPUTER BILD macht den Girokonto-Vergleich 2026: Welche Konditionen bieten Banken wie DKB, ING, Comdirect & Co.? Was liefern Neueinsteiger wie C24 und Bunq? Top-Konto finden leicht gemacht – sogar kostenlos und mit Zinsen.
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Wer ein neues Girokonto eröffnet, sollte genau auf die Konditionen achten, die die Bank mit dem Konto verbindet. Die Unterschiede sind groß, was Kosten und Ausstattung angeht. Und auch wer schon lange bei einer Bank ist, sollte sich gelegentlich auf dem Markt umschauen. Gerade einige junge Kreditinstitute bieten Vorteile, die bei den alteingesessenen Banken nicht zu finden sind. Zum Beispiel Girokonto-Zinsen. Welches Geldinstitut für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, sehen Sie im großen Girokonto-Vergleich 2026 – bestes Konto finden von kostenlos bis günstig.
Girokonto-Vergleich 2026: Zinsen? So sieht's aktuell aus!
In den letzten Monaten sorgten die Zinssenkungen der EZB für Schlagzeilen. Damit bewegen sich auch die Zinsen auf Tages- und Festgeld nach unten. Bei Girokonten sind Zinsen seltener, aber es gibt sie. Im COMPUTER BILD-Vergleich zahlen drei Anbieter Zinsen aus: Bei C24 sind es 0,75 Prozent p.a. Bei bunq erhalten Sie für Neueinlagen sogar 3,01 Prozent p.a. (nur für Sparkonten). Bei Trade Republic sind es 2,25 Prozent p.a. Es ist allerdings kein Problem, zusätzlich zu einem Girokonto ein kostenloses Tagesgeldkonto zu eröffnen. Die besten Tagesgeld-Angebote beliebter Banken finden Sie im Tagesgeld-Vergleich. Möchten Sie Ihr Geld noch höher verzinsen lassen, dann allerdings bei eingeschränkter Verfügbarkeit? Werfen Sie einen Blick auf den Festgeld-Vergleich. Er zeigt beliebte Angebote, bei denen Sie Ihr Erspartes für eine bestimmte Zeit an eine Bank binden.
C24-Girokonto Smart
Die C24-Bank mit deutscher Banklizenz gibt es seit Oktober 2020 und ist Teil von Check24. Drei Kontomodelle stehen zur Auswahl, das günstigste unter dem Namen "Smart" ist kostenlos und bietet trotzdem viele nützliche Features ohne Extra-Kosten: Debit-Mastercard, virtuelle Kreditkarte und Girocard kommen ohne monatliche Gebühren aus. Guthaben auf dem Girokonto bis 50.000 Euro sind mit 0,75 Prozent p.a. verzinst. Wer Zinsen für weitere Beträge erhalten möchte, kann auf Knopfdruck ein Unterkonto fürs Tagesgeld anlegen, eine sogenannte Pocket. Hier werden Guthaben bis 100.000 Euro ebenfalls mit 0,75 Prozent p.a. verzinst. Abhebungen am Geldautomaten sind kostenlos bis zu 4 Mal pro Monat möglich, ab der 5. Abhebung kostet es 2 Euro Gebühren. Wer seinen Dispo in Anspruch nimmt, zahlt zwischen 7,49 und 11,49 Prozent Zinsen abhängig von seiner Bonität. Wer zusätzlich einen inkludierten Käuferschutz und/oder Versicherungen wünscht, sollte sich die Kontomodelle "Plus" (5,90 Euro pro Monat) und "Max" (9,90 Euro pro Monat) anschauen.
Trade Republic
Neuerdings bietet auch der Broker Trade Republic ein Girokonto an. Es kommt ohne eine monatliche Gebühr aus. Ebenfalls keine Gebühr fällt für die Bargeldabhebung an, sofern man mindestens 100 Euro abhebt. Eine physische Kreditkarte kostet einmalig 5 Euro – verschmerzbar. Eine kostenlose Partner-Kreditkarte gibt es hier nicht. Möglich sind bei dem Girokonto von Trade Republic auch die Zahlweisen Google Pay und Apple Pay. Auf einen Dispokredit müssen Sie hier verzichten, dafür verzinst der Neobroker das Girokonto mit dem aktuellen EZB-Einlagenzins: derzeit 2,25 Prozent p.a. Außerdem gibt es ein Cashback-Programm. Da es sich bei dem Broker quasi um eine Direktbank handelt, gibt es keine Filialen. Stattdessen setzt das Unternehmen für seine Kunden und Kundinnen auf eine Banking-App.
DKB
Nur unter Bedingungen kostenlos: Neukunden zahlen für das Girokonto der DKB 4,50 Euro im Monat, es sei denn, es handelt sich um ein Erstkonto mit mindestens 700 Euro monatlichem Geldeingang oder die Person ist jünger als 28 Jahre. In den ersten drei Monaten erhalten Neukunden automatisch den Aktivstatus. Danach ist ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro erforderlich. Mit Aktivstatus profitieren Kunden von weltweit kostenlosen Zahlungen und Bargeldabhebungen in allen Währungen per Visa Debitkarte. Der Sollzinssatz für den Dispokredit liegt für Aktivkunden bei 7,91 Prozent pro Jahr, für Kunden ohne Aktivstatus bei 8,51 Prozent.
Besonderer Service für Aktivkunden: Das Notfallpaket stellt bei Kartenverlust ohne Aufpreis schnell Ersatzkarte oder Bargeld bereit. Zusätzlich schützt eine Kartenkasko vor Schäden zwischen Verlust und Kartensperre. Kunden ohne Aktivstatus müssen für diese Leistungen extra zahlen.
1822direkt: GiroDirekt von der Sparkasse
Beim Girokonto von 1822direkt, einem zur Frankfurter Sparkasse gehörendem Unternehmen, profitieren Sie von einem günstigen Angebot, sofern Sie das Konto als Gehaltskonto nutzen. Ab einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro ist das GiroDirekt kostenfrei. Enthalten ist eine kostenlose Girocard mit V Pay, eine Kreditkarte gibt es im ersten Jahr gratis, danach kostet sie pro Monat 3 Euro. Beim GiroDirekt können Sie mit der Girocard in Deutschland an rund 21.000 Sparkassen-Automaten kostenfrei Geld abheben, im Ausland nutzen Sie dafür die Kreditkarte bei sechs Bargeldabhebungen kostenlos. Wer das GiroDirekt bis zum 31. August 2026 beantragt und das Konto bis zum 14. September 2026 eröffnet, erhält aktuell eine Prämie von 170 Euro. Voraussetzung ist, dass bis zum 30. Dezember 2026 in zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten jeweils mindestens 700 Euro aus Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung oder BAföG auf dem Konto eingehen. Eigenüberweisungen und Überweisungen von Privatpersonen werden nicht anerkannt. Zudem muss das Girokonto tatsächlich genutzt werden; Geldeingänge, die überwiegend lediglich auf eigene Konten weitergeleitet werden, zählen nicht für die Aktion.
Comdirect-Girokonto
Bei der Comdirect kostet das Girokonto nach den ersten sechs kostenlosen Startmonaten 4,90 Euro pro Monat – es sei denn, Sie erfüllen eine der vier Befreiungsbedingungen: 700 Euro monatlicher Geldeingang, drei Zahlungen per Apple Pay oder Google Pay, mindestens ein Wertpapiertrade beziehungsweise Sparplanausführung pro Monat oder ein Alter unter 28 Jahren bei Ausbildung, Studium oder Praktikum.
Zum Konto gehört immer eine kostenlose Visa-Debitkarte; die optionale Girocard kostet 1 Euro pro Monat. Bargeld heben Sie mit der Girocard kostenlos an rund 5.000 Cash-Group-Geldautomaten, an rund 1.300 Shell-Tankstellen sowie bei bis zu 13.000 Handelspartnern ab. Mit der Visa-Debitkarte sind weltweit drei Bargeldabhebungen pro Monat kostenlos, ab der vierten fallen 4,90 Euro pro Abhebung an. Das Zusatzpaket „Bargeld Plus“ für 6,90 Euro pro Monat hebt diese Begrenzung auf. Bis zu drei Bargeldeinzahlungen pro Jahr auf das Girokonto sind in Commerzbank-Filialen kostenlos, danach fällt das reguläre Entgelt laut Preisverzeichnis an. Mit „Bargeld Plus“ sind unbegrenzt viele Ein- und Auszahlungen möglich.
Commerzbank-Girokonto
Seit Mai 2025 gibt es bei der Commerzbank kein bedingungslos kostenloses Girokonto mehr: Das frühere Basic-Modell ist entfallen. Wer sein Konto rein digital führt, zahlt für das GiroKonto 4,90 Euro pro Monat, wobei die ersten drei Monate kostenfrei sind; Filialkunden landen mit dem KlassikKonto bei 9,90 Euro im Monat. Ausgenommen bleiben nur Schüler, Auszubildende und Studierende, für sie bleibt das StartKonto bis zum 27. Lebensjahr gratis. Bargeld erhalten Kundinnen und Kunden an rund 5.000 Geldautomaten der Cash Group gebührenfrei. Außerhalb des Verbunds und im Ausland können Gebühren anfallen.
Optional bietet die Commerzbank die Classic-Kreditkarte für 39,90 Euro Jahresgebühr an. Für Karteneinsätze außerhalb des Euro-Raums werden 1,75 Prozent Auslandseinsatzentgelt fällig. Für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte berechnet die Bank zudem 1,95 Prozent des Abhebungsbetrags, mindestens jedoch 5,98 Euro. Ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent p. a. auf Guthaben über 50.000 Euro ist zwar noch im Preis- und Leistungsverzeichnis vermerkt, wird laut Bank derzeit jedoch nicht berechnet.

Der Girokonto-Vergleich zeigt: Die meisten Girokonten sind als Gehaltskonto kostenlos, inklusive Giro- und Kreditkarte zum Bezahlen und Geld abheben.
Foto: iStock.com/guruXOOX
ING-Girokonto
Auch das Girokonto der ING ist nur noch kostenlos für alle Kontoinhaber, die jünger als 28 Jahre sind oder bei denen monatlich mindestens 1.000 Euro Gehalt auf dem Konto eingehen. Alle anderen zahlen monatlich 4,90 Euro. Neben rund 1.000 ING-Geldautomaten, an denen Kunden mit der Girocard kostenlos Geld abheben können, zahlen auch viele Supermärkte ING-Kunden beim Einkaufen Bargeld aus. Mit der ING VISA Card (Debitcard) heben Kunden deutschland- und europaweit Bargeld kostenlos (ab 50 Euro) ab. Außerhalb der EU fallen Gebühren in Höhe von 2,2 Prozent an.
N26 Standard
Ein Newcomer im Bankengeschäft ist die "mobile Bank" N26. Der Anbieter ist spezialisiert auf die digitale Kontoführung. Rund um das Girokonto gibt es verschiedene Features zur Finanzverwaltung und -planung, Versicherungen sowie Kooperationen mit anderen Unternehmen, die teilweise allerdings nur bei kostenpflichtigen Konten zugänglich sind. Das Girokonto in seiner einfachsten Ausführung ist kostenlos. Zum kostenlosen Girokonto gehört eine virtuelle MasterCard, die Sie für Online- und mobile Zahlungen mit dem Smartphone verwenden können. Dazu verknüpfen Sie die MasterCard einfach mit Ihrem Wallet. Auch Bargeld können Sie mit der virtuellen MasterCard abheben: zweimal pro Monat gebührenfrei mit dem Smartphone an Geldautomaten mit NFC-Funktion. Darüber hinaus bietet N26 in seiner App mit der Funktion Cash26 die Möglichkeit, neben den kostenlosen monatlichen Abhebungen bei mehr als 11.900 Geschäften in Deutschland Bargeld abzuheben oder einzuzahlen. Wer mehr braucht – zum Beispiel eine MasterCard aus Plastik –, zahlt einmalig 10 Euro für diese oder wählt ein kostenpflichtiges Kontomodell, wo diese und weitere Vorteile inklusive sind . N26 richtet sich damit klar an Nutzer, die ihre Zahlungsflüsse bereits weitgehend digitalisiert haben und nur noch gelegentlich auf Bargeld zurückgreifen.
BBBank-Girokonto
Die BBBank existiert seit 1921 und richtete sich zunächst ausschließlich an Beamte. Heute steht das Angebot auch Privatkunden offen. Mit dem BetterSmart Konto erhalten Neukunden aktuell 50 Euro Startprämie. Das Konto ist bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1.000 Euro sowie für alle unter 30 Jahren kostenlos. Andernfalls werden 4,95 Euro pro Monat fällig. Zum Leistungsumfang gehören eine kostenlose Visa-Debitkarte (DirectCard), eine digitale Girocard sowie ein kostenloses Tagesgeldkonto. Bargeldabhebungen sind an BBBank- und CashPool-Geldautomaten sowie an vielen Supermarktkassen möglich. Voraussetzung für das Konto sind die Nutzung des E-Postfachs und Online-Überweisungen. Mobiles Bezahlen ist möglich, ein Cashback-Programm bietet die BBBank jedoch nicht.
Postbank Giro pur
Die Postbank bietet unterschiedliche Girokonten-Modelle an – das einfachste und günstigste ist das Giro pur. Kostenlos für Sie – ab 900 Euro Geldeingang und digitaler Nutzung oder als Student. Alle anderen zahlen 5,90 Euro Kontoführungsgebühr pro Monat. Mit der dazugehörigen gebührenfreien Girocard heben Sie an allen Geldautomaten der CashGroup sowie an über 1.300 Shell Tankstellen kostenlos Bargeld ab. Zusätzlich ist eine zweite Karte für einen weiteren Kontoinhaber für 6 Euro im Jahr erhältlich. Kostenloses Abheben ist an rund 7.000 Geldautomaten der Cash-Group möglich. Am Schalter der Postbank und in den Partnerfilialen der Deutschen Post fallen 6 Euro je Abhebung an. Immerhin: Tarife und Preise sind erfreulich einfach aufgeschlüsselt und transparent. Für eine Kreditkarte zahlen Sie 29 Euro im Jahr.
Targobank-Girokonto
Die TARGOBANK betreibt bundesweit rund 340 Filialen und kombiniert persönliche Beratung mit einem zunehmend digitalen Angebot. Wer seine Bankgeschäfte überwiegend online erledigt, kann ein Online-Konto eröffnen. Dieses ist bei einem monatlichen Gehaltseingang von mindestens 600 Euro kostenlos, andernfalls fällt eine Kontoführungsgebühr an. Zum Konto gehört eine Visa-Debitkarte. Bargeld erhalten Kundinnen und Kunden kostenlos an allen TARGOBANK-Geldautomaten sowie an rund 2.800 CashPool-Geldautomaten in Deutschland.
Für den weltweiten Einsatz bietet die TARGOBANK unter anderem die Visa Classic Kreditkarte für 39 Euro Jahresgebühr an. Mit ihr sind Bargeldabhebungen an Visa-Geldautomaten weltweit möglich. Bei Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen außerhalb des Euroraums fällt ein Auslandseinsatzentgelt von 1,85 Prozent des Umsatzes an. Bei Fremdwährungen kommt zudem ein Kurszuschlag von 2 Prozent hinzu. Ausgenommen sind Transaktionen in Euro innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums sowie Zahlungen in schwedischen Kronen und rumänischen Leu. Darüber hinaus können Kundinnen und Kunden weitere Visa-Kreditkarten mit zusätzlichen Leistungen wie Versicherungen oder Bonusvorteilen wählen.
bunq Core – mobiles Konto auch ohne Schufa
Die niederländische Internetbank bunq verzichtet weiterhin komplett auf Filialen – und auf eine Schufa-Abfrage. Aktuell gibt es vier Privatpläne: das kostenlose bunq Free, bunq Core (3,99 Euro/Monat) sowie die Pakete Pro (9,99 Euro) und Elite (18,99 Euro). Im Free-Plan erhalten Sie eine virtuelle Mastercard zum Bezahlen mit Smartphone oder Online-Wallet; eine physische Karte kann kostenpflichtig nachbestellt werden. Einen Dispokredit bietet bunq grundsätzlich nicht an, was das Konto für Menschen mit negativer Schufa besonders interessant macht. Attraktiv ist zudem das variable Sparkonto "MassInterest" mit derzeit bis zu 3,01 Prozent p.a., die wöchentlich gutgeschrieben werden – verzinst werden allerdings nur Beträge, die ausdrücklich auf einem Savings-Account liegen, nicht das reine Giroguthaben.
Welche Bank ist die beste für ein Girokonto?
Auf die Frage, welche Bank die beste für Ihr Girokonto ist, gibt es keine pauschale Antwort. Es kommt darauf an, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und auf welche Sie verzichten können. Sie sollten sich also fragen, auf welche der folgenden Leistungen Sie Wert legen:
- persönliche Beratung
- eine leicht zu bedienende App
- häufige Bargeldabhebungen in Deutschland/im Ausland
- eine bestimmte Kreditkarte
- günstige Konditionen für Dispo und Überziehung
Wenn Sie zum Beispiel kaum Bargeld abheben, sondern vorwiegend mit Karte bezahlen, müssen Sie die Kosten für die Bargeldabhebung nicht interessieren. Ansonsten gilt: Wenn Sie wissen, welche Leistungen Sie in dem für Sie besten Girokonto brauchen, können Sie die Preise für diese Leistungen bei den verschiedenen Anbietern vergleichen (siehe Tabelle).
Welches Girokonto bietet besonders gute Leistungen?
Tatsächlich kommt es bei der Beurteilung der Frage, welches Girokonto besonders gute Leistungen bietet, darauf an, auf welche Leistungen Sie persönlich Wert legen. Wer nach einem guten Gesamtpaket sucht, wird zum Beispiel bei Consorsbank, DKB und ING fündig. Hier können Sie kostenlos Geld in Deutschland und in der Eurozone abheben – und zwar so oft sie wollen. Andere Banken beschränken die Zahl der Abhebungen, vor allem, wenn sie keine eigenen Automaten haben. Bei Comdirect, DKB und ING haben Sie dagegen die Möglichkeit, an fast allen Automaten hierzulande kostenlos an Geld zu kommen, also auch bei fremden Geldautomaten. Aufgepasst: Bei einigen Geldautomaten fallen sogenannte Betreibergebühren an – unabhängig von der Herkunft der Karten.
Girokonto ohne Schufa
Banken verdienen ihr Geld mit zahlungskräftigen Kunden, Menschen mit einer Schufa-Geschichte stehen nicht im Fokus. Aus Sicht der Geldinstitute steigt das Ausfallrisiko bei Nutzung eines Dispos oder des Kreditkarten-Rahmens zu stark. Wer mit der Schufa Probleme hat, muss trotzdem nicht auf ein Girokonto verzichten und hat gute Chancen bei Anbietern wie Tomorrow oder bunq.
Tomorrow arbeitet nach eigenen Angaben grundsätzlich nicht mit der Schufa zusammen. Zur Eröffnung eines Kontos sei keine Schufa-Auskunft nötig. Ein Girokonto ohne Schufa inklusive VISA-Debitcard gibt es hier ab 0 Euro pro Monat, nach Pay What You Want Prinzip. Für Bargeld am Automaten fallen weltweit pro Abhebung 3 Euro an (plus mögliche Automaten-Betreiber-Gebühren), wenn Sie das günstigste Konto wählen.
Bunq verzichtet ebenfalls auf eine Schufa-Auskunft bei Eröffnung eines Girokontos.
Wie eröffnet man ein Girokonto?
Ein Girokonto eröffnen können Sie online oder in einer Filiale. Die Voraussetzungen können sich von Bank zu Bank im Detail unterscheiden. Die meisten Banken in Deutschland orientieren sich an den folgenden fünf Punkten:
- Volljährigkeit
- fester Wohnsitz in Deutschland
- gute Bonität
- regelmäßiges Einkommen
- keine offenen Verpflichtungen
Um ein Konto zu eröffnen, müssen Sie bei der gewählten Bank einen entsprechenden Antrag stellen. Grundsätzlich kann jeder, der volljährig ist, einen festen Wohnsitz in Deutschland hat und sich über ein gültiges Ausweisdokument ausweisen kann, ein Girokonto eröffnen. Die Identitätsprüfung erfolgt in der Filiale beziehungsweise im Internet: Wenn Sie das Girokonto online eröffnen, können Sie Ihre Identität entweder in einer Postfiliale oder über ein Video-Ident-Verfahren nachweisen. Bevor die Banken Ihr Konto eröffnen, prüfen Sie Ihre Bonität (Kreditwürdigkeit) und holen eine Auskunft bei der Schufa ein. Minderjährige brauchen für die Eröffnung eines Girokontos die schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten.
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